Mobbing Opfer/Täter

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Schon probiert- nix geholfen

Und was rätst du weiter?

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Das Dauerprogramm entsteht, wenn, wie schon mal geschrieben, das Limit überschritten ist, und dann noch mehr kommt, und noch mehr und noch mehr...evtl. aus verschiedenen Richtungen, verschiedene Probleme, verschiedene Sachlagen.

Bein brechen? Hat im Grunde damit nichts zu tun, aber bitte:

Ja, und was machst du wenn du dir ein Bein brichst,...und dann hast du noch... Brechdurchfall, Allergien, Skoliose, Rheuma, Asthma, Bronchitis, Diabetes....... ...... ........der Doktor ist überfordert....*loool* und wie so oft bei überforderten Doktoren gibts dann, wenns halt gut geht... Antibiotika und Parkemed, welches nix nützt....

Wo fängst du da dann an?
Das meine ich mit Limit überschritten und noch dazu und noch dazu....

also was mir noch einfällt...evtl kontakt zu leuten suchen, denen ähnliches passiert ist (also halt zumindest das eine oder andere davon).
 
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also was mir noch einfällt...evtl kontakt zu leuten suchen, denen ähnliches passiert ist (also halt zumindest das eine oder andere davon).

Es gibt sicher Selbsthilfegruppen für sowas, ... .
Dann professionelle Hilfe in Anspruch nehmen,... . Evtl. sogar sich einweisen lassen, wenn es (akut) ist.
Ebenfalls kann man es auch im schlimmsten Falle medikamentös lösen, wenn Einschlafprobleme und Ängste etc. vorhanden sind. Im schlimmsten Falle hilft evtl. Phsychopharmaka, dass natürlich ein Pofi verschreiben muss.
lg
Cyrill
 
also was mir noch einfällt...evtl kontakt zu leuten suchen, denen ähnliches passiert ist (also halt zumindest das eine oder andere davon).

Ja das würde helfen, klar, aber das ist das Problem bei diesen regelrechten "Paketen"...man findet vielleicht wen, dem das eine passiert ist, aber niemandem dem das alles passiert ist...
(und bei dem einem "Problem" such ich bis jetzt, fand keinen der in der selben Lage ist oder war und werd wohl auch niemanden finden)
 
falls du mit dem "einen problem" jetzt das mobbing meinst, dem du ausgesetzt warst....hier haben sich ja jetzt schon einige zu wort gemeldet, denen das auch passiert ist.

allgemein möchte ich im sinne der lieblichen nachtruhe noch anmerken, dass sich mein entsetzen über blutbäder, die gemobbte schüler anrichten, meistens in erster linie auf das mobbing bezieht, dem sie ausgesetzt gewesen sein müssen, um so weit zu gehen.
 
nochmal versuchen :)

ist nicht immer ganz einfach den/ die Richtige zu finden.

Woher die Kraft nehmen?
Ich habe nahezu zweieinhalb Jahre gebraucht um überhaupt mal eine zu finden die auf Krankenkasse arbeitet....
Die sind leider rar gesäät...
Denn ohne kann ich mir das nicht leisten.

Und sie macht denke ich, schon alles richtig, allerdings gehts von mir aus nicht. Vielleicht hab ich auch zu spät damit angefangen, und der Punkt ist überschritten wo man es noch aufarbeiten könnte, keine Ahnung...
Oder es ist einfach zu viel auf einmal passiert, beim letzten "Punkt".

Ich kann erstens nicht meine tiefsten Gefühle erzählen...es geht nicht...

....zumal die schlimmsten Stunden immer des Nachts sind....
Angst, Trauer, Wut, Perspektivlosligkeit, Hoffnungslosigkeit...
Tagsüber ist es eher die Resignation...
Was also tun? Ein Gespräch um 2 in der Nacht vereinbaren? :D

...und zweitens ist es so ein riesengroßer Kramuri dass ich nicht wüsste wo anfangen, also fange ich immer mit dem, für mich momentan schlimmsten, und am wenigsten weit zurückliegenden an.
Ist die Std. vorbei, und ich gehe von dort weg, fühle ich mich erst mal etwas leichter, aber dann denke ich mir...was war das jetzt außer "smalltalk"??
Denn richtig rausgelassen habe ich nichts, und es kommen erst mal xxx andere Gefühle hoch, von xxx anderen Situationen die diese Gesichte betreffen, sowie auch andere Situationen und Geschichten....
So erkenne ich, dass eben nicht nur dies ein Ereignis in meinem Leben ist, was mich blockiert, sondern nur eines von vielen...

Es ist also so wie in dem Beispiel...mit dem Beinbruch...wo anfangen?
Beim Beinbruch....oder Asthma? Oder doch Diabetes, Bronchitis, Rheuma...usw usw...

Endlos....



ja, aber damit bist du nicht alleine.

ich will nicht sagen, daß es immer geht...manchmal ist der Kreis so zu, daß Menschen den Freitod wählen. Darüber will ich übrigens keineswegs urteilen.

Möchtest du leben oder sterben ?

Wenn du leben möchtest und das anders als du es jetzt tust, dann schau weiter nach ner für dich passenden professionellen Hilfe.



