Mobbing Opfer/Täter

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Nein, ich meine den Todesfall.
Ja, ist auch schon jedem passiert, ein Todesfall, blos kenne ich niemanden dem mit 30 schon sämtliche Familienmitglieder weggestorben waren, und der/die seitdem er/sie 13 war, alleine für sich sorgen musste, und immer mehr für das kranke Elternteil mit, so dass sich die Rollenverteilung mit der Zeit umdrehte.

Allerdings hats hier auch eine Menge Mobbing gegeben, ja...

Ich denke Todesfälle kann man nicht beeinflussen, damit muss man lernen umzugehen, dh. der Tod gehört automatisch zum Leben dazu.
Wie ist denn Deine Einstellung zum Tod?
Evtl. könnte man hier was entschlüsseln, ... .
Ich denke gewisse Dinge wie eben solche gravierenden Sachen, kann man sich nicht erklären wie Todesfälle und sowas muss man leider annehmen, weil man es nicht ändern kann.
lg
Cyrill
 
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Ja, einem bei dem der Vater starb, einer bei dem der Jugendfreund starb, einer bei dem die Schwester ermordet wurde, einer dessen Großeltern schon früh verstarben, einer der eine kranke Mutter hatte die dann auch starb,.....und ein Gemobbter.....und die nenne ich dann alle Karli, damit ich nicht durcheinander komm. :zauberer1


Ja, sorry, aber weiss schon was du meinst....:kiss4:

das wären dann wohl doch ein bisserl viele karlis auf einmal....vielleicht reichen ja erst einmal 2 oder so...wer weiß, was sich dann weiter ergibt. irgendwo muss man ja anfangen...

das mit der therapie...ja, mehr als weggehen mit einem leichteren gefühl ist es auch bei mir nicht gewesen, und auf die dinge, die mir wirklich weitergeholfen haen, bin ich eher allein draufgekommen....aber dieses eine stunde lang rauslassen das ganzen elends (oder halt wenigst eines bruchteils davon) war trotzdem auch nötig, um den kopf vorübergehend bissl freier zu haben und eben ab und zu mal auf was draufzukommen.

ich wünsch dir was gutes...eigentlich sogar ziemlich VIEL gutes :kiss4:
 
Ich kann erstens nicht meine tiefsten Gefühle erzählen...es geht nicht...
.......
Ist die Std. vorbei, und ich gehe von dort weg, fühle ich mich erst mal etwas leichter, aber dann denke ich mir...was war das jetzt außer "smalltalk"??
Denn richtig rausgelassen habe ich nichts, und es kommen erst mal xxx andere Gefühle hoch, von xxx anderen Situationen die diese Gesichte betreffen, sowie auch andere Situationen und Geschichten....

da oben das...genau darum gehts.

Ich wünsch dir, daß du den Rahmen findest, wo dir das möglich ist.


ich sag jetzt mal ganz frech NEIN ;)

Ist nicht mal das Leben.

Ich möchte leben, aber nicht so, aber es geht schon viel zu lange so...kein Antrieb mehr.

Aber danke, man probierts halt...

DAS ist ein Antrieb, aber *man* geht nicht.

Nachti :)
 
Liebe JoyeuX,

wenn ich mir deine Symptome so ansehe, dann merke ich eines: dein Körper will dich zu einer Auszeit zwingen, Rheuma reicht nicht, um dich dazu zu bringen, für dich da zu sein, dich um dich zu kümmern, also muss ein Beinbruch her?
Asthma, Bronchitis ... Atemlosigkeit .... Auszeit und Grenzen sind gefordert, denke ich.

Ich habe mal eine Frau kennen gelernt, die erzählte mir, dass sie drei Tage, wie gelähmt im Bett liegen musste, sich nicht rühren konnte, auch ein Mobbing-Opfer, wo es auch stark um Grenzen setzen ging ... sie schilderte mir, dass sie trotz Mobbing und obwohl sie dies alles nicht mehr wollte, zwang, zur Arbeit zu gehen, zu funktionieren, so weit es noch ging ... bis zu diesen Lähmungserscheinungen. Sie wurde übrigens gekündigt und lernte ... Schritt für Schritt, wieder für sich da zu sein, leicht war es nicht, aber sie schaffte es :-)

Du hast oder siehst einen riesigen Berg von Problemen vor dir, sehe ich das richtig? Und das macht dich mutlos? Du weißt nicht, wo anfangen? Einen Tipp möchte ich dir geben: setze dich mal hin und mache dir mit einem Blatt Papier einen Überblick, schreib oder zeichne, wo es Klärung braucht, gut sind dafür auch die mind maps. Ich erlebe es in meinem Beruf immer wieder, dass es gut tut, sich mal Überblick zu verschaffen, diese Überschaubarkeit auf einem Blatt Papier reduziert die Probleme auf ein schaffbares Maß ... und dann kann man Prioritäten setzen, das Wichtigste zuerst ....

