Österreich NR-Wahl 2013 - wen wählt Ihr?

Österreich NR-Wahl 2013 - wen wählt Ihr?

  • BZÖ

    Stimmen: 0 0,0%
  • Christliche Partei

    Stimmen: 0 0,0%
  • EU-Austrittspartei

    Stimmen: 1 3,4%
  • FPÖ

    Stimmen: 3 10,3%
  • Grüne

    Stimmen: 6 20,7%
  • KPÖ

    Stimmen: 3 10,3%
  • Männerpartei

    Stimmen: 0 0,0%
  • NEOS

    Stimmen: 3 10,3%
  • ÖVP

    Stimmen: 0 0,0%
  • Piraten

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sozialistische LinksPartei (SLP)

    Stimmen: 0 0,0%
  • SPÖ

    Stimmen: 3 10,3%
  • Team Stronach

    Stimmen: 0 0,0%
  • Wandel

    Stimmen: 1 3,4%
  • Ich wähle ungültig

    Stimmen: 2 6,9%
  • Ich geh gar nicht hin

    Stimmen: 7 24,1%

  • Umfrageteilnehmer
    29
  • Umfrage geschlossen .
Politik im Sinne Küssels und ähnlicher Verbrecher könnte er wahrscheinlich tatsächlich nicht machen und im Gegensatz zur NPD scheint die FPÖ auch keine Nazipartei zu sein. Wenn sie allerdings Nazis in ihren Reihen duldet und ihr Vorsitzender mit Nazis befreundet ist, ist es nicht nur legitim, sondern zwingend erforderlich, ihre vorgeblich hehren Motive in Frage zu stellen. Welche Vorteile, muss man sich fragen, kann mir eine Partei bieten, die mit einer der mörderischsten Ideologien des vergangenen Jahrhunderts flirtet?

Ich verstehe den Wunsch, nicht von Sozialisten regiert zu werden, seien sie nun links oder bürgerlich, ich wehre mich gegen Bevormundung, Fortschrittsfeindlichkeit und populäre Pseudowissenschaften und ich sehe durchaus die Notwendigkeit, aggressive mittelalterliche Ideologien wie den Islam in ihre Schranken zu verweisen, aber die Partei, die ich wähle, muss dies im Rahmen einer freiheitlichen, individualistischen Ausrichtung vertreten, und Nazismus und verstockter Konservativismus sind damit ebensowenig kompatibel wie die dystopischen Feuchtträume linksgrüner Mensch*innen.


Habe mir gerade Wahrheit macht frei reingezogen .

Meine Frau und ich waren für die Neos . Mal schauen ob es sinn gemacht hat .
Grün würde ich nie im Leben wählen alleine die Mahü und das die Tussi heute im ORF auch noch frech eine Wählerzunahme im 7ten Bez gefeiert hat ist eine Zumutung . Außerdem sind die grünen äußerst Weltfremd .

Nazipartei :
Die Fpö ist für mich eine Salonfähig gemachte Nazi Partei .
Da kann und darf man nicht einfach zuschauen sondern man muss aktiv dagegen arbeiten .

mfg
 
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Das hast du gut geschrieben. Ich habe Strache nicht gewählt. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass mir davon nicht alles bekannt war. Ich hab ihn aus einem Gefühl heraus nicht gewählt.
Doch kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, selbst wenn er Kanzler wäre, dass er dann tun kann was er will?
Danke. Und natürlich könnte Strache auch als Kanzler selbst bei absoluter Mehrheit keine "echt" neonazistische Linie fahren. Er könnte lediglich seine politische Macht benutzen, um seinen "Volksgenossen" ein bisschen mehr öffentliche Plattform zu gewähren, indem man es schwerer macht, die zu verbieten etc.

Aber es geht doch am Ende um folgende Frage: Welchem Politiker kann man wirklich vertrauen?
Ich hab nie rot oder schwarz gewählt. Das sind beides Traditionsparteien, die einfach eine gewisse Linie fahren müssen, um ihre Stammwählerschaft zu bedienen. Es gibt natürlich innerhalb der Parteien wieder eher linksorientierte und eher rechtsorientierte Strömungen normalerweise, aber prinzipiell hab ich bei den rot/schwarzen Kandidaten immer das Gefühl, dass sie keine ehrlichen Politiker sind sondern eben eine gewisse Agenda verfolgen. Jungen Kleinparteien traue ich da schon mehr Glaubwürdigkeit zu - den Grünen, den NEOS, den Piraten, vielleicht auch Frank Stronach, sogar dem BZÖ. Diese Parteien sind aus einem kurzfristigen Bedürfnis heraus entstanden, sie haben keine fixe Stammwählerschaft, sie können sich frei entwickeln und verändern. Der Öko-Kurs der Grünen ist ja z.B. eher auf der Strecke geblieben. Die BZÖ haben es dieses Jahr auch mit einem Imagewandel in Richtung liberale Mitte versucht, sind dabei aber gescheitert. Das ist Teil des Risikos, welches sich Schwarz und Rot nie geben würden, sorgt aber meiner Meinung nach für Glaubwürdigkeit.

