Mobbing Opfer/Täter

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Ich denke Familie sind ja auch Primär Menschen und wenn man Ärger in der Familie hat, dass gibt es auch oft, dass es Menschen gibt, die am liebsten nichts mehr zu tun haben möchten mit Ihren Familien oder dermassen verstritten sind, dass Sie auch Unheil erfahren.
Ich denke wichtiger als Familie sind Menschen, denen man vertrauen kann und die einen akzeptieren so wie man ist. Natürlich ist es auch nicht einfach sich gegenüber Menschen zu öffnen, wenn man mal schlechte Erfahrungen gemacht hat, in dem Sinne würde ich auf den Begriff *Familie* nicht unbedingt sehr viel geben, auch wenn es die Eigenen sind aber auch mit denen kann man unschöne und schlimme Dinge erleben.
Wichtiger ist meines erachtens primär, dass es Menschen gibt im Leben wo man sich austauschen kann und wo man über solche Dinge reden kann.
lg
Cyrill

Ja austauschen und reden kannst mit vielen, aber sobalds arg ungemütlich wird, sind diese Menschen fort. Das kann ich dir bestätigen...auch wenn die Freundschaft jahrzehnte andauerte....
Und ja, wenns dumm läuft, gehts in der Familie auch unrund zu, allerdings denke ich mir doch, dass es hier öfters so sein wird, dass man zusammenhaltet, Bruder/Schwester, Elternteil/Kind usw...ein Blut...
Man bleibt da, und haltet zu einem...egal was kommt...
Ists nicht so, ist das für mich keine Familie....
 
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Ja austauschen und reden kannst mit vielen, aber sobalds arg ungemütlich wird, sind diese Menschen fort. Das kann ich dir bestätigen...auch wenn die Freundschaft jahrzehnte andauerte....
Und ja, wenns dumm läuft, gehts in der Familie auch unrund zu, allerdings denke ich mir doch, dass es hier öfters so sein wird, dass man zusammenhaltet, Bruder/Schwester, Elternteil/Kind usw...ein Blut...
Man bleibt da, und haltet zu einem...egal was kommt...
Ists nicht so, ist das für mich keine Familie....

Ja viele haben aber auch in dem Sinne keine (Familie) mehr, weil sie sich dermassen verstritten haben und einander oft mehr hassen als sie sonst jemand hassen würden.
Das Blut ist noch keine Garantie, dass es auch klappt und das sie immer für einander da sind. Ich denke vieleicht würde Dir Ablenkung ein bisschen was bringen und würde Dir vieleicht einen besseren Gemütszustand bringen?
Dh. bist Du irgendwo bei einem Verein dabei oder gehst Du mal öfters unter andere Menschen?
Denn viele Menschen können auch nicht alleine sein und haben dann sehr viel Zeit um nachzudenken und können sich auch so in was hineinsteigern, je nach Charakter oder Menschentypus.
Es gibt oft kleine Dinge die auch zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen, vielen hilft auch wenn sie ein Haustier haben, dh. eine Katze oder einen Hund, denn solche Tiere können auch ausgleichend wirken auf den Menschen.

aber sobalds arg ungemütlich wird, sind diese Menschen fort.
Viele Menschen fühlen sich auch überfordert und haben keine Lust wenn andere Menschen ihnen was erzählen, das liegt oft an mangeldem Verständnis oder auch an der Tatsache, dass sich vieleicht einige vorkommen als würden die Anderen nur jammern. Dh. fehlendes Einfühlungsvermögen oder schlicht und einfach desinteresse, das sie sich nur um sich selbst kümmern oder vieleicht selber auch genügen Ärger oder Probleme haben.
lg
Cyrill
 
Ja viele haben aber auch in dem Sinne keine (Familie) mehr, weil sie sich dermassen verstritten haben und einander oft mehr hassen als sie sonst jemand hassen würden.
Das Blut ist noch keine Garantie, dass es auch klappt und das sie immer für einander da sind. Ich denke vieleicht würde Dir Ablenkung ein bisschen was bringen und würde Dir vieleicht einen besseren Gemütszustand bringen?
Dh. bist Du irgendwo bei einem Verein dabei oder gehst Du mal öfters unter andere Menschen?
Denn viele Menschen können auch nicht alleine sein und haben dann sehr viel Zeit um nachzudenken und können sich auch so in was hineinsteigern, je nach Charakter oder Menschentypus.
Es gibt oft kleine Dinge die auch zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen, vielen hilft auch wenn sie ein Haustier haben, dh. eine Katze oder einen Hund, denn solche Tiere können auch ausgleichend wirken auf den Menschen.
lg
Cyrill


Ohja, über verstrittene Familien könnte ich dir eine Menge erzählen, ich komm aus einer...
Aber trotzdem, als es ernst wurde, war plötzlich alles anders....
Und nun hätte ich lieber 24 Std. am Tag Hass, Streit und Groll und Gewalt, als ganz alleine zu sein. Denn ersteres könnte man irgendwann noch lösen...die Situation jetzt hier nicht und nie mehr.