Du hast wie mir scheint, eine gute Therapeutin, Unterstützung, aber das erscheint dir momentan zu wenig, um deine Probleme in Griff zu bekommen? Zu wenige Stunden, die du in Anspruch nehmen darfst? Wenn du zusätzlich Unterstützung brauchst, kannst du mich gerne via PN oder Mail kontaktieren, wenn du magst :umarmen:

Wichtig ist, es gibt einen Weg da raus ... du musst dir nur die Zeit dafür nehmen.

Alles Liebe, Geli

Woher die Kraft nehmen?
Ich habe nahezu zweieinhalb Jahre gebraucht um überhaupt mal eine zu finden die auf Krankenkasse arbeitet....
Die sind leider rar gesäät...
Denn ohne kann ich mir das nicht leisten.

Und sie macht denke ich, schon alles richtig, allerdings gehts von mir aus nicht. Vielleicht hab ich auch zu spät damit angefangen, und der Punkt ist überschritten wo man es noch aufarbeiten könnte, keine Ahnung...
Oder es ist einfach zu viel auf einmal passiert, beim letzten "Punkt".

Ich kann erstens nicht meine tiefsten Gefühle erzählen...es geht nicht...

....zumal die schlimmsten Stunden immer des Nachts sind....
Angst, Trauer, Wut, Perspektivlosligkeit, Hoffnungslosigkeit...
Tagsüber ist es eher die Resignation...
Was also tun? Ein Gespräch um 2 in der Nacht vereinbaren? :D

...und zweitens ist es so ein riesengroßer Kramuri dass ich nicht wüsste wo anfangen, also fange ich immer mit dem, für mich momentan schlimmsten, und am wenigsten weit zurückliegenden an.
Ist die Std. vorbei, und ich gehe von dort weg, fühle ich mich erst mal etwas leichter, aber dann denke ich mir...was war das jetzt außer "smalltalk"??
Denn richtig rausgelassen habe ich nichts, und es kommen erst mal xxx andere Gefühle hoch, von xxx anderen Situationen die diese Gesichte betreffen, sowie auch andere Situationen und Geschichten....
So erkenne ich, dass eben nicht nur dies ein Ereignis in meinem Leben ist, was mich blockiert, sondern nur eines von vielen...

Es ist also so wie in dem Beispiel...mit dem Beinbruch...wo anfangen?
Beim Beinbruch....oder Asthma? Oder doch Diabetes, Bronchitis, Rheuma...usw usw...

Endlos....






Ich möchte leben, aber nicht so, aber es geht schon viel zu lange so...kein Antrieb mehr.

Aber danke, man probierts halt...
 
das wären dann wohl doch ein bisserl viele karlis auf einmal....vielleicht reichen ja erst einmal 2 oder so...wer weiß, was sich dann weiter ergibt. irgendwo muss man ja anfangen...

das mit der therapie...ja, mehr als weggehen mit einem leichteren gefühl ist es auch bei mir nicht gewesen, und auf die dinge, die mir wirklich weitergeholfen haen, bin ich eher allein draufgekommen....aber dieses eine stunde lang rauslassen das ganzen elends (oder halt wenigst eines bruchteils davon) war trotzdem auch nötig, um den kopf vorübergehend bissl freier zu haben und eben ab und zu mal auf was draufzukommen.

ich wünsch dir was gutes...eigentlich sogar ziemlich VIEL gutes :kiss4:


Ich weiss, danke!!

Ja, zuerst wäre vielleicht ein einziger Karli gut. :D
Das was mich am meisten stört ist, mit dem Rücken gegen die Wand zu stehen, weil eben gar kein familiärer Rückhalt mehr da ist.
Blut ist doch um etliches dicker als Wasser....das merkt man erst, wenn keines mehr da ist.
Aber bis jetzt habe ich nicht mal geschafft, diesen "Karli" zu finden. :D


@ alle

Sorry, ich wollte eigentlich nicht dass sich der Thread jetzt nur noch um mich dreht...im Grunde gehts ja auch ums Mobben, nicht um Riesenproblempakete oder so....
 
seit 20 jahren arbeite ich in einer christlichen einrichtung...bin unkündbar, außer ich lasse mir was grobes zu schulden kommen...
seit ca. 13 jahren werde ich gemobbt...bin seit 6 jahren in ständiger behandlung.....das mobbing, hat sich jetzt die letzten 3 jahre permanent verstärkt...jetzt lassen sie mir keine luft mehr....bin jetzt auch wieder im krankenstand nach einer sehr unwürden und menschenverachtenden unterredung zu dritt....

