Magie und Mystik

Ich bin doch nur neugierig, wie es denn bei den Kindern ist nach deiner Erfahrung, bei denen es nicht so ist? Wie ist es denn dann?

Kinder wissen was richtig und falsch ist. Was stimmig ist und wissen wer sie sind. Sie erkennen wer sie sind und wer die Erwachsenen sind, oder auch, dass die Erwachsenen nicht sie selbst sind.

Kinder wissen genau, wann sie etwas sagen dürfen und wann besser nicht. Manche Kinder brauchen sehr viel Bedinungslosigkeit, um ehrlich zu sein. Und ich rede von Kindern unter 4 Jahren.

Kinder wissen genau, dass Mama es nicht böse meint, sondern einfach selbst Probleme hat. Sie erdulden die Qualen, werden aber in ihren Grundfesten nicht erschüttert. Auch Kinder übernehmen Muster, aus Not, um in ihrem Umfeld klar zu kommen, aber sie erkennen auch, wann sie das tun und dass sie gerade nicht das tun, was sich in ihnen regt, getan werden zu wollen!

Erwachsensein heißt oft Entfremdung von sich selbst. Ich halte es eher so: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, die die sich noch nicht in Konzepten verloren haben.

Ich sage nicht, dass ALLE Kinder so sind, aber es gibt sie :-)
 
Werbung:
Es ist wohl eher so, dass Du dir deine Wahrnehmung in deine Konzepte packst, damit es alles schön spannend bleibt*g Das ist so nicht richtig: Die Bewusstheit kann gar nicht fehlen, denn sie ist IMMER da!
Was durch Erwachsenwerden in diesem Gesellschaftszwang geschieht, ist ein Rollenaufbau, Personenaufbau und der Kontakt zum Bewusstsein, das Erkennen dessen, geht in den Hintergrund, aber nicht verloren!
Das Bewusstsein für die Dinge dieser Welt geht eher in den Hintergrund und die Einordnung in Konzepte bestimmt das Leben. Man bewegt sich auf einer Bühne und spielt Theater! Manche gut, mancher weniger.
Ja, Entwicklung ist eben genau das Ablegen der Rolle, das Erkennen der Rolle und die Verbindung mit dem Bewusstsein, das Erkennen der Bewusstheit, die nie verloren war! Ich kann auch nicht erkennen, dass jedes Kind unbedingt erwachsen werden will. Das Wachstum des Körpers geschieht einfach und die Vokabeln, die es für die jeweilige Zeit braucht, lernt es nebenbei. Erfahrung ist der Antrieb, SEIN, fühlen, spielen.

Mag ja sein, dass deine Beobachtungen auf viele zugetroffen haben. ABER.. dennoch kann es nicht sein, dass Konzepte, wie Menschen sind, eine Grundlage sind für therapeutisches Vorgehen. Therapie ist genau das Gegenteil: Einlassen auf das, was gerade ist. Einen schönen Tag die Damen*g

Ja, der individuelle approach ist natürlich absolut primär. Dennoch gibt es häufige muster.
Es ist wie mit allem: wer s selbst nicht erlebt hat weiss nicht wie es ist und was es macht.
Ist doch mit allem so, missbrauchtwerden, erleuchtung, kinderkriegen, bedingungslos geliebt werden... Etc
 
Genau. Hab hier einige Borderliner, da bekommt man einges mit.
Auch viele sogenannte Satanistengeschichtchen, wo sich Opfer gar rituell missbraucht glauben, sind meines Wissens fast immer haltlos.
Aufmerksamkeitsdefizit.

Ich will das nicht pauschalisieren, aber es sollte gelegentlich in Erwägung gezogen werden.

Sicherlich gibt's auch reichlich Missbrauch, welcher nie bekannt wird.
Insbesondere bei Männern.

Mit Borderlinern habe ich fast gar keine Erfahrungen bisher gemacht. Mein Kontakt mit Boderliner beschränkt sich vielleicht zusammengefasst auf fünf Stunden meines Lebens.

Satanistengeschichten sind auch nicht so mein Ding, klingt eher pubertär.

Das ein Mann missbraucht wurde ist mir noch nie unter gekommen. Ist für das männliche Geschlecht vielleicht schambehafteter?
 
Wenn du den christlichen Gott zum Thema hast, kommst du an der Bibel nicht vorbei. Und dass du vom christlichen Gott sprichst, steht in deiner vorherigen Antwort. Du verwirrst mich. :schmoll:

Sorry, das war nicht meine Absicht...

Formuliere ich die Frage um: Warum lässt Gott all das Schlechte in der Welt zu? Wobei dann die Angelegenheit offen bleibt, um welchen Gott es sich dabei handelt. Muss also nicht der christliche Gott sein.
 
