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Reinkarnation und steigende Bevölkerung

Dieses Thema im Forum "Rückführungen und frühere Leben" wurde erstellt von exzent, 12. Januar 2014.

  1. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

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    … dass du das in der Spielecke thematisieren kannst.
     
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  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
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    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Eva,

    nach meinem Verständnis kann man in Sachen Reinkarnation nicht von etwas schreiben und vom anderen lassen. Gerade über die Seele habe ich über die Zeit schon so viel geschrieben, mit dem man auf alle diese Hypothesen eingehen könnte. Da es da aber auch wieder um Rädchen und Rädchen geht, die ineinandergreifen, wird es nicht vermeidbar sein, manches zumindest anzuschneiden.

    Die Seele ist etwas Ganzheitliches, das uns mit Leben erfüllt und unser Wesen bestimmt. Wer also lebt und fühlt, erfährt seine Seelenwelt. Somit wird klar, dass die Seele einen Teil unserer Persönlichkeit ist. Ohne Seele können wir also nicht existieren und ohne Körperlichkeit gibt es keine Gefühle, Erinnerungen und auch keine Ganzheitlichkeit. Darin liegt dann auch der Grund, warum eine Seele untrennbar mit einer Persönlichkeit verbunden sein muss.

    Schon alleine damit wird klar, dass es keine Menschen oder Mitgeschöpfe ohne Seele geben kann. Seelenlos zu sein ist also lediglich eine umgangssprachliche Redewendung für einen gefühlsarmen Menschen. So gibt es zwar auch Menschen mit einer gespaltenen Persönlichkeit, die aber mit sich selbst und ihrem Dasein nicht zurechtkommen.

    Aus psychologischer Sicht heraus ist eine solche Botschaft von einer gespaltenen Seele ziemlich kontraproduktiv. Worte sind oft wie Pilze – sind sie einmal ausgestreut beginnen sie im Untergrund zu wuchern. Ich denke, dass man sich in diesen Gedanken selbst verstrickt, verliert oder entfremdet. Zum Verständnis der eigenen Seelenwelt trägt das ganz bestimmt nicht bei.

    Die Seelenwelt erscheint uns ja oft genug als rätselhaft, da sollte man nicht unbedingt eine zusätzliche Distanz aufbauen. Die Seele ist wie ein Kind, das sich nach Wärme, Nähe, Zuwendung, Schutz, Geborgenheit und Aufmerksamkeit sehnt. So wird auch klar, warum die Sorge um das Seelenheil die wichtigste Aufgabe für einen Menschen sein sollte. Damit ist aber nicht das Seelenheil in einer imaginären Zukunft gemeint, denn das Kind in uns fordert das für sein Hier und Jetzt.

    Wie es eine rationale Logik gibt, so gibt es in uns eine Art Seelenlogik, die ihren ganz eigenwilligen Gesetzmäßigkeiten folgt. Ja und das ist dann dieses Gefühl einer subtilen Verweigerungshaltung. So können wir in unseren Träumen zwar im Sterben liegen, aber wir werden dabei niemals den existenziellen Tod erfahren. Wir werden dann zwar immer wieder erstochen und es wird da immer noch von einem Weiterleben geträumt.

    In den Träumen kommen wir uns selbst am nächsten. Sicherlich ist es der Seelenlogik und des Sterbens wegen sinnvoll über ein Danach nachzudenken. Nicht nur nach meinem Verständnis sollte man aber nicht die Bedürfnisse des inneren Kindes vergessen.

    Botschaften an die Seelenwelt sollten einfach und möglichst einprägsam gestaltet werden, damit sie dort auch leicht verstanden werden. Große Konstrukte werden im Augenblick des Sterbens jedenfalls nicht gehört. Für mich erscheint dazu die Wolke7 der rechte Ort zu sein.


    Merlin
     
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  3. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

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    Liebe @AnimaBruja
    ja, ganz genau das hab ich dabei gedacht: Wenn ich hier etwas wahrnehme, in meinem Geist, dann ist da ein Bild. Ist es eine Erinnerung an einen "vergangenen" Film oder ist es eine "Live-Aufnahme" oder ist es eine "Zukunftsschau" - ?
    aber, wenn es keine Zeit gibt, dann finden alles parallel statt und das, was wir wahrnehmen, wäre dann eigentlich immer eine Live-Schaltung. So ungefähr.
    Wie gesagt, es sind nur halbe Hypothesen.
    Und ja, ob man den Eindruck hat, dass man "nur" was sieht und passiv ist oder ob man den Eindruck hat, dass man interagiert - das ist eine subjektive Sache, natürlich, aber wenn es mir so vorkommt - wird es auch seine Ursache haben.
    Entweder alles im eigenen Geist oder aber, es gibt tatsächlich parallele Versionen von uns Menschen in parallelen Welten und wir könnten kommunizieren miteinander.