meine gesundheit ist vollkommen ruiniert....ich habe in all den jahren vieles durchprobiert....habe keine rachegefühle, da ich denke, das sie es eines tages auf irgend eine art büsen werden...ich glaube an das bumerangprinzip, da ich es schon öfter beobachten konnte, auch wenn es manchmal länger dauert bis es eintrifft....

ich habe es auch mit ignorieren versucht....fühlte mich sicher weil ich dachte mir kann ja im grunde nichts geschehen....aber die nerven machen mit dir was sie wollen....es verselbständigte sich und mein körper fing an zu reagieren...

herzrasen...atemnot...schwindel...panikattacken...der körper simulierte einen herzinfakt...schmerzen am ganzen körper über jahre...plötzlicher sehverlust für einige minuten....sich nicht mehr still halten können....steifheit in den gelenken...geschmacksverlust....taubheit im gesicht....plötzlich nicht mehr stehen können da die beine anfangen zu zittern und weich werden....selbsmordgedanken....und noch einiges mehr....

man glaubt nicht was nerven mit dir machen können und du hast keinen einfluß mehr darauf....

ich verstehe auch die guten ratschläge, die hier immer wieder gegeben werden...nur die sind ohne wirkung....nur derjenige, der das durchmachen muß, versteht um was es geht....und wir sind alle verschieden...

wäre es so einfach wie manche hier den anschein geben, mit loslassen (das ist momentan sehr im trend)...dann würde es uns allen besser gehen....

meinen humor habe ich trotz allem nicht verloren....
mir geht es im moment nicht besonders während ich das hier schreibe und kann sein das ich nicht gleich antworten kann...
 
da oben das...genau darum gehts.

Ich wünsch dir, daß du den Rahmen findest, wo dir das möglich ist.



ich sag jetzt mal ganz frech NEIN ;)

Ist nicht mal das Leben.



DAS ist ein Antrieb, aber *man* geht nicht.

Nachti :)



Ja ich weiss es, aber es ist zuviel. Manchmal kommt was raus, und das ist dann schon so groß, dass ich eine Mordslust verspüre, im wahrsten Sinne des Wortes....
Denke das wird auch eine Schutzfunktion sein, käme alles auf einmal, gäbe es wahrscheinlich einen Trauma-Amokläufer mehr in Wien.
 
Ich weiss, danke!!

Ja, zuerst wäre vielleicht ein einziger Karli gut. :D
Das was mich am meisten stört ist, mit dem Rücken gegen die Wand zu stehen, weil eben gar kein familiärer Rückhalt mehr da ist.
Blut ist doch um etliches dicker als Wasser....das merkt man erst, wenn keines mehr da ist.
Aber bis jetzt habe ich nicht mal geschafft, diesen "Karli" zu finden. :D


@ alle

Sorry, ich wollte eigentlich nicht dass sich der Thread jetzt nur noch um mich dreht...im Grunde gehts ja auch ums Mobben, nicht um Riesenproblempakete oder so....

Das macht doch nichts, wenn man Dir evtl. Tipps geben kann, ist doch das eine gute Sache und Mobbing ist ja auch ein grosser Teil dieses Problems, also denke ich, kann man das schon gut schreiben. Oft kann auch darüber schreiben ein guter Anfang sein zur Lösung von Problemen.
lg
Cyrill
 
Hi, nein die körperlichen Beschwerden waren eher eine Metapher...habe ich nicht alles.
Einiges schon, ist klar, jeder der seelisch nicht am Damm ist, wird körperlich auch das ein oder andere Problemchen haben...
Naja, ich sehe den Riesenberg Probleme vor mir, in der Zukunft, aber eher noch hinter mir.
Ich denke, es hätte vieles anders laufen müssen, damit es jetzt nicht so ist wie es ist. Und das ist das Problem, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann.
Die wird ewig in einem sein, und immer wieder hochkommen.
Es gibt einige Dinge wo ich weiss dass ich sie klären kann, und einige, von denen ich weiss dass ich sie nie wieder klären kann, weil es eben zu spät dafür ist. Hier sitzt das Problem.

Ja ich meine, dass meine Therapeutin gut ist, ich habe Vertrauen zu ihr, sie hört zu, hinterfragt usw...aber sie kann eben auch die Vergangenheit nicht ändern.

