Hallo Elke.
Würdest Du dieses Prickeln im Stirnchakra nicht spüren, dann würdest Du wahrscheinlich nicht die Frage stellen, warum andere sich nach Erleuchtung sehnen.
Da Du aber das Prickeln des Stirnchakra spürst, heisst das, dass es ein spirituelles Wachstum gab, in welcher Form auch immer, der die Kundalini bis zum sechsten Chakra aufsteigen lies, und dir damit ein Leben beschert, welches Du als recht lebenswert empfindest.
Ist die Kundalini also so weit aufgestiegen, so ist das Leben recht angenehm. Man bekommt schon einen kleinen Vorgeschmack vom Paradies zu spüren. Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn die Kundalini überhaupt noch gar nicht erwacht ist oder in den unteren vier Chakren zu Hause ist. Es bedeutet nichts anderes als Leid, Schmerz, Krankheit, Unglücklichsein in allen möglichen Erscheinungsformen.
Und genau aus diesem Lebensgefühl heraus, versuchte ich einen Weg zu finden um dieses Leiden zu beenden. Dies gelang mir auch recht gut in relativ kurzer Zeit (9 Monate). Dann hatte ich über etwa 18 Monate das Gefühl im Paradies zu leben, bis ich wieder in meine alten Fehler verfiel und wie ein gefallener Engel aus dem Paradies abstürzte.
Viele Jahre lang machte ich immer die gleichen Fehler und litt und litt. Viele Jahre lang habe ich nicht verstanden, warum es mir einmal gelungen ist mein Leben so zum Positiven zu verändern. Dann so ganz allmählich fielen die Groschen und ich verstand es immer besser. Aber es geht ja nicht nur ums Verstehen, es geht auch darum, dieses Erkannte im Leben umzusetzen. Und das ist ein schwieriger Prozess. Und jetzt rappel ich mich langsam wieder auf.
Es war in erster Linie also reiner Eigennutz, einfach um mich von meinem Leiden zu befreien. Mit Beten hatte das die meiste Zeit nichts zu tun. Obwohl ich nie unreligiös war, verstand ich z.B. Jesus und das Christentum genau so wenig, wie ich ursprünglich die Philosophie des Yoga nicht verstand. So langsam verstand ich dann den Yoga. Es waren vor allem die Seiten von
yoga-vidya.de die mir den Yoga näherbrachten.
Zufälligerweise stiess ich dann vor gar nicht allzu langer Zeit auf
Texte von Yogananda und Kriyananda. Nachdem ich diese Texte gelesen hatte, verstand ich zum ersten Mal Religion wirklich. Seitdem fühle ich mich sehr bereichert und Religion ist zu einem wichtigen Aspekt meines Lebens geworden.
Soweit ein kleiner Einblick in mein Leben.
Alles Liebe. Gerrit