Lasst uns mal über die AFD reden

Meinung zur AFD

  • Als reine Anti-Euro Partei fand ich sie gut

    Stimmen: 6 10,7%
  • Ohne Lucke find ich sie besser

    Stimmen: 1 1,8%
  • Gehört vom Verfassungsschutz beobachtet

    Stimmen: 16 28,6%
  • Gehört verboten

    Stimmen: 8 14,3%
  • Muss in die Regierung

    Stimmen: 11 19,6%
  • Nicht wählbar

    Stimmen: 33 58,9%

  • Umfrageteilnehmer
    56
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Was auch nicht korrekt wäre, weil Du dann differenzieren musst, dass in den Ballungsgebieten mal eben 20 Flüchtlinge auf 80 kommen und an anderen Orten gar keine.
Nun, es wäre etwas schwierig geworden, im Bild vom Haus mit seinen 80 Bewohnern, den einen Flüchtling darin ungleichmäßig zu verteilen... :)
Und die Quote von 20 zu 80 halte ich für ziemlich abenteuerlich, wo hast du die her? So etwas kann es geben, wenn einem kleinen Dorf, in dem es zufällig ein leerstehendes Tagungshotel oder so etwas gibt, 100 Geflohene und Asylsuchende zugewiesen werden. In einem Ballungsraum wird das schwierig. Köln z.B. müsste 250.000 Menschen aufnehmen, um auf ein Verhältnis von 20:80 zu kommen.
Aber bevor du jetzt versuchst, mich in irgendwelche Rechenspielchen hineinzuziehen - mir ist schon klar, dass sich der Ausländeranteil beliebig erhöhen lässt, wenn man den Radius um so eine Flüchtingsunterkunft nur klein genug wählt. :D

Die Waffe ist dann übrigens tatsächlich die Entwicklung, dass Wohngebiete im sozialen Status massiv abbauen und die Leute, die es sich leisten können, einfach umziehen - oder auswandern.
Ist das so? Woher hast du das, aus den Beiträgen vom GrauenWolf? :whistle: Hast du irgendwelche Belege dafür, dass das ein flächendeckendes Problem ist, das tausende von deutschen Häuslebauern in den Ruin und/oder aus ihrer Wohngegend, gar aus dem Land treibt? :eek:

Dem Eigentümerverband Haus und Grund Deutschland liegen keine Daten vor, die einen Wertverlust durch Heimeröffnungen belegen würden. Auch der Immobilienverband IVD, die bundesweite Interessenvertretung der Makler, kann für die Ängste der Eigentümer keine sachlichen Belege anführen. Noch deutlicher äußert sich der Wertermittlungsausschuss des Immobilienverbandes Berlin-Brandenburg. Er hält Ängste vor einem Wertverlust für "subjektive Eindrücke". Zwischen der Eröffnung einer Unterkunft und der Immobilienpreisentwicklung gebe es keinen Zusammenhang.

Quelle:
http://www.wissen.de/unbeliebte-nac...egen-fluechtlings-unterkuenfte-im-faktencheck

Aber darum geht es dir ja gar nicht. Flüchtlingsunterkünfte - und damit ihre Bewohner - sollen mal wieder mit Dreck und Kriminalität in Verbindung gebracht werden, mehr nicht. Wenn du etwas gegen den Wertverlust von Immobilien tun willst, dagegen, dass manche Wohngegenden mehr und mehr verkommen, dann mach doch ein Thema auf, das sich mit der Zersiedelung durch Einkaufzentren und Baumärkte an den Stadträndern befasst, wodurch viele Innenstädte sterben. Oder damit, warum die Kommunen so viele Sozialwohnungen an private Konzerne verkauft haben, die nur auf kurzfristige Gewinne aus sind, statt auf den Erhalt der Häuser. Auch die Steuervorteile für internationale Internet-Versandhändler, durch die der Fach- und Einzelhandel vor Ort platt gemacht wird, weil er preislich nicht mehr mithalten kann, könnte man dort diskutieren. Aber dabei könnte man ja kein Flüchtlingsbashing betreiben, nicht wahr? :rolleyes:

Einen größeren Schaden kannst du einem Land nicht zufügen, als die sozialen Strukturen zerfallen zu lassen.