Haustiere? Ich habe deren 2....
Gruppen gäbe es auch einige bei denen ich herzlich willkommen bin, ebenso wie Bekannte und andere Leute. Allerdings fehlt mir oft der Antrieb. Mich freuts nicht. Das typische Muster bei Depression eben...
 
Ohja, über verstrittene Familien könnte ich dir eine Menge erzählen, ich komm aus einer...
Aber trotzdem, als es ernst wurde, war plötzlich alles anders....
Und nun hätte ich lieber 24 Std. am Tag Hass, Streit und Groll und Gewalt, als ganz alleine zu sein. Denn ersteres könnte man irgendwann noch lösen...die Situation jetzt hier nicht und nie mehr.

Haustiere? Ich habe deren 2....
Gruppen gäbe es auch einige bei denen ich herzlich willkommen bin, ebenso wie Bekannte und andere Leute. Allerdings fehlt mir oft der Antrieb. Mich freuts nicht. Das typische Muster bei Depression eben...

In dem Falle wirst Du ja vermutlich Antidepressiva verschrieben bekommen haben, wenn Du an dieser Erkrankung leidest und in Behandlung bist.
Ich denke primär ist wichtig, dass man versucht die denkweise zu ändern, dh. eine andere Denkweise sich antrainiert, dh. nicht immer nur das Negative werten, sondern versuchen das Positive zu werten, was nicht immer einfach zu sein schein. Vieleicht würde auch helfen sich mehr an draussen aufzuhalten, dh. wenn man versucht in der Natur sich mehr aufzuhalten, denn die wirkt auch ausgleichend und kann positiv auf die Psyche wirken.
Oft kann es auch sein, dass einem die Decke sprichwörtlich auf den Kopf fällt und dann ist es wichtig, wenn man sich wenn es einen überkommt eine Art Gewonheit zulegt und dann nach draussen geht an die frische Luft und einfach mal 15-30min einen Spaziergang macht, am besten wenn möglich in einem Park oder in der freien Natur.
lg
Cyrill
 
Als mobbingopfer hat man in wirklichkeit so ziemlich jedes recht dem täter gegenüber (außer tatsächliche Gewalt und dergleichen) und der täter hat überhaupt kein recht, weil er jedes recht durch seine aktion verspielt hat

Die meisten Täter sind eben oft auch Opfer, sollte man evtl. nicht aus den Augen verlieren, ... .
lg
Cyrill
 
Ich denke, dass eher seine volle Wut ausdrücken hier etwas nützt.

Kommt darauf wie man sie ausdrückt, dh. wenn man ausrastet hat ja der Peiniger gewonnen, denn jeder sieht ja, dass sich das Opfer nicht unter Kontrolle hat. Also Wut bringt nicht viel, dass nützt vieleicht um aufgestaute Agressionen abzulassen, aber dies müsste dann wohl in einem anderen Rahmen passieren als am Arbeitsplatz, weil schlicht nicht möglich.
Da kann vieleicht ein Mobbingopfer das in der *Freizeit* machen und so, die aufgestauten Energien rauslassen mit Sport oder sonst was, was keinen Schaden anrichtet.
lg
Cyrill
 
falls du mit dem "einen problem" jetzt das mobbing meinst, dem du ausgesetzt warst....hier haben sich ja jetzt schon einige zu wort gemeldet, denen das auch passiert ist.

allgemein möchte ich im sinne der lieblichen nachtruhe noch anmerken, dass sich mein entsetzen über blutbäder, die gemobbte schüler anrichten, meistens in erster linie auf das mobbing bezieht, dem sie ausgesetzt gewesen sein müssen, um so weit zu gehen.

Ja!!!! richtig, dieses Leid dass man so weit geht!!! Diese Einsamkeit!!!!!
und das einzige was man in der Zeitung oder TV sieht ist, diese Bösen.
Die Geschichte davor wird entweder gar nicht oder verzerrt dargestellt
 
deine Worte sagen recht klar was anderes ;)

nun ja....gibt ja keine Rezepte dafür, wie lange etwas dauert und mitgeschleppt wird

böse gucken - 2 Wochen

betrogener Partner - 6 Monate und 4 Tage usw.

