Mobbing Opfer/Täter

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Ja, Rache!!!
Ich möchte dass sich diese Personen genauso fühlen wie ich, nach dem allem...
Schlaflosigkeit und Alpträume, Perspektivlosigkeit, das Gefühl mit den Schuhsohlen in den Boden gestampft worden zu sein wie Dreck...

Rache schadet ja einem nur selber, dh. wenn Du loslässt, dann regelt es das Schicksal, solange Du daran verhaftest, ist es nur wie Du Dich selbst bekämpfen würdest.
lg
Cyrill
 
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Man kann Deinen Hass und Dein Verbitterkeit spüren als Schwingung, ich zumindest.
Aber schlussendlich musst Du es selbst wissen, denn ist ja Deine Prägung, denn anhand von dem wird auch Dein Umfeld auf Dich wirken.
Was man sendet kommt oft wieder in irgend einer Form zurück.
Deshalb sind ja die meisten wo in solchen Situationen sind nicht frei, sondern es wiederholt sich oft.:zauberer1
lg
Cyrill

Das kommt wie Hohn rüber. Da braucht man gar nicht darüber diskutieren.

Und außerdem erinnert mich die Aussage an einen blöden Ami-Film aus den 70ern, wo dauernd von Schwingungen die Rede war, während sich alle einrauchten.

Niemand sollte auf die Idee kommen, dass er selber schuld ist und die ach so bösen Vibes mit sich rumschleppt.
 
Rache schadet ja einem nur selber, dh. wenn Du loslässt, dann regelt es das Schicksal, solange Du daran verhaftest, ist es nur wie Du Dich selbst bekämpfen würdest.
lg
Cyrill

Das Schicksal? Nein, daran glaub ich genauso wenig wie an einen Gott der es regelt, oder an ein Karma....
 
Das Schicksal? Nein, daran glaub ich genauso wenig wie an einen Gott der es regelt, oder an ein Karma....

Aber Du nervst Dich ja an dem was war, dass ist ja nicht positiv für einem im Leben, ... . In dem Sinne ist man immer daran erinnert und verhaftet und verschwendet Energie an Menschen, die es nicht (wert) sind, dass man Ihnen noch Aufmerksamkeit schenkt.
lg
Cyrill
 
Aber Du nervst Dich ja an dem was war, dass ist ja nicht positiv für einem im Leben, ... . In dem Sinne ist man immer daran erinnert und verhaftet und verschwendet Energie an Menschen, die es nicht (wert) sind, dass man Ihnen noch Aufmerksamkeit schenkt.
lg
Cyrill

Naja, und meinst du man kann einfach einen Schalter umlegen und es vergeben und verzeihen?
Wenns so einfach wär, würden das sicher viele machen...

Aber da aus dem Mobbing sich dann sehr oft auch noch langfristig äussert, eben in Alpträume, Angst, kaputtes Selbstbewusstsein, wird das kaum möglich sein...
 
Naja, und meinst du man kann einfach einen Schalter umlegen und es vergeben und verzeihen?
Wenns so einfach wär, würden das sicher viele machen...

Aber da aus dem Mobbing sich dann sehr oft auch noch langfristig äussert, eben in Alpträume, Angst, kaputtes Selbstbewusstsein, wird das kaum möglich sein...

Ja das ist schon klar, sagt ja auch niemand das man dies sofort muss, ... .
Aber es ist ein Prozess und dafür braucht es Zeit.
Ich denke man sollte dies langsam angehen und sich bewusst werden, dass es für einen besser ist, denn man kann es dann auch vergessen und es wiederholt sich nicht immer in einem (auch) nicht in Gedanken.
Die Bestrafung ist ja eigentlich in dem Sinne, man denkt, er soll das bekommen was Ihm zusteht und er wird es bekommen und dann lässt man es los, ... .
Dh. man gibt es an eine andere Instanz ab, dass kann die Quelle, Gott, Nichts, Schöpfer oder was auch immer sein. Es geht ja darum um die Verbindungen zu kappen, die einem immer mit dem Täter verbinden.
Dann hat man eine Neuanfang und kann somit auf schönere Dinge im Leben konzentrieren, ... .
lg
Cyrill
 
stab, du hast schon recht....aber wenn der stachel noch sehr tief sitzt und man mit der aufarbeitung noch nicht weit ist, dann kommen solche tipps manchmal wie hohn rüber, auch wenn sie noch so wahr und noch so gut gemeint sind. das sollte man nicht vergessen.

