Stolperfallen und Tretminen in der Magie

Ganz allgemein würde ich das "magische Denken" als Stolperfalle auffassen.
Indem du das einfach so in den Raum gestellt hast, hast du dafür gesorgt, dass die Reaktion der anderen User davon abhängt, was ihnen in den Sinn kommt, wenn sie "magisches Denken" lesen.

Ich verbinde dieses Stichwort generell mit Aberglauben und besonders mit bestimmten Fehlschlüssen, die typisch für naive oder bedrängte Geister sind, etwa "cum hoc ergo propter hoc". Magisches Denken in diesem Sinne schließt unweigerlich von sich aus unzulänglichen Wahrnehmungen ergebenden Mustern auf allgemeingültige Gesetze und häuft sich zu bis ins Absurde ausgefeilten dogmatischen Konstrukten (so ähnlich wie dieser Satz), die aus dem Magier letztendlich einen Zwangsgestörten machen.

Allerdings ist das nur die eine Seite. Auf der anderen ist magisches Denken ein Bewusstseinszustand, in den sich der Magier gezielt für eine bestimmte Zeitspanne begibt, um Zauber wirken zu können. Solltest du der Ansicht sein, dass deine Vorstellung von Magie ohne magisches Denken auskomme, also auf objektiven Tatsachen beruhe, von Zweifeln nicht tangiert werde und damit wissenschaftlich fundiert sei - so wie Peter Carroll mit seinen für Physiker sicherlich komischen quantenphysikalischen Spekulationen bzgl. der Chaosmagie -, würde ich annehmen, dass du irrst.
 
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Indem du das einfach so in den Raum gestellt hast, hast du dafür gesorgt, dass die Reaktion der anderen User davon abhängt, was ihnen in den Sinn kommt, wenn sie "magisches Denken" lesen.

Ich verbinde dieses Stichwort generell mit Aberglauben und besonders mit bestimmten Fehlschlüssen, die typisch für naive oder bedrängte Geister sind, etwa "cum hoc ergo propter hoc". Magisches Denken in diesem Sinne schließt unweigerlich von sich aus unzulänglichen Wahrnehmungen ergebenden Mustern auf allgemeingültige Gesetze und häuft sich zu bis ins Absurde ausgefeilten dogmatischen Konstrukten (so ähnlich wie dieser Satz), die aus dem Magier letztendlich einen Zwangsgestörten machen.

Allerdings ist das nur die eine Seite. Auf der anderen ist magisches Denken ein Bewusstseinszustand, in den sich der Magier gezielt für eine bestimmte Zeitspanne begibt, um Zauber wirken zu können. Solltest du der Ansicht sein, dass deine Vorstellung von Magie ohne magisches Denken auskomme, also auf objektiven Tatsachen beruhe, von Zweifeln nicht tangiert werde und damit wissenschaftlich fundiert sei - so wie Peter Carroll mit seinen für Physiker sicherlich komischen quantenphysikalischen Spekulationen bzgl. der Chaosmagie -, würde ich annehmen, dass du irrst.
Das ist Quatsch. Man kann gar nicht magisch denken. Entweder man denkt oder man zaubert, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
 
Das ist Quatsch. Man kann gar nicht magisch denken. Entweder man denkt oder man zaubert, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Dann denke ich mal nicht, sondern zaubere lieber, dass uns in dieser Frage nicht mehr trennt als unterschiedliche Definitionen. Zumindest sehe ich keinen Widerspruch, der darüber hinausgeht, dass ich mit "Denken" nicht dasselbe meine wie du.
 
Allerdings ist das nur die eine Seite. Auf der anderen ist magisches Denken ein Bewusstseinszustand, in den sich der Magier gezielt für eine bestimmte Zeitspanne begibt, um Zauber wirken zu können. Solltest du der Ansicht sein, dass deine Vorstellung von Magie ohne magisches Denken auskomme, also auf objektiven Tatsachen beruhe, von Zweifeln nicht tangiert werde und damit wissenschaftlich fundiert sei - so wie Peter Carroll mit seinen für Physiker sicherlich komischen quantenphysikalischen Spekulationen bzgl. der Chaosmagie -, würde ich annehmen, dass du irrst.

Ich denke, dass er für seine wissenschaftlichen Theorien auch Mathematik verwendet, und theoretische Überlegungen.
Generell sollte ein Kritiker (wie Wissenschaftler) da aufpassen, wenn er glaubt, dass er zum Beispiel meine Ideen komplett widerlegt, weil irgendetwas an meiner QM-Interpretation nicht stimmt. Was ich erfahre/kenne wirkt sich natürlich auch auf Weltbilder aus. Aber subjektiv betrachtet versuche ich keine Wellenfunktionen spezifisch kollabieren zu lassen.

Kann natürlich für mich sagen, dass eine idealistische Interpretation der QM sehr viel Sinn macht.
 
na..weil schwarze Magie sich davon ernährt "abzuwerten"

ich fürchte das weihrauch ersetzt die introspektion nicht
 
Guten Morgen,
in der Pädagogik, genauer Entwicklungspsychologie, existiert "magisches Denken" als ein Fachausdruck für eine Entwicklungsphase. Jeder Mensch durchläuft eine solche Phase. Da die Entwicklung eines Individuums auch immer eine stammesgeschichtliche Entsprechung hat und damit eine kulturelle Erscheinung ist (Phylogenese, Ontogenese), existiert der Ausdruck auch als Fachausdruck in den Wissenschaften, die sich mit der menschlichen Kultur beschäftigen.
Möglich, dass hier im Faden der Ausdruck mit einem anderen Bedeutungsgehalt verwendet wurde. Dann wäre es interessant zu erfahren, welche Bedeutung in den Augen derer darin gesehen wird, die den Ausdruck verwenden. Das wäre hilfreich, um einander besser zu verstehen.

Hier ist ein kurzer Artikel zu dem Fachausdruck in den Wissenschaften:
https://de.wikipedia.org/wiki/Magisches_Denken

lg und einen guten Start in den Tag
eva
 
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