Russland greift Ukraine an

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Der Westen wird das nicht umsetzten können, und ich alte Idealistin habe immer noch die große Hoffnung, das die Umkehr in Russland selbst erfolgt und sich hier innerhalb des Landes etwas verändert. (z.B. Putins Sturz) Aber da geht jetzt die Diskussion die ein paar Seiten vorher schon geführt wurde los. Was kommt nach ???
Dann wird eben gekämpft bis nix mehr geht, aber das wird eben noch lange gehen. Solange Reserven da sind und Material dann geht das.
Also bleibt nur der Kampf, weil Putin davon ausgeht, daß der Westen ermüdet mit der Zeit. Und die Ukraine geht davon aus daß sie ihre Waffen bekommt und kämpft bis Putin einsieht da geht nix mehr.
Selensky behauptet er könne siegen aber das ist für die Medien nach aussen hin.
 
Ist vollkommen okay @ Joey, aber ich Frage mich inzwischen, was wäre denn wenn wir das wirklich alles auf uns beziehen. Stellt euch doch nur mal vor, egal ob möglich oder nicht das soll nicht der Punkt sein, nur mal vorstellen - Putin würde mit seinen Panzen nach Deutschland eindringen, anfangen unser Städte - fangen wir an bei Berlin - Frankfurt - München mit seinen Bomben in Schutt und Asche zu legen - was würden die vielen Deutschen dann schreien ?

Wenn Putin sagt, er will die DDR zurück, würden all diejenigen, die jetzt so gegen Waffen und Verteidigung und für Frieden um jeden Preis sind, da auch sagen, ist ok, geben wir Putin was er will? Sagen sie da auch, es ist in Ordnung, in einer Diktatur zu leben, vielleicht ein paar Angehörige zu verlieren, die Freiheit, aber hauptsache es ist Frieden?
 
Wenn Putin sagt, er will die DDR zurück, würden all diejenigen, die jetzt so gegen Waffen und Verteidigung und für Frieden um jeden Preis sind, da auch sagen, ist ok, geben wir Putin was er will? Sagen sie da auch, es ist in Ordnung, in einer Diktatur zu leben, vielleicht ein paar Angehörige zu verlieren, die Freiheit, aber hauptsache es ist Frieden?
Och, man kennt es da ja noch und vllt sollten wir Ost-Deutschland dem Putin als Tausch anbieten.
Am meisten ist man ja in den Gebieten der ehemaligen DDR gegen Waffenlieferungen und gegen die Sanktionen
 
Wenn Putin sagt, er will die DDR zurück, würden all diejenigen, die jetzt so gegen Waffen und Verteidigung und für Frieden um jeden Preis sind, da auch sagen, ist ok, geben wir Putin was er will? Sagen sie da auch, es ist in Ordnung, in einer Diktatur zu leben, vielleicht ein paar Angehörige zu verlieren, die Freiheit, aber hauptsache es ist Frieden?
Danke Loop, genau darauf wollte ich hinaus :)
 
Och, man kennt es da ja noch und vllt sollten wir Ost-Deutschland dem Putin als Tausch anbieten.
Am meisten ist man ja in den Gebieten der ehemaligen DDR gegen Waffenlieferungen und gegen die Sanktionen
Aber nur wenn er die AFD dazu nimmt und ein paar Reichsbürger kann er auch noch haben.
 
Was erwartest du eigentlich von den Mitschreibenden hier bezgl. deinen Vorstellungen ?

Ich erwarte von den Menschen, die einen Stopp der Waffenlieferungen fordern und etwas über Verhandlungslösungen und Kompromissen erzählen, dass sie konkret und nachvollziehbar erklären, wie Putin zu solchen wirklichen Kompromissen gebracht werden kann.

Stell mal deine Fragen an dich selbst und beantworte sie.

Mache ich ständig, und ich kann da nur sagen: Ich habe keine Antworten. Einen guten friedlichen Weg sehe ich nicht.

Fehlt die militärische Unterdtützung, wird die Ukraine schnell überrannt. Und Putin wird wahrscheinlich nur dann ernsthaft in Verhandlungen treten, wenn er glaubt damit einen großen Anteil seiner Kriegsziele durchsetzen zu können.

Da sehe ich leider wirklich nur die Option, die Ukraine auch weiter zu unterstützen, auf dass sie sich auch weiter wehren kann. Damit wird der Krieg zwar verlängert, aber die leise und kleine Chance, dass Putin nicht komplett gewinnt, bleibt aufrecht. Und, sollte er doch komplett siegen, so muss er sich diesen Sieg sehr teuer erkaufen.