vergeben ist der absolute endpunkt der aufarbeitung solcher traumata. der idealfall. loslassen passiert vom herzen her oder gar nicht. und so lang das herz nicht so weit ist, weil noch zu viel wut und trauer da ist, haben andere dinge priorität, nämlich eben v.a. erst einmal das ausleben der wut/trauer.

das kann ich aus erfahrung bestätigen. erst wenn man die verschiedenen prozesse oder phasen durchlaufen hat, dann kann vergebung statt finden. es muß vom kopf zum herzen durchplumpsen. danach ist es ein teil des lebens welcher sich dann aber eher neutral anfühlt.
lg jessey
 
das kann ich aus erfahrung bestätigen. erst wenn man die verschiedenen prozesse oder phasen durchlaufen hat, dann kann vergebung statt finden. es muß vom kopf zum herzen durchplumpsen. danach ist es ein teil des lebens welcher sich dann aber eher neutral anfühlt.
lg jessey

Warum muss man denn immer vergeben und vergessen?

Der Lehrer, der mich über Jahre hinweg fertig gemacht hat, geht mir heute am A.... vorbei. Mir ist schlicht und einfach egal, ob er mittlerweile der Demenz verfallen ist, ob er bereits ins Gras gebissen hat oder seine Pension genießt.

Dh. man gibt es an eine andere Instanz ab, dass kann die Quelle, Gott, Nichts, Schöpfer oder was auch immer sein. Es geht ja darum um die Verbindungen zu kappen, die einem immer mit dem Täter verbinden.
Dann hat man eine Neuanfang und kann somit auf schönere Dinge im Leben konzentrieren, ... .
lg
Cyrill

Wieder so ein Versatzstück aus der Eso-Mottenkiste der 70er. Wenn du es selbst erlebt hast und so denkst, gratuliere ich zur Abgeklärtheit. Wenn du es nicht selbst erlebt hast, nutzen die Sprüche rein gar nichts.
 
zuerst ist der schmerz da, der hass, die demütigung und erniedrigung...

das muss als erstes raus, und zwar gründlichst. da muss jede träne geweint werden, jeder gedanke gedacht, jedes gefühl gefühlt..jede verwünschung ausgesprochen, jeder fluch geflucht. lang und ausführlich. und konsequent. so lang, bis es einem selbst davon reicht. und zwar endgültig reicht und nicht nur kurz mal pause zum ausruhen ist. da ist echt konsequenz angesagt, wenn man jemals rauskommen will aus der scheisse.

danach kommt das andere, und das geht dann vielleicht gar nicht mehr so schwer. irgendwann vielliecht sogar das vergeben. aber auf das "vergeben-müssen" sei völlig zu recht ein großer haufen geschissen, so lang der berechtigte hass da ist. mit dieser möglichkeit braucht man sich am anfang auch gar nicht zu befassen. da ist es nur wichtig, die gefühle nicht zu unterdrücken. letzteres würde nämlich zum ewigen hängenbleiben führen.

wichtig ist, dass man jemanden zum reden hat. jemanden, den es wirklich interessiert, und der damit umgehen kann und es auch aushält, dass er den verwundeten nicht in kurzer zeit heilen kann.

letztlich ist das vergeben auch nicht das wichtige daran. wichtig ist, dass man das thema los ist.
 
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zuerst ist der schmerz da, der hass, die demütigung und erniedrigung...

das muss als erstes raus, und zwar gründlichst. da muss jede träne geweint werden, jeder gedanke gedacht, jedes gefühl gefühlt..jede verwünschung ausgesprochen, jeder fluch geflucht. lang und ausführlich. und konsequent. so lang, bis es einem selbst davon reicht. und zwar endgültig reicht und nicht nur kurz mal pause zum ausruhen ist. da ist echt konsequenz angesagt, wenn man jemals rauskommen will aus der scheisse.

Und - zumindest in meinem Fall, kam da noch so eine Art Stockholm-Syndrom dazu. Nachdem ich mich weigere, mich als besonders verquer zu denken, haben andere wahrscheinlich ähnlich gefühlt. So eine Art perverse Liebe und Verständnis für den, der einem das Leben zur Hölle gemacht hat.
 
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