Mein Sohn hat ADS HILFE BITTE

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Kinnaree schrieb:
Du sagst da genau den Satz, auf den es ankommt: ECHTES ADHS erkennt man daran, daß es nicht anders geht als mit dem Medikament! Denn dann ist sein Einsatz ja auch berechtigt!

Und nach den drei Jahren mußte er das Ritalin nicht mehr nehmen? Das ist deshalb interessant, weil ja immer wieder behauptet wird, die Hyperaktivität sei unheilbar, also ist sie es erfreulicherweise nicht?
hi kinaree,
während der behandlung lernen die kids zum einen ihr sozialverhalten zu
korrigieren und dann ist es auch so dass die symptomatik mit wachsender
vernunft und wachsendem alter nachlässt,denn das hauptproblem sind ja unkontrollierte spontanhandlungen ohne natürliche einbeziehug von konsequenzen.
die meisten wollen mit eintritt der pubertät das med absetzen und das
scheint gut zu klappen.
gruss silke
 
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hallo astralengel,
natürlich können amphetamine nicht heilen sie sind in ihrer wirkung den
serotoninaufnahmehemmern sehr ähnlich die ja auch bei ads gegeben werden
da die krankheitssymptome einer manischen depression sehr nahe kommen.
was die nebenwirkungen angeht mag das unterschiedlich sein. bei unserem
sohn war es wie ärztlich prognostiziert ,nach ca 20 tagen hatte sich der körper
auf das medikament eingestellt und die nebenwirkungen waren weg. die gewichtszunahme war eine kausalerscheinung weil ads-kids in hippeligen phasen tagelang nichts essen und nun plötzlich hugergefühl und esslust
entwickeln.ads s eine stoffwechselerkrankung wie kindliches asthma oder
krupp das sich bereits im frühren schulalter massgeblich und kontinuierlich
bessert.mit eintritt der pupertät schwinden die symptome. es gibt heute
gute alternativen zu ritalin die gab es seinerzeit leider nicht. heute werden
viele erfolgreich mit antidepressiva behandelt.
l.g.silke
 
Bedenken hab auch aus einem einfachen Grund. Ritalin ist ein chemisches Arzneimittel, das auch im Körper wieder abgebaut werden muss. Was also auch eine Belastung für den Organismus darstellt, z.b. Leber und Nieren.

Was ich nicht sicher weiss, vielleicht kannst mir da eine Antwort geben, ist die Sache mit der Gewichtszunahme. Wenn ein Arzneimittel Einfluss auf das Gewicht hat (bzw. auf das Essverhalten) müsste es doch auch einen bestimmten Einfluss auf den Hormonhaushalt haben. Schließlich wird der Appetit mit von Hormonen gesteuert und der Abbau von Zucker wird durch Insulin bestimmt - was wiederrum mit der Schilddrüse zusammenhängt und diese hängt wiederrum mit dem Gewicht zusammen. Leute, denen man die Schilddrüse z.B. entfernt, nehmen meistens zu aber nicht mehr gut ab.
 
Naja ... Gewichtszunahme unter Medikamenteneinnahme wird meistens davon ausgelöst, daß das Medikament die Einlagerung von Wasser im Gewebe fördert, bzw. dessen Ausscheidung über die Nieren hemmt.
 
Hi silke, ich hätt noch eine Frage dazu. Mein Sohn hat ja nun erfreulicherweise keine Hyperaktivität im Erscheinungsbild, in dem Sinn, daß er jemals was zerstört hätte. Er ist der Träumertyp, allerdings sind seine emotionalen Reaktionen auf alles schon sehr ausgeprägt.

Was mich interessiert: als Ausgleich für seine Schwäche bei analytischer Denkweise hat er eben auch Begabungen, er hat eine ungewöhnlich stark ausgeprägte räumliche Vorstellungskraft. Ist die sowas bei deinem Sohn auch aufgefallen, womit hat er kompensiert?
 
silkestaron schrieb:
heute bereuen wir jedes jahr in dem wir es versäumt hatten ihm damit zu helfen. seine schulische karriere und seine
seitdem stark angewachsene beliebtheit hat er ritalin zu verdanken! ich kann
nur jeden echten ads-betroffenen zu dieser therapie raten und eine echte
ads erkennt man daran, dass es anders auf garkeinen fall weitergeht.
unser sohn hat sich mit 12 selbst zum absetzen des meds entschlossen, doch
seine ruhe und stabilität sind geblieben.
Hallo Silke,

wie schön, dass euer Sohn eine wirkungsvolle Therapie erhalten hat.

