Mainstream

ich habe nicht das gefuehl, das wir uns tatsaechlich als einzigartiges wunder betrachten,
viel eher sollen wir funktionierende wirtschaftseinheiten sein... unsere einzigartigkeit kompensieren wir dann mit lippenstift, auto und co
ein hoch auf unsere freiheit...
ich mich schon :D..aber sicher kein wunder, einzigartig reicht mir total, will also auch nicht andersartig sein..

aus wirtschaftssicht sollen wir natürlich funktionierende einheiten sein weil sie ja davon lebt...aber dazu muss man sie so auch wollen, mir ist einfaches aber persönliches wirtschaften eindeutig angenehmener, und wer standart schafft und auch definiert darf nicht darauf vertrauen das ihm alle folgen...und da uns die zügel gelockert wurden ist einzelnes darüber hinausentwickeln natürlich lange im gange.
der mainstream von heute wird nicht allzulange mehr lebensfähig bleiben weil der drang sein eigenes leben mehr zu definieren längst am laufen.

lippenstift, auto und co hat mit einzigartigkeit schon lange nichts mehr zu tun, sind doch nur mainstrem-accessoieres, auch zuckerl fürs ansonsten funktioneren ohne viel eigen leben...aber jedem ausserhalb gibt dieser ramsch doch schon längst nichts mehr, der fragt sich eher wieviel lebenzeit er dafür noch opfern will, oder was im persönlich dafür wichtiger ist.
 
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Im wortwörtlichen Sinn können Statistik weder Lügen noch sonst etwas tun ausser als Datensammlung zu existieren. Mit dem fettgedruckten Abschnitt drückst du dies ja genau aus, ein Passivsatz, dessen handelnde Subjekt nicht die Statistik, sondern eine unerwähnte Gruppe von Menschen. Das mag wie Haarspalterei klingen, soll aber verdeutlichen, dass nicht die Statistiken verlogen sind, sondern allenfals ihre Interpretation (durch Menschen).

Wir nähern uns gewaltig an, ohne dass du es merkst ...... aber du schreibst es.

Statistiken sind aussagelos. Erst wir machen daraus etwas, egal in welcher Richtung, mit dem Wissen, die Erhebung der Statistik könnte falsch sein. Und Letzteres wissen wir.

Zum ersten Teil, ich sehe jetzt was du meinst, aber das wirft neue Fragen auf
1. Also einfach gendankenlos wie Schafe hinterherzulaufen ist falsch oder?

eigentlich logisch. Die Gefahr dabei, dass man nicht mehr hinterfragt, vielleicht es auch gar nicht will.

2. Was aber ist, wenn eine eigene Meinung gebildet wird, aber zufälligerweise zum Teil oder ganz trotzdem im Mainstream liegt?

ist vorgenannt schon beantwortet. Wer sagt uns das, dass es eine eigene Meinung des einzelnen ist, oder doch nur ein hinterherlaufen, weil man die Meinung nur annimmt.

3. Macht es einen Unterschied, wenn man statt dem Mainstream einer Minderheit hinterherlauft?

Nein, macht in meinen Augen keinen Unterschied, solange man hinterherläuft ..... egal in welcher Richtung. Beides fatal, fängt man hingegen an zu hinterfragen, glaubt man nichts mehr, stellt alles in Frage, womit kein Mainstream mehr eine Zugkraft hätte.

Wenn du den Mainstream jedoch nur als Menschen die den anderen hinterherlaufen definierst, sind wir wieder am Anfang, und die Aussagen verlieren wieder an Bedeutung, denn diese spezielle Form von Mainstream ist nicht DER Mainstream.

Ist auch schon vorgenannt quasi beantwortet. Wir wären tatsächlich am Anfang, bei selbstdenkenden Menschen, die sich durch nichts beeinflussen lassen. Ein Horror jeder Regierung, jeder Staatsmacht.

Dann kämen wir wieder zur unbeantworteten Frage: Wie kommt man von der Anzahl gleicher Meinungen auf deren Wahrheitsgehalt??

