Mobbing Opfer/Täter

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Hi, nein die körperlichen Beschwerden waren eher eine Metapher...habe ich nicht alles.
Einiges schon, ist klar, jeder der seelisch nicht am Damm ist, wird körperlich auch das ein oder andere Problemchen haben...
Naja, ich sehe den Riesenberg Probleme vor mir, in der Zukunft, aber eher noch hinter mir.
Ich denke, es hätte vieles anders laufen müssen, damit es jetzt nicht so ist wie es ist. Und das ist das Problem, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann.
Die wird ewig in einem sein, und immer wieder hochkommen.
Es gibt einige Dinge wo ich weiss dass ich sie klären kann, und einige, von denen ich weiss dass ich sie nie wieder klären kann, weil es eben zu spät dafür ist. Hier sitzt das Problem.

Ja ich meine, dass meine Therapeutin gut ist, ich habe Vertrauen zu ihr, sie hört zu, hinterfragt usw...aber sie kann eben auch die Vergangenheit nicht ändern.

Vielen lieben Dank für deinen Vorschlag! Werde ihn vielleicht bald in Anspruch nehmen!:kiss4:

Die Vergangenheit ist eigentlich abgespeichert in Daten, dh. es sind Erlebnisse und Erfahrungen etc.. Theoretisch könntest Du mal versuchen, Dir die Vergangenheit so vorzustellen oder aufzuschreiben wie sie Du am liebsten gehabt hättest, das wäre meine Empfehlung.
Dann liest Du Dir ständig durch und somit (könnte) es evtl. etwas bewirken, dh. Dein Unterbewusstsein verändert die Vergangenheit, wenn Du es intensiv machst, Du kannst dies evtl. mal als Versuch probieren.
Denn der Mensch lebt ja im (Jetzt) und Gedanken sind eigentlich Daten wie bei einem PC, dh. man holt sie ja dann ins Jetzt, diese Daten kann man evtl. ändern mit der Methode wo ich hier geschrieben habe.

Vieleicht könnte Dir auch Meditation helfen, dh. es gibt gute Bücher über dieses Thema auch gibt es Meditationen zur Selbstliebe, die dann evtl. Veränderungen in Dir berufen können.
lg
Cyrill
 
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Es ging hier ja nicht um Sex. Missbrauchsfälle?
Das Thema war Mobbing, ... .
Bei sex. Missbrauch braucht es andere Prozesse und es wäre ja fast ein Hohn, wenn jemand auf das derbste misshandelt wird, wenn er verzeihen sollte, dass geht vieleicht nach etlichen Jahren oder noch längerer Zeit, aber zuvor muss man sehr viel wieder ins Lot bringen, was durch sowas kaputt gemacht wurde. Eine Frau kann innerlich sterben, wenn sie misshandelt wird und das was dort unter Umständen ausgelöst wird, ist übelst.
lg
Cyrill
 
Tönt für mich nach Nervenzusammenbruch, sowas ist sehr übel, ... .
Ja wenn mal ein Opfer ausgewählt ist, dann entwickelt sich eine Eigendynamik und diesen Teufelskreislauf ist schwierig zu unterbrechen.
Ich wünsche Dir gute Besserung und viel Kraft, dass Du gut über die Runden kommst.
lg
Cyrill

...ja war auch so.....danke dir!!
lg
jora
 
Die Vergangenheit ist eigentlich abgespeichert in Daten, dh. es sind Erlebnisse und Erfahrungen etc.. Theoretisch könntest Du mal versuchen, Dir die Vergangenheit so vorzustellen oder aufzuschreiben wie sie Du am liebsten gehabt hättest, das wäre meine Empfehlung.
Dann liest Du Dir ständig durch und somit (könnte) es evtl. etwas bewirken, dh. Dein Unterbewusstsein verändert die Vergangenheit, wenn Du es intensiv machst, Du kannst dies evtl. mal als Versuch probieren.
Denn der Mensch lebt ja im (Jetzt) und Gedanken sind eigentlich Daten wie bei einem PC, dh. man holt sie ja dann ins Jetzt, diese Daten kann man evtl. ändern mit der Methode wo ich hier geschrieben habe.
lg
Cyrill


Im Grunde versuch ich so wenig wie möglich zu intensiv an die Vergangenheit zu denken.
Ich bin momentan am rumräumen, wg. Neumöbelkaufs daheim, und stoße dabei auf Dinge die ich noch von Kindheit an kenne, ganz alte, und Dinge die meinen verstorbenen Familienmitgliedern gehören, auch eher "neuere", und manchmal sogar ihren Geruch noch tragen.
Das erinnert mich einerseits an die schöne Kindheit, in der man sich so geborgen fühlte, die aber nie wieder kommt, dann an die weniger schöne Kindheit, die schön hätte sein...können....und dann an die Zeit mit Krankheit und Tod.
Und das äusserte sich bis jetzt 2x so derb, dass ich stundenlang da saß und die Nacht durchheulte, bis ich irgendwann vormittags erschöpft eingeschlafen bin.
Den darauffolgenden Tag hab ich mich jeweils kaputt und schlapp verkrochen...mit niemanden gesprochen und nichts hören wollen, und die Erinnerungen schwappten über...und ich fühlte mich 2 Jahre in die Vergangenheit versetzt.
Retraumatisierung ist das, hat man mir gesagt.