Mir kommen Dogmatiker dumm vor, die irgendein Medikament als "Chemie"
ablehnen und deshalb ihre Kinder leiden lassen.

silkestaron schrieb:
ich hätte es nicht geglaubt.gut dass es kinder-ärzte gibt die viel erfahrung auf dem gebiet mitbringen ....
Ist doch klar, das sind einfach Profis.

silkestaron schrieb:
natürlich können amphetamine nicht heilen sie sind in ihrer wirkung den
serotoninaufnahmehemmern sehr ähnlich die ja auch bei ads gegeben werden
Klar! Aber die Medikamente überbrücken die kritischen Jahre und geben den
Kindern eine Chance zu einem erfüllten Leben.

silkestaron schrieb:
was die nebenwirkungen angeht mag das unterschiedlich sein.
Ich zitiere hier Wikipedia:

Methylphenidat (vor allem Ritalin) wird seit Jahrzehnten in der Therapie von ADHS verwendet. Während Methylphenidat in wesentlich höherer Dosis als Straßendroge geschnupft oder intravenös injiziert zur Sucht führen kann, wurde bisher bei fachgerechten Therapie von ADHS kein Fall von Sucht festgestellt. Auch die Gewöhnungseffekte betreffen im Normalfall nur Appetitstörungen und Nervosität, nicht die Wirkung gegen ADHS.

Das bei ADHS durch die Störung selbst erhöhte Risiko von Drogen-, Zigaretten- oder Alkoholsucht kann, wie Langzeitstudien gezeigt haben, durch die Behandlung mit Methylphenidat auf das allgemeine Suchtrisiko reduziert werden.


Das sind Fakten. Evt. gibt es ja schon bessere Therapien. Wie auch immer.
Die eigenen Kinder verdienen das beste, was die moderne Medizin zu bieten
hat. Wer seinen Kindern aus dogmatischen Gründen Leiden aufbürdet, der
macht sich an ihnen schuldig.

Gruss
Camajan
 
Astralengel schrieb:
Bedenken hab auch aus einem einfachen Grund. Ritalin ist ein chemisches Arzneimittel, das auch im Körper wieder abgebaut werden muss. Was also auch eine Belastung für den Organismus darstellt, z.b. Leber und Nieren.
Mein Gott, jedes Medikament hat Wirkungen und Nebenwirkungen.
Beide müssen gegeneinander sorgfältig abgewogen werden.
Aber du siehst NUR die Nebenwirkungen und ignorierst die Wirkungen.
Das ist verdammt dämlich.

Astralengel schrieb:
Was ich nicht sicher weiss, vielleicht kannst mir
da eine Antwort geben, ist die Sache mit der Gewichtszunahme.
Anscheinend ein Widerspruch, da Stimulanzen den Appetit eigentlich hemmen.
Ursache ist dieser Rebound-Effekt, eine Art wilder Heisshunger.

Astralengel schrieb:
Wenn ein Arzneimittel Einfluss auf das Gewicht hat
(bzw. auf das Essverhalten) müsste es doch auch einen bestimmten Einfluss
auf den Hormonhaushalt haben.
So ist das. Ritalin greift in den Dopamin-Haushalt ein. Genauer gesagt:
für ADHS-Leidende NORMALISIERT Ritalin den gestörten Dopamin-Haushalt.

Die Wirksubstanz "Methylphenidat" in Ritalin ist ja eine Amphetamin-ähnliche
Substanz. Aber nur ähnlich. Wie schon gesagt: eine kontrollierte Therapie
mit Methylphenidat ist allemal besser als eine Suchtabhängigkeit von
ECHTEN Amphetaminen ("Speed") oder Alkaloiden (Kokain) oder Alkohol oder
Nikotin.

Das bei ADHS durch die Störung selbst ERHÖHTE RISIKO von Drogen-,
Zigaretten- oder Alkoholsucht kann durch die Behandlung mit Methylphenidat
auf das allgemeine Suchtrisiko REDUZIERT werden.


OK, alle Medikamente, die als BTM gelten, sind NATÜRLICH mit Vorsicht zu
geniessen. Ist doch klar. Aber sie zu verdammen, ist einfach dumm.

Gruss
Camajan
 
Camajan schrieb:
Mein Gott, jedes Medikament hat Wirkungen und Nebenwirkungen.
Beide müssen gegeneinander sorgfältig abgewogen werden.
Aber du siehst NUR die Nebenwirkungen und ignorierst die Wirkungen.
Das ist verdammt dämlich.


Anscheinend ein Widerspruch, da Stimulanzen den Appetit eigentlich hemmen.
Ursache ist dieser Rebound-Effekt, eine Art wilder Heisshunger.


So ist das. Ritalin greift in den Dopamin-Haushalt ein. Genauer gesagt:
für ADHS-Leidende NORMALISIERT Ritalin den gestörten Dopamin-Haushalt.

Die Wirksubstanz "Methylphenidat" in Ritalin ist ja eine Amphetamin-ähnliche
Substanz. Aber nur ähnlich. Wie schon gesagt: eine kontrollierte Therapie
mit Methylphenidat ist allemal besser als eine Suchtabhängigkeit von
ECHTEN Amphetaminen ("Speed") oder Alkaloiden (Kokain) oder Alkohol oder
Nikotin.

