Leere ... das ätherische Element?

  • Ersteller Ersteller Nica1
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zum OT bzw. Meta-Thema, kurz:
Kalachakra 2002 teilgenommen und hatte dort ein unvergessliches, persönliches Erlebnis mit dem Dalai Lama
... das hat wenig mit dem Buddha und seinem Vermächtnis zu tun, guter Haushälter, nur zur Info.
"Der mittlere Pfad bzw.
der (goldene) Weg der Mitte"


Geht es nicht gerade darum im Leben?
Gut hierzu die Mitte so zu erkennen versuchen, wie sie der Erhabene Buddha sah, und dazu hilfreich:
Jeder, gemein/gewöhnlich, geht dort wo er Mittle ver-meint... sich in Extreme verhängend oder blind wandelnd, nicht sehen.
Jemand der wahrlich nach dem Mittelpfad sucht, zu gehen versucht, solch einer vergäudet nicht eine so selten zu erlangende Menschliche Existenz.

Vielleicht gut dem Off-Topic hier dennoch den Platz zu entziehen und wenn gewünscht, ist ja Raum für weiter Themen vom Geber gegeben.
 
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Und genau dies ist die Gefahr, beim Pseudo-lee(/h)ren so nichts umsonst, ohne Schulden anzuhäufen, konsumiert werden kann. Soll "Lee(h)re" nennt man schlicht "Verwirrte Totalignoranz", guter Haushälter, oder "Common-google-oder-CC-nutzer".
Ich verstehe nur den ersten Satz, wenn überhaupt.
Logisch finde ich, dass Leere und Konsum einander ausschließen. Selbst kann ich genießen, ohne zu konsumieren. Eben die Leere genießen.
 
Hey Curcuma :) ...

Ja, meine Vermutungen gehen auch in diese Richtung. Ich tue mir da nur ziemlich schwer, das in Worte zu fassen, allein der Gedanke daran zu erkennen, was gemeint ist, löst zwar ein "ich denke, ich weiss, was er meint" aus; aber der Versuch des Ausdrückens und Erklärens scheitert hier kläglich, also, von meiner Seite her...

Nichts desto trotz kann ich mir zwar diesen Zustand vorstellen, nur kann ich mir nicht vorstellen, in diesem dauerhaft zu verweilen, das schaffen vielleicht Budd. Mönche oder indische Yogis oder halt nur Diejenigen, die zeitlebens Zeit haben, sich damit in Meditation zu befassen... verstehst Du annähernd, was ich damit sagen will? Bitte sag ja, dann wär´s mir schon leichter :). …
Das Nichtanhaften am materiellen Bewusstsein ist, denke ich, das schwierigste überhaupt, wenn nicht für unsere westlichen Lebensauffassungen unerreichbar.... aber was weiss ich schon...


Hallo @Nica1,
ich beziehe mich mal auf die buddhistischen Mönche (mit Yogis kenn ich mich nicht aus).

Der buddhistische Weg ist scheinbar nicht so einfach zu verstehen. Vielleicht viel leichter zu gehen. Das weiß ich jedoch nicht, da ich diesen Weg nicht gehe. Möglich ist heut zu Tage ja ziemlich viel.

Wenn aber, die buddhistischen Mönche, durch ihre Erfahrungen der Leere, erleuchtet werden, müssten sie ja nach ihrer Glaubenslehre ins Nirvana aufsteigen und wären nicht mehr hier auf Erden in der materiellen Welt vor Ort anwesend. Oder??? Wie jetzt???

Zu deinem letzten Satz, eine kleine Episode aus meinem Leben:

Ich gehe über eine Brücke, schaue ins Wasser und erfreue mich an der Flora und Fauna, die es zu bestaunen gibt.
Plötzlich fällt mir ein Ring von der Hand ins Wasser. Upps, da ist er weg. Und nun??? Ist er halt weg. Als materieller Wegbegleiter. Die Erinnerungen jedoch, die bleiben. Ich bin nicht hinterher gesprungen, hab auch nicht geheult oder so Zeugs. Ist halt so, wie es ist.

weg ist weg, sollte so sein, weil es so ist. (gewesen :):):))
Also so ganz schwierig ist unsere westliche Weltanschaung auch nicht. Zumindest nicht für ALLE.
 
