Wir sprechen hier aber schon von den potenziellen SPD-Wählern und nicht vom Durchschnitt der Deutschen.
Für eine Volkspartei ist das zumindest im Prinzip jeder.
Auch wenn ich die Agenda 2010, bis auf ein par Ausnahmen wie z.B. das mit der Zeitarbeit, für richtig halte,
hat die SPD aber den Anspruch eine Volkspartei zu sein durch die Agenda 2010 verloren.
Genauso hat, in meinen Augen, die CDU durch Merkels Willkommenskulturpolitik des Jahres 2015 den Anspruch eine Volkspartei zu sein verloren.
Die einzige Partei welche in Deutschland heute noch den Anspruch behaupten kann eine Volkspartei zu sein ist die CSU in- und auf Bayern bezogen.
Denn als Volkspartei kann man nur eine Partei bezeichnen welche mind. 40% plus x bei Wahlen erhält.
Es ging mir aber vor allem darum, dass ich eben nicht denke, dass so viele Schulz gut kannten (oder gar überhaupt kannten), dass die Motivation der SPD gewesen sein kann eine Person aufzustellen, die den Leuten sehr viel (positiv) sagt.
Nun, der Auslöser war ja letztlich Gabriel in dem er auf den Parteivorsitz und Kanzlerkanditatur verzichtet hatte und dies auch öffentlich zugunsten von Schulz erklärte. Das ist in meinen Augen der Run auf das von mir sogenannte Strohfeuer Schulz gewesen, was von den Medien dann auch entsprechend aufgenommen wurde.
Schulz als EU-Parlamentspräsident kam auch immer wieder in den Medien vor. Vorallem nach dem Brexit und bei seinem Besuch Erdogan's in der Türkei wo er sich eben anders verhielt als Merkel.
Auch wenn so manche mit dem Allerweltsnamen Schulz nichts anfangen können bzw. konnten, konnten, in meinen Augen, aber viele mit dem doch durchaus prägnanten bärtigem Gesicht etwas anfangen. Nach dem Motto: "Ach der ist der Schulz, ja der gefällt mir"