wieso sollte ich etwas über eine person sagen die ich nie kennen gelernt habe???
Ich habe das von peterle gelesen, das er öffentlich in einem Forum geschrieben hat: "k. hat seinen platz .. der zudem wie durch tucholski beschrieben meinen verdacht bestätigt .. wieso die angesprochene basis so ist wie sie ist wird durch tucholskis zitat nur noch bekräftigt und vor allem klarer wieso. in diesem ist alles enthalten was nötig ist um zu erkennen aus welchem quell das ganze stammt."
natürlich geht es nur um inhalte.
Und? Wo kann ich, in dem was Du verdächtigst, Inhalte erkennen?
Ich sehe nichts.
und noch etwas zum verständnis:
eine scheinbare kontraposition hat nichts mit einer vereinnahemung anderer zu tun.
verbale nonverbale und schriftliche kommunikation hat immer ihre sichbaren haken
Sind das Inhalte?
innerhalb dieser plattform gibt es kein indiz für ein verbot andere seiten und ansichten anzumerken...
Sind das Inhalte?
koma rufen meint in diesem falle das was hier eingangs erwähnt wurde: eine andere seite aufrufen - und diese zeigt sehr wohl ihre haken - wenn auch subtil
WO SIND DIE INHALTE? (!)
verstand mit "lieblos" gleich zusetzten grenzt wiederum ein ganzheitliches funktionsgefüge aus und degradiert die grundanlagen zum erkennen -auch des universellen-(liebe) zu einem tumororgan.
Nun, das ist eine Behauptung. Aber sicher ist, dass das Denkorgan sterben wird mit samt der Person, die das Ich ist. Und wenn das richtig ist, dann ist das eine erkennbare Wahrheit der Natur, die der sterbliche Verstand behauptet. Das kann man in der Tat eine Degradation nennen, und viele Menschen bejammern die tot Degradierten. Wenn hier etwas ausgegrenzt wird, dann ist es logischerweise das Sterbliche. Das zu bemängeln wäre dumm.
In dem worum es hier geht ist das Unterscheiden zwischen dem Realen und dem Ideal (Ein Buch von K. hieß: 'Ideal und Wirklichkeit'). Ein Ideal ist eine Idol ist eine Illusion. Gott, Jesus, K., Buddha, Allah, Brahma, Osho, Kabir, oder Mohammed, denn sie existieren nur im (sterblichen) Verstand. Wenn man aber nicht fähig ist das Wirkliche vom Unwirklichen zu trennen, dann ist das ein Problem. Und dieses Problem kann nicht der Verstand lösen, der der weiß nur das Bekannte, nicht das Unbekannte.
Shams-i Tabrizi war der Lehrer von Rumi. Er sagte: "Ein Mann voll von Selbst kam und sagte, "Erkläre mir die Geheimnisse." Ich sagte, "Ich kann Dir nicht die Geheimnisse erklären. Ich erkläre die Geheimnisse dem, in dem ich nicht ihn sehe, - in dem ich mich sehe. Ich erkläre die Geheimnisse des Selbst mir selbst. Ich sehe mich nicht in Dir, ich sehe jemand anderes." Wenn jemand zu jemand anderem kommt, ist er einer von drei Arten: Entweder ein Schüler oder ein Gefährte oder ein Großer. Welche Art bist Du? Bist Du nicht zu mir gekommen? Er sagte, "es ist offensichtlich, in welcher Beziehung ich zu Dir bin." Ich sagte, "Es ist offensichtlich. Ich sehe ihn in Dir. Da er in Dir ist, bin ich nicht in Dir, denn ich bin nicht er."
Erkennen ist immer eigenes Erkennen, es ist verschieden von dem Konditionieren des Verstandes, der nur lernt: Das kleine Einmal Eins, Aberglauben bringt Unglück, Zeit ist Geld oder Terrorismus muss bekämpft werden.
Fehlt die eigene Erkenntnis und ist also das Wissen im Verstand nur eine Konditionierung die der evolutionären Überlegenheit dient, dann hat das Bewusstsein das Problem frei zu sein, denn es hängt an etwas, das nicht das Eigene ist.
