Moratorium (vom lateinischen mora, der "Verzug") bezeichnet allgemein die Übereinkunft, eine bestimmte Sache aufzuschieben oder vorläufig zu unterlassen. Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Aufschub, Verzögerung (lateinisch morari: "verzögern, aufschieben").
Da steht nix von Ausnahmegenehmigungen, was die Bedeutung des Wortes "Moratorium" anbelangt, oder?
Also noch mal zum begreifen:
Moratorium heißt das etwas
vorläufig unterlassen wird.
Was die wissenschaftlichen Zwecke angeht hier ein Statement des neuseeländischen Umweltministers, falls der durchgeht.
Der neuseeländische Umweltminister kritisierte die japanische Regierung heftig für die Fortführung der Waljagd. "Der Großteil der internationalen Gemeinschaft akzeptiert, dass es nicht notwendig ist, Wale zu töten, um Walpopulationen zu studieren. Dennoch tut Japan das weiterhin", sagte Chris Carter. "Wissenschaftlicher Walfang ist nur legal, weil die Regelungen in der internationalen Walfangkonvention modernen Naturschutzansätzen hinterherhinken", fuhr er fort und fügte hinzu, Neuseeland bemühe sich, diesen Missstand zu beheben. "Waljagd ist vergleichbar mit der Jagd auf Tiger oder Gorillas", so Carter.
Das gibt auch in etwa meine Meinung wieder.
Die Japaner "zählen" die Wale, um dann aufgrund ihrer Zählungen in den folgenden Jahren, noch mehr Meeressäuger abschlachten zu können.
The role of whales in the ecosystem should be carefully considered.
Die forschen da nix, was man auch nicht so wissen könnte, ohne die Tiere zu töten.
Also noch mal meine Meinung:
Walschlachten ist insgesamt unnötig, ...
"Unnötig" ist eine subjektive Wertung und nicht qualifizierbar.
Was verstehst du unter "qualifizierbar"
"Unnötig" ist ist die Verneinung von "nötig"
nö|tig <Adj.> [mhd. ntic, nōtec, ahd. nōtag, zu: → Not]: (für etw.) erforderlich
un|nö|tig <Adj.>: a) nicht nötig, entbehrlich, verzichtbar: eine -e Maßnahme;
Wo steht also geschrieben, das "unnötig" eine subjektive Wertung ist.
Es ist unnötig, zu wissenschaftlichen Zwecken, Wale zu jagen und zu töten.
Ob dadurch "nur sekundäre Bedürfnisse" befriedigt
werden, steht dir nicht zu zu beurteilen. Woher willst
du meine Bedürfnisse kennen und wie kommst du
dazu, mir deren Befriedigung verbieten zu wollen?
Da ich in einem freien Land lebe, beurteile ich die Dinge, nach den mir vorliegenden Informationen und bilde mir dann eine Meinung.
Ich kann mir nicht vorstellen, das ausgerechnet du mir dies verbieten willst, wo du doch selbst schon erlebt hast, wie unangenehm das sein kann, wenn man diktiert bekommt, welche Meinung man haben darf und was für einen nötig ist.
Ich persönlich finde Walfang unnötig und grausam.
Deshalb bin ich dagegen.
Ich habe dir auch nicht verboten Walfleisch zu essen oder Walforschung toll zu finden.Ich spreche mich lediglich dagegen aus, das weiter Wale gejagt werden.
Wie soll man sonst die Nahrungsgewohnheiten und
- quantitäten erforschen, d.h. ohne in die Mägen
reinzuschauen? Sorry, aber da fällt mir ad hoc kein
anderes Verfahren ein. Dir? Wär aber kein Job für mich
Wie wäre es mit Hochrechnungen?
Dafür würde ein Wal reichen.Die genauen Populationen können sowieso nicht exakt erfasst werden, oder?
Dass die gefrässigen Meeressäuger dem Menschen
Konkurrenten um Fischnahrung sind, hat mir auch
noch niemand glaubhaft widerlegt
Die Schuld an der Verknappung der Fischbestände trägt die Überfischung durch den Menschen.
Die Walepopulationen haben sich von der kommerziellen Bejagung der letzten Jahrhunderte noch nicht erholt.
Das heißt eine viel geringere Gesamtanzahl an Walen, soll nun dem Menschen die Nahrung aus dem Meer streitig machen, zumal sich die meisten Wale von Krill ernähren oder in abgelegenen Gebieten, in bis zu zweitausend Meter Tiefe, Tintenfische jagen.Bartenwale z.B fressen vor allem Krill und Plankton, Zahnwale oft Fischarten, die nicht kommerziell genutzt werden.
Auch wenn also mehr Wale getötet werden, erholen sich die Fischbestände nicht zwangsläufig.Ökosysteme sind viel komplizierter und noch von vielen anderen Faktoren beeinflusst.
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Wer bist
du überhaupt?
Du würdest gut daran tun, dich an die Beiträge zu halten und diese zu beurteilen, zu widerlegen oder deine Meinung dazu zu sagen, anstatt persönlich zu werden.
Ich kann deine Beweggründe für deinen Umgangston auch nicht nachvollziehen.Für mich sind persönliche Diffamierungen, Beleidigungen u.ä. ein Zeichen für fehlende Reife. #kopfschüttel#
In diesem Sinne
Bonobo