Friedensstifter
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Nein, das ist ja das Problem mit Strache, man weiß nicht, wie man wirklich dran ist. Ich hab mal ein Interview mit ihm gesehen, und man hat richtig gemerkt, dass er sich ganz was anderes dachte als er sagte.Jetzt ist aber die Frage: Wie glaubwürdig ist die FPÖ? Wenn dann wieder mal solche Sachen auftauchen, wird man erinnert, dass diese Partei zumindest intern rechtsextreme Tendenzen aufweist. Nach außen geben sie sich natürlich politisch korrekt - Aussagen von verwirrten Parteikollegen über das NS-Regime werden sofort gerügt, unhaltbare Parteimitglieder werden abgesägt. Aber Fakt ist doch: Strache ist einer von denen. Rosenkranz auch. Graf auch. Wenn man auf die Ebene von Gemeinderäten runtergeht wirds natürlich immer krasser, wie auch die geleakten Aussagen der Facebook-Gruppe zeigen.
Jeder weiß, dass die alle Kellernazis sind, das kann kein rationaler Mensch mehr verleugnen. Aber das öffentliche Bild der FPÖ ist ganz anders - kritisch bei der Asylfrage, aber nie rassistisch. Es geht nicht um die Ausgrenzung von ethnischen Minderheiten, es geht lediglich um den Erhalt österreichischen Kulturguts - soweit der äußerliche Anstrich. Findest du das glaubwürdig?
Ehrlichkeit seh ich da nicht vielDenkst du, dass Strache tatsächlich diese Linie vertritt, die er der FPÖ auf die Fahne schreibt? Oder dass er tief im Inneren doch viel weitergehende Ansichten hat, die er nicht äußern kann, weil er es rechtlich nicht darf, weil die Partei dann verboten werden würde und weil er damit gemäßigt rechte Wähler verlieren würde?
Wie ehrlich ist eine Barbara Rosenkranz, wenn sie sich vom Nationalsozialismus distanziert, gleichzeitig aber einschlägige Kontakte in die Neonaziszene hat und sogar mit einem bekannten Rechtsextremisten verheiratet ist?
Tja...das ist die FrageOder, ein anderes Beispiel: HC Strache hat mal gefordert, das Verbotsgesetz abzuschaffen. Seine Argumentation: eine solide Demokratie müsse auch mit solchen Meinungen umgehen können und sie nicht zensieren, sondern einfach rational gegen argumentieren. Diese Ansicht gefällt mir prinzipiell - ich bin liberal und glaube daran, dass man den Menschen mehr Selbstverantwortung zumessen darf. Aber: will Strache tatsächlich das Verbotsgesetz abschaffen, um die Demokratie und die Meinungsfreiheit in Österreich zu schützen? Oder will er nicht eher seine Nazifreunde schützen und seine Parteikollegen davor bewahren, rechtskräftig verurteilt zu werden?
Kann sein. Ich trau auch den anderen Parteien nicht.Man kommt recht schnell zum Schluss: Nein, er ist nicht ehrlich. Er gibt nach außen ein frisiertes Bild von sich ab, das er im Inneren nicht hat. Im Inneren ist er ein Rechtsextremer, der überallhin Kontakte zu Nazis hat, ein Burschenschafter, der in einer Partei ist, die im Prinzip nichts anders macht als die Verbindungsbrüder in politische Ämter zu hieven, eine politische Seilschaft halt. Nach außen hin gibt er sich aber als national-liberal. Er behauptet, er habe nichts mit der Neonaziszene oder deren Gedankengut zu tun. Er gibt sich als Vertreter des kleinen Mannes. Alle diese Behauptungen sind aber schlichtweg Lügen, wenn man einmal hinter die Kulissen guckt, und das macht die FPÖ zur unehrlichsten Partei überhaupt, noch weit unehrlicher als die SPÖ oder die ÖVP.
Das versteh ich überhaupt nicht, wo er doch so gegen Ausländer ist.Der Tor von Gor schrieb:Nicht zu vergessen Hatsche Stratsche ist ein Serben Sympathisant .
Zur Erinnerung : Serbien lies *ethnische Säuberungen* im Yugoslawien Krieg durchführen . Was in Wahrheit bedeutet : Die Serbischen Millizen schnitten schwangeren Muslimen die Kinder aus dem Bauch usw ...