Achja, genau, da wollte ich noch was dazu sagen.

Die Türen im Wald zB , die gibt es, die Türen gibt es überall, ich nenne sie aber eher Tore, Tore, die plötzlich auftauchen, Tore, die man schon von weitem erkennen kann, Tore, die man nur erahnt, Tore, die es zu Durchschreiten gilt, Tore, die verschlossen sind und die man nicht durchschreiten kann / darf, Tore, die man hinter sich schließt, Tore, die man immer und immer wieder öffnet, oft gezielt, aber genauso oft kommt Unerwartetes, es sind immer ganz verschiedene Tore, die zu verschiedenen Erkenntnissen, Welten, Erfahrungen führen... egal, ob sie geöffnet sind und durchschritten werden können oder ob sie geschlossen sind.

Das ist sehr interessant. (y)(y)(y)

Ich mag die "Doors" musikalisch und auch poetrisch. Tore finde ich eine gute Bezeichnung. Leider begegnen dir mir nicht im Wald. Da gibt es viele "Eingänge", "Teufelsbuchen", "Kriechsteine" und andere relevante "Zugänge" zur NAW.

Vergesst die "Wächter" nicht. (y)(y)(y)
 
Ich verstehe dich ausgezeichnet!:)

Völliges Nichtanhaften an Materie würde bedeuten, dass es dir absolut egal wäre, in der nächsten Sekunde tot zu sein.
Aber wer will das schon...
Sicher, man könnte sein Bewusstsein darauf hinarbeiten, aber wäre das der Sinn des Lebens?
Mein Ziel ist es die "Materie" zu geniesen, aber immer darauf bedacht, in der "Mitte" (im Einklang mit der Natur, bescheiden) zu leben.
Und wenn es an der Zeit ist, sich von der Materie zu lösen -(Tod), dann ist es Zeit zu gehen, ohne Angst und Umschweife.

Genau so ist es. (y)(y)(y)

Wenn es soweit ist, dann ist es so. Da braucht niemand mehr an irgendetwas festhalten. Macht das Sterben nur komplizierter, als es ist. Sicher möchte niemand mitten aus dem Leben scheiden, vor allem dann nicht, wenn noch nicht "ALLES" geklärt ist. Und dennoch passiert sowas auch. Jenen, denen, denen dies passierte, können uns nicht immer einen Hinweis geben, wie, was, wann, wieso und weshalb. Und schon gar nicht, warum.

OK. Ist nicht immer in Worte zu fassen, war ein Versuch meinerseits.:):):)
 
Ich verstehe nur den ersten Satz, wenn überhaupt.
Logisch finde ich, dass Leere und Konsum einander ausschließen. Selbst kann ich genießen, ohne zu konsumieren. Eben die Leere genießen.
Und was soll der Unterschied zwischen konsumieren, genießen, verbrauchen, essen sein? Werbestrategische Philosophie, Bauernfäner,.... Wer erhält einen nach allem hungernden, während er zusätzlich, statt zu arbeiten, seine Leere genießt. Wohl eher wie Fitnesscenter, Terapien, Ausgleichsinvestment für Übergewichtige Konsumenten.... diese Leere. Von wenig Glorie und ohne Nutzen, sondern einfach verbrauchen und hoffen, daß keine Rechnung oder Exekutor später aufdaucht.
 
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Logisch finde ich, dass Leere und Konsum einander ausschließen. Selbst kann ich genießen, ohne zu konsumieren. Eben die Leere genießen.

Mit dem ersten Satz gehe ich konform, mit dem Letzten nicht so, weil man meiner Meinung nach eine Leere nicht genießen kann und auch nicht nicht genießen. Es ist eine Leere … und die ist .... leer ...
 
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