Schulmedizin vs. alternative Heilungsmethoden

Das ist in meinen Augen absoluter Schwachsinn.

Dass die Frau jetzt mittellos da steht liegt nicht an der Psychotherapie, sondern daran, dass sie in einer Partnerschaft ausharrte, obwohl sie ihr nicht guttat und sich gleichzeitig nicht darum kümmerte, finanziell unabhängig zu bleiben. Deshalb ist sie jetzt völlig verarmt.

Ihre jetzige Situation ist eine Nebenwirkung ihrer jahrelangen Fehlentscheidung und Lethargie.

Aber es gibt immer Leute, die für eigene Lebenssituationen gern anderen die Verantwortung übergeben.

Ich habe selbst oft genug erlebt, dass Frauen und Männer erst während der Therapie den Mut hatten zu artikulieren, dass sie die Ehe nicht mehr aufrecht erhalten wollen. Manche haben sich aber trotzdem nicht getrennt, wobei vielfältige Bedenken, Ängste und Gründe eine Rolle spielten. Und manche haben sich getrennt.

Entschieden haben sie sich selbst.

:thumbup::thumbup::)
 
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Also nun mal ehrlich, wäre es nicht Zeit mal einen Therapeuten aufzusuchen ?????
(für die Esos reicht auch sich die Karten zulegen :lachen: )

Nur ganz lieb frage ?


Ernsthaft, würde hier einer mit seinem Töfftöff, weil er neue Bremsscheiben braucht, zum Bäcker fahren und sich Fladenbrote montieren lassen und anschließend zum Metzger fahren und sich Buletten als Bremsbeläge einbauen lassen ?????

Ahhhhhh würde das keiner tun ? Ahhhh so, man spielt dann ja mit der Gesundheit! Nein, nicht mit dem des Töfftöff, dem ist es schnurzpiepegal !

Upppps, nu haben wir was gelernt, ohne Doppel, Dreifach, Vierfachblind-Studie :lachen:


Und so ist es, mit der Gesundheit spielt man nicht. Wer krank ist geht auch zum Fachmann und die Fachmänner sind keine selbsternannten Esos, Heiler oder Wunderheiler.

Die Fachmänner sind die Therapeuten, Ärzte, Psychologen, Psychiater.
Alle Unterformen davon, sind die Alternativen, z.B. Psychotherapeut, den konnte man auch auf Umwegen aus medizinischen Hilfspersonal heraus machen, ohne Studium. Ob noch möglich weiß ich nicht, müsste ich suchen gehen.
Alternativ, genauso der HPler, hier muss man aber in DE fragen, woher du kommen, was haben du gemacht vorher. Denn auch ein Arzt kann HP sein, wie auch ein Physio oder Psycho, oder nur jemand, der damit einem Job mit recht gutem Verdienst frönen will.

Und hiernach, kommt lange nichts und dann erst irgendwann die Esos, die sich selbst als Therapeuten aufspielen, was sie nicht dürfen. Mit heilen um sich werfen und von Tuten und Blasen null Ahnung haben. Mit Einschränkung.


Die Fährte zur Einschränkung hatte ich eigentlich schon gelegt. Die Sparmassnahmen der Krankenkassen, Ende der 80er und Anfang der 90er haben damals schon viele Masseure und auch KGs vor der Arbeitslosigkeit gestanden. Viele Praxen überlebten nicht. Es kam da aber ein Geschenk aus dem Amilande, die New-Age-Esoterik. Und das war die Erfüllung, sowieso für die, denen der Job als KG oder Masseur zu hart waren. Es ist ein Schwerstarbeiterjob. Ich habe selbst damals im Pflicht-Praktikum eine Praxis fast alleine geschmissen, 12 Stunden am Tag, 4 bis 6 Patienten in der Stunde und der Chef vergnügte sich. Das war so Usus. Die Praxen bestritten die Pflicht-Praktikanten und bekamen 10 % vom Umsatz als Gehalt.

Aber zurück zur NA-Esoterik, wir wurden damals überhäuft mit diesem esoterischen Gedöns. Was damals absolut interessant war, war Edu-Kinestetik, die Grundlage der Kinesiologie. Habe da auch die Ausbildung, die richtige nur für medizinisches Personal. Dann kam Reiki, eine Kollegin von mir, dass ist es, ich brauche nicht mehr an der Bank zu stehen. Und ich dann, du bist Kinesiologin, hast die Ausbildung. Reiki ist davon nur eine Unterform.
Nur wen interessiert Kinesiologie, dass war nur fürs medizinische Personal. Aber Reiki und die Meistergrade, da war Geld zu machen.
Übrigens, damals sogar gesponsert vom Arbeitsamt. :D

Und dazu, hatten damals Masseure und KGs einen Freibrief, die konnten sich mit irgendwas niederlassen mit eigener Praxis, egal was sie anboten. Dieser Freibrief wurde 2004 gekippt, mit dem Geistheiler-Urteil. Mit einem Nachteil für die medizinisch Ausgebildeten, wenn die Bockmist bauen, stehen die mit zwei Beinen im Knast. Nicht nur mit einem, wie die, die medizinisch keine Ahnung haben. Das ist die derzeitige Misere seit 8 bis 9 Jahren.

