Rauchfreie Speisegaststätten

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Die wollten nie gerne in der Gastronomie arbeiten - nicht einmal in meiner Jugend,
wo es wirklich kaum andere Arbeitsplätze gab!
Aber in der Gastronomie gab es immer etwas in Österreich - vom Neusiedlersee bis zum Bodensee, von den Karawanken bis zum Wienerwald!
Man konnte es sich's aussuchen...

Jobs in der Gastronomie kann man sich heute mehr aussuchen als denn je und auch mehr Gehalt verlangen. Es herrscht ja ein enormer Personalmangel.
 
Personalmangel, in Österreich ist vorwiegend Personalmangel das Problem.Mit dem eingeführten Rauchverbot hat das nichts zu tun.

Corona hat die Branche verändert, sodass etliche Betriebe schließen oder ihre Öffnungszeiten reduzieren mussten.

Ein weiteres Problem, Nachfolgeprobleme bei Familienunternehmen, dieser Faktor ist auch nicht außer Acht zu lassen.
 
Personalmangel, in Österreich ist vorwiegend Personalmangel das Problem.Mit dem eingeführten Rauchverbot hat das nichts zu tun.

Corona hat die Branche verändert, sodass etliche Betriebe schließen oder ihre Öffnungszeiten reduzieren mussten.

Ein weiteres Problem, Nachfolgeprobleme bei Familienunternehmen, dieser Faktor ist auch nicht außer Acht zu lassen.


Einer der Betreiber von "Wein & Co" hier in Wien hat uns schon mal erzählt, dass der Umsatz in den Lokalen nach dem Rauchverbot ganz ordentlich eingebrochen ist. Gerettet hat sie, dass sie den Verkauf haben - der dann auch leicht angestiegen ist. Viele ihrer Gäste haben sich den Wein gekauft und ihn zuhause getrunken.
Ein halbes Jahr später hatten wir Corona und dann kam die hohe Inflation und die Preise in der Gastronomie ist derart in die Höhe geschossen, dass viele Menschen da nicht mehr mitwollten oder mitkonnten. Die Preise sind ja wirklich oft durchgeknallt.

Das mit Rauchverbot wurde ja inzwischen ohnehin gelöst. Die Lokale haben verstärkt Außenbeheizung, Felle und Decken, manche sogar einen kleinen Vorbau, damit ihre rauchenden Gäste nicht frieren müssen. Es gibt hier in Wien Lokale, da ist auch in den kalten Jahreszeiten draußen mehr los als drinnen. Im Sommer ist es eh egal.
 
Ein halbes Jahr später hatten wir Corona und dann kam die hohe Inflation und die Preise in der Gastronomie ist derart in die Höhe geschossen, dass viele Menschen da nicht mehr mitwollten oder mitkonnten. Die Preise sind ja wirklich oft durchgeknallt

Erst gestern bin ich durch Dürnstein geradelt und da fiel mir auf, dass ein Lokal in der Altstadt nun geschlossen und zur Verpachtung ausgeschrieben ist.

Dachte auf den ersten Blick wie kann das sein, so ein super Platz, viele Tagestouristen, das hätte doch gleich wieder weg sein müssen. Aber ja, genau dort wird / könnten die vermutlich hohen Pacht- und Energiekosten potentielle Betreiber abschrecken.
 
Erst gestern bin ich durch Dürnstein geradelt und da fiel mir auf, dass ein Lokal in der Altstadt nun geschlossen und zur Verpachtung ausgeschrieben ist.

Dachte auf den ersten Blick wie kann das sein, so ein super Platz, viele Tagestouristen, das hätte doch gleich wieder weg sein müssen. Aber ja, genau dort wird / könnten die vermutlich hohen Pacht- und Energiekosten potentielle Betreiber abschrecken.

Dürnstein - oh, wie schön!
Nun, da ist halt auch nur im Sommer was los. Sonst ist da ja eher tote Hose.
 
Bei uns ist das noch keine 20 Jahre her. Bei uns wurde das Rauchverbot in der Gastronomie am 1.11.2019 eingeführt.

Dann kam Corona, dann die hohe Inflation - das hat den Gastronomen alles zusammen nicht gut getan.
Die räumliche Trennung von Raucher- u. Nichtraucherbereichen gab es seit 2010 in Ö. Und schon damals wurde der österreichische Weltuntergang der Wirtshauskultur beweint. Grad so, als ob Menschen ein Recht darauf hätten, Mitarbeiter*innen und andere Gäste gesundheitlich zu beeinträchtigen...

Als die österreichische Regierung die Registrierkassenpflicht für ALLE (ja, auch einschließlich Gastro) einführten, herrschte dann wieder Groß-Depression. Ist ja auch unverschämt, dass auch Wirt*innen Steuern zahlen müssen und nix schwarz verkaufen dürfen.

Corona war übrigens vor allem für jene Gastrobetriebe ein großes Problem, die ihre Einnahmen steuergünstig geschönt haben. Die Corona Ersatzleistungen in der Zeit der Lockdowns richtete sich nämlich nach den Umsatzangaben der Vorjahre....

Im Gastro-Bereich, v.a. Wirtshäuser und Restaurants die Angestellte brauchen und warme Küche anbieten, herrscht enormer Personalmangel. Die Arbeitszeiten sind brutal und extrem familienunfreundlich.
Kleinere Wirtshäuser ohne großen Personalaufwand schließen meist, weil sie keine Nachfolger mehr haben.

Und wenn die Wohnbevölkerung nicht regelmäßig ins Wirtshaus geht, dann haben die Betreiber*innnen halt auch keine Umsätze.

P.S.: ich bin Raucherin und extrem froh, dass in öffentlich zugänglichen Innenräumen nicht mehr geraucht werden darf.
 
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Erst gestern bin ich durch Dürnstein geradelt und da fiel mir auf, dass ein Lokal in der Altstadt nun geschlossen und zur Verpachtung ausgeschrieben ist.

Dachte auf den ersten Blick wie kann das sein, so ein super Platz, viele Tagestouristen, das hätte doch gleich wieder weg sein müssen. Aber ja, genau dort wird / könnten die vermutlich hohen Pacht- und Energiekosten potentielle Betreiber abschrecken.
Spielt halt alles zusammen:
Die höheren Betriebskosten, Personalmangel,
welcher auch höhere Löhne fordert, allesamt schlägt sich natürlich in Preiserhöhungen nieder - dem gegenüber eine Kundschaft,
die anspruchsvoller wird,
( auch weniger Wertschätzung - ich las mal einen Artikel darüber,
dass das in unseren Regionen sehr typische Trinkgeld bei der jungen Generationen zunehmend seltener und unbekannter wird)
was wieder ein besseres Angebot von Seiten der Gastronomie fordert,
welches wiederum in der Händen des Nachwuchses der alten Gastronomen übergeht, die wiederum selbst auch anspruchsvoller in ihrer Lebensplanung sind .
.( 70 Stunden Woche und Buckeln?? Nee danke....)
 
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