Jetzt ist aber die Frage: Wie glaubwürdig ist die FPÖ? Wenn dann wieder mal solche Sachen auftauchen, wird man erinnert, dass diese Partei zumindest intern rechtsextreme Tendenzen aufweist. Nach außen geben sie sich natürlich politisch korrekt - Aussagen von verwirrten Parteikollegen über das NS-Regime werden sofort gerügt, unhaltbare Parteimitglieder werden abgesägt. Aber Fakt ist doch: Strache ist einer von denen. Rosenkranz auch. Graf auch. Wenn man auf die Ebene von Gemeinderäten runtergeht wirds natürlich immer krasser, wie auch die geleakten Aussagen der Facebook-Gruppe zeigen.
Jeder weiß, dass die alle Kellernazis sind, das kann kein rationaler Mensch mehr verleugnen. Aber das öffentliche Bild der FPÖ ist ganz anders - kritisch bei der Asylfrage, aber nie rassistisch. Es geht nicht um die Ausgrenzung von ethnischen Minderheiten, es geht lediglich um den Erhalt österreichischen Kulturguts - soweit der äußerliche Anstrich. Findest du das glaubwürdig? Denkst du, dass Strache tatsächlich diese Linie vertritt, die er der FPÖ auf die Fahne schreibt? Oder dass er tief im Inneren doch viel weitergehende Ansichten hat, die er nicht äußern kann, weil er es rechtlich nicht darf, weil die Partei dann verboten werden würde und weil er damit gemäßigt rechte Wähler verlieren würde?
Wie ehrlich ist eine Barbara Rosenkranz, wenn sie sich vom Nationalsozialismus distanziert, gleichzeitig aber einschlägige Kontakte in die Neonaziszene hat und sogar mit einem bekannten Rechtsextremisten verheiratet ist?
Oder, ein anderes Beispiel: HC Strache hat mal gefordert, das Verbotsgesetz abzuschaffen. Seine Argumentation: eine solide Demokratie müsse auch mit solchen Meinungen umgehen können und sie nicht zensieren, sondern einfach rational gegen argumentieren. Diese Ansicht gefällt mir prinzipiell - ich bin liberal und glaube daran, dass man den Menschen mehr Selbstverantwortung zumessen darf. Aber: will Strache tatsächlich das Verbotsgesetz abschaffen, um die Demokratie und die Meinungsfreiheit in Österreich zu schützen? Oder will er nicht eher seine Nazifreunde schützen und seine Parteikollegen davor bewahren, rechtskräftig verurteilt zu werden?

Man kommt recht schnell zum Schluss: Nein, er ist nicht ehrlich. Er gibt nach außen ein frisiertes Bild von sich ab, das er im Inneren nicht hat. Im Inneren ist er ein Rechtsextremer, der überallhin Kontakte zu Nazis hat, ein Burschenschafter, der in einer Partei ist, die im Prinzip nichts anders macht als die Verbindungsbrüder in politische Ämter zu hieven, eine politische Seilschaft halt. Nach außen hin gibt er sich aber als national-liberal. Er behauptet, er habe nichts mit der Neonaziszene oder deren Gedankengut zu tun. Er gibt sich als Vertreter des kleinen Mannes. Alle diese Behauptungen sind aber schlichtweg Lügen, wenn man einmal hinter die Kulissen guckt, und das macht die FPÖ zur unehrlichsten Partei überhaupt, noch weit unehrlicher als die SPÖ oder die ÖVP.
 
Nicht zu vergessen Hatsche Stratsche ist ein Serben Sympathisant .

Zur Erinnerung : Serbien lies *ethnische Säuberungen* im Yugoslawien Krieg durchführen . Was in Wahrheit bedeutet : Die Serbischen Millizen schnitten schwangeren Muslimen die Kinder aus dem Bauch usw ...

mfg
 
Meine Frau und ich waren für die Neos . Mal schauen ob es sinn gemacht hat .Grün würde ich nie im Leben wählen alleine die Mahü und das die Tussi heute im ORF auch noch frech eine Wählerzunahme im 7ten Bez gefeiert hat ist eine Zumutung . Außerdem sind die grünen äußerst Weltfremd.
Die Neos kommen anscheinend recht gut mit der FDP aus und die hat zumindest das Potenzial, freiheitliche Politik zu machen, ist aber leider immer noch entweder von CDU oder SPD abhängig, auch wenn das Zweiparteiensystem allmählich bröckelt. Es gäbe jetzt theoretisch einigen Spielraum für eine starke liberale Partei, aber meine Mitbürger klammern sich lieber an den Wutbürgerkotzeimer AfD.