Es war vorhersehbar.

Diese Menschen, die sich damals der Esoterik verschrieben haben, stehen heute richtig dumm da. Müssen ums Überleben kämpfen.


Ich hatte damals irgendwie Glück, wurde krank. Hatte zur gleichen Zeit das Angebot die größte Praxis in meinem Geburtsort aufzuziehen, gesponsert durch eine langjährige Patientin, begleitend mit massivsten Drohungen anderer Kollegen, die man kannte, wo man gearbeitet hatte. Wie waren die glücklich.

Nur so wegen Neid, um das gleich aus den Angeln zu heben. Meine Erkrankung kam passend dazwischen, denn ich weiß nicht, ob ich so abgebrüht hätte sein können. Wenn es geklappt hätte, würde ich seit gut zwanzig Jahren mit nem Porsche im Geburtsort herumfahren.
Was für ein Gewinn und dazu Bachblütenseminare zelebrierend, um die jungen Angestellten nackich zu sehen, oder die Patienten. Darum ging es übrigens bei Bachblüten, wie weit es Patientinnen mitmachten und die eigenen Angestellten und das waren immer junge Miezen.

Klartext gesprochen, war damals übelst und es war in den Praxen Pflicht.
 
Das ist in meinen Augen absoluter Schwachsinn.

Wenn Du meinst, dann wende dich an die Fachleute, die das u.a. als Nebenwirkung von Psychotherapie herausgefunden haben. ;)

Es geht dabei nämlich darum, was der Auslöser für ein Verhalten war. So wie ja manche Leute erst Selbstmord machen, nachdem sie in Therapie sind, weil die Methode ihren Zustand nun dummer Weise stark verschlechtert hat.

Auch das kommt vor. Wer meint, jedem Menschen ginge es besser, weil Psychotherapie eine immer wirksame Methode sei - nun ja - ich meine derjenige irrt sich schlicht ganz gewaltig.

LG
Any
 
Das da was nicht stimmt? Du ortest also eine Verfehlung des Psychotherapeuten, weil er der Dame nicht gesagt hat, dass sie wenn sie ihren Mann verlässt eventuell mit weniger Geld zurande kommen müsste? (Was ua. bei ihr dann ja auch dazu führen könnte, dass sie bei ihm bleibt, aber bitte) Ernsthaft jetzt? Das klingt irgendwie schon nach "amerikanischen" Verhältnissen ala "Auf der Mikrowelle stand nicht, dass ich darin nicht meine Katze trocknen kann, die verklag ich!"

Ich orte da gar nichts, ich gab weiter, was diese Branche selbst als problematisch herausfand.

Was Du da grad hineinlegst ist deine Fantasie, davon schrieb ich nüscht. ;-)

LG
Any
 
Das ist in meinen Augen absoluter Schwachsinn.

Dass die Frau jetzt mittellos da steht liegt nicht an der Psychotherapie, sondern daran, dass sie in einer Partnerschaft ausharrte, obwohl sie ihr nicht guttat und sich gleichzeitig nicht darum kümmerte, finanziell unabhängig zu bleiben. Deshalb ist sie jetzt völlig verarmt.

Hallo Isisi, auf welchen Planeten lebst du eigentlich, lieb frage.

Wenn eine Frau, in einer Familie ihren Partner eliminiert, steht sie sozialrechtlich besser da als mit Partner. Egal ob bei Hartz4 oder der Steuer.

Der Partner hat nisch mehr. Elternunterhalt muss man sofort vom Tisch kriegen, denn nach neuestem Recht, kann die Frau sogar noch löhnen. Der Gleichberechtigung sei das gedankt. :D

Uppps, dann sind noch Kinder da. Der Kindsvater wird runtergeschraubt bis auf das Existenzminimum, egal ob er arbeitet oder nicht. Nein er darf das Arbeiten nicht lassen, denn er hat als Kindsvater eine erhöhte Arbeitspflicht, weit über der Sanktionsmöglichkeit bei Hartz4.
Übrigens, sogar als 100 % Frührentner auf Dauer bekommt man diese Auflage vom JC, aus eigener Erfahrung, natürlich nicht automatisch, sondern nur, wenn die Kindsmutter oder in Vertretung das JA einen Antrag stellt.

