Selbstreflektion

  • Ersteller Ersteller MorningSun
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Babys bringen kein Wissen über Räder oder Feuer mit sich.
Jedes Baby muss erneut "das Rad erfinden" in dem Sinne, dass es lernt, was überhaupt ein Rad ist und wie man es anwendet.
Und es muss auch für sich ganz konkret das Feuer erfinden in dem Sinne, was das ist und wozu man es braucht.
Da ist kein mitgebrachtes Räder- oder Feuer-Wissen, das ihm irgendwie nützlich sein könnte.
hab ich auch nicht behauptet

LGInti
 
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Babys bringen kein Wissen über Räder oder Feuer mit sich.
Jedes Baby muss erneut "das Rad erfinden" in dem Sinne, dass es lernt, was überhaupt ein Rad ist und wie man es anwendet.
Und es muss auch für sich ganz konkret das Feuer erfinden in dem Sinne, was das ist und wozu man es braucht.
Da ist kein mitgebrachtes Räder- oder Feuer-Wissen, das ihm irgendwie nützlich sein könnte.


wobei ich mir auch vorstellen kann, dass Wissen mit der DNA vererbt werden kann, oder Schamanen
die ihr Wissen von den Ahnen-Geister übermittelt bekommen.

die Frage wäre für mich, wieso kann einer das sofort, und ein anderer lernt es das ganze Leben
nicht.
 
die Frage wäre für mich, wieso kann einer das sofort, und ein anderer lernt es das ganze Leben
nicht.
Das liegt daran, dass Wissen grundsätzlich nicht verloren geht. Und das geht aus der Erklärung hervor, was genau Wissen eigentlich ist, nämlich:

Etwas Gewusstes (was auch immer) ist etwas ganz Spezielles, und zwar

ein jeweils bestimmter Ausschnitt eines einzigen, ständig und kontinuierlich ablaufenden Gesamtprozesses namens Natur bzw. Universum.

Nimmt man nun gedanklich einen solchen Ausschnitt weg (wir nennen das ”Vergessen“), käme das einer Lücke im Gesamtprozess gleich, einem Stillstand, von dem aus es unmöglich weitergehen könnte, weil ein Stillstand keinen Impuls beinhaltet, der zu irgendetwas anderem führen könnte. Aber solche Stillstände wurden noch niemals bemerkt und konnten auch noch nicht mal theoretisch nachgewiesen werden.

Etwas zu wissen bedeutet nichts anderes, dass ich meinen Aufmerksamkeitsfokus erneut auf bestimmte Ausschnitte richten kann, oder auch nicht. Aber das Nichtausrichten ist nicht gleichbedeutend damit, dass die Ausschnitte tatsächlich fehlen. In solchen Fällen ist es mir aus bestimmten Gründen lediglich nicht möglich, meinen Fokus erneut darauf auszurichten. Ich kann mich z.B. nicht mal mehr daran erinnern, was genau und im Einzelnen ich im Juli 1982 täglich gegessen habe. Und das ist nur ein Ausschnitt von schlappen 30 Tagen. Würde es stimmen, dass es dieses Wissen daran nicht mehr gäbe, dann würde es bedeuten, dass ich in jenem Monat tot war, was offensichtlich nicht der Fall war.

Wissen geht nicht verloren. Der Unterschied zwischen Verfügbarkeit und Erreichbarkeit ist hierbei das Entscheidende. Alles ist verfügbar, aber nicht alles ist erreichbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
vielleicht am ehesten im authentisch sein, der Person, was sie sagt und wie sie es sagt, da wo
man sich als Mensch "zu Hause" fühlt, ohne Schnörkel und Selbstbeweihräucherung, oder ein
verurteilen des Gegenübers.

nicht so viele :D


Naja, aber das ist ja auch nur deine persönliche Meinung und deine Empfindung wie jemand rüber kommt. Ein anderer kann das ganz anders empfinden.

