Martin Schulz, Kanzlerkandidat

so etwas stimmt natürlich überhaupt nicht, denn jedes Arbeiterkind hat die Möglichkeit auf das Gymnasium zu gehen,
Es gibt inzwischen viele Studien, die das widerlegen.
Bei gleichen Leistungen erhalten Kinder aus ärmeren Familien viel seltener eine Empfehlung fürs Gymnasium als Kinder betuchterer Eltern.
Da wird ganz klar schon vorher sortiert.
Solche Kinder werden übrigens auch schon schlechter benotet.
Chancengleichheit war gestern.
 
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Wie sich die Zeiten doch ändern, als ich vor über 25 Jahren zur Schule ging, gab es auch Empfehlungen für das Gymnasium bei Kindern, deren Eltern nicht viel Kohle hatten. So erhielt ich auch eine, kam aber auf die Realschule, weil meine Eltern das besser fanden, wegen dem Leistungsdruck und so.
 
Wie sich die Zeiten doch ändern, als ich vor über 25 Jahren zur Schule ging, gab es auch Empfehlungen für das Gymnasium bei Kindern, deren Eltern nicht viel Kohle hatten. So erhielt ich auch eine, kam aber auf die Realschule, weil meine Eltern das besser fanden, wegen dem Leistungsdruck und so.

das gibt es auch heute noch. Manche Menschen leben halt, ja wo eigentlich?

Die Schule die ich kenne sind 80% der Klasse zum Gymnasium gewechselt ist kein Sonderfall.

Um auf eine weiterführende Schule zu kommen, hat dies nichts mit dem Geldbeutel seiner Eltern zu tun, sondern etwas mit der Intelligenz der Kinder.

Betuchte Eltern geben ihre Kinder in Internate.
Den Leistungsdruck gibt es für betuchte Kinder und nicht betuchte Kinder.
Wer was anderes schreibt geht an der Wahrheit vorbei.
Im Kopf muss man es haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder kommt es drauf an wo man wohnt, also ist es z.b evtl. in Österreich anders als in NRW oder so?
genau Schule ist Ländersache.
Damit meine ich jetzt Bundesländer.
Studien sind immer sehr kritisch zu betrachten.
Traue keiner Studie die du nicht selbst erstellt hast.
Kinder bekommen, wenn sie heute nur einen Hauptschulabschluß haben keine Ausbildungsstelle mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viele reiche Eltern schicken ihre Kinder auf teure Privatschulen. Da geht es schon mal los mit dem Geldbeutel und der sog. Chancengleichheit.
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Viele Eltern wissen um die Schwächen des staatlichen Schulsystems: Laut einer Forsa-Umfrage wollte im vergangenen Jahr jede vierte Familie ihre Kinder lieber auf eine Privatschule schicken.

Doch viele haben schlicht nicht die mehreren hundert oder tausend Euro Schulgeld im Monat. Schließlich verdient etwa ein Verkäufer oft gerade einmal nur etwas mehr als 2000 Euro brutto im Monat - und in Städten wie München oder Stuttgart geht bei vielen Menschen schon einmal die Hälfte des Gehalts für die Miete drauf.

Vier von zehn Deutschen haben laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) keinen Cent übrig für die Altersvorsorge. Wovon sollen diese Menschen auch noch eine Privatschule bezahlen?

http://www.huffingtonpost.de/2016/0...telschicht-geraet-unter-druck_n_11889690.html
 
Alleine das ist schon ungeheuerlich: Zugreifen auf die Substanz.
[...]
Steuern, Steuern, Steuern... So fährt man Deutschlands Wirtschaft gegen die Wand. Typisch für Kommunisten und Sozialisten: Mit anderer Leute Geld sind sie sehr großzügig.
[...]
Der absolute Hohn sind 53% ab 86.300 Euro.
Dann muss Helmut Kohl wohl ein Kommunist gewesen sein. Bis 1999 lag der Spitzensteuersatz bei 53% und er wurde sogar schon ab einem Einkommen von 61.376 Euro fällig.
Die Vermögenssteuer ist im Grundgesetz (Artikel 106) verankert und wurde bis 1996 auch erhoben. Seither ist sie ausgesetzt, weil das Bundesverfassungsgericht Ungerechtigkeiten in der Besteuerung verschiedener Arten von Vermögen festgestellt hat. Die prinzipielle Rechtmäßigkeit einer Vermögenssteuer stand dabei jedoch nie zur Debatte. Aber offenbar hatte in den 21 Jahren seither keine Regierung ein Interesse daran, die Vermögenssteuer verfassungskonform zu machen und wieder zu erheben. Man erlässt den Vermögenden einfach durch die Hintertür eine Steuer, die diese vorher über Jahrzehnte klaglos gezahlt haben. DAS nenne ich einen großzügigen Umgang mit Geld, dass eigentlich dem Staat, also uns allen zusteht. Die Vermögenssteuer stand übrigens den Ländern zu, die könnten damit z.B. marode Schulen sanieren oder mehr Polizisten einstellen.

