Pharmaversicherungspflicht zunehmend unbeliebt

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Und es gibt ja auch noch einen etwas indirekteren Zwang. Man hat man als Arbeitnehmer auch nur begrenzte Spielräume, Krankheiten auszukurieren.
Wer z.B. keine Antibiotika nehmen will, der hat unter Umständen ein Problem, länger krank geschrieben zu werden, oder sollte zumindest auf der Arbeit nicht unbedingt erzählen, dass er keine Medikamente nimmt.
Oder wer Kopfschmerzen hat, kann sich dann auch entscheiden, eine Pille einzuwerfen oder mit Hämmerschädel zu arbeiten. Wegen Kopfschmerzen zuhause bleiben geht gar nicht.

das liegt nicht an der Krankenkasse sondern am Arbeitgeber, und da gibt es viele wo du mit Kopfschmerzen nach Hause gehen kannst.
Aber Zwang ist das nicht wirklich, zwingt sich Mensch da nicht selbst aus Angst den Arbeitsplatz zu verieren.?
 
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das liegt nicht an der Krankenkasse sondern am Arbeitgeber, und da gibt es viele wo du mit Kopfschmerzen nach Hause gehen kannst.
Aber Zwang ist das nicht wirklich, zwingt sich Mensch da nicht selbst aus Angst den Arbeitsplatz zu verieren.?
Ich habe nicht gesagt, es läge an der Krankenkasse. Und es ist nicht nur der Arbeitgeber, es geht bei den Ärzten schon los und geht weiter bei den Kollegen ect. Es ist ein gesellschaftliches Ding, das die Menschen möglichst schnell wieder arbeiten sehen will. Sicher gibt es Unterschiede, aber im Groben läuft es doch meist mit Druck.
Und klar, niemand zwingt mich, für meinen Lebensunterhalt zu arbeiten. Wenn ich das aber will, nutzt auch ein Jobwechsel wenig, denn wie gesagt, meist sehen die Arbeitgeber das ähnlich.
 
Doch ich raffe das schon, aber du nicht: Ich zahle auch in keine Feuerversicherung ein, wenn ich kein Haus besitze und keine Haftpflicht, wenn ich kein Auto habe.

Manoman, die einzige nix aber auch gar nix rafft bist Du!

Hausbesitz und Auto sind doch kein Vergleich.....ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nur gesund und glücklich bin wenn ich mindestens einmal die Woche Languste esse.
Überhaupt vertrage ich nur Gourmetessen aus frischesten Zutaten, alles andere macht mich krank und depressiv, auch möchte ich nicht die böse Lebensmittel/Fastfoodindustrie unterstützen.
Also sollte das schon die Krankenkasse, die meine Beiträge einkassierte bezahlen. :)
 
Naja, siehe threadtitel: mangelnde Wahlmöglichkeit...

Threadtitel: Pharmaversicherungspflicht zunehmend unbeliebt

Der Titel ist nicht nur einfältig und tendenziös, er zeigt auch, dass der Ersteller offenbar keine Ahnung über den Leistungsumfang hat.
So betrugen z.B. 2013 bei der WGKK die kompletten Ausgaben für Heilmittel (=Medikamente) mit rund 544 Mio Euro knapp ein fünftel der Gesamtausgaben.
Aber "Pharmaversicherung" klingt halt reißerischer... und da fühlen sich die armen "Alternativlerinnen" ja gleich soooo bestätigt in ihrer gefühlten Benachteiligung!
 
Manoman, die einzige nix aber auch gar nix rafft bist Du!

Hausbesitz und Auto sind doch kein Vergleich.....ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nur gesund und glücklich bin wenn ich mindestens einmal die Woche Languste esse.
Überhaupt vertrage ich nur Gourmetessen aus frischesten Zutaten, alles andere macht mich krank und depressiv, auch möchte ich nicht die böse Lebensmittel/Fastfoodindustrie unterstützen.
Also sollte das schon die Krankenkasse, die meine Beiträge einkassierte bezahlen. :)
Nee, nix da, die Krankenkasse zahlt nur die Antidepressiva. :D
 
Threadtitel: Pharmaversicherungspflicht zunehmend unbeliebt

Der Titel ist nicht nur einfältig und tendenziös, er zeigt auch, dass der Ersteller offenbar keine Ahnung über den Leistungsumfang hat.
So betrugen z.B. 2013 bei der WGKK die kompletten Ausgaben für Heilmittel (=Medikamente) mit rund 544 Mio Euro knapp ein fünftel der Gesamtausgaben.
Aber "Pharmaversicherung" klingt halt reißerischer...

Hab mich auch gefragt, von welchem Land er spricht, der EB war ja aus der Schweiz. Mir sagt der Begriff Pharmaversicherungspflicht so gesehen auch nichts, bin auch aus A.
 
Streitet Euch doch nicht. In Deutschland ist nun mal die Mehrheit für Krankenversicherungspflicht. Gesetzesänderungen könnten durch Wahlen herbeigeführt werden. Solange die Mehrheit für die Versicherung ist, wird es auch so bleiben und die Minderheiten müssen sich eben fügen und ihre Sonderpräparate weiterhin selber bezahlen.
Wenn diese dann nichts nützen oder gar zu Erkrankungen führen, werden diese Leute dann auch froh sein, dass sie eine anständige heißt wirkende Behandlung erhalten.

Gruß

Luca
 
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Im Gegensatz zu den Möchtegernheilern die mit ihren Versprechungen auf den Placebo angewiesen sind, darauf hoffen, wird er in der Evidenz nicht als Türl benutzt, sondern erforscht.

http://placeboforschung.de/de/die-dfg-forschergruppe

http://www.3sat.de/page/?source=/ard/162287/index.html

Ich bestreite gar nicht dass es Möchtegernheiler gibt. Aber es gibt Heiler. Wie das funktioniert, was sie da ansprechen, mit wem sie sich verbinden, dass es wirkt, kA.

Dass das nicht zwangsläufig wiederholbar ist, sprich nicht auf jede Person anwendbar ist, ist mir auch klar (das haben wir aber auch im medizinischen Bereich). Ich hab das in einem meiner Beiträge heute schon erwähnt, es geht um das Individuum und um seinen ganz speziellen Weg.
 
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