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Also unter Nebenwirkungen einer Psychotherapie könnte ich mir wenns hoch kommt etwas in der Art wie: Unruhe, Schlaflosigkeit, Erstverschlimmerung... und auch der häufige Wunsch abzubrechen, wenns "brenzlig" wird...weiter noch die totale Abhängigkeit vom Therapeuten und Gefühlskarussell von totaler Anbetung und Hörigkeit bis völliger Ablehnung und Hass ihm gegenüber, usw. vorstellen.
Also konkrete Folgen des "in den Wunden wühlens und Ängste sowie sich selbst ungeschminkt konfrontierens" , was ja bei egal welchenTherapiearten in der Regel nie ausbleibt.
Aber .... mal sehen, was Joey oder auch Ireland meinen, über was man denn aufgeklärt wird wenn man über "Nebenwirkungen einer Psychotherapie" aufgeklärt wird.
Ich vermute, daß damit eher gewisse Grenzen gemeint sind - kein Therapeut kann ethisch vertreten, einen Klienten dabei zu unterstützen, ein besonders effizienter Bankräuber zu werden o.ä..
Irgendwo habe letzthin einen Artikel gelesen, in dem festgestellt wurde, dass 2 Drittel der niedergelassenen Ärzte zugeben, dass sie wissenschaftliche Studien nicht wirklich beurteilen können.
Z.B. Ireland erwähnt es öfter: Nur was von der Kasse übernommen wird, ist gut.
Wenn ich einen Mediziner brauche, dann will ich einen, der evidenzbasiert arbeitet.
Und ich will sicherlich keinen, der seinen Fakeeffekten ausgeliefert ist.
Zum Glück brauche ich Ärzte nur selten, den Letzten 2001 weil ich von ihm feststellen ließ, dass alle meine Werte wieder im grünen Bereich sind. Er hat mir also meine Heilung bestätigt. Und das hat er kompent gemacht.
Wie ich einem Buch entnahm, sind die meistverbreiteten Studien heute sog. Marketingstudien. Man will ein neues Medikament in den Markt bringen. Und bietet deshalb den Ärzten die Mitarbeit an einer Studie an. dazu muss aber der Arzt erstmal das Medikament verschreiben. Und je öfter er das Medikament verschreibt, desto höher ist seine Bezahlung. Der wissenschaftliche Wert dieser Studien geht natürlich gegen Null.
Zur Esoterik: Meiner unmassgeblichen Meinung kann man 95% der Methoden bedenkenlos in die Tonne klopfen. Bei den restlichen 5% würde sich ein genaues Nachschauen ev. lohnen.
Überrascht mich schon ein wenig.
Ireland ist z.B. eine gegnerin der Psychoanalyse und Tiefenpsychologie. Die wird allerdimngs von der Kasse übernommen . zumindest wurde sie vor 5 Jahren noch von der Kasse übernommen; ich kenne den heutigen Stanbd nicht. In diesem Wissen ihrer Ansichten sind Irelands derartige Äußerungen durchaus zu relativieren.
ich auch.
Je nachdem, wie streng Du das siehst, mehr oder weniger unmöglich. Denn vor diesen Fake-Effekten ist niemand gefeit.
Ich brauche auch nur selten einen. Im allgemeinen erfreue ich mich guter Gesundheit.
Welches Buch?
Über Mängel in der wissenschaftlichen Methodik in der evidenzbasierten medizin - aufgrund wirtschaftlicher Interessen - schreibt Ben Goldacre sehr viel. Seine Bücher sind da sehr lesenswert.
Und dass Mängel im Gesundheitssystem sowie methodische Mängel in diversen Studien zu finden sind, bestreitet niemand.
Und? Was sollen wir daraus lernen? Macht das die esoterischen Behauptungen wahrer?
Und warum? Was macht diese 5% so plausibel, dass sich ein genaueres Nachschauen lohnen würde?
