Magische energie und der angstdämon

Ich nenne das Angstfokussieren.
Angst ist wie ein möglicherweise bedrohlicher Hund.
Schau ihm direkt in die Augen.
Ein Hund möchte dominiert werden, dann ist er im "domus", im Haus, und bewacht es.
Sonst ist er "aus dem Häuschen", fühlt sich nicht geborgen, weiß nicht wohin, und wird aggressiv.
Angst möchte eben in diesem Sinne beherrscht werden, behaust werden, ein Heim finden.
Ein Hund möchte wissen wer sein Herr ist.

Also:
Geh nicht näher ran, versuche nicht ihn zu vertreiben, zu erziehen, zu besänftigen oder vor ihm wegzulaufen.
Füttern auch verboten.
Einfach in die Augen schauen.
Atmen. Weiter atmen. Und noch weiter atmen.
Und sie löst sich so sicher auf wie die Sonne den Frühnebel auflöst.
Und der Hund zieht den Schwanz ein und wird zu einem wertvollen Wachhund.
 
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Angenommen ich habe Angst vor irgendwas, dann suche ich mal, weshalb ich Angst habe. Ist die Angst berechtigt? etc. etc.

ja - so sehe ich das auch......

Wer einen Fehler erkennt ist offen für Neues, ... .
Also wer die Angst erkennt hat schon mal einen riesengrossen Schritt gemacht.
Sprichwort:
Die Angst stand vor der Tür und ich öffnete die Türe und sah, dass niemand davor war.

.....und wenn mensch erkannt hat, dass eine angst ein fehler ist, dann kann er in die angst hineingehen und sie so auflösen.
'schau an, da steht ja gar keiner vor der türe.'


wenn ich wüsste, wie die ersten Menschen gelebt haben, könnte ich diese Frage beantworten,

so bleibt mir nur die Vermutung, dass es in solchen Zeiten wahrscheinlich als Erstes ums überleben ging... vielleicht gab es Gruppen, die zusammenhielten,

ich denke, wie das mit der Angst funktioniert, sie ist erst mal Intuition, Vorsicht, etwas, das einen warnt.. das Gefühl, das jeder in sich trägt, mehr oder weniger,

bis ein Unglück passiert oder jemand so viel Druck ausübt, dass richtige Angst entsteht..

das ist nur meine Meinung...

ich denke, dass es durchaus möglich ist sich vorzustellen, wie die ersten menschen gelebt und empfunden haben.

sicher - zuerst war mal der überlebensinstinkt da - so wie er bei jedem tier vorhanden ist - auch bei jeder pflanze...

aber nach und nach wurde bewusstsein entwickelt - allerdings ein bewusstsein, dass noch über keinerlei informationen - kein wissen - über natürliche zusammenhänge verfügte.

das bewusstsein hat begonnen die gefahren der naturgewalten zu erkennen- eine neue kraft ist ins spiel gekommen, die gefahren bewältigen zu lernen - der verstand.
die gefahren haben die kreativität (mit dem verstand) wachsen lassen -
aber die unwissenheit hat zugleich auch die ängste ausgelöst.

und die menschen haben begonnen erklärungsmodelle zu erfinden -
sie haben begonnen sich etwas vor-zustellen.

z.b. strafende bzw. belohnende gottheiten -
dämonen etc. -
gut und böse.
das erdenken von gut und böse hat die menschen untereinander entzweit....

und damit wurden die ganz natürlichen ängste um die vorgestellten ängste -
und die selbstgeschaffenen gefahren -
bereichert -
über die wechselwirkungen bis zum heutigen tag.

meine meinung -
und auch meine meinung, dass wir nicht auflösen können, was wir nicht von den ursprünglichen ursachen her verstehen.
 
Liebe Maria45,
wird zu einem wertvollen Wachhund.
Das finde ich eine sehr wichtige Aussage, ein wenig Angst, bzw. Respekt vor Dingen zu haben ist auch ein guter Schutz.
Vielen Dank :umarmen:
lg
Cyrill
 
Schlangenstab: Liebe Maria45,
maria45: wird zu einem wertvollen Wachhund.
Das finde ich eine sehr wichtige Aussage, ein wenig Angst, bzw. Respekt vor Dingen zu haben ist auch ein guter Schutz.
Vielen Dank :umarmen:
lg
Cyrill


schau, alle Dinge möchten doch einfach nur an ihren Platz.
Sie wollen erkannt werden als das was sie sind.
Mehr nicht.
So bringt das Leben jedem von uns alle möglichen Erscheinungen und fragt den "Adam" in uns genauso wie die EWIGE im Garten Eden ihm alle Tiere bringt, wie wir sie "nennen", das ist, welchen "schem" wir ihnen geben.

Und so wie sie heißen, da(s) sind sie dann.
deshalb ist hebräisch "schem" Name und "schamm" "da". Eben da.

Deshalb ist das Reden vom Loslassen so ein Blödsinn. Ich kenne Leute die machen seit 12 Jahren eine Therapie und wollen XY loslassen, loslassen, loslassen, aber verdammte Hacke, es klebt irgendwie immer noch an ihnen wie festgewachsen...

Schau die Dinge an, lös das X nach Y auf, erkenne ihre Funktion, und so gibst du ihnen ihren Platz, und du weisst gar nicht wie schnell du sie losgelassen hast.

Wenn du weisst, wo die Angst ihren Platz hat, dann darf sie doch da sein und dient. Sie will erkannt werden, deshalb in die Augen schauen. Nicht ablenken lassen durch gelegentliches Gebelle.

Wenn du weisst, wo der Zweifel seinen Platz hat, dann darf er doch da sein und dient.
und so ist es mit allen "Schatten" oder "Dämonen".

Jesus in der Wüste wird vom Teufel (man könnte auch übersetzen "von der Verwirrung", wer es nicht so gerne personalisiert) versucht, und als die Versuchung überstanden ist:

Matthäus 4,11: Dann verläßt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herzu und dienten ihm.

Dieselben Kräfte, die vorher "dagegen" waren, sind plötzlich "dafür", dienen.
Die Verwirrung weicht, klares Erkennen macht sich breit.
Der Nebel hebt sich, eine klare Sicht.
 
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