Das ist kein schöner Weg - ganz und gar nicht. Ich möchte auch sehr gerne Frieden da haben etc. Letztes Jahr gab es auf YouTube ein Video eines Mädchens, was im Bunker auf Ukraimisch "Let it go" aus Dusnesy Eiskönigin singt. Diese Szene schnürt mir immernoch die Kehle zu, insbesondere, weil dieses Kind im Bunker meiner Tochter ähnlich sieht.

Ich würde jede Petition unterschreiben, in der eben erklärt wird, wie der Frieden da schnell hergestellt werden kann und die Ukraine gleichzeitig auch handlungsfähig, souverän und frei bleibt. Ich würde jede Petition unterschreiben, in der ein konkreter Weg zu einem schnellen Kriegsende mit einem Kompromiss, der den Namen auch verdient, dargestellt ist.

Diese Erklärungen blieben aber bisher aus. Stattdessen werde u.a. ich als kriegslüstern o.ä. beschimpft, weil ich eben in diesem Fall gutheiße, dass die Ukraine sich weiter auch militärisch wehren kann. Zwar kommen ab und zu solche Sätze wie: "Verhandeln heißt doch nicht aufgeben." Aber auf die Nachfrage, was die Ukraine denn in den Verhandlungen rausholen können soll bzw. wie Putin dazu gebracht werden soll auch deutliche Zugeständnisse an die Ukraine und Abstriche in seinen Wünschen zu machen, kam immernoch keine wirkliche Antwort.

Alice Schwarzer, Sarah Wagenknecht, Richard-David Precht, Erich Vad, Margot Käßman und wie sie alle heißen sind zweifelsohne kluge, intelligente und integere Menschen, die ich auch größtenteils immernoch sehr schätze. Aber auf diese Fragen geben sie immernoch keine wirkliche Antwort... so als wenn sie wüssten, dass ihre Forferung am Schluss eigentlich nur drauf hinaus laufen kann, dass Putin sofort fast alles bekommt, was er will, und die Ukraine als Staatenzombie, der nichts mehr kann und darf, hinterher dahin fristet.

Und, wer meint, dass es das kleinere Übel wäre, wenn die Ukraine jetzt doch einfach kapituliert, weil er sie überzeugt ist, dass es am Ende eh darauf hinaus läuft, der soll das bitte wenigstens ehrlich so explizit sagen. Diese Petition würde ich zwar sicher nicht mit unterschreiben, aber es würde wenigstens die würdelos geheuchelt Beteuerung auslassen, dass man mit der Ukraine solidarisch wäre.

Welcher Kompromiss soll da entstehen ?

Ich weiß es nicht. Frag das die Leute, die Petitionen aufsetzen, in denen sie von Kompromissen reden.

Es mag sein, dass die Ukraine wird Gebiete abtreten müssen - 20% des Staatsgebiets, was Russland für sich bzw. als "unabhängig" deklariert, sind aber kein Pappenstiel; erst Recht nicht, wenn dabei Wirtschsfts-Infrasuruktur mit flöten geht.

Es mag auch sein, dass die Ukraine wird zusichern müssen, nicht der NATO beizutreten. Diese Möglichkeit hat Selenskyj selbst letztes Jahr scheon eingeräumt. Aber dann wird sie wenigsten Sicherheitsgarantien und zugesicherte Unterdtützung von anderen Staaten benötigen. All solche Fragen werden in den Vorschlägen zum Frieden bestenfalls angeschnitten, aber nie wirklich konkret dargestellt durchdacht.

Und, falls sie wirtschaftlich und sozial die Kriterien erfüllt, muss ihr mMn die EU-Mitgliedschaft erlaubt sein. Da darf, wenn es nach mir ginge, Putin nie wieder etwas gegen sagen, wie er es in der Vergangenheit getan hat. Wie kriegt man Putin dazu, das zuzulassen und am Verhandlungstisch Platz zu nehmen, wenn erkennbar ist, dass dieser Punkt unverhandelbar ist?


Wenn Putin nicht rauszudrängen ist , dann wird eben weitergekämpft bis Putin bereit ist seine Ziele einzuschränken.

Ja, genau. Sag das bitte auch den Leuten, die u.a. mich Kriegstreiber nennen, weil ich leider auch keine andere brauchbare Option sehe und deswegen militärische Unterstützung der Ukraine gutheiße und auch wünsche.

Welche Bedingungen wären dann für beide Seiten ok ?

Das müssen letztendlich die beiden Seiten selbst entscheiden. Verdient hätte Putin jedenfalls gar nichts.