    Ist spannend, ja. Aber jeder hat andre Hypothesen und ich finde die auch spannend. Man kann ja letztlich nichts genau beweisen.

    lg
     
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  4. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

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    Vielen Dank, lieber @DruideMerlin da hast Du mich an dem für mich sehr wunden Punkt beruhigen können, sodass ich nun überzeugt und sicher sein kann, dass es keine seelenlosen Menschen gibt. Du hast Dich schon sehr viel mit der "Seelenforschung" beschäftigt und ich verlasse mich darauf.
    Das war mir tatsächlich am Wichtigsten. Danke :)

    Mit Deiner Argumentation der Ganzheitlichkeit einer Seele und der Verbindung mit einer Persönlichkeit sehe ich nun auch den Punkt "teilt sich eine Seele auf mehrere Menschen(leben) auf?" als miterledigt an. Denn wenn eine Seele und ein (persönliches) Leben wesenhaft miteinander verbunden sind, dann kann es eine solche Aufteilung einer Seele auf mehrere Menschen daher nicht geben, habe ich Dich da richtig verstanden?

    Wenn ich nun zu dem Zitat zurückkomme, dem Phänomen, dass bald neun Milliarden Menschen auf der Welt leben und es zu Beginn der Menschheitsgeschichte und dann für eine lange Zeit nur ein Bruchteil davon - heißt das dann schlicht, dass sich immer mehr Seelen auf der Erde in menschlichen Leben inkarnieren? Und wenn ja, woher kommen diese Seelen?

    Je nachdem, welchen Glauben ein Mensch hat, würde wohl einer sagen: Gott sendet immer mehr Seelen "aus sich" oder "aus einem Seelen-Pool" in Menschen auf die Erde oder man sagt, es gibt Seelen, aber keinen Gott, also kommen von "irgendwoher" immer mehr Seelen.

    Manchmal denke ich, das ist nur halbgegoren, noch nicht ausgereift, dass es eine unglaubliche Menge an Engeln gibt und dass Gott beschlossen hat, dass diese auch mal Menschenleben durchmachen sollten. Vielleicht wollten einige auch mal Mensch sein. Jedenfalls - wenn ich manche Menschen sehe, besonders junge Menschen der Gegenwart, dann denk ich schon: das wird wohl ein Engel sein.

    Es gibt aber auch andere ....nicht so engelhafte Menschen.

    Aber das führt zu weit.

    Wenn Du noch einmal Zeit findest - es eilt nicht - ! schreibst Du mir dann Deine Hypothese zu dem "Woher der vielen "neuen" Seelen"?

    liebe Grüße
    eva
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Wenn ich dazu einmal ganz unromantische auf die ganzheitliche Seele eingehen darf. Was uns rational bestimmt sind unsere Gene, die uns von Mutter und Vater mit in die Wiege gelegt werden. Schon aus diesem Grund können wir zwar Wesenszüge auf diesem Wege erben, es wird damit aber kein Duplikat, sondern ein Unikat mit gewissen Abweichungen. Zudem wird uns eine Art Pool an Gene vererbt, aus dem jedoch nicht alle Varianten aktiviert werden.

    Diesen Mechanismus hatte ich ja schon in meinem Beitrag #34 beschrieben. Dem besseren Verständnis halber möchte ich mich hier selbst noch einmal zitieren:

    Man weiß, dass es in den Genomen mehrere Optionen gibt, die aktiviert werden können. Bestimmte Proteine setzen Marker, die dann darüber bestimmen, welche Optionen ausgelesen und aktiviert werden sollen.

    Es gibt da also nicht nur einen Gen-Code, sondern auch einen Epigenetischen - Code, mit dem die ganzen Gene in eine bestimmte Richtung eingefärbt werden. Bei dieser Ausrichtung spielen besonders der Stress und die dazugehörenden Proteine (z. B. Cortisol) eine entscheidende Rolle.

    In den ersten drei Jahren erfährt das Kind eine Art Grundeinstellung, wobei diese schon im Mutterleib beginnt. Durch die Proteine werden also Stimmungslagen und Gefühle von der Mutter auf das Kind übertragen. Ja und im Schlepptau der Gefühle werden dann auch Erinnerungen von der Mutter übertragen. So soll ein Kind auf bestimmte Umwelteinflüsse angepasst werden. Auf diese Weise können auch Altlasten von den Großeltern mit übertragen werden.

    Da wir aber über Zeit selbst Erfahrungen sammeln, setzten wir auch eigene Marker. Darin liegt dann die Chance, manches neu zu justieren.


    Ich umschreibe diese Dinge gerne als einen Seelenstaub, aus dem eine neue Seele geboren werden kann. Aus alledem wird auch klar, warum keine Seele einer anderen gleicht. Der Seelenstaub wird somit auch nicht durch unseren Tod weitergeben, sondern durch die Menschwerdung und das Leben selbst. Interessant ist auch, dass sich manche Partikel dieses Staubes erst nach Generationen wieder in einer neuen Seele aktivieren.