Auch eine hohe Erbschaftsteuer ist letztlich nur ein dreistes in die Taschen greifen. Versteuertes Einkommen wird noch mal satt versteuert: Abgreifen wo man nur kann, am besten den Menschen noch Omas Häuschen wegsteuern!
Man bezahlt mit seinem bereits versteuerten Einkomen ja auch Umsatz- bzw. Mehrwertsteuer, Mineralöl- oder Kfz-Steuer, das ist nichts ungewöhnliches. Omas Häuschen will auch keiner wegsteuern, dafür gibt es, wie für kleine Handwerksbetriebe o.ä. auch, entsprechende Freibeträge. Es geht um große Vermögen die vererbt werden und die für den Erben letzlich ein leistungsloses Einkommen darstellen. Auch hier geht es eigentlich nicht darum, ob diese Steuer erhoben werden soll, es ist nur strittig, wer wieviel bezahlen muss. Die derzeitige Regelung ist jedenfalls ein Skandal. Riesige Vermögen können praktisch Steuerfrei vererbt werden, weil sie als Betriebsvermögen über Briefkastenfirmen abgewickelt werden usw. Das Bundesverfassungsgericht hat hier ebenfalls festgestellt, dass Reiche mit der derzeitigen Form der Erbschaftsteuer in grundgesetzwidriger Weise bevorzugt werden.

Mich würde mal was interessieren. Es scheint doch so zu sein, dass in Deutschland und anderswo, die Reichen - ungeachtet aller Finanz- oder Währungskrisen - immer reicher und die Armen immer ärmer würden. Die Schere geht immer weiter auseinander, der Mittelstand löst sich auf. Nicht nur finanziell, auch ganz allgemein wird die Trennlinie zwischen denen, die dazugehören und den abgehängten immer schärfer.
Stimmst du dem zu?
Falls du dem zustimmst, ist diese Entwicklung für dich in Ordnung/unabänderlich/wünschenswert, und wenn nicht, was sollte man dagegen tun?
 
Kinder bekommen, wenn sie heute nur einen Hauptschulabschluß haben keine Ausbildungsstelle mehr.

Auch das ist nicht richtig, es ist durchaus noch möglich mit einem Hauptschulabschluss einen Beruf zu erlernen.

Die eigentliche Frage deiner Aussage muss doch dann lauten, wieso brauchen die Kinder heute einen besseren Abschluss?

Antwort: weil das durch die Lehrkräfte vermittelte Wissen heute nicht mehr ausreicht. Die Zeit bleibt ja nicht stehen, die Lehrergilde schon.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Geschwisterkinder, welche in einem Zeitversatz von 8 Jahren die gleiche Schule besuchten, immer noch den gleichen Stoff durchnahmen und sogar die gleichen Arbeiten schrieben.

In den USA gibt es Hochbegabtenschulen mit staatlicher Förderung, in D werden solche Kinder nicht gefördert, jedenfalls nicht staatlich, sondern nur elterlich, soweit es finanzierbar ist. Dann sind wir schon wieder beim Thema Geld. Du siehst, wir drehen uns im Kreis, so oder so.
 
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GrauerWolf schrieb:
....ein Hieb ins Gesicht der Leistungsträger dieser Gesellschaft, etwas, das wohl nur Kommunisten und Sozialisten gut finden. So treibt man die (ein)gebildete Elite aus dem Land
Leistungsträger dieser Gesellschaft ...

@Meaculpa
Das Markierte habe ich nicht geschrieben. Ich mag es nicht, wenn man in meinen Texten herumeditiert und mir so Dinge unterschiebt, die nicht meiner Meinung entsprechen!


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Btw., bemühe einfach mal einen simplen Taschenrechner und rechne von den Beträgen, die nach Abzug der sozialistischen/kommunistischen Einkommenssteuern übrig bleiben, noch die anderen Abgaben ab, also Krankenversicherung, Altersvorsorge (wobei einem die Erträge von Rücklagen, wenn's den Roten nach geht, auch weggesteuert werden, und Zinsen gibt es eh keine mehr), was eben so anfällt. Für das, was übrig bleibt, hat man nicht studiert, evtl. promoviert und einen verantwortungsvollen Job angenommen. Ich hab heute morgen mit meiner Gefährtin über dieses Thema diskutiert. Die hat's auch mal überschlagen und meinte als Ergebnis nur lakonisch: "Da gibt's nur auswandern."
Ergo: Umhören, wo im Ausland man ein entsprechendes Betätigungsfeld findet, nachrechnen, was dort an Abgaben anfällt, Lebensqualität, Klima etc. dort überdenken und dann, wenn's paßt, nichts wie weg hier.
 
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