Arbeit

nicht jeder protestiert wegen Arbeit, nicht jeder hat sein Ego/Geist/Dämon der Fatalität aufgelöst.

Wir fürchten uns vor unserer eigenen Fatalität und streichen "mental" die Vielfalt der Beschäftigung.
 
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Zum Artikel: Knapp daneben ist auch vorbei ;) Keynes war eben ein Arschloch, er hat genau gewusst was er anrichtet (ist jedenfalls von Hayek so berichtet wurden). Und ja, der Autor hat insofern Recht, als es einerseits viel zu viele dämliche und krankmachende Jobs gibt - nämlich alle Jobs, die durch Zwang entstehen und ein Produkt anbieten, das niemand freiwillig kaufen will, wie zum Beispiel die meisten Zwangsdienstleistungen des Staates, vom Amtsschimmel bis zum Zöllner. Und zweitens brauchten wir alle nur ein paar Stunden die Woche zu arbeiten, um den gleichen Lebensstandard zu haben, wie wir ihn jetzt haben, würde uns nicht durch das Geldmonopol und den großangelegten Umverteilungsraub das meiste geklaut werden.

Wenn man runterscrollt zu den Kommentaren findet man von einem Jörg sehr gute Antworten auf den Artikel.

lg

Keynes und Hayek waren befreundet, daher bezweifle ich dass er ihn als Arschloch bezeichnet hat und eher kann man Hayeks Theorien als abstrus abtun, die auch von anderen (realistischeren) Vertretern des Liberalismus abgelehnt wurden. Keynes' Idee in Krisenzeiten vermehrt zu investieren wird ja nicht (mehr) befolgt, daher verstehe ich jetzt nicht was du mit "er hat genau gewusst was er anrichtet" meinst. Der Ansatz an sich macht nämlich durchaus Sinn. Den vorletzten Satz kann ich so aber untschreiben
 
Wir fürchten uns vor unserer eigenen Fatalität und streichen "mental" die Vielfalt der Beschäftigung.

Ah ja, wie du meinen

zu mir, als Frührentner nach SGB XII, Kapitel 4, Kapitel 3 also schon absolviert, darf ich nach Jobcenter Angaben gar nicht mehr arbeiten und möge bitte mit meiner Anwesenheit den Arbeitsmarkt verschonen.

Also, wie du meinen ........... Rentner zum Dumpingpreis, für unter einem Euro, voll in Gange, du Ente
 
Keynes und Hayek waren befreundet, daher bezweifle ich dass er ihn als Arschloch bezeichnet hat und eher kann man Hayeks Theorien als abstrus abtun, die auch von anderen (realistischeren) Vertretern des Liberalismus abgelehnt wurden. Keynes' Idee in Krisenzeiten vermehrt zu investieren wird ja nicht (mehr) befolgt, daher verstehe ich jetzt nicht was du mit "er hat genau gewusst was er anrichtet" meinst. Der Ansatz an sich macht nämlich durchaus Sinn. Den vorletzten Satz kann ich so aber untschreiben

So viel ich weiß hat Hayek das auch nicht getan, die deutliche Bezeichnung kommt von mir. Und ich komme zu dem Schluss, weil Hayek eine Story erzählt hat, nach der Keynes eben gewusst hat, dass seine propagierte Lehre zu Verarmung und letztlich Hyperinflation führt, aber meinte, er könne die blöden Massen "mit einem Fingerschnipsen" dann wieder auf einen anderen Kurs bringen. Das hat sich mir eingeprägt - aber ich weiß nicht mehr genau, wo ich es gelesen habe, sorry.

Ich weiß nicht, was du an Hayek abstrus findest, dass Liberale ihn ablehnen ist klar. In dem Zusammenhang aber von "realistischeren" zu sprechen, halte ich Angesichts des Zustandes der Welt denn doch für sehr gewagt ;) Natürlich ist Hayeks Lehre inzwischen auch weiter entwickelt worden, (Rothbard, Hoppe) was aber nicht bedeutet, dass er grundsätzlich falsch lag.

