bleibe einfach ruhig, wenn das möglich ist.
du machst es genau richtig - du nimmst dir die Zeit. Und durch einen fetten Patzen bist du bereits durch.
Sei erstens sehr dankbar dass du verstanden hast worum es geht (natürlich hat es sich verselbständigt und in den Vordergrund gedrängt - du hast und hättest es mitnichten eingeladen

, klar - aber jetzt holst du dir deine Erinnerung zurück; einen Teil deiner Vergangenheit. (+die Lebenskraft da draus)
Und wenn das Leben auch nie der Hit wird (das liegt in der Natur der Sache

das Leben ist und bleibt ein Hund), so liegt doch einiges an Erleichterung, Klarheit und Weltverstehen in dem Prozess. Und das ist schon ein kleiner Hit. oder?
Gib auch ein Augenmerk auf diese präzisen Erinnerungsbilder, mit denen die Trancezustände kommen (Wasserfall, Nebel, Getrenntheit, Farben,...), dort liegt der Schlüssel für den Weg; den du nicht gehen kannst - du musst ihn kommen lassen, wenn du das kannst. Der unmögliche Blick in das Auge des Drachen. Trotzdem fahren obwohl dort ein StopSchild... (vielleicht wurde dir im Zuge des Traumas auch ein Schweigegelübte, ein Redeverbot erteilt. Erwachsene neigen dazu, weil sie nicht wollen dass ihre Untaten rauskommen. Und bei einem Kind ist es sehr leicht.)
Die Trance die du heute noch erlebst, ist ein Hinweis auf einen BewusstlosigkeitsZustand der mit dem Trauma damals einherging (das kann ein harter Schlag gewesen sein, ein furchtbarer Schockk, eine Narkose, Schmerz...). Du wirst vielleicht in diesen Nebel eintreten müssen. Da wird dir der Verstand nicht helfen; weder beim Eintritt noch drin. Und sei vorsichtig. Set und Setting sind überaus wichtig. Nimm dir immer wieder die Zeit, suche einen guten Ort für dich - - - und wenn du ein sicheres Gefühl hast, lass es laufen