Aus meiner persönlichen absolut naiven Sicht: Ich würde als Kompromiss-Vorschlsg den Verzicht auf NATO-Mitgluedschaft in den Raum werfen - wie Selenskyj - es schon tat. Es wird dann aber Sicherheitsgarantien und zugesicherte Unterstützung anderrr Staaten geben müssen, falls es nochmal zu einem Angriff kommt. Und die Ukraine muss vollkommene Freiheit bzgl. Wirtschaftsbpndnissen bekommen und behalten - d.h. der EU-Annäherung und ggf. dem Beitritt darf nicht so torpediert werden, wie Putin es in der Vergangenheit getan hat.
Was die Gebiete angeht: Man könnte Russland vielleicht eine kleine Exklave auf der Krim zubilligen, damit sie da auch einen Hafen haben, aber der Rest der besetzten Gebiete gehört der Ukraine, oder sie müssten Verhandeln, was sie mit welchen Bprgern in den betroffenen Regionen machen. Das sind die äußersten Zugeständnisse, die ich Putin geben könnte... Wie schon gesagt: rein naiv. Ob dieser Kompromiss für die Ukraine wirklich ok wäre, kann ich nicht wirklich abschätzen.

Also wird weitergekämpft bis Putin soweit ist einzusehen daß er nicht mehr weiterkommt.

Ja, leider. Und dazu braucht die Ukraine auch weiter Unterstützung. Wer das sieht und fordert, ist aber kein Kriegstreiber o.ä., sondern jemand, der sich wünscht, dass der Ukraine geholfen wird, weiter ein freier, souveräner und handlungsfähiger Staat zu werden und zu bleiben.
 
Ich erwarte von den Menschen, die einen Stopp der Waffenlieferungen fordern und etwas über Verhandlungslösungen und Kompromissen erzählen, dass sie konkret und nachvollziehbar erklären, wie Putin zu solchen wirklichen Kompromissen gebracht werden kann.



Mache ich ständig, und ich kann da nur sagen: Ich habe keine Antworten. Einen guten friedlichen Weg sehe ich nicht.

Fehlt die militärische Unterdtützung, wird die Ukraine schnell überrannt. Und Putin wird wahrscheinlich nur dann ernsthaft in Verhandlungen treten, wenn er glaubt damit einen großen Anteil seiner Kriegsziele durchsetzen zu können.

Da sehe ich leider wirklich nur die Option, die Ukraine auch weiter zu unterstützen, auf dass sie sich auch weiter wehren kann. Damit wird der Krieg zwar verlängert, aber die leise und kleine Chance, dass Putin nicht komplett gewinnt, bleibt aufrecht. Und, sollte er doch komplett siegen, so muss er sich diesen Sieg sehr teuer erkaufen.

Das ist kein schöner Weg - ganz und gar nicht. Ich möchte auch sehr gerne Frieden da haben etc. Letztes Jahr gab es auf YouTube ein Video eines Mädchens, was im Bunker auf Ukraimisch "Let it go" aus Dusnesy Eiskönigin singt. Diese Szene schnürt mir immernoch die Kehle zu, insbesondere, weil dieses Kind im Bunker meiner Tochter ähnlich sieht.

Ich würde jede Petition unterschreiben, in der eben erklärt wird, wie der Frieden da schnell hergestellt werden kann und die Ukraine gleichzeitig auch handlungsfähig, souverän und frei bleibt. Ich würde jede Petition unterschreiben, in der ein konkreter Weg zu einem schnellen Kriegsende mit einem Kompromiss, der den Namen auch verdient, dargestellt ist.

Diese Erklärungen blieben aber bisher aus. Stattdessen werde u.a. ich als kriegslüstern o.ä. beschimpft, weil ich eben in diesem Fall gutheiße, dass die Ukraine sich weiter auch militärisch wehren kann. Zwar kommen ab und zu solche Sätze wie: "Verhandeln heißt doch nicht aufgeben." Aber auf die Nachfrage, was die Ukraine denn in den Verhandlungen rausholen können soll bzw. wie Putin dazu gebracht werden soll auch deutliche Zugeständnisse an die Ukraine und Abstriche in seinen Wünschen zu machen, kam immernoch keine wirkliche Antwort.

Alice Schwarzer, Sarah Wagenknecht, Richard-David Precht, Erich Vad, Margot Käßman und wie sie alle heißen sind zweifelsohne kluge, intelligente und integere Menschen, die ich auch größtenteils immernoch sehr schätze. Aber auf diese Fragen geben sie immernoch keine wirkliche Antwort... so als wenn sie wüssten, dass ihre Forferung am Schluss eigentlich nur drauf hinaus laufen kann, dass Putin sofort fast alles bekommt, was er will, und die Ukraine als Staatenzombie, der nichts mehr kann und darf, hinterher dahin fristet.

Und, wer meint, dass es das kleinere Übel wäre, wenn die Ukraine jetzt doch einfach kapituliert, weil er sie überzeugt ist, dass es am Ende eh darauf hinaus läuft, der soll das bitte wenigstens ehrlich so explizit sagen. Diese Petition würde ich zwar sicher nicht mit unterschreiben, aber es würde wenigstens die würdelos geheuchelt Beteuerung auslassen, dass man mit der Ukraine solidarisch wäre.