Die zerfallen schon seit mindestens 30 Jahren zusehends, das kann man kaum den Flüchtlingen anlasten. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob man einem Land noch Schaden zufügen kann, das aus Angst vor einem möglichen Wertverlust von Immobilien Menschen abweist, die vor Krieg und Terror fliehen. Einem so asozialen Land nutzen meiner Meinung nach auch die besten "sozialen Strukturen" nichts mehr. ;)
 
Da läßt man simpel die Tür verschlossen...
Jaja, mit messerscharfem Natodraht auf dem Gartenzaun und der andere, der schon drin ist, muss jeden Tag die Klos im Haus putzen, wenn er meckert oder schlampt, fliegt er sofort raus... :sleep:

Mal abgesehen davon, dass es rechtlich und ethisch problematisch werden könnte, wenn man dann vom Balkon das Hauses aus zusieht, wie der zweite Flüchtling vor der verschlossenen Tür krepiert, dürfte dieser Vorschlag nicht so leicht umsetzbar sein, wenn man bedenkt, dass diese "Tür" bzw. die Landgrenze Deutschlands in Wirklichkeit mehr als 3.600km "breit" ist.
 
wenn man bedenkt, dass diese "Tür" bzw. die Landgrenze Deutschlands in Wirklichkeit mehr als 3.600km "breit" ist.
Es geht nicht um alle Grenzen, sondern um die neuralgischen Stellen und die Einfallsvektoren. Wo große, ggf. auch reißende Flüsse oder Gebirgsketten die Grenze bilden, reicht es, die Brücken resp. Pässe zu sichern.
Tatsächlich geht es in erster Linie um die Süd- und Südostflanke von D, also die Grenze zu A, knapp 800 km...

Übrigens, der Wertverlust von Immobilien direkt neben Flüchtlingsunterkünften liegt bei ca. 20...30%. Die Zahl findet sich sowohl im Web als auch im Gespräch mit unserem Makler anläßlich unsere Hauskaufes. Was dieser Hauseigentümerverband da angibt, wundert mich etwas... Ich schätze, es läuft auf politische Korrektheit raus...
 
Es geht nicht um alle Grenzen, sondern um die neuralgischen Stellen und die Einfallsvektoren. Wo große, ggf. auch reißende Flüsse oder Gebirgsketten die Grenze bilden, reicht es, die Brücken resp. Pässe zu sichern.
Tatsächlich geht es in erster Linie um die Süd- und Südostflanke von D, also die Grenze zu A, knapp 800 km...
Vergesst mir die Ostfront nicht, Kameraden....
 
McCoy,
Mit ein bisschen Transferleistung ist es gar nicht so schwer zu erkennen, dass die derzeit 82 Millionen Menschen in Deutschland keine Deutschen sind. 16% sind in etwa Migranten, in Ballungsräumen wie Großstädten leben längst 50% Menschen die Migranten sind oder einen Migrationshintergrund aufweisen. Die jetzigen Migranten kommen jetzt nochmal dazu.

Sprich die Hausmetapher sieht dann sogar so aus, dass in einer Großstadt von 80 Bewohnern 40 eh keine Deutschen mehr sind. In einigen Stadtteilen hier keine 8 Deutschen.

Deine Meinung, dass es eh egal ist, wie viele fremde Menschen noch hierher kommen, weil eh alles zerfällt kannst du gerne vertreten. Da bin ich sogar bei dir, einfach weil es so ist. *g*

Der Unterschied zwischen uns ist, mir ist es nicht egal. Ich hätte unsere Werte doch ganz gerne wieder im Vordergrund. Allem voran die soziale Gemeinschaft, denn noch mehr Nehmerqualität macht unseren Sozialstaat auf Dauer kaputt.

Lg
Any
 
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