Super Thread die 2te

satnaam schrieb:
Einzig die Buddhisten reden von einer *Schaubilderfahrung* was meines Erachtens, das gleiche sein könnte.

Mhm. Isses wohl, denn es wird gelehrt, daß diese Mandalas als dreidimensionale Paläste zu visualisieren sind - und wenn dir das gelingt, sitzt du in diesem Palast-Tempel mitten drin, und zwar nicht immer auf dem Boden, sondern durchaus auch mal im Energiezentrum (je nachdem, worums grad geht).

Es gibt übrigens irgendwo eine Seite im Internet mit Photos von einem dreidimensionalen Modell eines solchen Mandala-Palastes. Wenn ichs wiederfind, laß ich es euch wissen...

PS: Haaaaa - ich hab ihn
https://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?p=571446&posted=1#post571446
viel Vergnügen...
 
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RegNiDoen schrieb:
Das wird mißinterpretiert. Es weist lediglich darauf hin, daß diese Bilder zu uns kommen und daß wir auf den Zugang zu diesen Bildern zwar hoffen können, ihn aber nicht erzwingen sollen, weil das ungesund ist. Das was du immer predigst.:foto:
Stimmt, es liegt an der Betonung, oder? Du sollst dir bloß keines selber MACHEN, weil du da immer nur das machst, was du sehen willst - wenn du aber offen bist und abwartest, was du zu sehen bekommst, dann wirds (in Verbindung mit alten Traditionen) erst so richtig interessant.
 
Ja genau, da paßt auch das Phänomen der Erleuchtung hinein. Machste mal bitte den Link richtig da??:liebe1:
 
Kinnaree schrieb:
Stimmt, es liegt an der Betonung, oder? Du sollst dir bloß keines selber MACHEN, weil du da immer nur das machst, was du sehen willst - wenn du aber offen bist und abwartest, was du zu sehen bekommst, dann wirds (in Verbindung mit alten Traditionen) erst so richtig interessant.
Auch, aber ich bezog das hauptsächlich auf den Symbolcharakter von 2-D flächig als Bild und 3-D räumlich als echtes Hologramm. In einem Bild wird diese Dimension nur künstlich über eine *Perspektive* erzeugt, ist also Illusion. Im Hologramm ist es echt.
Punkt zwei.
In einem Hologramm ist in jeder Teilinformation immer auch die Gesamtinformation enthalten.
Ein Bild besteht nur aus Teilinformationen. Fehlt ein Teil dieses Bildes läßt sich der Rest so gut wie nicht mehr oder nur in Wahrscheinlichkeiten wieder rekonstruieren. Je mehr fehlt desto schwieriger wird es.
Bei einem Hologramm kann das jederzeit wieder vollständig regeniert werden.
 
sieht aus wie Maschinen zum Überwinden von Dimensionen. In der Mitte die pulsierenden Kreise, drum herum die pyramidale Struktur...

Als ich uns händchenhaltend visualisiert habe, habe ich eine Frequenz gespürt. Ich beschäftige mich mit den Pulsen meiner Organe und kann die Pulse von "Fremd"-Energien von meinen eigenen unterscheiden. Der Frequenz heute war 125 Hertz.

Liebe Grüße, RegNiDoen
 
Kinnaree schrieb:
Ergänzung zu den drei Dimensionen

Genau das ist es, was ich meine, noch differenzierter dargestellt.

Die christlichen und hebräischen Mystiker und *Experten* sollten das mal mit ihrem Kabbalistischen Lebensbaum machen.

Da fallen denen aber die Augen raus.

Bei einem Vergleich der schriftlichen tibetischen Quellen mit tibetischen und westlichen Bildumsetzungen derselben Inhalte stellte ich viele Diskrepanzen und «Übersetzungsfehler» fest. Zudem fiel auf, wie schwierig, ja oftmals unmöglich es war, nach dem Lesen einer Beschreibung eines komplexen räumlichen Gebildes dieses effektiv vor sich zu sehen, es zu visualisieren. Aus diesem Grunde beschlossen wir, die schriftlichen und zum Teil mündlichen Beschreibungen des Mandala und des Kosmos gemäss der Kâlacakra-Tradition mit Hilfe eines CAD1-Programms, das dreidimensionales Zeichnen erlaubte, mit dem Computer aufzuzeichnen.

