Weil alle konkreten Vorschläge, wie der Friedensprozess jetzt einzuleiten wäre, konkret und explizit nur Zugeständnisse an Russland machen. In all diesen Vorschlägen ist teilweise offen zu erkennen, welche Punkte von Putins Wunschzettel dfamit erfüllt werden, aber kein Wort darüber, welche Zusicherungen die Ukraine im Gegenzug zu bekommen hätte, außer eben, dass der Angriff aufhört.
Von mir kommt das nicht. Die vorgebrachten Vorschläge sind eben allesamt bisher in der Form: Die Ukraine müsste XYZ, und schon wird Putin verhandeln, wobei XYZ ein Teil oder gar den ganzen Wunschzettel Putins beinhaltet.
Sieh Dir beispielsweise den Vorschlag der AfD an, der vor ein paar Tagen im Bundestag diskutiert wurde. Sie forderten: Die Ukraine muss auf NATO- und EU-Mitgliedschaft verzichten und territoriale Abstriche machen etc. Wenn man sich Putins Wunschzettel anschaut, so würden ihm damit wirklich fast alle seiner Kriegsziele erfüllt werden. DAS wäre einfach nachgeben.
Und auch Dein Vorschlag der Neutralität geht in diese Richtung. Denn das kann auch in die Richtung gewertet werden, dass die Ukraine keinesfalls in die EU einterten darf - und so wünschte es sich auch Putin in der Vergangenheit. Auch alleine, wenn das vorgeschlagen wird, gibt die Ukraine damit ein Stück weit nach. Dass sie auf NATO-Mitgliedschaft verzichten könnte, hat Selenskyj ja schon selbst geäußert - das ist ein Zugeständnis, was er selbst schon geäußert hat. Offensichtlich reichte es nicht aus, und Putin will mehr.
Ja. Dann sollte man auch konkrete Vorschläge machen, in denen die Ukraine tatsächlich nicht nachgeben müsste bzw. auch konkret bneschreiben, welche Zusicherungen die Ukraine im Gegenzug bekommt abgesehen davon, dass sie nicht mehr weiter beschossen wird.
Ja, Putin ruiniert gerade sein Land - sowohl wirtschaftlich als auch im internationalen Ansehen.