Man kann sich unter normalen Umständen nicht vorstellen, dass es einem sogar schwer fällt, in ein Zimmer zu gehen, und in Schränken rumzuräumen, in denen alte Dinge drin sind. Konnte ich vorher auch nicht, wenn mir jemand erzählte, er möchte nicht dorthin, oder das sehen, oder daran erinnert werden...dass sowas...einen schwer fallen kann, aber ist so.

Eine schönere Kindheit sich auszumalen...ich weiss nicht was dann passieren würde.
Es gab Zeiten wo mir hässliche Sachen einfielen über meine Kindheit die ich bis dahin jahrelang vergessen hatte. Und nun auch wieder, welche, die ich verdrängt habe, über die Krankheit vor über (erst) 2 Jahren.

Es kommt irgendwann wieder hoch, egal was man tut...und dann mit doppelter Hässlichkeit.

Wenn ich mir eine schönere Kindheit ausmalen soll, müsste ich doch gedanklich erst zurückgehen, und die tatsächliche Kindheit durchspielen...mich damit gedanklich befassen. Wovor ich Angst habe...
 
Es ging hier ja nicht um Sex. Missbrauchsfälle?
Das Thema war Mobbing, ... .
Bei sex. Missbrauch braucht es andere Prozesse und es wäre ja fast ein Hohn, wenn jemand auf das derbste misshandelt wird, wenn er verzeihen sollte, dass geht vieleicht nach etlichen Jahren oder noch längerer Zeit, aber zuvor muss man sehr viel wieder ins Lot bringen, was durch sowas kaputt gemacht wurde.
lg
Cyrill

manche Links sind wirklich gut.

Und wenn Mensch sie versteht, muß Mensch nicht an dem Begriff *sexuellem Mißbrauch* kleben bleiben.

@ Danke Nightingale :)
 
Im Grunde versuch ich so wenig wie möglich zu intensiv an die Vergangenheit zu denken.
Ich bin momentan am rumräumen, wg. Neumöbelkaufs daheim, und stoße dabei auf Dinge die ich noch von Kindheit an kenne, ganz alte, und Dinge die meinen verstorbenen Familienmitgliedern gehören, auch eher "neuere", und manchmal sogar ihren Geruch noch tragen.
Das erinnert mich einerseits an die schöne Kindheit, in der man sich so geborgen fühlte, die aber nie wieder kommt, dann an die weniger schöne Kindheit, die schön hätte sein...können....und dann an die Zeit mit Krankheit und Tod.
Und das äusserte sich bis jetzt 2x so derb, dass ich stundenlang da saß und die Nacht durchheulte, bis ich irgendwann vormittags erschöpft eingeschlafen bin.
Den darauffolgenden Tag hab ich mich jeweils kaputt und schlapp verkrochen...mit niemanden gesprochen und nichts hören wollen, und die Erinnerungen schwappten über...und ich fühlte mich 2 Jahre in die Vergangenheit versetzt.
Retraumatisierung ist das, hat man mir gesagt.

Man kann sich unter normalen Umständen nicht vorstellen, dass es einem sogar schwer fällt, in ein Zimmer zu gehen, und in Schränken rumzuräumen, in denen alte Dinge drin sind. Konnte ich vorher auch nicht, wenn mir jemand erzählte, er möchte nicht dorthin, oder das sehen, oder daran erinnert werden...dass sowas...einen schwer fallen kann, aber ist so.

Eine schönere Kindheit sich auszumalen...ich weiss nicht was dann passieren würde.
Es gab Zeiten wo mir hässliche Sachen einfielen über meine Kindheit die ich bis dahin jahrelang vergessen hatte. Und nun auch wieder, welche, die ich verdrängt habe, über die Krankheit vor über (erst) 2 Jahren.

Es kommt irgendwann wieder hoch, egal was man tut...und dann mit doppelter Hässlichkeit.

Wenn ich mir eine schönere Kindheit ausmalen soll, müsste ich doch gedanklich erst zurückgehen, und die tatsächliche Kindheit durchspielen...mich damit gedanklich befassen. Wovor ich Angst habe...