Genau das war anfangs auch mein Problem.
 
RegNiDoen schrieb:
für mich liegt Dein Verständniproblem hier:

Das entscheidende Wort ist für mich das Wort "Fremd". Was ich noch nicht kennen gelernt habe, das ist mir fremd. Was mir dann (nach dem Kennenlernen) nicht mehr fremd ist, das kann ich einschätzen und deshalb kann ich mir das zutrauen ohne mich selber zu überschätzen. Das ist ein Mechanismus, den man bezüglich des eigenen Selbstbewußtseins auch Erfahrungslernen nennen könnte. Wenn man offen für Neues ist, dann wächst im Laufe des Lebens ja das Verständnis für sehr viel und je mehr man kennen lernt, desto weniger ist einem fremd. Wenn man alles einmal erlebt hat, dann ist einem im Grunde auch nix mehr fremd. Soweit ist alles in Ordnung.

Jetzt ist klar, daß mir morgen Dinge, die mir heute noch fremd waren, nicht mehr fremd sind. "Fremd" ist also etwas nicht genau Definierbares, es gilt immer nur für Dich und exakt immer nur für den Moment, in dem Du dich befindest. Damit ist Fremdheit nur eine Vorstellung, das ist nachvollziehbar, oder? Man meint, die Dinge seien fremd, weil man sie noch nicht kennen gelernt hat. Im Grunde sind sie aber nicht fremd, weil sie zu einer anderen Zeit von Dir gewußt werden. Die fremden Dinge gehören also zu Dir genauso wie die Dinge, die Du schon kennen gelernt hast. Nur liegt der Moment der Bekanntschaft eben in der Zukunft.

Wenn wir das Wort "fremd" jetzt mal so zeitlich entwertet haben, dann ist klar, daß es nicht wirklich das sein kann, was Du empfindest. Das ist also nur eine Interpretation aus dem Moment heraus, daß Dir etwas fremd erscheint. Ich möchte Deine Aufmerksamkeit jetzt auf diejenige in Dir lenken, die etwas als "fremd" empfindet, also auf die emotionale Ebene, auf die Empfindung, die du hast, wenn so etwas "Fremdes" in Deiner Wahrnehmung auftaucht. Probier es von mir aus gleich jetzt mal aus und nimm mal die Gegenstände um Dich herum wahr. Guck mal die Sachen an und und schau mal, wie vertraut Du mit den einzelnen Dingen bist. Merkst Du, daß Du zu den einzelnen Dingen eine unterschiedliche Verbundenheit empfinden kannst? Jedes Ding ist Dir unterschiedlich vertraut bzw. fremd, oder? Da gibt es tatsächlich eine sehr große Bandbreite.

Und was machen wir Menschen, wir unterteilen diese riesige Bandbreite der Einfachheit halber (und weil unsere deutsche Sprache es so vorsieht) in "fremd" und "vertraut". Wenn du das mit der Bandbreite wahrnehmen konntest, dann ist Dir vielleicht noch einmal klar geworden, daß das nur Kategorien sind, die wir uns angewöhnen.

Diese Vereinfachung hat vielerlei Ursachen, heute ist einer der größten Gründe die Informationsflut. Wir nehmen heute mit 1 Stunde Fernsehen mehr Wissen auf, als ein Mensch das vor 1000 Jahren in seinem ganzen Leben getan hat. Wir unterliegen da einem evolutorischen Prozess, gegen den es auch keinen Sinn macht sich zur Wehr zu setzen. Das ist für mich ein bißchen die Lehre aus den 68ern, an denen ich nicht teilgenommen habe:-) Na trotzdem.