Die Fpö ist für mich eine Salonfähig gemachte Nazi Partei .
Da kann und darf man nicht einfach zuschauen sondern man muss aktiv dagegen arbeiten
Kann sein. Wie gesagt weiß ich wenig über die österreichische Parteienlandschaft. Unsere Nazipartei, die NPD, ist definitiv irrer und lebensunfähiger als die FPÖ und unsere rechtspopulistischen Parteien - Pro Deutschland, Die Freiheit und die Republikaner - kommen zusammen nicht einmal auf ein Prozent.
 
Kann sein. Wie gesagt weiß ich wenig über die österreichische Parteienlandschaft. Unsere Nazipartei, die NPD, ist definitiv irrer und lebensunfähiger als die FPÖ und unsere rechtspopulistischen Parteien - Pro Deutschland, Die Freiheit und die Republikaner - kommen zusammen nicht einmal auf ein Prozent.
"Von der FPÖ lernen heißt siegen lernen" - NPD-Funktionär nach einem Treffen mit der FPÖ in Salzburg.

Die FPÖ steht der NPD in nichts nach, was die tatsächliche Radikalität der Einstellung von Parteimitgliedern betrifft. Die NPD ist aber halt plump und dumm, wohingegen die FPÖ es geschafft hat, ihren Rassismus in eine salonfähige Form zu packen. Du kannst dir gern die Geschichte der FPÖ durchlesen - sie wurde direkt nach dem 2. Weltkrieg gegründet und war im Prinzip ein Auffanglager für die Altnazis. Viele der Parteifunktionäre waren hochrangige SS-Mitglieder gewesen und wegen ihrer Verbrechen im 3. Reich eingesperrt worden. Mit NS-Kriegsverbrechern wurde kameradschaftlich umgegangen. 1983 schaffte es die FPÖ zum ersten mal in eine Regierungskoalition mit der SPÖ. Ab da wurde versucht, ein national-liberales Image aufzubauen um mehr Wähler anzusprechen. Und gerade in dieser Phase des Image-Readjustments kam Jörg Haider und hat angefangen, der FPÖ ihren neuen Anstrich zu geben. Davor hatte die FPÖ immer nur ein paar wenige Prozent gehabt. Haider fuhr einerseits ein stark fremdenfeindliches Programm, das zur Abspaltung der letzten "echten" liberalen Teile der Partei führte (und zum Entstehen des Liberalen Forums, aus denen wiederum dieses Jahr die NEOS entstanden sind), schaffte es aber gleichzeitig durch seine Rhetorik, diese Fremdenfeindlichkeit salonfähig zu machen und der FPÖ den alten SS-Charme abzuputzen. Unter ihm schaffte die FPÖ dann mal, zweitstärkste Partei zu werden. HC Strache führt dieses Erbe jetzt fort, und zwar beunruhigend erfolgreich.
 
Die FPÖ steht der NPD in nichts nach, was die tatsächliche Radikalität der Einstellung von Parteimitgliedern betrifft. Die NPD ist aber halt plump und dumm, wohingegen die FPÖ es geschafft hat, ihren Rassismus in eine salonfähige Form zu packen. Du kannst dir gern die Geschichte der FPÖ durchlesen - sie wurde direkt nach dem 2. Weltkrieg gegründet und war im Prinzip ein Auffanglager für die Altnazis. Viele der Parteifunktionäre waren hochrangige SS-Mitglieder gewesen und wegen ihrer Verbrechen im 3. Reich eingesperrt worden. Mit NS-Kriegsverbrechern wurde kameradschaftlich umgegangen. 1983 schaffte es die FPÖ zum ersten mal in eine Regierungskoalition mit der SPÖ. Ab da wurde versucht, ein national-liberales Image aufzubauen um mehr Wähler anzusprechen. Und gerade in dieser Phase des Image-Readjustments kam Jörg Haider und hat angefangen, der FPÖ ihren neuen Anstrich zu geben. Davor hatte die FPÖ immer nur ein paar wenige Prozent gehabt. Haider fuhr einerseits ein stark fremdenfeindliches Programm, das zur Abspaltung der letzten "echten" liberalen Teile der Partei führte (und zum Entstehen des Liberalen Forums, aus denen wiederum dieses Jahr die NEOS entstanden sind), schaffte es aber gleichzeitig durch seine Rhetorik, diese Fremdenfeindlichkeit salonfähig zu machen und der FPÖ den alten SS-Charme abzuputzen. Unter ihm schaffte die FPÖ dann mal, zweitstärkste Partei zu werden. HC Strache führt dieses Erbe jetzt fort, und zwar beunruhigend erfolgreich.
Ok, das reicht mir als Überblick. Danke! Nun hat sich Haider kurz vor seinem Tod von der FPÖ distanziert, um das BZÖ zu gründen. Du musst dir nicht wieder dieselbe Mühe machen wie eben, denn ich gehe davon aus, das du keine unbegründeten Behauptungen äußerst, aber wie verhält sich deiner Ansicht nach das BZÖ zur FPÖ?
 