Du musst nicht unbedingt zurück und das mit der Angst ist vollkommen verständlich. Ich denke wenn man dies einfach mal vieleicht vorstellen würde, wie wäre eine schöne Kindheit, muss ja nicht die eigene sein, vieleicht liest man mal einen Text darüber oder eine Geschichte darüber, dann fühlt man sich dort ein bisschen ein, ... .
Dann kann man das vorsichtig angehen, dh. jedesmal, wenn Deine Kindheit Dir hochkommt, dann sagst Du Dir stop innerlich und beginnst Dir eine andere Sache auszudenken, denke dann wie es optimal verlaufen wäre, ... .
Das kann man jedesmal machen, wenn einem etwas negatives hochkommt, denn so kann man die (Vergangenheit) indirekt und sogar so ändern, als ob man es gelebt hätte, das Gehirn speichert es als Daten und kann dann nicht unterscheiden ob man es real gelebt hat oder nicht, so kann man Automatismen langsam und sanft versuchen zu ändern.
lg
Cyrill
 
manche Links sind wirklich gut.

Und wenn Mensch sie versteht, muß Mensch nicht an dem Begriff *sexuellem Mißbrauch* kleben bleiben.

@ Danke Nightingale :)

sexueller Missbrauch ist das wo es nicht wirklich funktioniert, was auch seine berechtigten Gründe hat, ... .
Die Seiten schreiben aber bedenken bei sex. Missbrauch, ... .
Ansonsten ist es wissenschaftlich bewiesen, dass verzeihen nützt.
Ansonsten kannst Du noch Toastbrot essen, ... ?
lg
Cyrill
 
Du musst nicht unbedingt zurück und das mit der Angst ist vollkommen verständlich. Ich denke wenn man dies einfach mal vieleicht vorstellen würde, wie wäre eine schöne Kindheit, muss ja nicht die eigene sein, vieleicht liest man mal einen Text darüber oder eine Geschichte darüber, dann fühlt man sich dort ein bisschen ein, ... .
Dann kann man das vorsichtig angehen, dh. jedesmal, wenn Deine Kindheit Dir hochkommt, dann sagst Du Dir stop innerlich und beginnst Dir eine andere Sache auszudenken, denke dann wie es optimal verlaufen wäre, ... .
Das kann man jedesmal machen, wenn einem etwas negatives hochkommt, denn so kann man die (Vergangenheit) indirekt und sogar so ändern, als ob man es gelebt hätte, das Gehirn speichert es als Daten und kann dann nicht unterscheiden ob man es real gelebt hat oder nicht, so kann man Automatismen langsam und sanft versuchen zu ändern.
lg
Cyrill

hm, ja, das ergibt schon Sinn, aber wäre es optimal gelaufen, würde ich jetzt nicht alleine dastehen...
Es war ja eine Zeitlang schön, die ersten paar Jährchen *lach*, ich fühlte mich geborgen, aber auch wenn ich an die Zeit zurückdenke, kommt mir das heulen....
Wäre es gut gelaufen, wäre nicht einer nach dem anderen gestorben, es hätte keine kleineren und größeren Katastrophen gegeben, und ich hätte noch Familienmitglieder an die ich mich wenden kann.
Also kann ich mir ein Phantasiegebilde basteln wie es hätte sein können, alles negative entfernen, aber es passt dennoch nicht, da es mit der Gegenwart unvereinbar ist.
Weisst was ich mein?
Deine "Therapie" vom Umprogrammieren ergibt wohl Logik, aber lässt sich nicht einfügen...
Wie ein Film, der zuerst schön ist,...Idylle..., und plötzlich schneidet man die Filmrolle in der Mitte ab, und klebt sie in die Mitte von einer Filmrolle eines Dramas, oder so an....
Es passt nicht...
Und mir selber weissmachen, sie wären noch da, nur in der Karibik auf Urlaub, oder so....geht wohl schlecht.


Das ist es auch was ich mir immer denke, es hätte schon sehr viel früher, sehr vieles, ganz anders laufen müssen, damit es überhaupt hätte anders kommen können.
Es ging vor 2 Jahren nichts mehr zu ändern, auch nicht vor 4 Jahren, und sogar vor 15 Jahren war es eigentlich schon zu spät....
Da müsste ich mir ein ganzes Leben vieler Personen meiner Familie zurechtspinnen.
 
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Du musst nicht unbedingt zurück und das mit der Angst ist vollkommen verständlich............sanft versuchen zu ändern.
lg
Cyrill

schon wieder ne dielentantische (kein Schreibfehler) Anleitung zur *optimalen* Verdrängung.

woher kommt bloß diese *angewandte Psychologie* ?

wohl wieder aus dem heimischen Schlangenstab-Toaster ?

:rolleyes:
 
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