Ich denke Selbstreflektion ist etwas sehr persönliches. Bei der Auseinandersetzung mit mir selbst sind andere ausgeschlossen.

Und auch wenn du sagst, das ist keine Verurteilung - es ist doch eine. Und zwar eine, für die du eigentlich überhaupt nicht wirklich argumentieren oder untermauern kannst. Du kannst die Köpfe der Menschen nicht hineinschauen.


PS: Ich finds nett, mal zu wissen, wie du aussiehst. Nach so vielen Jahren ....:)(y)

:o
Zippe
 
Naja, aber das ist ja auch nur deine persönliche Meinung und deine Empfindung wie jemand rüber kommt. Ein anderer kann das ganz anders empfinden.

Ich denke Selbstreflektion ist etwas sehr persönliches. Bei der Auseinandersetzung mit mir selbst sind andere ausgeschlossen.

Und auch wenn du sagst, das ist keine Verurteilung - es ist doch eine. Und zwar eine, für die du eigentlich überhaupt nicht wirklich argumentieren oder untermauern kannst. Du kannst die Köpfe der Menschen nicht hineinschauen.


PS: Ich finds nett, mal zu wissen, wie du aussiehst. Nach so vielen Jahren ....:)(y)

:o
Zippe


hab mein ganzes Leben lang, Verhaltensforschung betrieben, es ist mir ein leichtes, mein
Gegenüber zu erkennen, denn wenn man sich einmal selbst erkannt hat, erkennt man alle,
da einem nichts mehr fremd ist.
 
hab mein ganzes Leben lang, Verhaltensforschung betrieben, es ist mir ein leichtes, mein
Gegenüber zu erkennen, denn wenn man sich einmal selbst erkannt hat, erkennt man alle,
da einem nichts mehr fremd ist.

Da kann nicht mehr mitreden. Ich hab mich selbst bestimmt nicht zur Gänze erkannt. Ich überrasch mich immer wieder ...

:o
Zippe
 
denn wenn man sich einmal selbst erkannt hat, erkennt man alle,
da einem nichts mehr fremd ist.
Das kann ich nicht bestätigen:

Ich kenne nichts von dir, absolut nichts. Nicht bevor du es mir erzählt hast (mit der Ausnahme von Wahrheiten, die für jeden gelten).
Bis dahin kann ich mir lediglich etwas darüber ausdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann ich nicht bestätigen:

Ich kenne nichts von dir, absolut nichts. Nicht bevor du es mir erzählt hast.
Bis dahin kann ich mir lediglich etwas darüber ausdenken.

du stehst mir ja auch nicht gegenüber, ich bin eine Energie Jägerin, nicht im abzapfen, sondern zu erforschen. Jetzt wird es schon schwieriger diesen Zustand, und es ist ein besonderer Zustand, der mich da
erreicht, du würdest sagen Aufmerksamkeit, für mich ist es mehr als das, weil ich Bilder sehe, im Bezug zu dieser Person, die mir völlig unbekannt ist.

Wie die Worte gesprochen werden, und welchen Inhalt die
Worte haben, sagen mir auch viel, dann noch die Mimik. Dabei habe ich bemerkt, das Menschen gar nicht so verschieden sind. Ich weiß, dass klingt jetzt "böse" manche Menschen kommen mir wie Schablonen
vor.

das wäre auch eine gute Methaper, es fühlt sich an, als wüchsen aus meinem Bauchnabel, Krakenarme, die die andere Person abtastet.
 
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denn wenn man sich einmal selbst erkannt hat, erkennt man alle,
Überlege mal bitte:

Wenn es genügte, sich selbst zu kennen und daraus zu schlußfolgern "Ich kenne alle", dann gäbe es keinen Bedarf, warum es noch andere Lebewesen geben sollte.

Doch sie sind da. Aber nicht deswegen, weil sie ein Redundanz von dir wären.
Denn es gibt keine Redundanzen in der Natur. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten.
Doch jedes Lebewesen ist einzigartig.
 
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