Kritik an der Borderline-Störung?

Ich glaube Essstörungen, Depressionen, Zwangsverhalten ... können auch bei allen dreien vorhanden sein, was die Symptome angeht.

Gibt evtl. noch mehr.
 
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Jeder psychischen Erkrankung liegt eine Form des Missbrauchs zugrunde.Borderliner sind tief traumatisierte Menschen und leben mit Extremen Entweder-Oder Zuständen.ich denke mal daß die Abstufungen dazwischen keinen Platz haben.

Wo liegt der Ursprung solcher Spaltungsmechanismen? Menschen, die als Borderliner bezeichnet werden, tendieren ja zu einem Wechsel zwischen Idealisierung und Abwertung. Wenn dieses Spaltungsdenken soziale Beziehungen betrifft, können diese schnell überstrapaziert werden, so dass es zur Beendigung einer Freundschaft oder zum allgemeinen Kontaktabbruch mit anderen Menschen kommt.

Borderliner haben in ihrer Vergangenheit, im Speziellen in der Kindheit, vermutlich negative Erfahrungen mit der Beziehung zu ihren Eltern gemacht. Diese sind die ersten Bezugspersonen im Leben der meisten Kinder. Das Verhältnis zu den eigenen Eltern ist deshalb ganz besonders prägsam und gravierend. Wenn ein Vater desinteressiert und unnahbar ist, wenn die Mutter konträre emotionale Botschaften ans Kind sendet, wenn in der Folge die Objektpermanenz des Kindes Defizite aufweist, neigt der Borderliner später vermutlich dazu, soziale Beziehungen auf ihre Stabilität und Authentizität zu analyiseren, indem er den Anderen entwertet oder aber immer wieder Konflikte inszeniert. Die Tragfähigkeit der sozialen Verbindung wird unbewusst geprüft, um erneuten Enttäuschungen, Verletzungen und einem schmerzlichen Verlassenwerden vorzubeugen. Auch ein mangelhaftes Selbstwertgefühl kann den Glauben des Borderliners nähren, für eine soziale Beziehung untauglich und unwürdig zu sein, so dass der Andere - seiner Meinung nach - ohnehin kein aufrichtiges Interesse ihm gegenüber haben kann...
 
Mit ADHS würde ich da jetzt nichts verbinden ... worum geht es da, was die Ähnlichkeit angeht? Wegen der Aufmerksamkeit?


ADHS ler sind oft sehr impulsiv, können sich schwer kontrollieren, haben daher Probleme im sozialem Umgang und haben wie Borderliner wohl zum Teil Probleme mit dem was Objektkonsistenz genannt wird, also ein "aus den Augen, aus dem Sinn" Effekt.
 
ADHS ler sind oft sehr impulsiv, können sich schwer kontrollieren, haben daher Probleme im sozialem Umgang und haben wie Borderliner wohl zum Teil Probleme mit dem was Objektkonsistenz genannt wird, also ein "aus den Augen, aus dem Sinn" Effekt.

Meines Wissens heißt das aber Objektkonstanz.^^
 
ADHS ler sind oft sehr impulsiv, können sich schwer kontrollieren, haben daher Probleme im sozialem Umgang und haben wie Borderliner wohl zum Teil Probleme mit dem was Objektkonsistenz genannt wird, also ein "aus den Augen, aus dem Sinn" Effekt.

Ok, danke dir.

Unter Autismus wird ADHS auch aufgeführt ... also unter der Differentialdiagnose.

AD(H)S
AD(H)S ist vom Asperger-Syndrom nur schwer zu unterscheiden, wenn die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne begleitende Impulsivität und Hyperaktivität auftritt und zusätzlich durch sie entstandene soziale Defizite vorliegen. Es ist deshalb im konkreten Fall zu untersuchen, ob die Ablenkung von innen heraus (Autismus) oder durch Außenreize (AD(H)S) erfolgt.
 
Wo liegt der Ursprung solcher Spaltungsmechanismen? Menschen, die als Borderliner bezeichnet werden, tendieren ja zu einem Wechsel zwischen Idealisierung und Abwertung. Wenn dieses Spaltungsdenken soziale Beziehungen betrifft, können diese schnell überstrapaziert werden, so dass es zur Beendigung einer Freundschaft oder zum allgemeinen Kontaktabbruch mit anderen Menschen kommt.