Natürlich wird Keynes Lehre immer noch befolgt - es gibt ständig weltweit die diversen "Konjunkturpakete" und "Investitionsprogramme" , die alles nur noch schlimmer machen (schlimmer natürlich nur aus Sicht der ausgebeuteten Klasse, zu blöd nur, dass die inzwischen immer kleiner wird, während die Klassen der Ausbeuter rapide ansteigen). Was wieder den Zirkel zum eigentlichen Thema schlägt, es leuchtet ein, dass man vor Stress krank wird, wenn man immer stärker ausgepresst wird und immer weniger Möglichkeiten hat, sein Leben eigenverantwortlich so zu gestalten, wie es einem jedem gemäß richtig wäre.

lg
 
So viel ich weiß hat Hayek das auch nicht getan, die deutliche Bezeichnung kommt von mir. Und ich komme zu dem Schluss, weil Hayek eine Story erzählt hat, nach der Keynes eben gewusst hat, dass seine propagierte Lehre zu Verarmung und letztlich Hyperinflation führt, aber meinte, er könne die blöden Massen "mit einem Fingerschnipsen" dann wieder auf einen anderen Kurs bringen. Das hat sich mir eingeprägt - aber ich weiß nicht mehr genau, wo ich es gelesen habe, sorry.

Ich weiß nicht, was du an Hayek abstrus findest, dass Liberale ihn ablehnen ist klar. In dem Zusammenhang aber von "realistischeren" zu sprechen, halte ich Angesichts des Zustandes der Welt denn doch für sehr gewagt ;) Natürlich ist Hayeks Lehre inzwischen auch weiter entwickelt worden, (Rothbard, Hoppe) was aber nicht bedeutet, dass er grundsätzlich falsch lag.

Natürlich wird Keynes Lehre immer noch befolgt - es gibt ständig weltweit die diversen "Konjunkturpakete" und "Investitionsprogramme" , die alles nur noch schlimmer machen (schlimmer natürlich nur aus Sicht der ausgebeuteten Klasse, zu blöd nur, dass die inzwischen immer kleiner wird, während die Klassen der Ausbeuter rapide ansteigen). Was wieder den Zirkel zum eigentlichen Thema schlägt, es leuchtet ein, dass man vor Stress krank wird, wenn man immer stärker ausgepresst wird und immer weniger Möglichkeiten hat, sein Leben eigenverantwortlich so zu gestalten, wie es einem jedem gemäß richtig wäre.

lg

Naja Hayek war auch liberal, aber seine Theorien werden von etwas gemäßigteren Liberalen kritisiert, die es für schädlich halten Staatseingriffe auf Null runter zu fahren und alles der "unsichtbaren Hand" des Marktes zu überlassen. Ludwig Erhard war ja auch ein Liberaler, war zwar von Hayek inspiriert, hatte aber den Ansatz der sozialen Marktwirtschaft (Hayek z.B. lehnte ja den staatlichen Wohlfahrtstaat ab) die Deutschland nach dem Krieg bis in die 80er Jahre zu großem Wohlstand verholfen hat. Rothbard war Marktradikaler oder Libertärer und wird von den meisten die etwas von Wirtschaft verstehen nicht wirklich Ernst genommen.
Nach Keynes soll der Staat in Krisenzeiten mehr investieren und in Boom Zeiten zur Seite legen, um es mal ganz kurz zu fassen. Deutschland (oder besser gesagt Deutschland legt es anderen Ländern auf, z.B. Griechenland), so wie auch viele andere Länder der westlichen Welt, verfolgen seit Jahren aber eine Austeriätspolitik, indem sie in Krisenzeiten vermehrt Sparen. Hätten Sie die Keyn'sche Theorie befolgt wäre die Wirtschaft in den von Austerität geplagten Ländern wie z.B. auch Großbritannien um Einiges besser. Was an Investitionsprogrammen jetzt schlecht sein soll und warum dadurch noch mehr Menschen ausgebeutet werden musst du mir mal erklären.
Ja wenn man zu sehr ausgepresst wird, hat man weniger Energie das zu tun was man wirklich will. Das stimmt absolut. Aber die Ursachen liegen in einer verfehlten Arbeitsmarkptolitik und generell in der schon fast religiösen Anpreisung von Arbeit um jeden Preis. Bei unserer Produktivitätsrate müssten wir schon längst nicht so viel arbeiten, dafür müssten allerdings auch die Erträge anders verteilt werden. Die Produktivität wird dank Robotik und weiterer Automatisierung, Digitalisierung um ein Vielfaches steigen und Menschen werden als Arbeitskräfte immer mehr überflüssig werden. Wenn man aber das BGE als Lösungsansatz vorschlägt dann kommen wieder die Nörgler und Schwarzmaler aus den Löchern gekrochen. Es muss ja vorerst nicht mal BGE ist; es würde ja erst mal reichen die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich zu verkürzen. Fakt ist, wir müssen als Gesellschaft dieses Thema so schnell es geht in Angriff nehmen und es sollte endlich auch mal als Thema für unserer Politiker auf der Tagesordnung stehen, denn wir haben beileibe keine Vollbeschäftigung, sondern im Gegenteil, eine hohe Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung (was ja aber dank statistischer Tricks schön gerechnet wird) und es werden in den nächsten Jahren noch viel mehr Arbeitsplätze wegfallen.
 