Ok, das reicht mir als Überblick. Danke! Nun hat sich Haider kurz vor seinem Tod von der FPÖ distanziert, um das BZÖ zu gründen. Du musst dir nicht wieder dieselbe Mühe machen wie eben, denn ich gehe davon aus, das du keine unbegründeten Behauptungen äußerst, aber wie verhält sich deiner Ansicht nach das BZÖ zur FPÖ?

Wie du richtig sagst wurde das BZÖ von Haider gegründet .
Man kann davon ausgehen das dort die gleiche ideologie am tragen ist nur unter einem anderen Namen und eben (noch) nicht Saloon fähig .


Hab hier noch ein paar Haider Sager zusammengetragen ( um zu untermauern das das gegründete Bzö die gleiche Ideologie hat) :

"Na, das hat’s im Dritten Reich nicht gegeben, weil im Dritten Reich haben sie ordentliche Beschäftigungspolitik gemacht, was nicht einmal Ihre Regierung in Wien zusammenbringt. Das muss man auch einmal sagen."
(Rede vor dem Kärntner Landtag, 13. Juni 1991. zitiert nach Czernin 2000, S.31)

Haider: Für mich hat es eine Ära gegeben, in der es zu kriegerischen Auseinandersetzungen gekommen ist, in die unsere Väter verwickelt waren. Und gleichzeitig hat es im Rahmen des NS-Regimes Vorgänge gegeben, die nicht zu akzeptieren sind.(...)
profil: Höre ich richtig: „Vorgänge“. Was nennen sie Vorgänge?
Haider: Na ja, es waren Aktivitäten und Maßnahmen gegen Bevölkerungsgruppen, die eklatante Verstöße gegen die Menschenrechte waren.
profil: Haben sie Schwierigkeiten, von Vergasungen und Massenmord zu sprechen?
Haider: Wenn sie so wollen, dann war es halt Massenmord.
profil: Würden Sie das auch so bezeichnen?
Haider: Es ist ja nachgewiesen, dass es so was gegeben hat.
profil: (...) War die NS-Diktatur eine wie jede andere?
Haider: Ich glaube, dass man graduelle Unterschiede bei totalitären Systemen nicht machen soll. Sie sind insgesamt abzulehnen.
profil: Die Naziherrschaft hat sich durch nichts von anderen Diktaturen unterschieden?
Haider: Es ist nicht meine Aufgabe zu prüfen, ob Diktaturen anderswo humaner sind.
profil: Die NS-Diktatur war die inhumanste?
Haider: Diese Wertung haben Sie vorgenommen. Ich werte

"Die Soldaten in Stalingrad, gleichgültig ob Deutsche oder Österreicher, haben sich geopfert, um die Heimat zu schützen."
(Jörg Haider am Tag seiner Wahl zum FPÖ-Obmann [1986] laut Unterlagen des DÖW [Mappe RE 84/13] zitiert nach Czernin 2000, S.17)


Und so einer schaffte es vom kleinst Politiker bis in den Öst. Nationalrat
schaffte es das seine Partie die 2t.stärkste Partei im Land wird !
und *überlies* der OVP den Kanzler .

mfg
 
Schwarzblaue Koalition kam zudem nur deshalb zustande, weil Haider im Hintergrund geblieben ist, dies war die Bedingung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarz-Blaue_Koalition


Ich weiß . Schüssel und Co war von Anfang an klar das schwarz Blau Österreich in die Isolation und danach in den Möglichen ? Niedergang treiben kann .
Selbst Haider war sich dessen bewusst *wir geben Schüssel den Kanzler*

Die ausländischen Reporter haben sich am Heldenplatz versammelt und wollten die Lager sehen in die der Haider die Slowenen steckt .

Das war aufjedenfall ein Spiel mit dem Feuer .
 
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