flimm
Sehr aktives Mitglied
- Registriert
- 14. August 2008
- Beiträge
- 33.924
Damit man sie angucken kann, hinterfragen, analysieren kann usw.....
muss mman aber nur wenn sie störend sind,
vieles kann und darf man selbstlaufen lassen.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Damit man sie angucken kann, hinterfragen, analysieren kann usw.....
Klar ist das möglich. Unterbewusste Glaubensmuster und damit zusammenhängende Gefühle, die einem nicht guttun, die blockieren, kann man selbst transformieren, wenn man sich öffnet.
Sich zeigen is aber die notwendige Voraussetzung für die Heilung. Also gehört es dazu. Ja, der zufriedene Mensch... Da ist doch das Henne - Ei - Ding.. Mit ganz viel unterschwellig brodelndem, unterdrückten kann man gar nicht wirklich zufrieden werden.
Wenn Du magst – warum nicht? Alternativ könntest Du aber auch über eine Strategie nachdenken, wie Du mit Deinem Problem besser umgehen könntest. Es ist doch schon einmal ein guter Anfang, wenn Du die Ursache in Dir selbst erkennst.soll ich mich dann verteidigen mit: "Ich kann nichts dafür. Mein 5-HTT pumpt nicht richtig ab."
Ja, und wer hat das nicht auch schon erlebt, in einem Moment tiefster Zufriedenheit: Wie milde man plötzlich mit dem cholerischen Nachbarn umgehen kann, wie geduldig man plötzlich mit der plärrenden Rotznase sein kann. Man muss gar nichts tun. Es passiert einfach, wenn man zufrieden ist.Ein Mensch der zurfrieden mit sich ist, kann auch mit den Verletzungen besser umgehen wie jemand der nicht mit sich zufrieden ist.
Nein, die "Umsetzung" ist kein Problem. Wenn du mal an das quälende Gefühl + Glaubenssatz rangekommen bist, brauchst du sie nur noch wahrzunehmen. Liebevoll und vollumfänglich. Dann fließt es ab, löst sich auf, in Wohlgefallen. Danach bist du frei zu tun und zu lassen, was du willst.jo, das erkennen ist der 1. Schritt
der 2.Schritt ist dann die Umsetzung, die das eigentliche Problem darstellt.
obwohl es da ausreicht sich mit den Glaubensmustern auseinandersetzen,
Auch das seh ich genau anders. Wenn du dein verängstigtes inneres Kind absichtlich Situationen aussetzt, die es ängstigen, dann ist das wie ein Verrat. "Man muss sich seinen Ängsten stellen, nur so kann man sie überwinden" ist ein extrem destruktiver Glaubenssatz aus dem vorigen Jahrtausend. Fällt in die gleiche Kategorie wie "Ein Indianer kennt keinen Schmerz".die eigentlich starken Gefühle die Probleme bereiten sind doch Ängste ,
und die allein bekommt man nicht weg,
ausser man stellt sich der Angst ,
also nicht in Hinsicht die angst fühlen sondern sich dem Angsterfüllendem Ereignis annähern und dieses umwandeln.
Naja - wenn du das "verletzte innere Kind" voll und ganz annimmst,DER Hemmschuh bei seelischer Klärung schlechthin, ist die Vorstellung/der Wunsch/der Drang etwas an sich selbst andern zu müssen. Damit signalisierst du den verletzlichen Teilen in dir: du bist nicht richtig, so wie du bist. Und wie soll dir jemand (das verletzte innere Kind) vertrauen, den du verurteilst/ablehnst. Das verletzt ihn nur noch mehr. Radikale Selbstannahme heißt der Schlüssel zur Heilung. Deshalb halte ich jegliches Streben nach "Verbesserung" in einer Therapie für kontraproduktiv.
Verbesserung: ja, aktive Sache: bedingt ja.Naja - wenn du das "verletzte innere Kind" voll und ganz annimmst,
ist das alleine schon eine Verbesserung und eine aktive
Sache -
Natürlich. An diesen Punkt muss man erst einmal kommen.aber es ist wohl nicht von alleine passiert, sondern durch Reflektion.
Nein, das ist ein Glaubenssatz, und er ist falsch.Allerdings wird es schwierig das "verletzte innere Kind" nur so zu belassen, ohne daran zu "arbeiten",
wenn man ein befriedendes Ergebnis haben möchte - z. B. ein glücklicheres Leben durch Auflösung alter Strukturen.
Nicht vielleicht, sondern definitiv. Sie funktionieren immer und sind absolut verlässlich. Sie sind das, was ich unter Gott verstehe.Vielleicht gibt es Selbstheilkräfte der Seele, ( die Zeit heilt alle Wunden),
Das ist ein ziemlicher krasser Satz. "Die Seele nicht hochkommen zu lassen".aber in diesem Sinne ist es wohl nützlicher die Seele nicht hoch zukommen lassen -
das wäre nämlich alte Wunden aufreißen.
Doch, doch - ich habe meine Wunden " aufreißen" und " bearbeiten" lassen, hat natürlich sehr weh getan -Wie gesagt: nichts und niemand muss. Wenn du persönlich das nicht tun möchtest, dann ist das ja auch ok. Du entscheidest das für dich ganz allein.