Und da haben wir es wieder, wie viele gleiche Meinungen ergeben eine Wahrheit? Keine, da alles einzelne Lügen. So betrachtet wird es erst interessant.
Wir schustern so viele gleiche Meinungen zusammen, bis es passt und die Menschen dem folgen. Dann haben wir Mainstream. Der Wahrheitsgehalt ist uninteressant, da der Glaube reicht. Schon von Ansatz des Hinterherlaufens her und dann ist es Wahrheit.

Das gleiche wie mit den Statistiken, es ist doch wahr, wenn wir dem Ansatz glauben schenken. Fatal?
 
Natürlich kann es nicht sein, einfach die selbe Denkensweise einfach unter anderem Vorzeichen (pro stat kontra) zu haben und als die richtige zu erklären.

Wird aber pro Statistik genauso gemacht ........ immer folgend

Nur stammt das behauptete aufklärerische nicht aus einer subjektiven Wertung oder Glaube, sondern aus einer ganz anderen Argumentationsweise. Viele Grundlegende Erkenntnisse aus Natur und Gesellschaft gäbe es ohne Statistik gar nicht, keine Vererbungslehre (Züchtung...), keine Prognosen, schwierige oder unmögliche Erkennung von Gesundheitsrisiken etc etc. Ein hypotetischer Zustand, der nicht unbedingt als Aufgeklärt bezeichnet werden könnte ;)

mit genau dieser Begründung, einiges ist aber doch richtig. Bedeutet aber nicht, das alles richtig ist und erstrecht bedeutet es nicht, dass was man daraus macht, was andere damit machen .... richtig ist.

Positive Aspekte nehmen, bedeutet eben den Wissensgewinn nutzen, der sich im Rahmen der korrekten Interpretation ergibt, und nicht etwa als Quelle manipulativer Argumente nutzen!

Das positive Vorzeichen zu setzen, ist schon der Selbstbetrug, was das hinterfragen schon ausschließt. Weil man damit automatisch ein Wissensgewinn voraussetzt, ebenso eine korrekte Interpretation voraussetzt, ebenso eine korrekte Erhebung voraussetzt. Was logisch ist, aber einem Selbstbetrug gleich kommt.
Denn man beeinflusst sich selbst damit, denn es muss ja richtig sein .... alleinig durch die selbst gesetzten Vorzeichen.

Gehe ich aber bei und sage, erst mal alles Mumpitz, habe ich diese Vorzeichen nicht, etwas zu glauben, etwas als richtig von vornherein anzusehen.

Das ist der kleine Unterschied, man hinterfragt schneller, ob es stimmt. Was in keinster Weise bedeutet, dass man dadurch alles auch als falsch erachtet. Es fällt nur diese von vornherein beeinflussende Maske, alles richtig, weg.

Hierzu, gibt es jetzt aber auch kein Umkehrschluss, da der sofortige Glaube an alles ist richtig, eine Unrichtigkeit gar nicht zulässt, bzw. absolut erschwert. Es wird dann nämlich immer nach Vergleiche gesucht, auf der Basis, das und das ist aber richtig, dann muss das ja auch richtig sein. Womit wir wieder bei Selbstvorgaukelei wieder wären.

Verständlich? Ist halt nicht so einfach zu verstehen, weil man zuerst einmal zulassen muss, dass nicht alles Wahrheit ist, was so scheint und nicht alles richtig ist, was uns als richtig eingetrichtert wird. Am Schlimmsten dabei, dass was vehement als richtig verkauft wird und immer wieder betont werden muss, es sei richtig ....... das grottenfalsche ist :D
 
naja, schoen dass es mal jemanden auffaellt... dieser widerspruch kommt ja zweimal vor, beide male unmittelbar hintereinander....

im grunde wollte ich unter anderem darauf hinaus... war schon etwas "trollig" der eroeffnungspost

ich habe nicht das gefuehl, das wir uns tatsaechlich als einzigartiges wunder betrachten,
viel eher sollen wir funktionierende wirtschaftseinheiten sein... unsere einzigartigkeit kompensieren wir dann mit lippenstift, auto und co
ein hoch auf unsere freiheit...

ein mainstream mit den inhalt: bruederlichkeit im wirtschaftsleben, gleichheit im staats- und rechtswesen sowie freiheit im geiste, liesse den menschen, mMn, sein potenzial erhoehen... ( ich nenn das jetzt mal demokratischen kommunismus, aber koennte es auch iofhwnuaghfjpoifnui nennen)


und meine meinung koennte nicht weiter weg sein, als im eingangspost beschrieben....

