Mobbing Opfer/Täter

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Ich seh es so, dass derjenige, der gemobbt wird, selber dazu auch fähig ist, andere zu mobben; nur ist ihm diese Täterrolle nicht bewusst und daher sieht er sich als Opfer und die Täter im Aussen.
Mobbingopfern sollte klargemacht werden, dass sie selbst auch Täter sind, damit sie ihren Tätern vergeben können; was allerdings ziemlich schwer werden könnte.

Und das meinst du wirklich ernst?
 
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@JoyeuX,
wie sieht es mit dem Gefühlten aus, dh. wie denkst Du über Dich selber,...?
Sehr wichtig ist, dass Du versuchst ein positives Bild von Dir zu schaffen, Du musst nicht wütend oder traurig sein auf Dich selbst oder wegen Dir, denn Du trägst keine Schuld, es sind die Ereignisse in Deinem Leben die Dich so (gemacht) haben.
Die denkweise ist sehr wichtig, schaue wie Du über Dich selbst denkst, ... .
Denn die Einstellung kann man auch ändern mit der denkweise, wenn Du Dich erwischt, dass Du irgendwie wütend bist auf Dich selbst oder Du etwas nicht so toll findest, dass Du dann auch Stop in Dir sagst und versuchst eine liebevollere, bessere Variante zu finden als das was Du gerade denkst, setzt ein bisschen Disziplin voraus und braucht ein bisschen, mit der Zeit erwischt man sich selber, dass man negativ wertet, dann immer versuchen nochmals nachzudenken und eine bessere Bewertung zu finden, so kannst Du langsam Deine innere Einstellung ändern.
lg
Cyrill
 
sexueller Missbrauch ist das wo es nicht wirklich funktioniert, was auch seine berechtigten Gründe hat, ... .
Die Seiten schreiben aber bedenken bei sex. Missbrauch, ... .
Ansonsten ist es wissenschaftlich bewiesen, dass verzeihen nützt.

Ich denke, dass eher seine volle Wut ausdrücken hier etwas nützt.
 
Als mobbingopfer hat man in wirklichkeit so ziemlich jedes recht dem täter gegenüber (außer tatsächliche Gewalt und dergleichen) und der täter hat überhaupt kein recht, weil er jedes recht durch seine aktion verspielt hat
 
@JoyeuX,
wie sieht es mit dem Gefühlten aus, dh. wie denkst Du über Dich selber,...?
Sehr wichtig ist, dass Du versuchst ein positives Bild von Dir zu schaffen, Du musst nicht wütend oder traurig sein auf Dich selbst oder wegen Dir, denn Du trägst keine Schuld, es sind die Ereignisse in Deinem Leben die Dich so (gemacht) haben.
Die denkweise ist sehr wichtig, schaue wie Du über Dich selbst denkst, ... .
Denn die Einstellung kann man auch ändern mit der denkweise, wenn Du Dich erwischt, dass Du irgendwie wütend bist auf Dich selbst oder Du etwas nicht so toll findest, dass Du dann auch Stop in Dir sagst und versuchst eine liebevollere, bessere Variante zu finden als das was Du gerade denkst, setzt ein bisschen Disziplin voraus und braucht ein bisschen, mit der Zeit erwischt man sich selber, dass man negativ wertet, dann immer versuchen nochmals nachzudenken und eine bessere Bewertung zu finden, so kannst Du langsam Deine innere Einstellung ändern.
lg
Cyrill

Ich denke das hab ich schon mal hier angedeutet, und wird wohl bei den meisten Mobbingopfern so ähnlich sein...
Man wird gemobbt, verliert Selbstbewusstsein, dadurch erscheinen einem die nächsten Tiefschläge noch schlimmer, man versagt noch mehr, was einem wieder um einiges schlimmer vorkommt.
Ergo Selbstbewusstsein = nahezu Null
Und ohne Selbstbewusstein erreicht man erst recht nichts.
Der mir sagen könnte, dass ich nicht versagt habe in der Vergangenheit, den gibt es nicht mehr. Also hab ich quasi doch versagt....(für mich alleine gesehen jetzt mal...)

Dazu kommt hier bei mir eben kein Rückhalt familiär, welcher eben wichtig wäre. Oder Menschen die dabei waren, sahen was passierte, und man mit ihnen Erinnerungen teilen kann. Keiner hier...
Und...
Wer ist noch da, wenn man jemanden braucht, wenns wirklich hart auf hart kommt? Freunde? Bekannte? Nein, oftmals sind die dann schneller weg, als man "piep" sagen kann. (und wenn sie "nur" weg sind, hat man noch Glück gehabt, oft kommts noch schlimmer...und man wird genau in diesen Situationen eben auch gemobbt, die Situation wird benutzt um fertig zu machen, und ausgenutzt, was ich ebenso kenne...)
Wenn man Glück hat, bleibt die Familie......das ist in meinen Augen das wertvollste was es gibt...
 
Wer ist noch da, wenn man jemanden braucht, wenns wirklich hart auf hart kommt? Freunde? Bekannte? Nein, oftmals sind die dann schneller weg, als man "piep" sagen kann. (und wenn sie "nur" weg sind, hat man noch Glück gehabt, oft kommts noch schlimmer...und man wird genau in diesen Situationen eben auch gemobbt, die Situation wird benutzt um fertig zu machen, und ausgenutzt, was ich ebenso kenne...)
Wenn man Glück hat, bleibt die Familie......das ist in meinen Augen das wertvollste was es gibt...
Ich denke Familie sind ja auch Primär Menschen und wenn man Ärger in der Familie hat, dass gibt es auch oft, dass es Menschen gibt, die am liebsten nichts mehr zu tun haben möchten mit Ihren Familien oder dermassen verstritten sind, dass Sie auch Unheil erfahren.
Ich denke wichtiger als Familie sind Menschen, denen man vertrauen kann und die einen akzeptieren so wie man ist. Natürlich ist es auch nicht einfach sich gegenüber Menschen zu öffnen, wenn man mal schlechte Erfahrungen gemacht hat, in dem Sinne würde ich auf den Begriff *Familie* nicht unbedingt sehr viel geben, auch wenn es die Eigenen sind aber auch mit denen kann man unschöne und schlimme Dinge erleben.
Wichtiger ist meines erachtens primär, dass es Menschen gibt im Leben wo man sich austauschen kann und wo man über solche Dinge reden kann.
lg
Cyrill
 
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Die anderen Menschen dienen dazu um vieleicht eine andere Sichtweise zu zeigen, Sie können evtl. Aspekte zeigen auf die man selbst nie gekommen wäre. Ebenfalls können sie auch durch zuhören einem Ballast abnehmen, denn wichtig ist ja, dass man darüber spricht und vieleicht auch sieht, dass es vieleicht Menschen gibt wo ähnliches erfahren haben und damit umgehen können, in dem Sinne es gibt meistens Lösungen. Ebenfalls wenn man das Leid mit jeamden teilen kann ist es oft geteiltes Leid und man bekommt die Notwendige Aufmerksamkeit oder Trost oder was auch immer, was einem wieder ein Wertegefühl vermitteln kann.
lg
Cyrill
 
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