:)


Wenn man durch Mobbing noch an einer Krankheit leidet dann dauert es für immer....
Und ich glaube wenn man von den Eltern oder Partner gedemütigt wird kann man evtl irgendwann verzeihen (natürlich nicht immer), aber wenn man von wildfremden Menschen (wo kein Gefühl besteth) oder Bekannten gedemütigt und sozusagen gefoltert wird, dann glaub ich ist es schwer bis gar nciht möglich
Verzeihen: da finde ich man muss erst mal alle Phasen des Leidens durchmachen bis man an den Punkt ist wo man verzeihen könnte...
Ich denke was Schlangenstab meint ist, dass zu diesem Schmerz das andere einem zufügen noch der Schmerz dazu kommt dass man an der Problematik festhält und sich zusätzlich Leid zufügt..
Da ich weiss das er ein hilfsbereiter Mensch ist, der aber sehr rational und praktisch denkt sind das die Schritte die wir alle noch nciht so weit sind, machen zu können!!!!
Ich bin momentan an dem Punkt , nachdem ich jahrelang nciht mal dran denken konnte ohne gleich einen Brechreiz zu bekommen...
das ich mir die Freiheit herausnehme nicht zu verzeihen
und in mir ist dieses Gefühl wenn ich höre einer oder einem geht es schlecht, freue ich mich - es ist schade- denn ich würde das thema auch gern loslassen
Aber ich bin halt nur ein Menschlein :D verzeiht
 
meinetwegen kann die ganze welt behaupten, dass verzeihen gut und besser ist.
das spielt für mich keine rolle.
ich habe für mich entschieden, dass ich ihm erst verzeihe, wenn ich seine todesnachricht lesen kann....dann ist es gut.

aber wirklich erst dann.

Ich halte auch nichts von diesem Du-mußt-verzeihen-Gedöhns. Warum soll es mir danach besser gehen wenn ich verzeihe? Wenn mir das Verzeihen gut tun würde dann hätte ich auch verziehen. Aber weil es mir gut tut das A---loch (ich hab auch so ein Exemplar:)) zu hassen, hasse ich ihn. Ich will ihm nicht verzeihen. So was gutes wie meine Vergebung hat der Mistkerl gar nicht verdient.

Und ich erwarte von demjenigen dem ich doch so dringend verzeihen soll dass ihm sein Verhalten Leid tut, dass er sein Verhalten bereut und mich um Verzeihung bittet.

Aber warum soll ich einem Schweinehund, der mich gequält hat bis fast zur existenziellen Bedrohung und sich heute noch darüber freut, in irgendeiner Weise verzeihen?
 
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Ja das ist mir schon klar, ich sagte ja auch, es braucht Zeit bis man es kann.
Aber schlussendlich dient es einem selbst, denn ein Leben lang an was verhaften was man nicht ändern kann ist nicht so positiv für einen Selbst.
Ausser man ist gerne Opfer und braucht Mitleid und Mitgefühl und Ausreden weshalb man stagniert und immer verhaftet am Negativen im Leben.
Das ist dann wenn man den Anderen die Schuld geben will aus Bequemlichkeit, dh. schlussendlich es sind Lebenslügen, wenn man das über Jahre durchzieht und nützt einem nicht viel im Leben, man behindert sich selber. Denn was war, lässt sich ja nicht mehr ändern, ... .:zauberer1
lg
Cyrill

Wieso glaubst du eigentlich dass man stagniert wenn man nicht verzeiht? Ich wurde von einer Kollegin und einem ehemaligen Vermieter gemobbt. Ich hasse das Miststück von Vermieter bis heute, sehe aber nicht warum ich deshalb stagniere. Ich sehe ihn nicht mehr. Ich lebe mein Leben und er seins, wobei er wahrscheinlich wieder irgendwen quält. Ich sehe nicht den geringsten Grund für die Qualität meines Lebens diesem Schwein zu verzeihen.

Ich bin auch kein Opfer deshalb und krieg wegen dem Kerl auch kein Mitgefühl oder Mitleid. Ich hab den seit fast drei Jahren nicht mehr gesehen und er ist bestimmt nicht Thema irgendwelcher Gespräche mit meinen Freunden. Also, warum suhle ich mich jetzt in einer Opferrolle?

Ich finde du machst es dir sehr leicht und ich vermute dass du noch nie gemobbt wurdest, da deine Ratschläge für mich nur nach Theorie klingen und nicht nach erlebten Erfahrungen. Und das kommt bei mir wie eine Verhöhnung rüber. Mir liegt auf der Zunge zu sagen "Junge, wenn du keine Ahnung von einem Thema hast dann behalt deine Ratschläge für dich".
 
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