Lasst uns mal über die AFD reden

Meinung zur AFD

  • Als reine Anti-Euro Partei fand ich sie gut

    Stimmen: 6 10,7%
  • Ohne Lucke find ich sie besser

    Stimmen: 1 1,8%
  • Gehört vom Verfassungsschutz beobachtet

    Stimmen: 16 28,6%
  • Gehört verboten

    Stimmen: 8 14,3%
  • Muss in die Regierung

    Stimmen: 11 19,6%
  • Nicht wählbar

    Stimmen: 33 58,9%

  • Umfrageteilnehmer
    56
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Naja, man muss schon sagen, die AfD ist in D ja noch nicht wirklich etabliert im Parlament. Da sind wir Euch mit der FPÖ weit voraus. :DDie gibts schon viele Jahrzehnte.
Andererseits fehlt bei uns eine wirklich liberale Partei ähnlich der FDP, sodass Protestwähler, die mit den Grünen nichts am Hut haben, dann halt FPÖ wählen.
Das erklärt z.T. dann auch ihren hohen Wähleranteil.
ja ich hätte es früher nicht gedacht,aber die FDP fehlt jetzt in D schon
 
Mehr brauchts vielleicht auch gar nicht....denn wenns in Ö wirklich 30 % stramme Nazis gäbe, dann gäbe es sehr viel mehr gewalttätige Ausschreitungen.

vielleicht nicht gerade "stramme nazis" , aber ich bin überzeugt, dass rechtes Gedankengut gerade in A und D noch sehr häufig anzutreffen ist. Es zeigt sich nur nicht mehr so offensichtlich wie "früher". Ich weiß noch , als noch in den 70ern und später es immer wieder an die Öffentlichkeit kam, dass Nazis hohe Posten bekleiden, zb. in Gerichten als Richter. Es ist doch so, dass Kinder von ihren Eltern auch ein gehöriges Maß an Prägungen erhalten. Zu sagen, dass die ganze rechte Chose nach dem Krieg vorbei wäre ist naiv.
Sowas dauert mehrere Generationen, aber nur, wenn dann nicht immer wieder rechtsextreme Meinungen ein befreien verhindern.

Selbst bei meiner Kriegsdienstverweigerung hatte ich als Entscheider einen Landgerichtsdirektor a.d. , der mich fragte:

Warum wollen sie denn nicht zur Wehrmacht !!

Jetzt kommt diese rechte hässliche Fratze wieder zum Vorschein. Ausländer, die hier schon lange leben, sagen, dass sie schräg angeguckt werden ---soweit ist es schon wieder. :-(
 
Schon der Tabubruch der Frauke Petry & Storch mit ihren Schusswaffensätzen war kein Zufall, sondern kühl kalkuliert.
Die AfD-Strategen testen seit Langem die Grenzen des demokratischen Diskurses aus.
Schon vor Monaten hatte AfD-Chef Marcus Pretzell, in Nordrhein-Westfalen (Petrys Lebensgefährte), die Verteidigung der Grenzen mit Waffengewalt als Ultima Ratio, als "Selbstverständlichkeit" bezeichnet.

& wie ich gelesen habe, waren auch aus Sicht der Partei Petrys & Storchs Sätze erfolgreich, weil sie ein Maximum an Aufmerksamkeit produzierten. Die Öffentlichkeit geht auf ihre Thesen ein, egal wie radikal diese sind.
Wie verrückt ist das eigentlich, wenn plötzlich seriöse Journalisten lange Texte recherchieren, in denen steht, dass es juristisch so einfach dann doch nicht ist mit dem Erschießen von Flüchtlingen?
Wie angemessen ist es, wenn sich Spitzenpolitiker aller Parteien an einer Gewaltfantasie rechter Provokateure abarbeiten?
So wird das, was nicht gesagt werden sollte, plötzlich sagbar.
Wenn man so möchte, dann tappen auch derartige Threads (egal ob Pro oder Kontra) in die AfD-Falle.

