ach, Du meine Güte. WEIL DU es so festgelegt hast u. es allgemein gültig ist, bin ICH komisch *lach Nun gut. Fragt sich, wer hier welchen Horizont hat. Sorry, das ist mir viel zu oberflächlich! Ciao
Dein zweimaliges Verabschieden von mir und dennoch immer weiterschreiben und auf meine Beiträge bezugnehmen hat schon was unklares... Typisch für Muster, in denen man gefangen ist.
Das andere, wo du hörst, dass DU komisch bist, ist auch so ein Kind-ich-Mechanismus. Ich hatte gefragt, ob du DEIN VERHALTEN nicht komisch findest. Das Kind-ich kann nicht trennen zwischen ICH und VERHALTEN.
Wenn dich der Thread zu sehr triggert, würde ich empfehlen, fernzubleiben. Abwertungen in Form von "das ist mir viel zu oberflächlich" sind da hilfreich. Oder auf die Humorebene gehen mit *lach... schafft auch Distanz. Also wenn es dir hilft, ja, natürlich ist das hier viel zu oberflächlich.
Es ist ja ein heißes Pflaster, auf dem ich mich hier bewege. Klar ist, dass ein Forum kein Ort ist, um direktemang Traumatherapie zu machen. Also was kann ich hier bringen? Ich kann den Einstieg in eine Traumatherapie liefern.
Ich sehe Traumatherapie wie eine OP an. Und man fängt ja auch nicht auf dem Küchentisch an, eine Herz-OP durchzuführen. Aber wie bei einer guten OP braucht man eine Aufklärung. Das ist Schritt 2 in der Traumatherapie. Schritt 1 ist übrigens Stabilisierung. Die Aufklärung findet auf der Erwachsenenebene statt, und sie sichert die Kooperation des Erwachsenen-ichs.
Und in dieser Phase, im Schritt 2, kann man jederzeit ohne Schaden aussteigen, darf abwehren, zweifeln, projizieren, abwerten, soweit es für die eigne Stabilität erforderlich ist.
Wenn man genau hinhört, stecken in diesen sich da zeigenden Mustern schon weitere Wegweiser drin. Dir ist es zu oberflächlich, das ist die Sehnsucht nach der Heilung, das ist eine starke positive Kraft. In einer Therapie würde ich das noch verstärken, zb in der Form von "so viele Jahre, und immer noch kein Ende. Und jetzt, endlich, soll sich doch etwas verändern." Oder: "wie schnell dürfte es sich denn ändern? was denken Sie, brauchen Sie Minuten oder Wochen oder noch ein paar Jahre?"
Und ich weiß, dass das, was ich hier schreibe, paradox ist. Einerseits gehe ich nicht in den Therapiemodus, andererseits natürlich doch, auch wenn ich nur so tue als ob. Und genau diese Doppelbotschaft von Realität und Virtualität fängt das Erwachsenen-ich auf sowohl in seiner Realitätsbezogenheit wie auch in seinen die Realität auflösenden Zweifeln und erzeugt ein magisches Volt, einen Spannungsraum.