Vielen lieben Dank für deinen Vorschlag! Werde ihn vielleicht bald in Anspruch nehmen!:kiss4:

Liebe JoyeuX,

wenn ich mir deine Symptome so ansehe, dann merke ich eines: dein Körper will dich zu einer Auszeit zwingen, Rheuma reicht nicht, um dich dazu zu bringen, für dich da zu sein, dich um dich zu kümmern, also muss ein Beinbruch her?
Asthma, Bronchitis ... Atemlosigkeit .... Auszeit und Grenzen sind gefordert, denke ich.

Ich habe mal eine Frau kennen gelernt, die erzählte mir, dass sie drei Tage, wie gelähmt im Bett liegen musste, sich nicht rühren konnte, auch ein Mobbing-Opfer, wo es auch stark um Grenzen setzen ging ... sie schilderte mir, dass sie trotz Mobbing und obwohl sie dies alles nicht mehr wollte, zwang, zur Arbeit zu gehen, zu funktionieren, so weit es noch ging ... bis zu diesen Lähmungserscheinungen. Sie wurde übrigens gekündigt und lernte ... Schritt für Schritt, wieder für sich da zu sein, leicht war es nicht, aber sie schaffte es :-)

Du hast oder siehst einen riesigen Berg von Problemen vor dir, sehe ich das richtig? Und das macht dich mutlos? Du weißt nicht, wo anfangen? Einen Tipp möchte ich dir geben: setze dich mal hin und mache dir mit einem Blatt Papier einen Überblick, schreib oder zeichne, wo es Klärung braucht, gut sind dafür auch die mind maps. Ich erlebe es in meinem Beruf immer wieder, dass es gut tut, sich mal Überblick zu verschaffen, diese Überschaubarkeit auf einem Blatt Papier reduziert die Probleme auf ein schaffbares Maß ... und dann kann man Prioritäten setzen, das Wichtigste zuerst ....

Du hast wie mir scheint, eine gute Therapeutin, Unterstützung, aber das erscheint dir momentan zu wenig, um deine Probleme in Griff zu bekommen? Zu wenige Stunden, die du in Anspruch nehmen darfst? Wenn du zusätzlich Unterstützung brauchst, kannst du mich gerne via PN oder Mail kontaktieren, wenn du magst :umarmen:

Wichtig ist, es gibt einen Weg da raus ... du musst dir nur die Zeit dafür nehmen.

Alles Liebe, Geli
 
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seit 20 jahren arbeite ich in einer christlichen einrichtung...bin unkündbar, außer ich lasse mir was grobes zu schulden kommen...
seit ca. 13 jahren werde ich gemobbt...bin seit 6 jahren in ständiger behandlung.....das mobbing, hat sich jetzt die letzten 3 jahre permanent verstärkt...jetzt lassen sie mir keine luft mehr....bin jetzt auch wieder im krankenstand nach einer sehr unwürden und menschenverachtenden unterredung zu dritt....

meine gesundheit ist vollkommen ruiniert....ich habe in all den jahren vieles durchprobiert....habe keine rachegefühle, da ich denke, das sie es eines tages auf irgend eine art büsen werden...ich glaube an das bumerangprinzip, da ich es schon öfter beobachten konnte, auch wenn es manchmal länger dauert bis es eintrifft....

ich habe es auch mit ignorieren versucht....fühlte mich sicher weil ich dachte mir kann ja im grunde nichts geschehen....aber die nerven machen mit dir was sie wollen....es verselbständigte sich und mein körper fing an zu reagieren...

herzrasen...atemnot...schwindel...panikattacken...der körper simulierte einen herzinfakt...schmerzen am ganzen körper über jahre...plötzlicher sehverlust für einige minuten....sich nicht mehr still halten können....steifheit in den gelenken...geschmacksverlust....taubheit im gesicht....plötzlich nicht mehr stehen können da die beine anfangen zu zittern und weich werden....selbsmordgedanken....und noch einiges mehr....

man glaubt nicht was nerven mit dir machen können und du hast keinen einfluß mehr darauf....

ich verstehe auch die guten ratschläge, die hier immer wieder gegeben werden...nur die sind ohne wirkung....nur derjenige, der das durchmachen muß, versteht um was es geht....und wir sind alle verschieden...

wäre es so einfach wie manche hier den anschein geben, mit loslassen (das ist momentan sehr im trend)...dann würde es uns allen besser gehen....

meinen humor habe ich trotz allem nicht verloren....
mir geht es im moment nicht besonders während ich das hier schreibe und kann sein das ich nicht gleich antworten kann...

Tönt für mich nach Nervenzusammenbruch, sowas ist sehr übel, ... .
Ja wenn mal ein Opfer ausgewählt ist, dann entwickelt sich eine Eigendynamik und diesen Teufelskreislauf ist schwierig zu unterbrechen.
Ich wünsche Dir gute Besserung und viel Kraft, dass Du gut über die Runden kommst.
lg
Cyrill
 
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