Einfach Mensch #610
Okay, dann ist eben so, dass die Psychotherapie methodisch nicht in der Lage ist nach zu weisen, dass sie mehr als der Placebo-Effekt bewirkt.
Nur, die wissenschaftliche Basis ist eben schwach
Einfach Mensch #625
Stand der Wissenschaft ist die randomisierte Doppel-Blind-Studie mit Placebo-Kontrolle.
Nenne mir doch eine über psychotherapeutische Methoden (ohne Psychopharmaka-Einsatz).
Hi Joey, kannst du vielleicht nochmals kurz darauf eingehen, inwiefern du über Nebenwirkungen der Psychotherapie aufgeklärt wurdest... was das bedeutet bzw. was du meinst,... worauf du dich beziehst?![]()
Die Methodischen Bedingungen wurden von Ireland schon ausgiebigst dargestellt und verlinkt.
Hier sind ein paar Studien zum Thema "Wirknachweis in der Psychotherapie"
Wirksamkeit psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlungen bei psychischen Störungen von Kindern und Jugendlichen
Eine systematische Auswertung der Ergebnisse von Metaanalysen und Reviews. Teil I: Angststörungen und depressive Störungen
Verlag Hans Huber, Zeitschrift für Kinder- u. Jugendpsychiatrie 2008
M. Bachmann1, Ch. Bachmann
Kronmüller, Klaus-Thomas / Polstelnicu, Ilinca / et.al
Zur Wirksamkeit psychodynamischer Kurzzeitpsychotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit Angststörungen
Studie incl. Wartekontrollgruppe
Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 54 (2005) 7, S. 559-577
ZUR WIRKSAMKEIT VON PSYCHOTHERAPIE BEI DEPRESSIONEN
MARTIN HAUTZINGER Psychotherapie 3. Jahrg. 1998, Bd. 3, Heft . 1
Das ist ein besonders interessante Metaanalyse mehrerer Studien mit psychotherapeutischer Intervention (kognitive Verhaltenstherapie, interpersonelle Psychotherapie), Kombinationsthp (Psychopharmaka + Psychotherapie), Psychopharmaka allein und Kontrollgruppen (unspez. Placebobehandlung) mit Follow-up Untersuchungen (längste bis bis 2 ½ Jahre) zur Kontrolle von Depressionsrezitiven.
Aus ethischen Gründen wurden Wartekontrollgruppen genommen.
In der Gruppe der milden unipolaren Major Depressions (nach DSM II) zeigte sich oberflächlich kein signifikanter Unterschied zwischen den 4 Gruppen – bei genauerer Analyse wurde jedoch eine höhere Drop-out Rate bei den reinen Pharmako- und den Placebogruppen sichtbar und im Follow-Up eine höhere Rezitivrate.
Über die gesamten Studien hinweg waren signifikant bessere Scores und klinische Beurteilungen und vor allem eine deutlich geringere Rezitivrate bei der kognitiven Verhaltenstherapie und der IP im Follow-Up sichtbar bzw. bei schweren Major Depressions (nach DSM II) bei der Kombinationstherapie und den psychotherapeutischen Verfahren.
Die Methodischen Bedingungen wurden von Ireland schon ausgiebigst dargestellt und verlinkt.
Hier sind ein paar Studien zum Thema "Wirknachweis in der Psychotherapie"
Wirksamkeit psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlungen bei psychischen Störungen von Kindern und Jugendlichen
Eine systematische Auswertung der Ergebnisse von Metaanalysen und Reviews. Teil I: Angststörungen und depressive Störungen
Verlag Hans Huber, Zeitschrift für Kinder- u. Jugendpsychiatrie 2008
M. Bachmann1, Ch. Bachmann
Kronmüller, Klaus-Thomas / Polstelnicu, Ilinca / et.al
Zur Wirksamkeit psychodynamischer Kurzzeitpsychotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit Angststörungen
Studie incl. Wartekontrollgruppe
Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 54 (2005) 7, S. 559-577
ZUR WIRKSAMKEIT VON PSYCHOTHERAPIE BEI DEPRESSIONEN
MARTIN HAUTZINGER Psychotherapie 3. Jahrg. 1998, Bd. 3, Heft . 1
Das ist ein besonders interessante Metaanalyse mehrerer Studien mit psychotherapeutischer Intervention (kognitive Verhaltenstherapie, interpersonelle Psychotherapie), Kombinationsthp (Psychopharmaka + Psychotherapie), Psychopharmaka allein und Kontrollgruppen (unspez. Placebobehandlung) mit Follow-up Untersuchungen (längste bis bis 2 ½ Jahre) zur Kontrolle von Depressionsrezitiven.
