Partnerrückführung und Liebeszauber

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Naja, ich meine den, der Mangel darin verspürt. Den anderen kann man ja eher wenig beeinflussen, sondern müsste bei sich selbst ansetzen. Also konkret Mangel in Fülle wandeln, zumindest mal damit beginnen. Sich selbst, den anderen, die anderen, den Moment, den Schmerz, die Momente der Freude und auch den Mangel selbst lieben, what ever. Also üben geht immer, hab´ ich mir nicht nur sagen lassen.
Wenn derjenige denn überhaupt bereit ist, selbst seinen Mangel in Fülle zu verwandeln.
Viele von denjenigen, die nach einem Liebeszauber fragen, glauben ja, dass sie das, was ihnen fehlt, nur von aussen bekommen können.

Wenn sie jedoch bereit sind, ihren Fokus zu ändern, dann kann dieser Weg funktionieren - damit wäre auch die Ursache für den Schmerz weg und man müsste nicht mehr andere Menschen für das Eigene verantwortlich machen.
 
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Wenn derjenige denn überhaupt bereit ist, selbst seinen Mangel in Fülle zu verwandeln.
Viele von denjenigen, die nach einem Liebeszauber fragen, glauben ja, dass sie das, was ihnen fehlt, nur von aussen bekommen können.

Ja merkwürdig. Ich frage mich ja auch, wie man darauf kommt, daß Alleine zu sein irgendwie anders wäre, als in einer Partnerschaft auf gleichwertiger Ebene (also das, was man als glücklich und harmonisch bezeichnen würde) zu leben.

Ist doch beides das gleiche, also völlig wumpe. Warum also dieser Zauberquatsch? Was haben die denn nicht kapiert?


Wenn sie jedoch bereit sind, ihren Fokus zu ändern, dann kann dieser Weg funktionieren - damit wäre auch die Ursache für den Schmerz weg und man müsste nicht mehr andere Menschen für das Eigene verantwortlich machen.

Ja, dieser Weg funktioniert eben dann als anderer Weg. Der Fokus wird auf den Schmerz gerichtet, so lange bis es abebbt, lanweilig, unwichtig wird und anderes oder andere in den Fokus kommen. Mir scheint nämlich, der Mensch ist nicht per se zum Einsiedler geboren.

Ich mag mich allerdings täuschen. Denn wenn ich mich so umlese hier, dann ist das Forum ja wohl voll davon.
 
Ja merkwürdig. Ich frage mich ja auch, wie man darauf kommt, daß Alleine zu sein irgendwie anders wäre, als in einer Partnerschaft auf gleichwertiger Ebene (also das, was man als glücklich und harmonisch bezeichnen würde) zu leben.

Ist doch beides das gleiche, also völlig wumpe. Warum also dieser Zauberquatsch? Was haben die denn nicht kapiert?
Keine Ahnung, ob es egal ist oder nicht. Ich fühle mich z.B. in einer Beziehung normalerweise immer eher eingeschränkt und werde früher oder später unglücklich.
Da kann ich dann natürlich nicht verstehen, warum andere Menschen so partnerfixiert sind.
Für mich stellt sich eher die Frage: wozu braucht man überhaupt einen Partner? :confused:
Ich brauche jedenfalls niemanden an meiner Seite, der für mich meine Lücken füllen müsste.

Ich mag mich allerdings täuschen. Denn wenn ich mich so umlese hier, dann ist das Forum ja wohl voll davon.
Ja, es gibt hier Einige, die sich ohne Partner nicht wohl fühlen - vielleicht haben sie das Gefühl alleine unvollständig zu sein?
 
nah dran - und ich finde das auffällig.

Er hatte ja Dir diesen Vorwurf gemacht - weisst Du doch mehr darüber?

Ich weiss nur, dass ich ein Problem mit Aussagen habe, die besagen, dass etwas "nur" auf eine bestimmte Weise funktioniert.
Das deutet mir sehr stark auf Scheuklappendenken hin - und als Folge von diesem kann man sehr Vieles übersehen, sogar das eigene Handeln und seine Folgen. ;)
 
Keine Ahnung, ob es egal ist oder nicht. Ich fühle mich z.B. in einer Beziehung normalerweise immer eher eingeschränkt und werde früher oder später unglücklich.

Das heisst hast dir vorgenommen bis ans Ende alleine zu leben?

