Ja, passt. Grundsätzlich wäre ein Test mit aufgeschriebener Frage und geheimer Antwort möglich.
Und warum sind da noch keine positiven Testresultate irgendwo veröffentlicht, die noch weitere Kriterien wissenschaftlicher Methodik gehorchen?
(...) Und schlussendlich hat eine Vorhersage über 1 Jahr hinweg nurmehr eine Eintrittswahrscheinlichkeit von etwa 70%.
Beleg für diese Zahl?
Anders sind z.B. konkrete Fragen. Eine Freundin hat einmal einen entlaufenen Hund gesucht. Vorabklärung mit den Karten ob der Hund noch lebt und es ihm gut geht war positiv. Lokalisierung ausgependelt über dem Stadtplan. Verifikation über Remote Viewing. Der Hund wurde innerhalb der ausgependelten Häuser gefunden, war von einem Ehepaar aufgenommen und gefüttert worden.
Das ist dann Kombinationstechnik, wie sie gute Wahrsager heute verwenden.
Wie oft klappt sowas, und wichtiger wie oft klappt es nicht?
Joey schrieb:
Und? Kann den Menschen überzufällig gut geholfen werden? Ist eine Beziehung überzufällig oft zum Scheitern verurteilt, falls es der berater so in den Karten (oder wo auch immer) sieht?
Ich denke ja, wenn der Kartenleger wirklich gut ist. Wobei ein Nachweis hier sicher nur über konkrete und eindeutige Fragen möglich wäre. Beim Rest wäre weiterhin ein unbeweisbarer Interpretationsspielraum gegeben.
Und wo sind dann die Experimente mit guter Methodik, die das belegen? Methodisch kein großes Problem zu erstellen und ethisch ebensowenig
Da hast Du im Test aber schon einen Bias bei der Kontrollgruppe über die psychische Wahrnehmung dabei.
Besser wäre hier, eine Frage schriftlich zu stellen und blind beantworten zu lassen. Dadurch würde es nur ein Restrisiko im Gemeinschaftsbewusstsein geben, über das eine gefakte Antwort über die Wahrnehmung des falschen Propheten ebenfalls richtig sein könnte (einfache Intuition).
Es geht ja darum zu sehen, ob der Klient überzufällig oft die richtige Antwort wählt. Ohne Kontrollgruppe - die Du hier klammheimlich abschaffen willst - ist die Auswertung unmöglich und die Aussagekraft von "Oh ja, das passt 100%", wenn die Klienten die Antworten sehen, ist wieder denkbar gering, wenn nicht eben auch die Möglichkeit getestet wurde, wie oft sie das zu texten sagen, die nicht speziel für sie angefertigt wurden.
Das ist eine andere Technik und nicht mehr Karten legen!
Du hast es nicht verstanden, was ich meine:
Ein Studiendesign: Ein Kartenleger ertsellt verschiedene Texte für alle Klienten. Ein Fake-Kartenleger erstetllt Fake-Texte. Nach einem gewissen Zeitraum wird jeder Versuchsperson beide Versionen gezeigt, und sie soll sagen, welcher Text die bessere Beschreibung des Zeitraumes, der Persönlichkeit oder was auch immer war.
Ein anderes Studiendesign: Ein Kartenleger erstellt texte für jeden Teilnehmer. Jeder Teilnehmer bekommt ALLE teste und muss da heraussuchen, welcher text für ihn/sie geschriebn wurde.
In beiden Designs ist eine statistische Auswertung gut möglich. Das letzte Design, was Du hier kritisierst ist auch mit Kartenlegen möglich und widerspricht der Technik nicht.
Gerade die Hotlines haben sehr oft sehr schlechte Leute.
Und gerade die Hotlines haben uach viel Erfolg, und die Kunden sind begeistert davon. Ist das Kundenurteil da plötzlich nichts mehr wert, obwohl Du es an anderer Stelle schon als angeblich unschlagbares Argument angeführt hast?
Selbst ein Praxisnachweis sagt noch nichts darüber aus, ob die Leute das wirklich können, und sich sowohl in den ethischen als auch technischen Grenzen des Verfahrens halten.
Eben, der "Praxisnachweis" sagt rein gar nichts darüber aus. Nur mit guter wissenschaftlicher Methodik kann man da evtl. aussagen machen. Und solange da die reproduzierbar positiven Effekte ausbleiben, gibt es KEINEN Grund davon auszugehen, dass da mehr dran sein könnte als Barnum-Effekt, Cold Reading, Hot Reading, selbsterfüllende Profezeiungen, Suggestion, selektive Wahrnehmung etc.
Selbst berühmte "professionelle" Wahrsager arbeiten mit allen Fake-Mitteln (z.B. die berühmte Aussage 3 Wochen/3 Monate/3 Jahre). Alleine schon eine Vorhersage über 3 Jahre ist unseriös (Wahrscheinlichkeit 50%). Aber es vergrössert natürlich den Zeitraum in der ein passendes in die Voraussage interpretierbares Ereignis auftreten kann.
Tja, und darum ist es notwenig, da mit einwandfreier Methodik ranzugehen, um zu sehen, ob da etwas dran ist. So, wie es derzeit aussieht, ist da nämlich rein gar nichts dran.