Qualmfrei essen und trinken!

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Hallo Lichtbrücke,

bei Hulda R. Clark kann man nachlesen, dass sie das Alkoholikerproblem darauf zurückführt, dass im Suchtzentrum im Gehirn bestimmte Stoffe (Gifte) abgelagert sind. Sobald man die rausbekommt, was nicht einfach ist, kann man wieder gelegentlich Alkohol trinken ohne rückfällig zu werden. Die trockenen Alkoholiker sind Alkoholiker, die keinen Alkohol trinken, aber immer noch süchtig sind.
Ob das beim Rauchen auch so ist, weiß ich nicht.
 
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Hallo Indigomädchen

Ob das beim Rauchen auch so ist, weiß ich nicht.

Kann ich auch nicht wirklich sagen, es sind halt einfach Vermutungen meinerseits. Sonst wäre es ja ganz einfach... aufhören und bleiben lassen für den Rest des Lebens. Schafft aber längst nicht Jeder. Gibt viele, viele Raucher, die immer wieder einen neuen Anlauf genommen haben um aufzuhören - um dann letztendlich entnervt das Handtuch zu werfen. In diesem Zusammenhang von schlechter Angewohnheit zu sprechen (wer immer das auch sagt), ist schon ziemlich leichtfertig dahingesagt und bis zu einem gewissen Grad verletzend. Soll kein Vorwurf sein, ich denke, da fehlt es so manchem Nichtraucher einfach an Verständnis bzw. Vorstellungskraft (ganz allgemein gesprochen).

Liebe Grüsse

lichtbrücke
 
Hallo :)

Luckysun:
Ganz ehrlich?

Wenn man jetzt schon so weit geht, wieso wird Nikotin dann nicht ganz verboten??? Wenn es denen wirklich um die Gesundheit geht.... das wäre doch dann die einfachste und wirkungsvollste Lösung??? Und gleichzeitig Therapien anbieten....

Ich bin selber Raucher und wäre auch dafür.
Für die die bereits angefangen haben ist es natürlich erstmal schwierig, aber vielleicht ist es wenn es so etwas wie Zigaretten gar nicht mehr gibt sogar leichter aufzuhören.
Dann sieht man nicht mehr wie andere Leute Rauchen und diese Plakatwerbung verschwindet auch.
Zudem hätte die nächste Generation das Problem nicht mehr.
Ich finde es schon gut, dass das Rauchen unter Jugendlichen langsam als uncool gillt aber ich finde auch das reicht noch nicht.

Bonobo: Was meinst Du, wie viele Raucher an dem plötzlichen Entzug sterben würden?
- (das ist ein Minus ;) ) keine Ahnung wieviele...
Vielen würde es vermutlich das Leben retten.

Luckysun: ps.: Ich habe übrigens keine harten Drogen genommen, sondern "nur" 23 Jahre gekifft, das wird auch immer als harmlose Droge bezeichnet, von der man auch nicht stirbt...ist aber nicht harmlos....und das will auch kaum einer wahrhaben....

Ich kenne mehrere Leute die kiffen, gehöre selbst zum Glück nicht zu den Menschen die von so etwas abhängig werden.
Ich habe mal gekifft und es dann ganz einfach wieder sein lassen.
Aber wenn ich mir die Leute so angucke würde ich auch nicht mehr auf die Idee kommen das als harmlose Droge abzutun.

Ahorn: Ist nur die Frage, welche Therapie ist denn effektiv, wenn jemand davon wegkommen will?

Gute Frage!
Also wenn das Zeug nicht so teuer wäre fände ich einen Ersatzstoff erstmal sinnvoll.
Eine Psychotherapie kann unterstützend bestimmt helfen aber mir würde es ohne Ersatz schon sehr schwer fallen aufzuhören.
Ich habe mal etwa 2-3 Tage nicht geraucht und meine Nerven waren irgendwie ziemlich strapaziert dabei.
Ich finde das Problem ist einfach, dass sich das Gehirn immer wieder meldet "Nikotion!".
Ich konnte ehrlich gesagt an kaum etwas anderes denken, darum habe ich dann geschlafen, damit ich nicht mehr daran denken muss.
Aber das ist auf Dauer auch keine Lösung.