Ja, ich kenne Keynes Standpunkt ;) Und halte ihn genau deshalb für einen der schlimmsten Verbrecher, denn er war sicherlich intelligent genug, um sich auszurechnen, dass das genau da hinführt, wo wir heute sind, ein Punkt an dem die Plutokratie oder Herrschaft des Konzern-Politischen Komplexes alle bis zum geht-nicht-mehr auspresst und das manipulierte und indoktrinierte Volk freiwillig nach noch mehr Ausbeutung schreit - frei nach dem Ferengi-Motto: Wir wollen die Ausbeutung nicht abschaffen, wir arbeiten hart dafür, selber Ausbeuter zu werden!

Dem organisierten Raub und beständiger Geldentwertung und Verarmung (durch ständige Preissteigerungen) durch Propagandaerfindungen wie das BGE stelle ich Anarchie gegenüber, eine Gesellschaft ohne Monopole, Kartelle, Patente, Lizenzen, mit einem Geld, dass jedes Jahr mehr Wert sein wird anstatt weniger und mit selbstbestimmter Arbeit und Leben, die ihre Grenzen nur dort findet, wo andere Menschen geschädigt werden.

lg
 
Postscriptum:
Es tut mir fast schon leid, dass ich wieder "nerve" aber ich finde es wirklich wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, dass es tatsächlich eine Alternative zum herrschenden "demokratischen" Korporatismus oder Sozialismus gibt. Die instinktive Ablehnung, die das bei vielen hervorruft, liegt in den meisten Fällen an einer Mischung aus Gehirnwäsche (bestimmte Begriffe werden so lange in ihrer Bedeutung verdreht oder verunglimpft, dass man automatisch auf Ablehnung oder Durchzug geht, sobald man dem Begriff begegnet) und schlichter Unwissenheit, weil man wegen der programmierten Ablehnung eben auch gar nicht mehr richtig hinsieht.

Wenn man gezwungen wird, nicht das zu lernen, was man lernen möchte und auf die Art, die einem gemäß ist; wenn man dann gezwungen ist, nur unter einer eingeschränkten Anzahl von Möglichkeiten eine Arbeit auszuüben, die Ausübung selbst ebenfalls immer stärker reguliert wird; der Lohn der Arbeit zu 50-70% einem weggenommen wird; man mit einem Geld bezahlt wird, dass durch gewollte Geldmengenausweitung immer weniger Wert ist, so dass man immer mehr arbeiten muss und sich davon immer weniger leisten kann (folglich auch keine Auszeit, Umorientierung oder anständige Rente) .. ja davon kann man offensichtlich auf Dauer sehr krank werden. So gesehen ist die ganze Gesellschaft krank, die einen kranken an der Arbeit und dem Raub, die anderen kranken daran, dass sie entweder nicht arbeiten dürfen oder selber zu Räubern, Hehlern oder Komplizen derselben geworden sind.

lg
 
Ja, ich kenne Keynes Standpunkt ;) Und halte ihn genau deshalb für einen der schlimmsten Verbrecher, denn er war sicherlich intelligent genug, um sich auszurechnen, dass das genau da hinführt, wo wir heute sind, ein Punkt an dem die Plutokratie oder Herrschaft des Konzern-Politischen Komplexes alle bis zum geht-nicht-mehr auspresst und das manipulierte und indoktrinierte Volk freiwillig nach noch mehr Ausbeutung schreit - frei nach dem Ferengi-Motto: Wir wollen die Ausbeutung nicht abschaffen, wir arbeiten hart dafür, selber Ausbeuter zu werden!