    So erklärt sich also auf ganz einfache Weise, woher die vielen Seelen kommen.

    Eventuell hast Du ja auch schon gelesen, dass ich gerne ein Engelflüsterer werden möchte. Ja und so flüstern sie mir zu, dass es für den Menschen wenig sinnvoll ist, ein Engel sein zu wollen, denn dadurch verlieren sie für uns ihre Kraft. Anderseits möchte ich da aber auch nicht so streng sein.

    Eine meiner Urgroßmütter hatte im Jahr 1887 ihre Tochter verloren, die kaum zwei Jahre alt geworden war. Meine Mutter hatte mir dann als Kind oft erzählt, dass meine Urgroßmutter diesen Verlust nie überwinden konnte. Sie hatte immer davon gesprochen, dass ihr Kathrinchen nun ein Engel im Himmel sei. Zum Gedenken an sie stand ein kleiner Engel auf ihrer Kommode, der eine Schale in Händen hielt.

    Als meine Mutter selbst noch ein Kind war, durfte sie dort immer ein Stückchen Zucker als Geschenk für Kathrinchen in die Schale legen. Ich hatte diese Geschichte als Kind immer gerne gehört und so gerät der Engel Kathrinchen auch nach so langer Zeit nicht in Vergessenheit.

    Was aus diesem Engel mit der Schale geworden ist, weiß ich leider nicht. Eventuell ist er ja nun bei Kathrinchen, damit sich die kleine Seele nicht in der Ewigkeit verirren kann?


    Merlin
     
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  6. Loirut

    Loirut Aktives Mitglied

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    Ist das nicht so , daß die Seelen in Mann und Frau neue Seelen "produzieren" können?

    Könnte es nicht vielleicht auch ein Bild der "Erinnerungen" eines Deiner Vorfahren sein(also nicht eigenes vorheriges Leben)? Oder gar eine Verbindung zu anderen Menschen (aus dieser Welt;))?
    Warum muss es immer ein Paralleluniversum sein aus dem sowas kommt ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2020
  7. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Merlin,
    danke für den Hinweis auf die Epigenetik, mit der ich mich schon beschäftigte und nun einen Zusammenhang sehen kann. Das ist mitnichten unromantisch :)
    Dieser Seelenstaub ist Bestandteil sowohl im Trägermaterial des Erbguts als auch in dem, was an Bewusstsein/Information im Leben ist?
    Darüber will ich noch ein wenig nachsinnen und dann antworten.

    Herzlichen Dank vorab und gute Nacht
    eva
     
  8. brazos

    brazos Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    wenn die Reinkarnation so funktioniert wie in Achternbuschs Film "Ab nach Tibet", wär das kein Problem, da reist man rückwärts in die Zeit. Also wenn man heute stirbt, wird man in der Vergangenheit wiedergeboren
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ab_nach_Tibet!
     
  9. AnimaBruja

    AnimaBruja Mitglied

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    Mainz
    Dass man es nicht beweisen kann stimmt schon. Vielleicht liegt genau darin auch der Reiz, etwas zu erklären, wofür es keine Erklärung gibt. Etwas zu verstehen, was den Verstand übersteigt... Auf jeden Fall ist es ein bisschen nachgrübeln, nachforschen und experimentieren wert. Denn über deinen Ansatz, hatte ich noch nie zuvor nachgedacht und ich finde ihn sehr interessant. Vielen Dank also für diesen wertvollen Denkanstoß :)
     
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  10. AnimaBruja

    AnimaBruja Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo Loirut,
    es "muss" nicht zwangsweise ein früheres Leben oder Paralleluniversum sein. Ich fand lediglich die Möglichkeit in Betracht zu ziehen sehr interessant... Dass man ggf. schlimmere Ereignisse beeinflussen oder gar verhindern könnte, durch eine entsprechende Kommunikationsmöglichkeit, mit dem eigenen Seelen-Pendant, in der anderen Zeit...
    Dein Denkansatz ist allerdings auch plausibel für mich. Bereits in einem anderen Thread habe ich mich durch diese Ahnenverbindungen angesprochen gefühlt. Ich denke, es ist kein Zufall, dass du es jetzt hier noch einmal zu diesem Thema erwähnst. für mich klingen alle 3Möglichkeiten je auf ihre eigene Art plausibel... Vielleicht gibt es ja sogar mehrere Antworten, die wiederum parallel, oder auch einfach Situationsbedingt existieren. Wie FelsenAmazone schon sagte, kann man ja leider keine totale Gewissheit bekommen. Ich hoffe einfach auf ein Gefühl oder im Besten Fall etwas wie Erfahrungen, die mich der Antwort etwas näher bringen... Mein Köpfchen muss darüber noch ein bisschen nachgrübeln ^^
    Dir also auch schon mal vielen lieben Dank für deine Antwort :)
     
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