Man könnte meinen wir sind schon im Krieg !
Schußwaffeneinsatz wird laut gefordert, dabei handelt es sich nicht um eine feindliche Armee, die nach D will, sondern es sind nur Flüchtlinge. Irgendwelche Relationen sind hier schon aus dem Ruder gelaufen.
 
Man könnte meinen wir sind schon im Krieg !
Schußwaffeneinsatz wird laut gefordert, dabei handelt es sich nicht um eine feindliche Armee, die nach D will, sondern es sind nur Flüchtlinge. Irgendwelche Relationen sind hier schon aus dem Ruder gelaufen.

Ja Taftan, es ist so abartig krank.

Aber ich bin jetzt weg & wünsche noch einen schönen Abend, mit schöneren Gedanken.:)
 
vielleicht nicht gerade "stramme nazis" , aber ich bin überzeugt, dass rechtes Gedankengut gerade in A und D noch sehr häufig anzutreffen ist. Es zeigt sich nur nicht mehr so offensichtlich wie "früher". Ich weiß noch , als noch in den 70ern und später es immer wieder an die Öffentlichkeit kam, dass Nazis hohe Posten bekleiden, zb. in Gerichten als Richter. Es ist doch so, dass Kinder von ihren Eltern auch ein gehöriges Maß an Prägungen erhalten. Zu sagen, dass die ganze rechte Chose nach dem Krieg vorbei wäre ist naiv.
Sowas dauert mehrere Generationen, aber nur, wenn dann nicht immer wieder rechtsextreme Meinungen ein befreien verhindern.

Selbst bei meiner Kriegsdienstverweigerung hatte ich als Entscheider einen Landgerichtsdirektor a.d. , der mich fragte:

Warum wollen sie denn nicht zur Wehrmacht !!

Jetzt kommt diese rechte hässliche Fratze wieder zum Vorschein. Ausländer, die hier schon lange leben, sagen, dass sie schräg angeguckt werden ---soweit ist es schon wieder. :-(

Wahrscheinlich hast Du recht.
Da ich selber aus einer Flüchtlingsfamilie stamme, habe ich diesbezüglich keinerlei Prägungen und ich kenne auch aus meinem pers. Umfeld niemanden.
Wenn meine Mutter damals sagte, der Schuldirektor ist ein alter Nazi, dann musste sie mir erst erklären, was das ist. :D
Die Geschichtsbücher endeten damals vor dem 2. Weltkrieg.....

Und gerade Österreich ist ja bevölkerungstechnisch der reinste Schmelztiegel aus den verschiedensten Nationen. Man sehe sich nur mal das Telefonbuch an....der reine deutsche Namen ist da eher die Ausnahme :D
Von daher verstehe ich diese ganze Fremdenfeindlichkeit ja überhaupt nicht...:rolleyes:
 
Schon der Tabubruch der Frauke Petry & Storch mit ihren Schusswaffensätzen war kein Zufall, sondern kühl kalkuliert.
Die AfD-Strategen testen seit Langem die Grenzen des demokratischen Diskurses aus.
Schon vor Monaten hatte AfD-Chef Marcus Pretzell, in Nordrhein-Westfalen (Petrys Lebensgefährte), die Verteidigung der Grenzen mit Waffengewalt als Ultima Ratio, als "Selbstverständlichkeit" bezeichnet.

& wie ich gelesen habe, waren auch aus Sicht der Partei Petrys & Storchs Sätze erfolgreich, weil sie ein Maximum an Aufmerksamkeit produzierten. Die Öffentlichkeit geht auf ihre Thesen ein, egal wie radikal diese sind.
Wie verrückt ist das eigentlich, wenn plötzlich seriöse Journalisten lange Texte recherchieren, in denen steht, dass es juristisch so einfach dann doch nicht ist mit dem Erschießen von Flüchtlingen?
Wie angemessen ist es, wenn sich Spitzenpolitiker aller Parteien an einer Gewaltfantasie rechter Provokateure abarbeiten?
So wird das, was nicht gesagt werden sollte, plötzlich sagbar.
Wenn man so möchte, dann tappen auch derartige Threads (egal ob Pro oder Kontra) in die AfD-Falle.


(y)
 
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