Also Ahriman. Du zeigst nicht deine eigene Meinung auf, sondern zeichnest das Bild einer Mainstreamhaltung, während die eigene Meinung aus den aufzeigenden Aspekten wegen, verschwiegen wird.

Gut so weit.

Deinem Gefühl stimme ich fast bei, wenn es um die Einzigartigkeit der Menschheit geht, aber solange Mainstream in der mehrheitlichen Weise im Wesentlichen des Menschen persönlich unbeteiligt bleibt, wird es dieses Wunder der Einzigartigkeit auch nicht geben.

Im Einzelfall ist es, meine ich, doch vorhanden, wenn auch in der Minderheit. Es heißt zwar im Mainstream, dass die Ausnahme die Regel bestätigen würde, doch für mich heißt es eher umgekehrt, nämlich dass ein Fehler in der Regel die Ausnahme bestätigt. Und Ausnahmen betrachten den und die Menschen dennoch als einzigartiges Wunder, sonst würden keine Stimmen zu hören sein und es wären alle ohne Ausnahmen im Mainstream gefangen. Auch jene, die dafür zuständig sind, dass es Mainstream überhaupt gibt. Es gäbe dann auch keinen, der Mainstream erkennen würde.

Was die Rädchen der Wirtschaft betrifft, so liegt es, denke ich daran, dass der eine dem Nächsten nichtmal die Butter auf dem Brot gönnt. Das Egoverhalten ist doch eine regelrechte Zucht der Mainstreamgestalter. Ohne Mainstreamplanung wäre dieses Egoverhalten der Menschen verschwindend gering.

Als ich selbst noch auf diesem Trip war, ging es mir recht übel. Der Klaus hatte ein Pferd bekommen, ein sehr stattliches, einen weißen Schimmel. Ach was war ich neidisch damals. Ich wollte auch dieses Pferd unbedingt haben. Naja, allerdings nicht wirklich. Ich wollte es, weil Klaus es bekommen hatte. Der Klaus hat ein Pferd, also will ich auch ein Pferd haben. Die Sache war nur die, dass die Eltern von Klaus sich dieses Pferd nicht nur leisten konnten sondern auch den Platz besaßen, den das Pferd brauchte. Wir hatten weder die Kohle, noch den Platz. Außerdem war mein Pferdewunsch ein ganz anderer, es sollte in Wirklichkeit eine schwarze Stute sein und kein weißer Hengst.

Und dieses war "in meiner heutigen Sicht" ein mainstream gefärbtes Egoverhalten. Ich wollte etwas haben, dass ich gar nicht haben wollte.

Heute will ich nicht mehr das haben, was andere haben, sondern ich will das haben, was ich selbst haben will, was ich mir wirklich ehrlich wünsche. Und dieses Wünschen verhindert, dass Träume sterben.

Womit ich zu deiner Brüderlichkeit, Gleichheit und Freiheit komme. Da frage ich mich, wie kann etwas Freiheit sein, wenn alles gleich ist? Wo ist da das zu erhöhende Potential, von dem du sprichst? Das Aufwerten dessen?

Demokratischer Kommunismus wäre für mich schon fast das Gegenteil, denn wo kann es im Kommunismus Freiheit geben, wenn alle Werte einen festen Platz haben. Gefangene Gedanken wären da schon fast die Pflicht in der Tagesordnung. Vergleichbar mit einem Nonnenkloster oder einem Internat.

Im Mainstream können solche Werte wie Freiheit gar nicht erst geboren werden. Wer die Freiheit zu spüren bekommt, tritt aus der Welt des Mainstreams aus und lebt mit den Konsequenzen der Ächtung.

Also in Sachen Mainstream bin ich da doch äußerst skeptisch, dass da je etwas Sinnvolles sich gestalten könnte, denn dann müsste die Kaste der Mainstreamplaner selbst eingereiht werden und die Kaste der Ausnahmen würden sich auflösen und Generationen weiter wüsste die Menschheit gar nicht mehr, dass sie existiert.
 