Noch Fragen ? Wer nun besser da steht und wer nicht.
 
Wenn Du meinst, dann wende dich an die Fachleute, die das u.a. als Nebenwirkung von Psychotherapie herausgefunden haben. ;)

schon mal dran gedacht, das einiges nur kleinste Überlegungen bedarf, wenn a dann b und wenn ab dann eventuell c.

Ganz einfache logische Schlussfolgerungen, noch im Stande dazu ????, oder bedarf es einer Kartenlegerin dazu ?
 
Nun, normale Menschen wie ich treffen eben nur auf die praktizierenden Mediziner. Und bilden sich im Umgang mit denen ihre Meinung.

Auch, wenn nur praktizierende Ärzte was Forschungsmethodik angeht mitunter nicht so fit sein mögen, heißt es nicht, dass sie nicht auf dem Laufenden sind, was die Studienlage angeht.

Und viele praktizierende Ärzte forschen auch gleichzeitig. Die trennung zwischen praktizierender und forschender Mediziner ist sehr fließend.

Für den Patienten ist es üblicherweise nicht möglich die Evidenz einer Methode zu hinterfragen. Und von der Skeptikerseite kommt das Argument: Was die Kasse zahlt, ist wissenschaftliche Medizin.

Von welchem Skeptiker hast Du das Argument je gelesen/gehört? Ich habe es noch nie gelesen oder gehört (von Skeptikerseite), und es wäre auch schlicht falsch.

Ratlose Patienten. Und zwar deshalb, weil die Mediziner sich gegen nicht evidente Methoden sperren. Wobei man jetzt, von außen gesehen nicht weiß, ob es jetzt die entsprechende Lobby war oder die mangelnde wissenschaftliche Sicht, die zur Kassenzulassung führt. Ein gutes Beispiel ist die Gestalttherapie. Genauso unbewiesen wie EMDR. Aber inzwischen kassenzugelassen. Schließlich hat ein Kurs in Gestalttherapie den Therapeuten 15.000 € gekostet.

Nö, nicht alle mediziner sperren sich gegen nicht-evidente Methoden. In dem Ort, in dem ich derzeit wohne, ist ein Arzt, der auf seiner Internetseite damit wirbt, dass er alternative Heilmethoden anwendet. Als ich die starken Bauchschmerzen hatte, die letztendlich dazu führten, dass meine Gallenblase inklusive großem Stein entfertn wurden, habe ich den gemieden. Und der Arzt, den ich letztendlich auswählte, hatte eine Gemeinschaftspraxis mit einer Fachärztin für Homöopathie - den hätte ich nie wieder aufgesucht, wenn er versucht hätte mich damit von meinen Bauchschmerzen zu befreien. Glücklicherweise hat er meine Selbstdiagnose bestätigt und mir auch gut erklären können, wie und warum weiter verfahren wird. Insofern hat er mich gut und evidenzbasiert behandelt. Ich bin zufrieden.

Wenn man bei dem Experiment zwei psychotherapeutische Verfahren mit einer Kontrollgruppe verglichen hätte, dann könnte man wenigstens Aussagen über die Wirksamkeit machen.
So war das vergeudete MRT-Zeit. Schade drum.

Mag sein. Ich habe die Studie mir nicht genau angeschaut, und ich habe jetzt auch keine Lust, sie groß entweder zu verteidigen oder groß zu bestätigen, dass da große methodische Mängel sind. Dazu kenne ich sie nicht gut genug.

Fakt ist, dass es nicht wenige Studien mit methodischen Mängeln gibt - nicht nur im sog. Grenzbereich - und es ist gut und berechtigt, sie zu suchen.

Sie zu suchen und zu finden darf aber keine Ausrede dafür sein, gute Methodik in der Esoterik sein zu lassen, bzw. zu fordern, dass man esoterische Behauptungen "ebenso" akzeptieren sollte. Denn die haben immernoch einen eklatanten Nachteil, was die weitaus geringere wissenschaftliche Plausibilität betrifft. Und im gegensatz dazu, dass in der "Schulmedizin" unbestritten Lücken aufgrund mangelhafter Methodik bestehen, ist die Esoterik sogar löchriger als ein Sieb.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch, wenn nur praktizierende Ärzte was Forschungsmethodik angeht mitunter nicht so fit sein mögen, heißt es nicht, dass sie nicht auf dem Laufenden sind, was die Studienlage angeht.

Und viele praktizierende Ärzte forschen auch gleichzeitig. Die trennung zwischen praktizierender und forschender Mediziner ist sehr fließend.



Von welchem Skeptiker hast Du das Argument je gelesen/gehört? Ich habe es noch nie gelesen oder gehört (von Skeptikerseite), und es wäre auch schlicht falsch.