Borderliner haben in ihrer Vergangenheit, im Speziellen in der Kindheit, vermutlich negative Erfahrungen mit der Beziehung zu ihren Eltern gemacht. Diese sind die ersten Bezugspersonen im Leben der meisten Kinder. Das Verhältnis zu den eigenen Eltern ist deshalb ganz besonders prägsam und gravierend. Wenn ein Vater desinteressiert und unnahbar ist, wenn die Mutter konträre emotionale Botschaften ans Kind sendet, wenn in der Folge die Objektpermanenz des Kindes Defizite aufweist, neigt der Borderliner später vermutlich dazu, soziale Beziehungen auf ihre Stabilität und Authentizität zu analyiseren, indem er den Anderen entwertet oder aber immer wieder Konflikte inszeniert. Die Tragfähigkeit der sozialen Verbindung wird unbewusst geprüft, um erneuten Enttäuschungen, Verletzungen und einem schmerzlichen Verlassenwerden vorzubeugen. Auch ein mangelhaftes Selbstwertgefühl kann den Glauben des Borderliners nähren, für eine soziale Beziehung untauglich und unwürdig zu sein, so dass der Andere - seiner Meinung nach - ohnehin kein aufrichtiges Interesse ihm gegenüber haben kann...
Reiner Überlebensmechanismus. Besonders Babies und Kleinstkinder verfügen noch nicht über adäquate Bewältigungsstrategien, wenn ihnen schreckliche Dinge zustoßen. Da hilft nur Ausblenden bzw. Abspalten. Und für die Zukunft lernen, schon die klitzekleinsten Zeichen zu deuten, die schlimmen Erfahrungen vorausgehen.

Zumindest verstehe ich es so.
 
Hallo!

In der modernen Psychiatrie scheint die Borderline-Persönlichkeitsstörung eine populäre Diagnose zu sein. Immer öfter wird sie gestellt. Meines Wissens leiden mittlerweile 1% bis 2% aller Menschen an einer Borderline-Störung, insbesondere weibliche Personen.

Was ist die Borderline-Störung anderes als eine Zusammenfassung spezifischer psychiatrischer Symptome, die einem Symptom-Katalog gleicht? So gehören zu den Indikatoren der Borderline-Persönlichkeitsstörung beispielsweise Ängste/Phobien, zwangsneurotische Erscheinungen, Suchtverhalten, Depressivität, ein pathologischer Narzissmus, selbstverletzendes Verhalten, minipsychotische Episoden, erhöhte Aggressionstendenzen, paranoide Gedankenwelten, Depersonalisations- und Derealisationserlebnisse, Störungen der Sexualpräferenz und manches mehr.

Warum fasst man hier einzelne psychische Symptome ab einer bestimmten Anzahl zu einer neuen psychiatrischen Diagnose zusammen, anstatt sie gesondert beim Namen zu nennen? Welchen Zweck erfüllt diese Methodik?

Du hast sowas von gar keine Ahnung von Borderline.
Es sind mehr als nur 1%.
Es gibt schließlich 4% Psychopathen und Borderliner liegen bei über 20%.

Man sollte vielleicht mal diese Leute persönlich treffen, statt immer nur zu theoretisieren. ich hab echt ne riesengroße Abneigung gegen Theoretiker.
Nur das Leben, die Realität kann einem Weisheit und Wissen bringen, nicht aber Bücher und die virtuelle Welt. Hier spinnt eh jeder.
 
Du hast sowas von gar keine Ahnung von Borderline.
Es sind mehr als nur 1%.
Es gibt schließlich 4% Psychopathen und Borderliner liegen bei über 20%.

wie meinen ? 20 % von was ?

Man sollte vielleicht mal diese Leute persönlich treffen, statt immer nur zu theoretisieren. ich hab echt ne riesengroße Abneigung gegen Theoretiker.

welche *Praxis* hast du denn ?

Nur das Leben, die Realität kann einem Weisheit und Wissen bringen, nicht aber Bücher und die virtuelle Welt. Hier spinnt eh jeder.

außer dir natürlich !

Angesichts deiner *Diagnosen* (nicht nur) hier, samt deiner zahlreichen Aussagen, wen du so alles am liebsten ins Jenseits befördern würdest...etc... etc...würde ich vor allem DIR empfehlen, dich mal gründlich bei nem Profi (Psychotherapeuten) checken zu lassen.
 
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Gerade läuft Odenwaldschule auf 3SAT.

Sie hätten es wissen können, doch sie wußten von nichts...

Sendung heißt:

Und wir sind nicht die Einzigen...

Zitat: Gefängnis ohne Mauern.
 
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