Zitat von Leonard
Statistiken sind durchaus sehr aussagekräftig,
es kommt nur darauf an was man erklären möchte oder aufzeigen will.

Man kann sie negativ oder positiv deuten,
und das gilt auch für dich,FIWA

So machst du z.B. die Statistiken schlecht und mies,weil du in ihnen nur den negativen Aspekt berücksichtigst den Statistiken mit sich bringen.
Die Seite der Aufklärung in einer Statistik willst du aber nicht sehen,weil du sie sofort zu deinen Gunsten wieder auslegst,weil sie manipulativ sind.

Du machst das selbe mit den Statistiken was du ihnen vorwirfst!
Nöö, ich mache gar nicht das selbe.

Du nimmst sie ernst und machst diese Statisken damit für dich selbst als aussagekräftig, siehst sogar eine Aufklärung. Alleinig durch diese Einstellung und zwar global gesehen.

Ich nehme sie halt nicht ernst und hinterfrage dadurch, würde ich nicht tun, wenn ich sie als aussagekräftig und aufklärend erachtend würde. ;)

Siehst du diesen kleinen Unterschied ?

Doch du machst das selbe was du den Statistiken vorwirfst.
Ich nehme Statistiken nicht generell ernst,aber ich lehne sie auch nicht generell ab.So führt ein jeder der ein Haushaltsbuch führt seine eigene Statistik,was er so im Monat und auf das Jahr gerechnet ausgibt.Das ist sogar sehr sinnvoll.
Die Frage ob die Erhebung von Statistik überhaupt stimmt ist in meinen Augen ein Vorwand um Statistik generell abtzlehnen.Hier sind wir im Prinzip schon bei Verschwörung und dem Misstrauen gegenüber allem was scheinbar von oben kommt,womit dann auch der Mainstream gemeint ist,und beim schwarz-weiss denken.
So ist es aber für mich indiskutabel.
Ein Rechtssystem wie es in der EU üblich ist geht ja auch nicht von der Schuld des Angeklagten aus,sondern von seiner Unschuld.Erst wenn es Anhaltspunkte für Lügen gibt wird hinterfragt.
Du scheinst,wie ich dich verstehe,grundsätzlich zu hinterfragen.Das Problem was ich allerdings dabei sehe ist dass man sehr schnell dabei Opfer seines eigenen Selbstbetruges wird,denn wer ist schon wirklich unkonditioniert?
 
Wird aber pro Statistik genauso gemacht ........ immer folgend

Eine Million Fliegen können sich ja nicht irren... Viele sehen die Falschanwendungen in den Medien etc und glauben, dies sei immer so. Im meinem Umfeld ist dies nicht so.
Dass Meinungen durch Statistiken belegt werden, statt umgekehrt? Das ist längst nicht nur bei Statistiken der Fall, viele Leute gehen von ihren vorgefassten Ergebnissen aus und finden überall Bestätigung. Viele nennen es "sich ein Bild machen", was aber Selbstbetrug ist, denn das Bild ist wenigstens Teilweise gemacht, und wird zB durch Internetrecherche bestätigt. Subjektive/selektive Wahrnehmung nennt man das. Es ist aber ebenso sinnlos, dem Internet die Schuld zu geben wie den Statistiken, wenn viele es nicht richtig anwenden können!
mit genau dieser Begründung, einiges ist aber doch richtig. Bedeutet aber nicht, das alles richtig ist und erstrecht bedeutet es nicht, dass was man daraus macht, was andere damit machen .... richtig ist.

Was ist richig und falsch? Auf der einen Seite steht die Nützlichkeit, die aber nicht offensichtlich ist und kaum wahrgenommen wird, auf der anderen Seite, der Missbrauch, der sehr wohl wahrgenommen wird, was in der Natur der Sache liegt.

Das positive Vorzeichen zu setzen, ist schon der Selbstbetrug, was das hinterfragen schon ausschließt. Weil man damit automatisch ein Wissensgewinn voraussetzt, ebenso eine korrekte Interpretation voraussetzt, ebenso eine korrekte Erhebung voraussetzt. Was logisch ist, aber einem Selbstbetrug gleich kommt.

