So viel ich weiß hat Hayek das auch nicht getan, die deutliche Bezeichnung kommt von mir. Und ich komme zu dem Schluss, weil Hayek eine Story erzählt hat, nach der Keynes eben gewusst hat, dass seine propagierte Lehre zu Verarmung und letztlich Hyperinflation führt, aber meinte, er könne die blöden Massen "mit einem Fingerschnipsen" dann wieder auf einen anderen Kurs bringen. Das hat sich mir eingeprägt - aber ich weiß nicht mehr genau, wo ich es gelesen habe, sorry.
Ich weiß nicht, was du an Hayek abstrus findest, dass Liberale ihn ablehnen ist klar. In dem Zusammenhang aber von "realistischeren" zu sprechen, halte ich Angesichts des Zustandes der Welt denn doch für sehr gewagt

Natürlich ist Hayeks Lehre inzwischen auch weiter entwickelt worden, (Rothbard, Hoppe) was aber nicht bedeutet, dass er grundsätzlich falsch lag.
Natürlich wird Keynes Lehre immer noch befolgt - es gibt ständig weltweit die diversen "Konjunkturpakete" und "Investitionsprogramme" , die alles nur noch schlimmer machen (schlimmer natürlich nur aus Sicht der ausgebeuteten Klasse, zu blöd nur, dass die inzwischen immer kleiner wird, während die Klassen der Ausbeuter rapide ansteigen). Was wieder den Zirkel zum eigentlichen Thema schlägt, es leuchtet ein, dass man vor Stress krank wird, wenn man immer stärker ausgepresst wird und immer weniger Möglichkeiten hat, sein Leben eigenverantwortlich so zu gestalten, wie es einem jedem gemäß richtig wäre.
lg