Ich hab dich schon verstanden...Schritt für Schritt....siehe oben und alles Gute dir.

:)


Ich möchte leben, aber nicht so, aber es geht schon viel zu lange so...kein Antrieb mehr.

Aber danke, man probierts halt...
 
Ja das würde helfen, klar, aber das ist das Problem bei diesen regelrechten "Paketen"...man findet vielleicht wen, dem das eine passiert ist, aber niemandem dem das alles passiert ist...
(und bei dem einem "Problem" such ich bis jetzt, fand keinen der in der selben Lage ist oder war und werd wohl auch niemanden finden)

hmm was ist es den Konkret, vieleicht kann man ja einen Tipp geben, nebst dem mit dem Verzeihen?
lg
Cyrill
 
falls du mit dem "einen problem" jetzt das mobbing meinst, dem du ausgesetzt warst....hier haben sich ja jetzt schon einige zu wort gemeldet, denen das auch passiert ist.

allgemein möchte ich im sinne der lieblichen nachtruhe noch anmerken, dass sich mein entsetzen über blutbäder, die gemobbte schüler anrichten, meistens in erster linie auf das mobbing bezieht, dem sie ausgesetzt gewesen sein müssen, um so weit zu gehen.

Nein, ich meine den Todesfall.
Ja, ist auch schon jedem passiert, ein Todesfall, blos kenne ich niemanden dem mit 30 schon sämtliche Familienmitglieder weggestorben waren, und der/die seitdem er/sie 13 war, alleine für sich sorgen musste, und immer mehr für das kranke Elternteil mit, so dass sich die Rollenverteilung mit der Zeit umdrehte.

Allerdings hats hier auch eine Menge Mobbing gegeben, ja...
 
Nein, ich meine den Todesfall.
Ja, ist auch schon jedem passiert, ein Todesfall, blos kenne ich niemanden dem mit 30 schon sämtliche Familienmitglieder weggestorben waren, und der/die seitdem er/sie 13 war, alleine für sich sorgen musste, und immer mehr für das kranke Elternteil mit, so dass sich die Rollenverteilung mit der Zeit umdrehte.

man kann ja auch zu mehreren leuten kontakt aufnehmen.
 
man kann ja auch zu mehreren leuten kontakt aufnehmen.



Ja, einem bei dem der Vater starb, einer bei dem der Jugendfreund starb, einer bei dem die Schwester ermordet wurde, einer dessen Großeltern schon früh verstarben, einer der eine kranke Mutter hatte die dann auch starb,.....und ein Gemobbter.....und die nenne ich dann alle Karli, damit ich nicht durcheinander komm. :zauberer1


Ja, sorry, aber weiss schon was du meinst....:kiss4:
 
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Hy,
Thema Mobbing, ja da hab ich was:
Meine Kollegin, mit der ich während des letzten Jahres gearbeitet habe, meinte, ich würde sie mobben.
Sie war krank, ich musste ihre Aufgaben mitübernehmen. Als sie wiederkam, wandten sich die Klienten, die ich von ihr während ihrer Krankheit übernehmen musste, weiterhin an mich. Ich hab diese dann wieder an die Kollegin verwiesen. Wir hatten u.a. auch unterschiedliche Aufgaben.
Ich machte die üblichen Probleme, und sie war dafür zuständig, die Leutz in Jobs zu bringen und die daraus resultierenden Probleme zu lösen.
Ich war froh, das sie wieder da war, so hatte ich ja weniger arbeit.
Aber sie sah das nicht so, sondern sah vor allem, das die Leutz zu mir kamen. LAg vlt. auch daran, dass sie und ich unterschiedlich arbeiteten.
Naja, wie auch immer, ich fand es lästig, dass sie der Auffassung war, ich würde sie mobben und machte ihr den Vorschlag, dass wir drüber reden sollten, gerne auch mit der chefin, wenn sie wollte und die Chefin Zeit hätte. Gesagt, Getan, wir lösten so unsere Differenzen und ich lud meine Kollegin auf einen Kaffee ein.
Nach und nach lernten wir uns in der Arbeit besser kennen. Ich lud sie auch immer ein, mit in den Raucherpausen an die frische Luft zu gehen. Denn fünf Minuten Pause sind manchmal echt wichtig.
Und so haben wir es geschafft, gemeinsam!, ein vernünftiges Arbeitsklima zu schaffen. Sie akzeptierte meine Arbeit, ich ihre, wir arbeiteten zusammen und es hat Spass gemacht. Bei Problemen zog ich sie mit Absicht hinzu, wollte ihre Meinung wissen.

Ich denke, dass ist wichtig. Dem anderen zeigen, dass er was drauf hat und das er sich nicht minderwertig fühlt, oder so.
Als weder ihr noch mein vertrag verlängert wurde, obwohl ich mich noch für sie eingesetzt hatte, lagen wir uns sogar heulend in den armen und haben uns getröstet.

Ich hab nach wie vor eine hohe Meinung von ihr. Sie ist eine bemerkenswerte Person, die ich sehr schätzte. Und wer weiss? Man sieht sich immer zweimal!

LG
 
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