@Pelisa
Das habe ich aus dem Focus und es beschreibt die aktuelle Situation imo nach ganz gut.Du findest sicher im Web auch noch andere Artikel zum Thema.Leider oft erst auf der zweiten oder dritten Seite, wenn es nicht von einer Organisation kommen darf, die ökologische Ziele hat oder solchen nahesteht.
Ach so..."indigene Völker"...Moment
oder aus wiki:
Ich vermute für viele Angehörige dieser indigenen Völker, ist Walfang in etwa dasselbe, was für die Engländer die Fuchsjagd ist.Also irgendwie etwas Rituelles.
Liebe Grüße
Bonobo
Aufwind für Ahabs Erben
Walfang in Zahlen:http://focus.msn.de/wissen/wissenschaft/walfang/walfang-in-zahlen_aid_22205.html
Seit Jahren verlaufen die Tagungen der Internationalen Walfangkommission (IWC) nach dem gleichen Ritual: Die Walfangnationen Japan und Norwegen fordern die Aufhebung des seit 1986 gültigen Moratoriums für den kommerziellen Walfang. Unterstützt werden sie von Drittwelt-Ländern (vorzugsweise kleinen Inselstaaten wie Kiribati, Marshall-Inseln Islands oder Vanuatu), deren Wohlwollen sich insbesondere Japan durch großzügige Entwicklungshilfe erkauft.
Die Walschutzländer, voran die EU, die USA und Australien, halten dagegen. Bislang mit Erfolg: Noch jedes Mal reichten die Mehrheiten nicht, um das Moratorium außer Kraft zu setzen. Im vergangenen Jahr etwa strichen einige Entwicklungsländer zwar das Geld aus Tokio ein, sandten aber keine Delegierten zur IWC-Tagung. In diesem Jahr baute Japan nun vor: Nach einem Bericht des australischen Fernsehsenders ABC übernimmt das Land jetzt auch die Flugkosten.
Jagd auf Großwale salonfähig
Daher könnten sich diesmal, bei der 58. Jahrestagung, die Mehrheitsverhältnisse erstmals ändern. Es steht Spitz auf Knopf, sagt Volker Homes, Wal-Experte der Naturschutzorganisation WWF. Die Walfangnationen bereiten seit einigen Jahren die Übernahme der IWC systematisch vor. In den vergangenen Tagen seien weitere Staaten der Kommission beigetreten, die wahrscheinlich zugunsten der Waljagd-Nationen stimmen würden. In diesem Fall stünden mehr als die Hälfte der siebzig Mitgliedsländer auf Seiten der Walfänger. Zwar reicht dies nicht, um das Walfangverbot aufzuheben dazu bräuchte es eine Mehrheit von drei Vierteln der Mitgliedsstaaten. Dennoch wäre ein solches Abstimmungsergebnis ein verheerendes Signal, so Homes, denn die Jagd auf Großwale würde wieder salonfähig.
Überwachung des Marktes
Der Umschwung hätte auch praktische Auswirkungen. So könnten die Walfangländer andere Staaten auffordern, den von der IWC erlaubten wissenschaftlichen Walfang aufzunehmen oder auszuweiten, den sie selbst ausgiebig praktizieren. Zudem könnten sie, wie die Naturschutzorganisationen Pro Wildlife und Oceancare beklagen, alle bislang
obligatorischen Kontrollmaßnahmen beseitigen. Dazu zählen internationale Beobachter auf den Fangschiffen, deren internationale Registrierung sowie eine unabhängige Überwachung des Walfleischmarktes durch DNS-Analysen.
Unabhängig vom Ausgang der Abstimmung kündigten die Walfangländer Japan, Norwegen und Island im Vorfeld der IWC-Tagung eine Ausweitung ihrer wissenschaftlichen Fänge an. Sie jagen außerhalb internationaler Kontrolle und setzen ihre Fangquoten nach Gutdünken fest. Japan geht sogar im antarktischen Walschutzgebiet auf Walfang. Die Staaten laufen immer hemmungsloser aus dem Ruder, urteilt Pro Wildlife-Sprecherin Sandra Altherr. Seit Inkrafttreten des Moratoriums wurden noch nie so viele Wale zur Tötung freigegeben wie 2006.
Das habe ich aus dem Focus und es beschreibt die aktuelle Situation imo nach ganz gut.Du findest sicher im Web auch noch andere Artikel zum Thema.Leider oft erst auf der zweiten oder dritten Seite, wenn es nicht von einer Organisation kommen darf, die ökologische Ziele hat oder solchen nahesteht.
Ach so..."indigene Völker"...Moment
Indigene Völker haben viele Bezeichnungen, wie auch Indianer, Ureinwohner, Stammesvölker, autochtone Völker oder Eingeborene. Zu ihnen gehören u.a. die Indianer Nord- und Südamerikas, die Inuit der Polarregion, die Sami in Nordeuropa, die Aborigines in Australien, die Maori in Neuseeland, aber auch gut die Hälfte der Bevölkerung Boliviens, Guatemalas und Perus. Zwischen 300 bis 500 Millionen Mitglieder indigener Völker leben zur Zeit in gut 70 Ländern dieser Erde.
oder aus wiki:
Indigene Völker ist eine relativ junge Lehnübersetzung, wahrscheinlich vom spanischen Pueblos indígenas und bezeichnet Gemeinschaften von Ureinwohnern einer Region oder eines Landes. Der Ausdruck Indigene Völker hat in Lateinamerika als Sammelbezeichnung für alle Nachkommen der vorkolumbianischen Bevölkerung, die auf Kolumbus' Verwechslung mit Indien beruhenden Begriffe Indios/Indianer ersetzt.
Ich vermute für viele Angehörige dieser indigenen Völker, ist Walfang in etwa dasselbe, was für die Engländer die Fuchsjagd ist.Also irgendwie etwas Rituelles.
Liebe Grüße
Bonobo
