









Zitat von Molly:
"Das Kreuz habe ich so gelegt:
Signifikator: kreuz
Dann hab ich die Karten gemischt und die erste Reihe gelegt, d. H. Einer Karte auf das Kreuz(Hauptproblem) links davon 3 und 4 (was ist abgearbeitet) Rechts davon 5 und 6 (was musst abgearbeitet werden)
Nun die Karten neu gemischt und über die Reihe 3 weiter Karten gelegt (letztes leben/Prägung). Nun wieder gemischelt und 3 weitere Karten unter das Bisher gelegte Bild gelegt (was werde ich erreichen)
Und zum Schluss nach mal gemischt und 2 Karten darunter gelegt ( werde ich mit mir zufrieden sein.
Also so:
7 8 9
3 4 1(2) 5 6
10 11 12
13 14"
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Hallo
@Molly543!
Ich mache mal wenigstens einen Deutungsanfang, und zwar hiermit:
Nach Deinem gewählten Legesystem der Kamalegung soll das, was abgearbeitet ist, ja durch den Sarg (8) und den Ring (25) umschrieben werden.
Vor diesem Hintergrund liegt es natürlich nahe, dass mit dieser Ring-Sarg-Kombination insbesondere Dein Abschiednehmen (Sarg) von einer sehr tiefgehenden (Sarg, der sehr tief in die Erde eingelassen wird) Verbindung (Ring) angesprochen sein könnte, zumal Du ja auch bereits selbst geschrieben hast:
Habe eine Freundschaft zu einen Freund schweren Herzen beendet.
Wenn ich mir nach Deiner gewähten Karma-Legung auf der anderen Seite dann jedoch anschaue, dass das, was abgearbeitet werden muss, durch den Turm (19) und das Schiff (3) umschrieben werden soll, empfinde ich das angeblich bereits Abgearbeitete (Sarg und Ring) auf der einen Seite und das, was noch abgearbeitet werden muss (Turm und Schiff) auf der anderen Seite irgendwie ein Stück weit als sich gegenseitig widersprechend und in der Sache quasi noch als unvollendet.
Zwar hast Du mit dem Ring (25) und dem Sarg (8) - sozusagen rein nach außen und formal betrachtet - die Verbindung (Ring) zu Deinem Freund “beerdigt“ (Sarg), allerdings habe ich mit dem noch abzuarbeitenden Turm (19) und Schiff (3) nicht den Eindruck, dass Du in Deinem “inneren Elfenbeinturm“ (Turm) bereits vollständig mit dieser im Außen erfolgten “Verbindungs-Beerdigung“ (Ring - Sarg) sozusagen schon komplett „durch bist“, also wirklich bereits auch innerlich endgültig abgeschlossen hast.
Mit dem noch abzuarbeitenden Turm (19) scheinst Du Dich für mich eher wie in einer Art innerem „Gefängnis eingesperrt“ zu fühlen (Turm, der wie ein Gefängnis von steinernen Mauern umgeben ist und uns praktisch keinen Platz und keinen Raum belässt, das, was uns innerlich bewegt und umtreibt, auch im Außen auszuleben).
Die steinernen Mauern des Turmes (19) setzen uns diesbezüglich Grenzen (Turm), die uns keinen wirklichen Ausweg mehr erkennen lassen (Turm) und uns daran hindern, unsere höchsteigenen inneren Vorstellungen und Wünsche uneingeschränkt auch im Außen zu realisieren und umzusetzen.
Von daher kommt es mir im Hinblick auf Deine bereits im Außen abgearbeitete Verbindungs-Beerdigung (Ring – Sarg) zu Deinem Freund eher so vor, als ob diese Deinerseits nicht so ganz freiwillig erfolgt ist (noch abzuarbeitender Turm, der u. a. auch einen nicht unerheblichen Druck, dem man sich ausgesetzt fühlt, zum Ausdruck bringen kann).
Und mit diesem Turm (19) hast Du Dich zwar im Außen, also mit der Verbindungs–Beerdigung, diesem Druck (Turm) und „Zwang“ (Turm) gebeugt, und bist sozusagen Deinen im Außen empfundenen „Verpflichtungen“ nachgekommen (Turm als Verpflichtung), ohne dass Du meines Erachtens damit jedoch zugleich auch Deine inneren, nach wie vor vorhandenen „Fußfesseln“ (Turm) abgestreift haben dürftest.
Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte man Dir mit der von Dir im Außen erwarteten Verbindungs–Beerdigung (Ring – Sarg) im bildlich–übertragenen Sinne Deine freiheitlichen (noch nicht abgearbeitetes Schiff als Freiheitssymbol) „Flügel gestutzt“ (noch nicht abgearbeitete Turm–Schiff–Kombination: das Schiff (3) braucht den freien, unendlichen Ozean als sein „Lebenselement“, wird aber mit dem eingrenzenden Turm (19) sozusagen im bildlichen Sinne am Auslaufen gehindert – in Deinem Fall also am freiheitlichen (Schiff) Ausleben Deiner Verbindung zu Deinem Freund).
Mit der Deinerseits noch abzuarbeitenden Turm–Schiff–Kombination könntest Du in diesem Zusammenhang also nicht zuletzt auch vor die Aufgabe gestellt sein, Dich Deinen inneren „Ohnmachtsgefühlen“ (einsperrender Turm) und Deiner scheinbar nach wie vor in Dir brodelnden Sehnsucht nach einer Kontakt–Fortsetzung zu Deinem Freund zu stellen (Schiff, welches uns bei stürmischem Wetter arg „durchzurütteln“ vermag, so dass uns im übertragenen Sinne regelrecht seekrank werden kann).
„Nur“, weil Du die Verbindung im Außen zu Deinem Freund gekappt hast (abgearbeitete Ring–Sarg–Kombination), heißt dies aus meiner Deutungssicht also noch lange nicht: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“.