Das bei ADHS durch die Störung selbst ERHÖHTE RISIKO von Drogen-,
Zigaretten- oder Alkoholsucht kann durch die Behandlung mit Methylphenidat
auf das allgemeine Suchtrisiko REDUZIERT werden.


OK, alle Medikamente, die als BTM gelten, sind NATÜRLICH mit Vorsicht zu
geniessen. Ist doch klar. Aber sie zu verdammen, ist einfach dumm.

Gruss
Camajan


Allgemeines Suchtrisiko ? Wo hast du den Text eigentlich abgeschrieben ?

Wie viele sechsjährige Kinder (in der ersten Klasse gehts ja oft los mit Ritalin, wenn nicht schon eher) kennst du eigentlich die Drogen nehmen, trinken und rauchen ?

Sicher habe alle Medikamente Nebenwirkungen.
Aber es ist ein enormer Unterschied, ob ich meinem Kind ein-oder zweimal im Jahr einen Fiebersaft gebe, oder eine Dauertherapie mit BTM mache.
Was heißt kontrolliert ? Wenn dein Kind abhängig wird von dem Mittel, nennst du das Kontrolle ?

Ich würde mal gerne von dir wissen, wieso bei so vielen Kindern heut zu Tage der Dopamin-Haushalt gestört ist.
Da so viele Kinder an dieser Krankheit leiden und viele mit Ritalin behandelt werden, muss es ja eine konkrete Ursache für diese "Massenhormonstörung" geben.
 
Astralengel schrieb:
Aber es ist ein enormer Unterschied, ob ich meinem Kind ein-oder zweimal im Jahr einen Fiebersaft gebe, oder eine Dauertherapie mit BTM mache.
Heisst das, bei einer Grippe-Infektion gibst du deinen Kindern einen "Fiebersaft "
anstatt Antibiotika?

Und wie kommst du wieder mal darauf dass DU eine "Dauertherapie" machst?
Wie willst du bei deiner offenbaren Unkenntnis verschiedene Therapien
überhaupt realistisch abschätzen?

Du hast keinerlei medizinische Fachkenntnisse und masst dir an, das beste für
dein Kind beurteilen zu können? Was für eine Anmassung, was für eine Ignoranz.

Wenn es wenigstens nur um deine eigene Gesundheit ginge, OK, mach was du
willst.

Kannst du in etwa den Leidensdruck von hyperaktiven Kindern nachfühlen?
Nein, wohl nicht.

Astralengel schrieb:
Was heißt kontrolliert ?
Unter ärztlicher Kontrolle.

Astralengel schrieb:
Wenn dein Kind abhängig wird von dem Mittel, nennst du das Kontrolle ?
Sag mal, wie oft soll ich es wiederholen? Rital MACHT NICHT SÜCHTIG.
Im Gegenteil, es vermindert spätere Suchtgefahren.
Ob du das nun glaubst oder nicht, ist mir echt total schnuppe.

Astralengel schrieb:
Ich würde mal gerne von dir wissen, wieso bei so vielen Kindern heut zu Tage der Dopamin-Haushalt gestört ist.
Von mir? Schlag nach im Internet, frag einen Kinderarzt.
Bin ich dein Auskunftsbüro?

Gruss
Camajan
 
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Du gibst die Verantwortung für dein Kind also an den Kinderarzt.
Du bist kein bißchen kritisch.
Der hat gesagt, das Mittel ist gut, also ist es gut.
Dann ist dein Kind ruhig und du hast deine Ruhe.

Wieso masst du dir an, mich zu beurteilen ?
Du kennst mich nicht und du weisst kaum etwas über mich.
Woher willst du wissen, ob ich nicht eine Ausbildung im medizinischen Bereich habe ? Habe ich da je von gesprochen ?

Habe ich gesagt, ich würde kein Antibiotika geben ? Hab ich nicht, du redest dummes Zeug.
Willst du Antibiotika auch noch verharmlosen ? Dann erzähl ich dir was: Meine Tochter hat einen nachgewiesenen Dauerschaden von Antibiotikum, welches sie als sehr kleines Kind bekommen hat.
Aber für dich ist ja alles harmlos ! Sogar BTM !
Stell dein Kind einfach ruhig, dann brauchst du dir auch sonst keine Mühe mehr zu geben, was Alternativen angeht.
Woher willst du auch wissen, ob eine Alternativtherapie anschlägt, wenn du dein Kind ständig betäubst ?

Wenn du selbst behauptest, der Dopaminhaushalt ist gestört, dann musst du das auch begründen können !
Oder wiederholst du hier nur, was man dir gesagt hat und du ohne weiteres glaubst ?
Wie ist ein gestörter Dopamin-Haushalt nachzuweisen ? Kann man es überhaupt nachweisen, etwa durch eine Blutuntersuchung ?

Deine Thesen musst du auch begründen können, ansonsten sind sie haltlos.

:lachen: Ich schlage vor, es bekommen alle Kinder ab der Einschulung Ritalin, damit gar niemand mehr von Drogen, Alkohol und Nikotin abhängig wird !

Alles Gute :ironie:
 
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