Nö, nicht alle mediziner sperren sich gegen nicht-evidente Methoden. In dem Ort, in dem ich derzeit wohne, ist ein Arzt, der auf seiner Internetseite damit wirbt, dass er alternative Heilmethoden anwendet. Als ich die starken Bauchschmerzen hatte, die letztendlich dazu führten, dass meine Gallenblase inklusive großem Stein entfertn wurden, habe ich den gemieden. Und der Arzt, den ich letztendlich auswählte, hatte eine Gemeinschaftspraxis mit einer Fachärztin für Homöopathie - den hätte ich nie wieder aufgesucht, wenn er versucht hätte mich damit von meinen Bauchschmerzen zu befreien. Glücklicherweise hat er meine Selbstdiagnose bestätigt und mir auch gut erklären können, wie und warum weiter verfahren wird. Insofern hat er mich gut und evidenzbasiert behandelt. Ich bin zufrieden.



Mag sein. Ich habe die Studie mir nicht genau angeschaut, und ich habe jetzt auch keine Lust, sie groß entweder zu verteidigen oder groß zu bestätigen, dass da große methodische Mängel sind. Dazu kenne ich sie nicht gut genug.

Fakt ist, dass es nicht wenige Studien mit methodischen Mängeln gibt - nicht nur im sog. Grenzbereich - und es ist gut und berechtigt, sie zu suchen.

Sie zu suchen und zu finden darf aber keine Ausrede dafür sein, gute Methodik in der Esoterik sein zu lassen, bzw. zu fordern, dass man esoterische Behauptungen "ebenso" akzeptieren sollte. Denn die haben immernoch einen eklatanten Nachteil, was die weitaus geringere wissenschaftliche Plausibilität betrifft. Und im gegensatz dazu, dass in der "Schulmedizin" unbestritten Lücken aufgrund mangelhafter Methodik bestehen, ist die Esoterik sogar löchriger als ein Sieb.

Irgendwo habe letzthin einen Artikel gelesen, in dem festgestellt wurde, dass 2 Drittel der niedergelassenen Ärzte zugeben, dass sie wissenschaftliche Studien nicht wirklich beurteilen können.

Z.B. Ireland erwähnt es öfter: Nur was von der Kasse übernommen wird, ist gut.

Wenn ich einen Mediziner brauche, dann will ich einen, der evidenzbasiert arbeitet. Und ich will sicherlich keinen, der seinen Fakeeffekten ausgeliefert ist. Zum Glück brauche ich Ärzte nur selten, den Letzten 2001 weil ich von ihm feststellen ließ, dass alle meine Werte wieder im grünen Bereich sind. Er hat mir also meine Heilung bestätigt. Und das hat er kompent gemacht.

Wie ich einem Buch entnahm, sind die meistverbreiteten Studien heute sog. Marketingstudien. Man will ein neues Medikament in den Markt bringen. Und bietet deshalb den Ärzten die Mitarbeit an einer Studie an. dazu muss aber der Arzt erstmal das Medikament verschreiben. Und je öfter er das Medikament verschreibt, desto höher ist seine Bezahlung. Der wissenschaftliche Wert dieser Studien geht natürlich gegen Null.

Zur Esoterik: Meiner unmassgeblichen Meinung kann man 95% der Methoden bedenkenlos in die Tonne klopfen. Bei den restlichen 5% würde sich ein genaues Nachschauen ev. lohnen.
 
Sie zu suchen und zu finden darf aber keine Ausrede dafür sein, gute Methodik in der Esoterik sein zu lassen, bzw. zu fordern, dass man esoterische Behauptungen "ebenso" akzeptieren sollte. Denn die haben immernoch einen eklatanten Nachteil, was die weitaus geringere wissenschaftliche Plausibilität betrifft. Und im gegensatz dazu, dass in der "Schulmedizin" unbestritten Lücken aufgrund mangelhafter Methodik bestehen, ist die Esoterik sogar löchriger als ein Sieb.

Die Esoterik ist eine Einnahmequelle, was erwartest du ?

Nur, auf dem absteigenden Aste und darum wird so gezetert. Was jemand privat macht, würde nämlich keinen Furz interessieren, auch wenn er um den Couchtisch im Indianergeschrei rumspringen würde. Lass ihn, oder sie, wenn es schön macht.

Schau dir nur Questico an, war ja Thema hier. Anfangszeiten waren die Gesprächskosten bei 1,99 Euro/min.
Wo sind sie heute ? Gratisgespräche und das meiste verdient daran Questico.

Hat so etwas von Mediamarket, saubillig, finanzierbar für jeden, ohne Aufschlag.

Warum fällt mir nur grad Räumungsverkauf ein. Das letzte Aufbäumen!
 
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