Wird aber pro Statistik genauso gemacht ........ immer folgend
Eine Million Fliegen können sich ja nicht irren... Viele sehen die Falschanwendungen in den Medien etc und glauben, dies sei immer so. Im meinem Umfeld ist dies nicht so.
Dass Meinungen durch Statistiken belegt werden, statt umgekehrt? Das ist längst nicht nur bei Statistiken der Fall, viele Leute gehen von ihren vorgefassten Ergebnissen aus und finden überall Bestätigung. Viele nennen es "sich ein Bild machen", was aber Selbstbetrug ist, denn das Bild ist wenigstens Teilweise gemacht, und wird zB durch Internetrecherche bestätigt. Subjektive/selektive Wahrnehmung nennt man das. Es ist aber ebenso sinnlos, dem Internet die Schuld zu geben wie den Statistiken, wenn viele es nicht richtig anwenden können!
mit genau dieser Begründung, einiges ist aber doch richtig. Bedeutet aber nicht, das alles richtig ist und erstrecht bedeutet es nicht, dass was man daraus macht, was andere damit machen .... richtig ist.
Was ist richig und falsch? Auf der einen Seite steht die Nützlichkeit, die aber nicht offensichtlich ist und kaum wahrgenommen wird, auf der anderen Seite, der Missbrauch, der sehr wohl wahrgenommen wird, was in der Natur der Sache liegt.
Das positive Vorzeichen zu setzen, ist schon der Selbstbetrug, was das hinterfragen schon ausschließt. Weil man damit automatisch ein Wissensgewinn voraussetzt, ebenso eine korrekte Interpretation voraussetzt, ebenso eine korrekte Erhebung voraussetzt. Was logisch ist, aber einem Selbstbetrug gleich kommt.
Bitte nicht meine Worte verdrehen

1. Positive Vorzeichen wäre einfach das gegenteil deiner Haltung - blinde Befürwortung - und ebenso falsch. Es geht eigentlich um was ganz anderes, denn 2. ist der
positive Aspekt nicht auf die Aussage bezogen, denn die kann unbequem sein. Wissensgewinn ist immer da, auch wenn es bedeutet, dass anderes Wissen verworfen werden muss, oder es kein Wissen von unmittelbaren praktischer Bedeutung ist etc.
Eine korrekte Interpretation ist zugegebenermassen missverständlich, denn die Auswertung ist eine Form der Mathematik, der Lösungsweg ist nicht "interpretationssache" mit einem "Interpretationsspielraum". Erst dann gehts richtig ans interpretieren, die Daten in einen Gesamtzusammenhang zu stellen oder Aussagen abzuleiten => rechnerisch interpretierte Tatsache: zwischen gamen und Depression besteht ein Zusammenhang (x% häufiger als sonst) => interpretation der Fakten: Fördert gamen Depression? Oder gamen Depressive lieber, evtl um sich ab zu lenken? Sind beides etwa Symptome einer Ursache, die in dieser Statistik nicht ersichtlich wird?
Denn man beeinflusst sich selbst damit, denn es muss ja richtig sein .... alleinig durch die selbst gesetzten Vorzeichen.
Ganz genau! ich glaube wir sprechen wirklich vom selben

Ich gehe jetzt nicht soweit, zu behaupten, du glaubst anti-Mainstream muss automatisch richtig sein, alleinig durch das selbstgewählte Gegenteil von etwas schlechtem
Gehe ich aber bei und sage, erst mal alles Mumpitz, habe ich diese Vorzeichen nicht, etwas zu glauben, etwas als richtig von vornherein anzusehen.
Das ist der kleine Unterschied, man hinterfragt schneller, ob es stimmt. Was in keinster Weise bedeutet, dass man dadurch alles auch als falsch erachtet. Es fällt nur diese von vornherein beeinflussende Maske, alles richtig, weg.
Du hast das genau umgekehrte Vorzeichen, was auch eine von vornherein beeinflusste Maske darstellt, denn mit überkritischem Vorgehen findet man genau das, was einem erst recht in der eigenen Meinung bestätigt, zudem fallen falsche/negative Sachen viel mehr auf, bleiben stärker hängen. Subjektive Wahrnehmung.
Hierzu, gibt es jetzt aber auch kein Umkehrschluss, da der sofortige Glaube an alles ist richtig, eine Unrichtigkeit gar nicht zulässt, bzw. absolut erschwert. Es wird dann nämlich immer nach Vergleiche gesucht, auf der Basis, das und das ist aber richtig, dann muss das ja auch richtig sein. Womit wir wieder bei Selbstvorgaukelei wieder wären.
Verständlich? Ist halt nicht so einfach zu verstehen, weil man zuerst einmal zulassen muss, dass nicht alles Wahrheit ist, was so scheint und nicht alles richtig ist, was uns als richtig eingetrichtert wird. Am Schlimmsten dabei, dass was vehement als richtig verkauft wird und immer wieder betont werden muss, es sei richtig ....... das grottenfalsche ist
(
wissen die denn nicht, das ICH im Besitz der richtige Wahrheit bin? , sagt das kleine Stimmchen

)
Sicher kann ich das verstehen, aber du hattest sicher nie eine Psychose wie ich, wo schlussendlich nichts mehr sicher war, auf alles gab es ein aber, alles war relativ, eine Frage der Betrachtensweise, nichts konnte mit Sicherheit gesagt werden oder hat eine eindeutige Konsequenz. Zum Glück wars nur eine Drogenpsychose, die verschwand mit dem Absetzen von vermeintlich Bewustseinserweiternde Drogen wie LSD und ähnlcihe.
Die einzige Lösung um nicht in das weiter oben erwähnte Dillemma zu fallen, ist das vermeiden von eindeutigen Klassifizierungen, denn die Welt ist derart komplex, dass ein simples WEltbild zwangsläufig in die Irre führt - nichts ist nur böse, negative Dinge passieren auch ohne boswillige Absichten, eine einfache Ursache für ein x-beliebiges Weltgeschehen ist fast immer falsch.
Immer dynamisch bleiben, sich auf nix fixieren...