Bitte nicht meine Worte verdrehen ;) 1. Positive Vorzeichen wäre einfach das gegenteil deiner Haltung - blinde Befürwortung - und ebenso falsch. Es geht eigentlich um was ganz anderes, denn 2. ist der positive Aspekt nicht auf die Aussage bezogen, denn die kann unbequem sein. Wissensgewinn ist immer da, auch wenn es bedeutet, dass anderes Wissen verworfen werden muss, oder es kein Wissen von unmittelbaren praktischer Bedeutung ist etc.
Eine korrekte Interpretation ist zugegebenermassen missverständlich, denn die Auswertung ist eine Form der Mathematik, der Lösungsweg ist nicht "interpretationssache" mit einem "Interpretationsspielraum". Erst dann gehts richtig ans interpretieren, die Daten in einen Gesamtzusammenhang zu stellen oder Aussagen abzuleiten => rechnerisch interpretierte Tatsache: zwischen gamen und Depression besteht ein Zusammenhang (x% häufiger als sonst) => interpretation der Fakten: Fördert gamen Depression? Oder gamen Depressive lieber, evtl um sich ab zu lenken? Sind beides etwa Symptome einer Ursache, die in dieser Statistik nicht ersichtlich wird?

Denn man beeinflusst sich selbst damit, denn es muss ja richtig sein .... alleinig durch die selbst gesetzten Vorzeichen.

Ganz genau! ich glaube wir sprechen wirklich vom selben ;) Ich gehe jetzt nicht soweit, zu behaupten, du glaubst anti-Mainstream muss automatisch richtig sein, alleinig durch das selbstgewählte Gegenteil von etwas schlechtem ;)

Gehe ich aber bei und sage, erst mal alles Mumpitz, habe ich diese Vorzeichen nicht, etwas zu glauben, etwas als richtig von vornherein anzusehen.

Das ist der kleine Unterschied, man hinterfragt schneller, ob es stimmt. Was in keinster Weise bedeutet, dass man dadurch alles auch als falsch erachtet. Es fällt nur diese von vornherein beeinflussende Maske, alles richtig, weg.

Du hast das genau umgekehrte Vorzeichen, was auch eine von vornherein beeinflusste Maske darstellt, denn mit überkritischem Vorgehen findet man genau das, was einem erst recht in der eigenen Meinung bestätigt, zudem fallen falsche/negative Sachen viel mehr auf, bleiben stärker hängen. Subjektive Wahrnehmung.

Hierzu, gibt es jetzt aber auch kein Umkehrschluss, da der sofortige Glaube an alles ist richtig, eine Unrichtigkeit gar nicht zulässt, bzw. absolut erschwert. Es wird dann nämlich immer nach Vergleiche gesucht, auf der Basis, das und das ist aber richtig, dann muss das ja auch richtig sein. Womit wir wieder bei Selbstvorgaukelei wieder wären.

Verständlich? Ist halt nicht so einfach zu verstehen, weil man zuerst einmal zulassen muss, dass nicht alles Wahrheit ist, was so scheint und nicht alles richtig ist, was uns als richtig eingetrichtert wird. Am Schlimmsten dabei, dass was vehement als richtig verkauft wird und immer wieder betont werden muss, es sei richtig ....... das grottenfalsche ist :D

(wissen die denn nicht, das ICH im Besitz der richtige Wahrheit bin? , sagt das kleine Stimmchen :D )

Sicher kann ich das verstehen, aber du hattest sicher nie eine Psychose wie ich, wo schlussendlich nichts mehr sicher war, auf alles gab es ein aber, alles war relativ, eine Frage der Betrachtensweise, nichts konnte mit Sicherheit gesagt werden oder hat eine eindeutige Konsequenz. Zum Glück wars nur eine Drogenpsychose, die verschwand mit dem Absetzen von vermeintlich Bewustseinserweiternde Drogen wie LSD und ähnlcihe.