Aus ethischen Gründen wurden Wartekontrollgruppen genommen.
In der Gruppe der milden unipolaren Major Depressions (nach DSM II) zeigte sich oberflächlich kein signifikanter Unterschied zwischen den 4 Gruppen bei genauerer Analyse wurde jedoch eine höhere Drop-out Rate bei den reinen Pharmako- und den Placebogruppen sichtbar und im Follow-Up eine höhere Rezitivrate.
Über die gesamten Studien hinweg waren signifikant bessere Scores und klinische Beurteilungen und vor allem eine deutlich geringere Rezitivrate bei der kognitiven Verhaltenstherapie und der IP im Follow-Up sichtbar bzw. bei schweren Major Depressions (nach DSM II) bei der Kombinationstherapie und den psychotherapeutischen Verfahren.
Ein gutes Beispiel ist die Gestalttherapie. Genauso unbewiesen wie EMDR. Aber inzwischen kassenzugelassen. Schließlich hat ein Kurs in Gestalttherapie den Therapeuten 15.000 gekostet.
Ich kenne nur die Unterform Psycho-Kinesiologie. Und die wurde von der Therapeutin noch sehr modifiziert und bei mir erfolgreich angewandt.
Lese ich jetzt bei PSIRAM den Artikel über Klinghardt, dann find eich nur: Es wurde kein wissenschaftlicher Beweis erbracht.
Und dann wird eine Verbindung zu Hamer konstruiert, weil Klinghardt Hamer in einem seiner Bücher erwähnt hat. Und zwar in einer Zeit, wo Hamer durchaus noch als Mediziner galt.
Aber, deshalb ist Psychokinesiologie heute als unwirksame, esoterische Methode verschrieen.
Ich selbst habe Psychokinesiologie als wirksam erlebt (Skeptiker stellen natürlich sofort den kausalen Zusammenhang in frage, wobei sie sich nicht die Mühe gemacht haben, meine Buch über meine Heilung zu lesen).
Und ich habe die Methode, auf der Basis meiner Erfahrungen, weiterentwickelt. Dabei fielen auch die esoterischen Bestandteile weg.
Es gibt rd. 70 Fallberichte, davon mehr als 70 % mit positiven Auswirkungen. Interessiert aber keine Forschungsinstitution. Es sei denn, ich finanziere das Ganze.
Sei's drum. Ich leide nicht mehr. Und wer das auch nicht mehr will, kann es an Hand meiner Beschreibung im Internet selbst versuchen.

Die Esoterik ist eine Einnahmequelle, was erwartest du ?
Nur, auf dem absteigenden Aste und darum wird so gezetert. Was jemand privat macht, würde nämlich keinen Furz interessieren, auch wenn er um den Couchtisch im Indianergeschrei rumspringen würde. Lass ihn, oder sie, wenn es schön macht.
Schau dir nur Questico an, war ja Thema hier. Anfangszeiten waren die Gesprächskosten bei 1,99 Euro/min.
Wo sind sie heute ? Gratisgespräche und das meiste verdient daran Questico.
Hat so etwas von Mediamarket, saubillig, finanzierbar für jeden, ohne Aufschlag.
Warum fällt mir nur grad Räumungsverkauf ein. Das letzte Aufbäumen!