Ahorn: Ich weiss es nicht, ich war noch nicht von Nikotin abhängig.

Als Nichtraucher kann man sich auch (meiner Erfahrung nach) nicht vorstellen was in dem Kopf eines Rauchers abgeht.
Als ich noch nicht geraucht habe habe ich auch nicht verstanden warum man das nicht einfach lassen kann, es kam mir absurd vor.
Als Raucher kann ich mir kaum noch vorstellen nicht zu rauchen.
Ich frage mich wie man als Nichtraucher überhaupt irgendwo einfach rumsitzen kann ohne, dass einem langweilig wird obwohl es früher ja auch kein Problem war.
Wie gesagt, absurd.

Ahorn: Dann hat er ein Forum gefunden, wo er so eine Art Tagebuch führt - jetzt raucht er seit 2-3 Monaten nicht mehr und seine Laune war sogar annehmbar.

Das ist ne coole Idee, sowas könnte ich mir auch vorstellen.

Indigomädchen: wißt ihr eigentlich, dass nur ein Bruchteil der Raucher tatsächlich süchtig ist? Das heißt bei Nichtrauchen richtige Entzugserscheinungen wie Schwitzen, Unruhe, Schmerzen bekommt? Schätzungsweise 10% sind das.
Bei allen anderen ist es entweder eine psychische Abhängigkeit oder eine blöde Angewohnheit.

Körperliche Entzugserscheinungen bekomme ich auch nicht.
Aber ich glaube in meiner Familie ist das schon irgendwie genetisch bedingt mit der Abhängigkeit denn sehr viele von uns rauchen oder haben mal geraucht.
Bei mir war es eher ein nervliches (gibt es so ein Wort?) Problem: Nervosität, Überempfindlichkeit, Agressivität (bin ich normalerweise gar nicht)
Angewohnheit... naja, eine Angewohnheit die schwerer wieder abzulegen ist.
Ich könnte z.B. leichter auf Nahrung als auf Zigaretten verzichten.

Lg Shinjukai
 
Bin leidenschaftliche Raucherin , habe aber oft ein schlechtes Gewissen. Ich kann verstehen, daß man ohne Rauch essen will. Rauche nur wenn ich niemanden































































































































störe und werde seltener essen gehen, weil die Zigarette zum Genu
ß dazu gehört.
Ich frage mich trotzdem ob die Entwicklung nicht übertrieben ist, da es noch schädlichere Dinge gibt, die nicht so bekämpft werden.
In den USA werden Raucher geächtet und die Leute essen Unmengen an Fastfood, sind dick, und beim Alk ist es auch nicht besser.
Jede Gesellschaft hat ihre Süchte, und Raucher sind nicht die schimmsten. Das Gehirn wird davon nicht angegriffen. Die Schäden durch passiv Rauchen werden überstrieben dargestellt.
Wenn es soweit ist, daß man auf der Straße nicht mehr rauchen darf, dann habe wir eine Diktatur.
 
also meines erachtens nach sollte es den
besitzern der lokalitaeten ueberlassen sein,
ob rauchen erwuenscht oder verboten ist.
die werden sich dann nach ihrem publikum,
raucher oder nicht, dh nach dem profit richten.
und alle sind gluecklich.

mit einer einheitlichen regelung, habe sie
auch sonst noch so viele nebenklauseln
stellt man nie alle zufrieden.
 
also meines erachtens nach sollte es den
besitzern der lokalitaeten ueberlassen sein,
ob rauchen erwuenscht oder verboten ist.
die werden sich dann nach ihrem publikum,
raucher oder nicht, dh nach dem profit richten.
und alle sind gluecklich.

Das hat lange genug nicht funktioniert (trotz der Zusagen der Gastronomie) - wenn es keine Nichtraucher-Restaurants gibt, dann habe ich eben keine Wahl...

Und wenn es tagsüber einen NR-Bereich gibt, in dem abends gequalmt werden darf, da hängt dann trotzdem der Mief drin - und ich hab keinen Bock da hinzugehen, weil mir das Essen dort einfach nicht schmeckt.
 
seltsam, es gibt doch viel mehr nichtraucher als raucher.
das muessten doch ganz schoene umsatzeneinbussen sein.
 
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