Die einzige Lösung um nicht in das weiter oben erwähnte Dillemma zu fallen, ist das vermeiden von eindeutigen Klassifizierungen, denn die Welt ist derart komplex, dass ein simples WEltbild zwangsläufig in die Irre führt - nichts ist nur böse, negative Dinge passieren auch ohne boswillige Absichten, eine einfache Ursache für ein x-beliebiges Weltgeschehen ist fast immer falsch.
Immer dynamisch bleiben, sich auf nix fixieren...
 
Du scheinst,wie ich dich verstehe,grundsätzlich zu hinterfragen.Das Problem was ich allerdings dabei sehe ist dass man sehr schnell dabei Opfer seines eigenen Selbstbetruges wird,denn wer ist schon wirklich unkonditioniert?

Genau ....ich hinterfrage mich sogar selbst ..........

und

ich kenne auch genau das Gegenteil, dunkelschwarze Schulerziehung, in einem dunkelschwarzen Land. Genau auf schwarzer Linie getrimmt.
......... mit dunkelrot, grünen Eltern. Eine lustige Kombi. Vielleicht daher.

Genauso weiß ich aber auch, daß wir an Teile des Mainstreams gar nicht vorbeikommen, mit leben müssen, in einer Gemeinschaft.

(und das hat nun mal nichts mit unkonditioniert zu tun
 
Genauso weiß ich aber auch, daß wir an Teile des Mainstreams gar nicht vorbeikommen, mit leben müssen, in einer Gemeinschaft.

Hey FIWA,

das ist doch kein Muss. Das ist eine Entscheidung. Willst du in einer Gemeinschaft leben, weil es eine Gemeinschaft ist und du nicht alleine umherziehst oder willst du "In dieser Gemeinschaft" mitleben, weil diese Gemeinschaft dir mehr zusagt als eine andere?

Es gibt ja nicht nur allgemeine Gemeinschaften. Da gibt es auch noch Zweckgemeinschaften, gleichgesinnte Gemeinschaften, experimentielle Gemeinschaften, die in sich Entwicklungschancen haben und natürlich auch die zusammengepferchten Gemeinschaften.

Mainstream ist ja nicht so gehalten, dass Ähnlichkeiten grundsätzlich gleichbedeutend mit Mainstream Verhalten ist, sondern, das erst gar keine Eigenständigkeit aufkommt und gefördert wird.

Die Unterdrückung der eigenen Selbstverantwortung zur Abhängigkeit hin ohne freie Entscheidungsmöglichkeiten. Das ist Mainstream Non Plus Ultra.
 
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Sicher kann ich das verstehen, aber du hattest sicher nie eine Psychose wie ich, wo schlussendlich nichts mehr sicher war, auf alles gab es ein aber, alles war relativ, eine Frage der Betrachtensweise, nichts konnte mit Sicherheit gesagt werden oder hat eine eindeutige Konsequenz. Zum Glück wars nur eine Drogenpsychose, die verschwand mit dem Absetzen von vermeintlich Bewustseinserweiternde Drogen wie LSD und ähnlcihe.

Unter den Gegebenheiten könntest das auch gar nicht machen, denn dann würde man in eine düstere Welt verfallen ...... keine Frage.

Aber ich verstehe was du meinst, verstehe auch eure Befürchtungen hier ........ würde es auch vielleicht als Angst bezeichnen, sich in negativer Denke zu verstricken.

Aber, auch das kenne ich nicht, ich hinterfrage, sehe das Negative und ziehe im Endeffekt das Positive für mich daraus.
Das, das schlimm auf andere wirkt, die zu Sinnkrisen neigen, gar keine Frage, das kenne ich.

Ganz simpel gesagt, ich hinterfrage, kann ich persönlich nur, wenn ich erstmal nichts als positiv sehe und ziehe dann meine eigenen Schlüsse daraus. Die genauso positiv sein können, oder auch durch das Auschalten / Umschiffen des Negativen zum Positiven getrimmt werden.

Denn eines ist mir persönlich klar, die Welt ist nicht sicher, alles ist relativ ...... in jeglichem Betrachtungswinkel ...... ergo, muss ich persönlich für mich hinterfragen, denn es ist nichts sicher. Oder ganz simple, daß ist die Realität. Es gibt nicht Sicheres .......... höchstens Eines, das ist so sicher wie die Geburt.
 
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