Zuletzt der Kern des Ganzen: Angst ist das Gefühl, das der energetische Motor für diesen Pole-bildenden Mechanismus in uns ist. Wenn wir keine Angst haben, dann ist uns nix fremd. Anders herum formuliert: wenn uns alles vertraut ist, ist die Angst weg. Wir gelangen also vom Fremdsein und der Angst hin zu ihrem Gegenspieler, dem Vertrauen. Angst und Vertrauen- die beiden versuchen in uns ständig die Balance zu finden. Mir persönlich gelang das z.B. heute, indem ich mir vorgestellt habe, daß wir im Kreis sitzen und uns an den Händen halten. Und dann stelle ich mir vor, wie die Energie der Gemeinschaft über mein Herz durch mich hindurch fließt. Das trägt mich dann und weil ich es körperlich spüren kann, ist die Angst weg. Und das, obwohl ihr mir alle "fremd" seid. Fazit für mich: es ist eine Frage der Vorstellung. Und um die Vorstellung zu trainieren, ist Visualisierung schon ein gutes Mittel. Viele reduzieren Visualisierung leider auf das Projizieren von Bildern, mein Vorstellungsvermögen ist da eher räumlich. Ich würde es eher so formulieren, daß ich mich in der Pyramide materialisiere, als daß ich die Pyramide visualisiere. Das finde ich leichter von der Übung her.

Liebe Grüße, RegNiDoen
Danke, RegNiDoen, für diesen starken Text über fremd-vertraut, Angst-Vertrauen.
Werde die Wahrnehmungsübung heute in den Tag mitnehmen und ausprobieren...
Kali
 
Kinnaree schrieb:
Und für mich ist es immer eher das Gefühl, daß ich in der Pyramide "auftauche". Denn dieses virtuelle Bauwerk ist mittlerweile schon ziemlich permanent manifest, finde ich.
So mache ich das auch. Ich setzte mich, schließe die Augen, und wenn ich die inneren Augen öffne, sitze ich bereits in der Pyramide, die da einfach vorhanden ist...

Ach ja, und die Inspiration mit dem dreidimensionalen Mandala, danke!
oder gar holografischer Lebensbaum... den kann ich mir allerdings (noch) nicht vorstellen. Aber ist eine Vertiefung wert...


Kali
 
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satnaam schrieb:
Auch, aber ich bezog das hauptsächlich auf den Symbolcharakter von 2-D flächig als Bild und 3-D räumlich als echtes Hologramm. In einem Bild wird diese Dimension nur künstlich über eine *Perspektive* erzeugt, ist also Illusion. Im Hologramm ist es echt.
Punkt zwei.
In einem Hologramm ist in jeder Teilinformation immer auch die Gesamtinformation enthalten.
Ein Bild besteht nur aus Teilinformationen. Fehlt ein Teil dieses Bildes läßt sich der Rest so gut wie nicht mehr oder nur in Wahrscheinlichkeiten wieder rekonstruieren. Je mehr fehlt desto schwieriger wird es.
Bei einem Hologramm kann das jederzeit wieder vollständig regeniert werden.
Ah so, jetzt isses mir klar, was du meinst. Da fällt jetzt bei mir aber nicht nur ein Groschen, sondern gleich eine ganze Sparkasse.

Das ist es bitte haargenau, was die Lamas mit ihren Übertragungen bzw, Ermächtigungen tun. Sie übertragen eine Information (und zwar in der Bedeutung "senden" wie im TV), und zwar genausoviel, wie du im Moment erfassen kannst. Wenn du diese Information dann aufmachst, sprich dich damit auseinandersetzt, dann siehst du allmählich immer tiefer hinein (das ist genau das, was mir im Moment passiert) und kriegst Dinge erklärt, die dir niemand mit Worten mehr sagen muß. "Erklärt" bedeutet dann, die Dinge werden KLAR (irgendwie ist die deutsche Sprache schon was Schönes).

Eigentlich ist das ein geniales System ... und es muß tatsächlich uralt sein, in lebendiger Tradition erhalten.

Übrigens, Tschuldigen wegen dem danebengegangenen Link da oben, mein Blechi hat wiedereinmal Salat gemacht, und ich habs erst bemerkt, als die Viertelstunde um war. :)

Satnaam, hast du irgendwo einen Hinweis auf so ein Lebensbaum-Modell? Oder muß ich selber suchen *grins*?
 
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