Ich weiß es nicht. Frag das die Leute, die Petitionen aufsetzen, in denen sie von Kompromissen reden.

Es mag sein, dass die Ukraine wird Gebiete abtreten müssen - 20% des Staatsgebiets, was Russland für sich bzw. als "unabhängig" deklariert, sind aber kein Pappenstiel; erst Recht nicht, wenn dabei Wirtschsfts-Infrasuruktur mit flöten geht.

Es mag auch sein, dass die Ukraine wird zusichern müssen, nicht der NATO beizutreten. Diese Möglichkeit hat Selenskyj selbst letztes Jahr scheon eingeräumt. Aber dann wird sie wenigsten Sicherheitsgarantien und zugesicherte Unterdtützung von anderen Staaten benötigen. All solche Fragen werden in den Vorschlägen zum Frieden bestenfalls angeschnitten, aber nie wirklich konkret dargestellt durchdacht.

Und, falls sie wirtschaftlich und sozial die Kriterien erfüllt, muss ihr mMn die EU-Mitgliedschaft erlaubt sein. Da darf, wenn es nach mir ginge, Putin nie wieder etwas gegen sagen, wie er es in der Vergangenheit getan hat. Wie kriegt man Putin dazu, das zuzulassen und am Verhandlungstisch Platz zu nehmen, wenn erkennbar ist, dass dieser Punkt unverhandelbar ist?




Ja, genau. Sag das bitte auch den Leuten, die u.a. mich Kriegstreiber nennen, weil ich leider auch keine andere brauchbare Option sehe und deswegen militärische Unterstützung der Ukraine gutheiße und auch wünsche.



Das müssen letztendlich die beiden Seiten selbst entscheiden. Verdient hätte Putin jedenfalls gar nichts.

Aus meiner persönlichen absolut naiven Sicht: Ich würde als Kompromiss-Vorschlsg den Verzicht auf NATO-Mitgluedschaft in den Raum werfen - wie Selenskyj - es schon tat. Es wird dann aber Sicherheitsgarantien und zugesicherte Unterstützung anderrr Staaten geben müssen, falls es nochmal zu einem Angriff kommt. Und die Ukraine muss vollkommene Freiheit bzgl. Wirtschaftsbpndnissen bekommen und behalten - d.h. der EU-Annäherung und ggf. dem Beitritt darf nicht so torpediert werden, wie Putin es in der Vergangenheit getan hat.
Was die Gebiete angeht: Man könnte Russland vielleicht eine kleine Exklave auf der Krim zubilligen, damit sie da auch einen Hafen haben, aber der Rest der besetzten Gebiete gehört der Ukraine, oder sie müssten Verhandeln, was sie mit welchen Bprgern in den betroffenen Regionen machen. Das sind die äußersten Zugeständnisse, die ich Putin geben könnte... Wie schon gesagt: rein naiv. Ob dieser Kompromiss für die Ukraine wirklich ok wäre, kann ich nicht wirklich abschätzen.



Ja, leider. Und dazu braucht die Ukraine auch weiter Unterstützung. Wer das sieht und fordert, ist aber kein Kriegstreiber o.ä., sondern jemand, der sich wünscht, dass der Ukraine geholfen wird, weiter ein freier, souveräner und handlungsfähiger Staat zu werden und zu bleiben.
Da Putin seine Ziele durchsetzen will bleibt nur das Kämpfen bis es eben bessere Bedingungen für die Ukraine geben kann.
Solange Putin noch genug Reserven hat und Stärken sich siegreich zu geben gibts keine Verhandlungen.
Und ohne Waffen für die Ukraine wird Putin sich durchsetzen und dann muss die Ukraine wieder die Bedingungen fressen die Putin will.
Wenn die Ukraine jetzt aufgibt dann hat Putin gewonnen. Man kann nur durch Kämpfen bessere Bedingungen rausholen.
Jene die vorschlagen die Ukraine soll verhandeln und auf Putin eingehen haben Angst vor einem Weltkrieg.
 
Die Rolle des religiösen Fundamentalismus. Putins Angriffskrieg als Erfüllung des göttlichen Willens, Kampf gegen ukrainischen und westlichen "Satanismus". Es ist erbärmlich, dass der Papst diese russischen Bischöfe nicht achtkantig rauswirft. Er könnte damit ein Zeichen setzen...

 
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Es ist erbärmlich, dass der Papst diese russischen Bischöfe nicht achtkantig rauswirft. Er könnte damit ein Zeichen setzen...
Da muss ich jetzt mal ganz blöd nachfragen, bin in dem Thema überhaupt nicht informiert (n) Könnte er das überhaupt und gibst da nicht eine Trennung zwischen der orthodoxen und der katholischen Kirche ?
 
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