Nix mehr mit "Arbeiterpartei". Willy Brandt und Helmut Schmidt drehen sich in ihren Gräbern um.
R.
Herbert Wehner wäre hier diesbezüglich auch noch zu erwähnen, aber auch noch Erich Ollenhauer.
Alle viere müssten sich im Grabe rumdrehen, aber das werden sie nicht tun weil sie "Kinder" ihrer Zeit und somit in ihrem politischem Wirken entsprechende Zeitgenossen waren.
Die Arbeitswelt hat sich in den letzten 50 Jahren, wo die Vier vorher ihre politische Wirkung hatten, extrem verändert.
Die SPD in Deutschland hat ihre Ursprungsberechtigung aus der Zeit der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts, welche sie aber
spätestens Anfang der 1980er Jahre prinzipiell verlor.
Denn nach der Zeit des 19. Jahrhunderts fanden in Deutschland große Umbrüche statt; Deutschland wurde von der Monarchie zu einer Republik, danach für 12 Jahre eine Diktatur, aber nicht um wieder eine Monarchie zu werden, sondern eine Republik, welche bis heute Bestand hat bzw wie wir sie kennen.
Die Alte Dame SPD ist dabei aber immer die Selbe geblieben, wärend alle anderen Parteien aus Vorkriegszeit des 2. Weltkriegs, bzw. vor der Machtübernahme Hitlers 1933 sich aufgelöst hatten und sich nach 1945 neu bildeten.
Unmittelbar nach 1945 war dies für die SPD ein großes schweres Pfund was sie in die dt. Politik mit einbrachte.
Aber inzwischen sind bereits wieder 72 Jahre vergangen und die alte Dame SPD kann mit ihrer alten poltischen Doktrin, welche letztlich aus dem 19. Jahrhundert stammt, heute keinen Blumentopf mehr gewinnen.
Denn auch Martin Schulz versucht metaphorisch gesehen nichts anderes als
alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen.
Aber das funktioniert langfristig nicht mehr, Schulz kann damit höchstens einen temporären Hype erzeugen was ihm auch gelungen ist,
ich aber als politisches Strohfeuer bezeichne.