Dem organisierten Raub und beständiger Geldentwertung und Verarmung (durch ständige Preissteigerungen) durch Propagandaerfindungen wie das BGE stelle ich Anarchie gegenüber, eine Gesellschaft ohne Monopole, Kartelle, Patente, Lizenzen, mit einem Geld, dass jedes Jahr mehr Wert sein wird anstatt weniger und mit selbstbestimmter Arbeit und Leben, die ihre Grenzen nur dort findet, wo andere Menschen geschädigt werden.

lg[/QUOTE

Kannst du auch genau erklären warum Keynes ein Verbrecher ist?

und den Rest, vor allem den letzten Absatz musst du mal etwas mehr ausführen. Wie soll das gehen?
 
Postscriptum:
Es tut mir fast schon leid, dass ich wieder "nerve" aber ich finde es wirklich wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, dass es tatsächlich eine Alternative zum herrschenden "demokratischen" Korporatismus oder Sozialismus gibt. Die instinktive Ablehnung, die das bei vielen hervorruft, liegt in den meisten Fällen an einer Mischung aus Gehirnwäsche (bestimmte Begriffe werden so lange in ihrer Bedeutung verdreht oder verunglimpft, dass man automatisch auf Ablehnung oder Durchzug geht, sobald man dem Begriff begegnet) und schlichter Unwissenheit, weil man wegen der programmierten Ablehnung eben auch gar nicht mehr richtig hinsieht.

Wenn man gezwungen wird, nicht das zu lernen, was man lernen möchte und auf die Art, die einem gemäß ist; wenn man dann gezwungen ist, nur unter einer eingeschränkten Anzahl von Möglichkeiten eine Arbeit auszuüben, die Ausübung selbst ebenfalls immer stärker reguliert wird; der Lohn der Arbeit zu 50-70% einem weggenommen wird; man mit einem Geld bezahlt wird, dass durch gewollte Geldmengenausweitung immer weniger Wert ist, so dass man immer mehr arbeiten muss und sich davon immer weniger leisten kann (folglich auch keine Auszeit, Umorientierung oder anständige Rente) .. ja davon kann man offensichtlich auf Dauer sehr krank werden. So gesehen ist die ganze Gesellschaft krank, die einen kranken an der Arbeit und dem Raub, die anderen kranken daran, dass sie entweder nicht arbeiten dürfen oder selber zu Räubern, Hehlern oder Komplizen derselben geworden sind.

lg

Es herrscht hier Korporatismus, aber nicht wirklich ein gesunder Sozialismus, der dem Volk nutzen würde. Ein Sozialismus für eine bestimmte Gruppe vielleicht (die Verluste der Banken wurden z.B. sozialisiert, die Gewinnen weiterhin privatisiert) und ja das muss geändert werden das sehe ich auch so. Du zeigst hier zwar auf, was deiner Meinung nach schlecht läuft, erklärst aber nicht wie genau du das ändern würdest. Warum ist BGE ein Propagandainstrument? Und nein es würde nicht automatisch zu Preissteigerungen kommen. Das ist Humbug.
Du darfst übrigens das lernen was du willst, habe ich auch getan, ob es dann "am Markt" gebraucht wird ist eine andere Sache. Viele Leute haben einfach Talente, die man nicht in einem Beruf einsetzen kann, der "marktnah" . Viele Künstler zum Beispiel Und da sehe ich eben das BGE als guten Lösungsansatz. Vieles, das jetzt brach liegt, weil man aus Existenzangst einer Arbeit nachgehen muss die der eigenen Natur nicht entspricht, hätte die Chance ausgelebt zu werden wenn die finanzielle Existenz gesichert wäre.
 
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Vieles, das jetzt brach liegt, weil man aus Existenzangst einer Arbeit nachgehen muss die der eigenen Natur nicht entspricht, hätte die Chance ausgelebt zu werden wenn die finanzielle Existenz gesichert wäre.
Jau, besonders Chips futtern, Bier trinken und Trash-TV gucken...
Wer aus dem Innersten heraus Künstler ist, geht dem auch nach und lebt es, auch wenn er dabei arm bleibt.

LG
Grauer Wolf
 
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