B
Brummbär
Guest
... wende ich mich mal einer fremden Baustelle zu ...
(vorerst bis einschließlich Seite 4 gelesen)
Hallo Brummbär,
mensch, das letzte Weihnachten muß es wohl in sich gehabt haben, daß Emotionen einen so kontrollieren können - man könnte meinen, es sei das letzte Weihnachten gewesen.
Zuerst einmal muß die Einsicht kommen, das Gefühle einseitig sein können, wie Du ja schon in Deinem Anfangsbeitrag festgestellt hast. Das Reden über die eigenen Emotionen mit anderen hilft hierbei, den eigenen Draht im Hirn nicht nur zu sehen, sondern ihn mit der Zeit zu korrigieren. Hier aber von meiner Seite aus einen Rat zu geben wäre von mir anmaßend. Schließlich ist jeder Mensch anders "gestrickt" und was dem einen hilfreich ist, ist dem anderen schädlich. Daher können andere Sichtweisen nur bedingt die eigene Lösung darstellen, sondern vielmehr das Auseinandersetzen damit und das dadurch finden einer eigenen Lösung.
Aus meiner Sicht machst Du Dich mit Deiner Entscheidung zu warten, das sie mit Dir redet, Dich selbst verrückt. Man steigert sich immer mehr hinein und läßt zu, das die eigenen Emotionen einen auffressen. So kann meine Lösung für mich nur sein, mich generell gegen alles zu sperren und nichts zuzulassen, was mich in irgend einer Form noch einmal in so eine Abhängigkeit bis hin zum Selbstzerfall führt. Dies ist ein knallharter Weg und Dir sicher nicht zu empfehlen, denn der Preis ist Einsamkeit trotz dem man sich selbst für Emotionen unantastbar gemacht hat. Es kann aber auch eine Stärke sein. Ich wurde damals von außen noch dazu ermuntert, diese Emotion zuzulassen, den Kontakt zu suchen und bin mit dieser "Kiste" kräftig gegen die Wand gefahren. Schließlich habe ich mir vor Jahren ja meine künstliche Welt aus PC und Abschottung nach draußen zum RL nicht grundlos geschaffen. Das zu verlassen und auszubrechen - kein Wunder, daß ich damit auf die "Schnauze" gefallen bin, fast drann geistig "verreckt" wär. Ist wie gesagt mein persönlicher Ansatz, er kann Dir kaum Lösung sein auch wenn das Grundgerüst unserer beider Problematik in manchen Punkten frappierend ähnlich ist. Durch das Ausblenden und Verdrängen stehe ich letztendlich wieder selbstsicher auf meiner "Brücke" und wär ich an Deiner Stelle und W nähme den Kontakt auf, ich würde abblocken, mich auf dem Hacken umkehrn und das Weite suchen, um nie wieder leiden zu müssen der "Wiedervorlage der Akte". Viele Türen, eine ist besonders - den Schlüssel zu ihr hab ich eigenhändig vernichtet! Ich habe meine Entscheidung für mich bereits getroffen, die eine Lösung darstellt - wie gesagt, was für mich gut ist, kann für Dich schlecht sein. Das Leiden jedenfalls endet schlagartig, wenn man alle Hoffnung und Träume fahren läßt, seinen Spiegel wiedererkennt und das Darum als unerreichbar vergißt. Ein Satz ist da für mich entscheidend: "Es steht dir nicht zu eine Bindung einzugehen und da kannst du jammern und toben, davon wirds nicht besser und es wirds nicht ändern, denn solange du hoffst, läßt du die eigene Erkenntnis nicht zu und es giebt so lange keine Heilung!"

Es kam ja nicht von Ungefähr, das ich mich gegen ihre "Gegenwart" gegen alles, was sie betrifft, von Anfang an heftig gewehrt habe.. Den normalerweise bin ich nicht so passiv, wie bei ihr.. Normalerweise versuche ich mit meinem doch oft vorhandenen Charme u. ein wenig Witz zu landen, aber bei ihr wollte ich zuerst einfach nix tun.. Und wenn sie mich nicht damals schon innerlich "verfolgt" hätte, dann hätte ich auch nix getan, dann wüsste ich auch nicht, wie es ist, u. ich hätte mir viel Kummer erspart, einerseits.. Andererseits weiss ich nun endlich, was ich von einer ev. Beziehung erwarte u. was nicht..
Aber jetzt so weit zu denken, das diese Begegnung nur dafür dagewesen wäre, halt ich für Unsinn.
Und erschwerend kommt dazu, das sie eben einzigartig u. mir sehr ähnlich ist, eine Tatsache, die sehr selten vorkommt. Natürlich ist jeder Mensch auf seine Weise "einzigartig" aber halt nicht so einzigartig, aus meinem Blickwinkel.. Und darauf kommt´s ja an, weil ich ja mit einem Menschen zusammenleben muss, u. alle andern "einzigartigen" passen irgendwie nicht.. Natürlich, wenn es irgendwo im weiten Universum jemand gäbe, der auch so einzigartig ist, vielleicht noch einzigartiger, das diese Person nämlich weiss was sie will, u. gar das selbe empfindet u. nicht so herumzickt.. dann nehme ich sie natürlich..
Ansonsten bleib ich wie ich vorher war, ohne das ich deswegen traurig wäre.. nämlich allein.. Traurig macht mich nur eine Tatsache.. das ich weiss, das sie von meiner Seite die Richtige ist, wenn man von ihrer Einzigartigkeit ausgeht. Doch sie sieht das anders, was solls..
Das einzige, was mich eben in dieser Sache immer noch hin u. herreisst, hab ich ja oft genug schon hier widergekäut... und das ist die Sache, die wie von selbst kommt, da interpretiere ich nix rein, noch sonstiges (damit meine ich aber nicht, das sie was von mir wollen würde.. nein, sondern das, was ich fühle, empfange u. Träume..)
Wie gesagt, Einsamkeit war u. ist mein zweiter Vorname, und somit hab ich nix zu verlieren, ob ich nun zuvor auf den Passenden Teil gewartet habe - und trotzdem weitergelebt hab, oder ob ich jetzt auf etwas warte, was vielleicht nie kommt.. es bleibt sich beinahe gleich. Und käme dann eine andere, auch gut, dann hab ich im Prinzip nur gewonnen.. Aber es sollte halt nicht irgendeine sein, ohne das ich jemanden zu Nahe treten möchte, es gibt viele , ja sehr viele nette, liebe, herzliche Frauen, aber da passt es halt nicht so, entweder von der anderen Seite, oder von meiner Seite...
Die Frau, die mir passt u. gleichzeitig ich ihr passe, ich glaube, die wird nie geboren..
(Kann mir jetzt schon denken, was diese Kommentare bei manchen Auslösen könnten, .. stimmt dann aber vermutlich nicht.)