Es ist wohl eher so, dass Du dir deine Wahrnehmung in deine Konzepte packst, damit es alles schön spannend bleibt*gDas ist so nicht richtig: Die Bewusstheit kann gar nicht fehlen, denn sie ist IMMER da!
Was durch Erwachsenwerden in diesem Gesellschaftszwang geschieht, ist ein Rollenaufbau, Personenaufbau und der Kontakt zum Bewusstsein, das Erkennen dessen, geht in den Hintergrund, aber nicht verloren!
Das Bewusstsein für die Dinge dieser Welt geht eher in den Hintergrund und die Einordnung in Konzepte bestimmt das Leben. Man bewegt sich auf einer Bühne und spielt Theater! Manche gut, mancher weniger.
Ja, Entwicklung ist eben genau das Ablegen der Rolle, das Erkennen der Rolle und die Verbindung mit dem Bewusstsein, das Erkennen der Bewusstheit, die nie verloren war! Ich kann auch nicht erkennen, dass jedes Kind unbedingt erwachsen werden will. Das Wachstum des Körpers geschieht einfach und die Vokabeln, die es für die jeweilige Zeit braucht, lernt es nebenbei. Erfahrung ist der Antrieb, SEIN, fühlen, spielen.
Mannoman, watnen Sammelsurium von Konzepten. Aber jeder nach seiner Façon, sag ich... :)

Mag ja sein, dass deine Beobachtungen auf viele zugetroffen haben. ABER.. dennoch kann es nicht sein, dass Konzepte, wie Menschen sind, eine Grundlage sind für therapeutisches Vorgehen. Therapie ist genau das Gegenteil: Einlassen auf das, was gerade ist.
Oh lasst noch mehr Eurer vortrefflichsten Weisheiten in mein Ohr träufeln... Sagt nur schnell, damit ich mich derselben Weisheiten auch noch anderswo versichern kann: wo habt Ihr derartiges gelernt? Oder seid Ihr gar Begründerin einer völlig neuen Therapieform? Egal, jedenfalls herzlichen Glückwunsch zu solchen fundamentalen Erkenntnissen.
 
Schattenwächter;4493201 schrieb:
Nimm ein paar härtere Attribute mit rein um die Weichheit auszugleichen.
Das was du schriebst ist relativ passiv und schwelgend.

Du brauchst aber aktiv und klar.

Wenn du sagst heilen, lieben und leben sei passiv, dann lebst definitiv auf einem anderen planeten als ich...
 
Kinder wissen was richtig und falsch ist. Was stimmig ist und wissen wer sie sind. Sie erkennen wer sie sind und wer die Erwachsenen sind, oder auch, dass die Erwachsenen nicht sie selbst sind.

Kinder wissen genau, wann sie etwas sagen dürfen und wann besser nicht. Manche Kinder brauchen sehr viel Bedinungslosigkeit, um ehrlich zu sein. Und ich rede von Kindern unter 4 Jahren.

Kinder wissen genau, dass Mama es nicht böse meint, sondern einfach selbst Probleme hat. Sie erdulden die Qualen, werden aber in ihren Grundfesten nicht erschüttert. Auch Kinder übernehmen Muster, aus Not, um in ihrem Umfeld klar zu kommen, aber sie erkennen auch, wann sie das tun und dass sie gerade nicht das tun, was sich in ihnen regt, getan werden zu wollen!

Erwachsensein heißt oft Entfremdung von sich selbst. Ich halte es eher so: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, die die sich noch nicht in Konzepten verloren haben.

Ich sage nicht, dass ALLE Kinder so sind, aber es gibt sie :-)

Die überwiegende Mehrzahl aller normalen Kinder sind nicht so. Sonst würden sich wohl nicht 95% aller Scheidungskinder unter 12 die Schuld an der Scheidung der Eltern geben. Das sind Tatsachen. Was du da aufbaust, sind Konzepte, wie Kinder am liebsten sein sollten. Solche Art von Konzepten nennt man auch Wunschdenken.
 
Das hängt mit der Psychologie von Traumatisierungen zusammen. Genauso, wie das Kleinkind-Ich unbewusst eine Doppelstrategie von Verleugnung (es ist gar nichts passiert) und (falls doch etwas passiert sein sollte) Nett-und-lieb-sein verfolgt, weil es sich selbst die Schuld an den Erlebnissen gibt, und so versucht zu erreichen, dass das Schlimme nicht wieder passiert.

Diese Dinge folgen ein paar psychologischen Grundgleichungen. Eine davon ist: Gutes wird belohnt, Böses wird bestraft. Das lernt jedes Kind mit zwei Jahren. Bin ich lieb, lächelt Mama, kriege ich Stress, hab ich was falsch gemacht.

Eine andere Grundannahme der kindlichen Psychologie ist: Eltern sind a priori gut.

Aus diesen beiden Grundannahmen folgt logisch, dass - wenn etwas ganz besonders schlimmes passiert - ich als Kind offenbar ganz besonders schlimm bin. Deshalb auch der kompensatorische Versuch des besonders lieb Seins.

Diese naiven Grundannahmen finden sich aber im Unbewussten jedes Menschen, der sie nicht bewusst hinterfragt hat. Und das hat zur Folge, dass Zeugen von Traumatisierungen sich unbewusst nach demselben Schema verhalten wie derjenige, der traumatisiert wurde. Daraus kommt das massenhafte Nichthingucken und/oder Verharmlosungen und/oder Schuldzuweisungen an die Opfer.

Ein Beispiel aus noch nicht allzu ferner Zeit, das auch heute noch karmisch wirkt, ist das dritte Reich und der Holocaust.

Wichtig zum Verstehen ist, dass keiner der Beteiligten sich anders verhalten kann, solange diese kindlichen Grundannahmen nicht bewusst hinterfragt wurden.

Sehr gut erklärt...
Danke für den Beitrag...
 
Werbung:
Schattenwächter;4493196 schrieb:
Formuliere ich die Frage um: Warum lässt Gott all das Schlechte in der Welt zu? Wobei dann die Angelegenheit offen bleibt, um welchen Gott es sich dabei handelt. Muss also nicht der christliche Gott sein.

Ich denke, du tappst im dunklen Tempel ziemlich im Dunkeln.
 
Zurück
Oben