Liebe und Nähe

  • Ersteller Ersteller urany
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Liebe erwartet nicht.
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Aber für mich lesen sich diese Art von Liebe-Beschreibungen so abstrakt und
irgendwie unerreichbar.....so ein bisschen wie schöne Phrasen....

Mal ehrlich ...wer kennt denn sowas durchgängig aus seinen eigenen Beziehungen???

Ist doch eher Gott-Gleich....und selbst da erhoffe ich es dann auch "nur"
 
Aber für mich lesen sich diese Art von Liebe-Beschreibungen so abstrakt und
irgendwie unerreichbar.....so ein bisschen wie schöne Phrasen....

Mal ehrlich ...wer kennt denn sowas durchgängig aus seinen eigenen Beziehungen???

Ist doch eher Gott-Gleich....und selbst da erhoffe ich es dann auch "nur"


so was gibt es gar nicht, dass ist Schwelgerei und hat mit Liebe nix zu tun.

Manche sind auch wahre Meister im Verdrängen der Realität, die träumen in ihrer
Vorstellung, wie was zu sein hat und alles was dem entgegen läuft ist nicht echt.

ja und an dem Punkt wird es hohl ....:D
 
Ich habe nicht alles verstehen können, aber ich meine, den Extrakt zitiert zu haben. Eine Liebe, die nichts tut, ist eine passive Liebe, die nur wartet, die mit einer schier unendlichen Geduld darauf wartet, endlich erfüllt zu werden.

Nein, du kannst meine Worte nur im Zusammenhang verstehen.
 
Mal ehrlich ...wer kennt denn sowas durchgängig aus seinen eigenen Beziehungen???

Ist doch eher Gott-Gleich....und selbst da erhoffe ich es dann auch "nur"
Vorab: Beziehung ist für mich nicht dieses Männlein-Weiblein-Dings, sondern bezieht sich auf jede*n, der*die mir begegnet. Mit einigen habe ich eine enge Beziehung, mit anderen nicht.

Die, mit denen ich mich wohl fühle, habe ich gerne häufiger in meiner Nähe, alle anderen entsprechend weniger. Wenn ich traurig bin und jemand ist da, der*die mich trösten kann - von dem*der ich es auch annehmen kann - dann ist das schön, aber nicht nötig. Ich kann auch alleine traurig sein. Genauso geht es mir mit allen anderen Gefühlen. Entweder es ist jemand da, mit dem ich dieses Gefühl "teilen" kann und will, oder nicht.

Wenn ich bei etwas Hilfe brauche, dann suche ich so lange, bis ich jemanden finde, der*die mir hilft, oder ich sehe ein, dass was-auch-immer eben nicht erledigt werden kann - oder erst später, wenn sich dann zufällig doch jemand findet. Wenn ich keine Hilfe brauche, sondern nur gerne welche hätte - sie aber nicht bekomme - dann mache ich meinen Kram eben alleine.

Mal geht es mir gut (meistens), mal geht es mir schlecht (kommt vor), mal geht es mir miserabel (selten).

Wenn Du das als Gott-gleich bezeichnest, dann ist das Gott-gleich. Ich finde das normal. Vermutlich sind mir Einzelgänger*innen die liebsten Freunde*innen, weil sie nix fordern und nicht enttäuscht sind, wenn ich gerade nich zur Verfügung stehe. Die sind dann natürlich im Gegenzug selbst nur dann da, wenn es ihnen gerade passt im Sinne von sie-können-und-wollen-da-sein.

Das finde ich in insofern super, weil ich ganz genau weiß: WENN diese Person bei mir ist, dann weil er*sie es WILL, nicht aus Höflichkeit oder Nettigkeit oder einem das-macht-man-so oder das-wird-von-mir-erwartet heraus.

In dem Moment entsteht dann wirkliche, echte Nähe, weil niemand in Gedanken woanders ist.
 
Vorab: Beziehung ist für mich nicht dieses Männlein-Weiblein-Dings, sondern bezieht sich auf jede*n, der*die mir begegnet. Mit einigen habe ich eine enge Beziehung, mit anderen nicht.

Die, mit denen ich mich wohl fühle, habe ich gerne häufiger in meiner Nähe, alle anderen entsprechend weniger. Wenn ich traurig bin und jemand ist da, der*die mich trösten kann - von dem*der ich es auch annehmen kann - dann ist das schön, aber nicht nötig. Ich kann auch alleine traurig sein. Genauso geht es mir mit allen anderen Gefühlen. Entweder es ist jemand da, mit dem ich dieses Gefühl "teilen" kann und will, oder nicht.

Wenn ich bei etwas Hilfe brauche, dann suche ich so lange, bis ich jemanden finde, der*die mir hilft, oder ich sehe ein, dass was-auch-immer eben nicht erledigt werden kann - oder erst später, wenn sich dann zufällig doch jemand findet. Wenn ich keine Hilfe brauche, sondern nur gerne welche hätte - sie aber nicht bekomme - dann mache ich meinen Kram eben alleine.

Mal geht es mir gut (meistens), mal geht es mir schlecht (kommt vor), mal geht es mir miserabel (selten).

Wenn Du das als Gott-gleich bezeichnest, dann ist das Gott-gleich. Ich finde das normal. Vermutlich sind mir Einzelgänger*innen die liebsten Freunde*innen, weil sie nix fordern und nicht enttäuscht sind, wenn ich gerade nich zur Verfügung stehe. Die sind dann natürlich im Gegenzug selbst nur dann da, wenn es ihnen gerade passt im Sinne von sie-können-und-wollen-da-sein.

Das finde ich in insofern super, weil ich ganz genau weiß: WENN diese Person bei mir ist, dann weil er*sie es WILL, nicht aus Höflichkeit oder Nettigkeit oder einem das-macht-man-so oder das-wird-von-mir-erwartet heraus.

In dem Moment entsteht dann wirkliche, echte Nähe, weil niemand in Gedanken woanders ist.

Also diese Beschrebung von dir gefällt mir ausnehmend gut, würde ich inhaltlich
auch unterschreiben was auch Freunde angeht.

Aber wenn es um Mann/Frau Beziehungen geht, finde ich ticken die Uhren anders...
 
Aber für mich lesen sich diese Art von Liebe-Beschreibungen so abstrakt und
irgendwie unerreichbar.....so ein bisschen wie schöne Phrasen....

Mal ehrlich ...wer kennt denn sowas durchgängig aus seinen eigenen Beziehungen???

Ist doch eher Gott-Gleich....und selbst da erhoffe ich es dann auch "nur"

Das ist das Risiko eines solchen threads. Man kommt immer wieder auf verschiedene Ebenen. Wenn jeder die für sich wichtigen Zusammenhänge machen kann, fallen die Phrasen wie von selbst weg.
Denn das ist ja die Fähigkeit des Geistes.

Wenn wir die Liebe dem Yin zuordnen, und den Geist dem Yang, so ist es der Geist, welche den Ist-Zustand der Liebe immer wieder befruchtet, damit sie sich im Idealfall "verströmen" kann. Ich finde aber, es gibt nicht nur diese sich verströmende Liebe, sondern sie hat manchmal eine ganz bescheidene, praktische Seite.
 
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Aber wenn es um Mann/Frau Beziehungen geht, finde ich ticken die Uhren anders...
Tun sie leider oft, ja. Das liegt aber an jedem Menschen selbst, ob er*sie zulässt, dass Sex alles komplizierter macht oder eben nicht. Es ist nicht zwangsläufig so, dass die Uhren anders ticken, es ist nur üblich.
 
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