Weil die Menschen die Spiritualität missbrauchen, bedeutet nicht sie sei Unfug.Wenn man religiöse Erzählungen nicht gerade wie Wolf Dieter storl interpretiert.. Und das tun die religiösen in der Regel nicht.. Dann ist das doch eh Unfug..
Hier eine "Erzählung":
Die vedischen Schriften, zu denen auch die Wissenschaft des Yoga,
der Aufbau einer Verbindung zum Absoluten, gehört
sind keine Erfindungweil das Absolute keine Fiktion ist
und Śri Krishna, der als eine personifizierte Form des Absoluten dargestellt wird, ist keine Fiktion.
Woher wissen wir, dass das Absolute keine Fiktion ist?
Aus der Tatsache, dass
die Ursache aller Ursachen nicht im materiellen Universum zu finden ist,
weil alles, was im materiellen Universum existiert, auf einer Ursache beruht,
und so liegt die Ursache aller Ursachen außerhalb des materiellen Universums
d.h. sie ist transzendental - jenseits des materiellen Universums.
Dies ist auch die Definition des Absoluten, das transzendental ist:
Derjenige der seine eigene Ursache, seine eigene Stütze ist.
und damit absolut unabhängig
von dem alles andere, wie z. B. die Seelen, abhängt.
...das Argument gegen die Existenz Gottes ist also das Leid in der Welt...das heißt im Umkehrschluss, der Beweis für Gott wäre, dass wir dann auch das Paradies auf Erden hätten. Ok. Zugegeben. Das klingt zwar auf verklärte Weise irgendwie sehr romantisch und idyllisch. Leider hat die Rechnung einen Haken. Sie wurde zwar mit Gott, aber ohne den Menschen gemacht. Insofern ist sie - bei aller Romantik - leider nur ungenügend und daher nicht brauchbar als Gottesbeweis.