Da kann ich dann natürlich nicht verstehen, warum andere Menschen so partnerfixiert sind.

Ja, das ist in der Tat oft so, ich erlebe es fast überall, daß nur wenige in der Lage sind alleine zu sein und bleiben. Und auch lieber faule Kompromisse in der Partnerschaft eingehen statt bei sich zu bleiben. Also muß das Gründe und Ursachen haben.

Für mich stellt sich eher die Frage: wozu braucht man überhaupt einen Partner? :confused:

Wozu nicht? Du hast doch sicher mit Menschen zu tun und mit mancheinem wird´s halt intimer, naher und liebevoller.

Ich brauche jedenfalls niemanden an meiner Seite, der für mich meine Lücken füllen müsste.

Das empfinde ich z.B. als mächtig abwertende Aussage. Ich habe es sogar kennengelernt, daß einige, die am souveränsten sind, tolle Partnerschaften haben, führen, weil sie eben keinen Lückenbüsser suchen oder brauchen, sondern aus einer gewissen Stabilität und Stärke + Liebe heraus zusammen leben. Gebe jedoch zu, gilt für die Minderheit.

Ja, es gibt hier Einige, die sich ohne Partner nicht wohl fühlen - vielleicht haben sie das Gefühl alleine unvollständig zu sein?

Ja was. Es gibt die Idee, daß Mann und Frau zwei Hälften eines Ganzen seien. Und wenn du dir das Sehnen vieler anschaust, dann könnte da was dran sein. Die Kabbalisten sagen, selbst Gott erschuf die Welt, weil Er sich nach einem 2.ten sehnte, nach Liebe und Nähe zu einem Anderen. Witzig, was?

So als Gottlose kannst da sicher gar nichts mit anfangen.
 
sehnsucht haben ist ok

sich anlehnen wollen ist ok
das leben innig mit anderen teilen zu wollen ist ok

allein sein wollen ist ok

alles ok :D
 
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Das heisst hast dir vorgenommen bis ans Ende alleine zu leben?
nicht bewusst. vielleicht ist es auch einfach so, dass ich nicht bereit für faule Kompromisse bin - und deswegen lieber alleine.

Wozu nicht? Du hast doch sicher mit Menschen zu tun und mit mancheinem wird´s halt intimer, naher und liebevoller.
natürlich habe ich mit Menschen zu tun. und manchmal wird es auch näher. Aber: wenn es dann darum geht, sich für den Anderen zu verbiegen - dann bin ich weg. Und wenn ich mir selbst treu bleibe, ist der Andere weg.
Und dann find mal jemanden, der sich ebenfalls nicht verbiegen möchte und wo die beiden unverbogenen Menschen auch noch zusammenpassen.



Das empfinde ich z.B. als mächtig abwertende Aussage. Ich habe es sogar kennengelernt, daß einige, die am souveränsten sind, tolle Partnerschaften haben, führen, weil sie eben keinen Lückenbüsser suchen oder brauchen, sondern aus einer gewissen Stabilität und Stärke + Liebe heraus zusammen leben. Gebe jedoch zu, gilt für die Minderheit.
Ich kenne keine solche Partnerschaften. Wahrscheinlich, weil sie so selten sind. Die Beziehungen, die ich normalerweise beobachte, machen mir jetzt nicht unbedingt Lust darauf, selbst eine zu führen.


Ja was. Es gibt die Idee, daß Mann und Frau zwei Hälften eines Ganzen seien. Und wenn du dir das Sehnen vieler anschaust, dann könnte da was dran sein. Die Kabbalisten sagen, selbst Gott erschuf die Welt, weil Er sich nach einem 2.ten sehnte, nach Liebe und Nähe zu einem Anderen. Witzig, was?
Da jeder Mensch männlich und weiblich in sich trägt, sehe ich in keinem Menschen jeweils nur eine Hälfte. Ok: die Einen leben mehr die Weiblichkeit und die Anderen mehr die Männlichkeit - dies beobachte ich jedoch unabhängig vom biologischen Geschlecht. Da gibt es sehr weibliche Männer und extrem männliche Frauen.
Und dann gibt es noch die Menschen, die beide Sorten Energien gut leben können.

So als Gottlose kannst da sicher gar nichts mit anfangen.
:D Ich bin nicht gottlos. Ich kenne sehr viele Götter - und manche von ihnen sogar persönlich.
 
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