Deswegen ist Freiheit notwendig und der sie ausübt realisiert sich selbst als bewusstes Selbst. Das ist aber verschieden von dem Konditionieren einer Person mit Denkmustern.
Damit ist die eigene Erkenntnis die Entbindung von der Person eines Lehrers als auch die Einheit mit dem Lehrer, die aber nicht mehr unterscheidet zwischen Lehrer und Schüler. Jesus sagte (im TE): "Ich bin nicht dein Meister, da du getrunken hast, trunken geworden bist von der sprudelnden Quelle, die ich gemessen habe."
ist die "ganzheit" wirklich son "eins" wenn noch nicht einmal das eigene organische gefüge - der aufnahme-reflektions-und handlungskörper angenommen werden kann?
Wenn man genau hinschaut, dann ist das, was Du als 'Ganzheit' bezeichnest ein Teil, in dem gerade Wasser aus den Vogesen eingefüllt wurde, Reis aus Indonesien, Salz aus der Erde oder Milch von Müller. Dazu Luft aus Frankreich oder Tschechien samt Staub und Dreck. Die 'Ganzheit' entledigt sich aber auch in einem Leben von vielem Wasser, Salz, Abortigem oder Spermien.
Wo ist das Ganze?
'Ganzheit' ist eine Illusion des Verstandes. Das, was erkennbar ist, ist ein Strom, und in diesem Strom geht die unsterbliche Seele vorbei an der Welt in verschiedenen Personen in verschiedenen Leben. Dieser Strom ist der Strom Gottes und die Seele ist ein Teil von Gott oder wie es die Mystiker sagen sie ist ein Tropfen aus dem Ozean Gottes. Kabir sagt: "Du suchst und suchst, mein Freund, aber Kabîr ist verschwunden: Der Tropfen ist verschmolzen im Ozean, wie kann er gefunden werden? Du suchst und suchst, mein Freund, aber Kabîr ist verschwunden: Der Ozean ist verschmolzen im Tropfen, wie kann er gefunden werden?" (Paramanand, Gu sarang 1)
Die Bedeutung der Seele als ein Tropfen ist das Erkennen, der Notwendigkeit der eigenen Selbsterkenntnis, die man nicht kaufen kann bei Lidl oder K. Aber viele versuchen darin eine Egozentrik als Ganzheit zu sehen, dessen Kontrolleur der Verstand ist. Die Sinne sind ja nur die Detektoren; die Qualitäten selbst nimmt das lebendige Bewusstsein war, das Lebendige aber ist das Relevante, denn die Sinne als Detektoren hat auch eine Leiche.
führt es nicht zur desorganisation, wenn ein organ scheinbar willkürlich ausgeschlossen wird? - folgt nicht gerade diese annahme einer suggestiven stimme? wenn wir von verstand reden setzte ich jetzt mal voraus dass wir nicht vom blinden scheinrationalismus reden, der wiederum eine emotionale einflussebene zwanghaft ausklammert.
Kabir sagt:
"Der Pfad der Ergebenheit windet sich auf heikle Weise.
Es gibt auf diesem Pfad weder Fragen, noch keine Fragen.
Das Ego verschwindet einfach in dem Moment, wo Du ihn berührst.
Die Freude ihn ansehen zu dürfen ist so unermesslich, dass Du eintauchst und herumschwimmst, wie ein Fisch im Wasser.
Falls jemand einen Kopf braucht, ein Liebender wird gerne aufspringen und Dir seinen anbieten.
Kabîr's Gedichte berühren die Geheimnisse dieser Ergebenheit."
(Kabir)
K sagt: " ...Die Schwierigkeit besteht darin, dass wir nicht lieben, und wenn wir schon lieben, dann möchten wir immer noch, dass sich die Liebe unseren Wünschen füge. Wir geben ihr keine Freiheit. Die Ursache ist, dass wir mit dem Verstand und nicht mit dem Herzen lieben. Der Verstand kann umdenken, Liebe ist unveränderlich. Der Verstand kann sich unverwundbar machen, Liebe ist und bleibt verletzlich, der Verstand kann sich immer entziehen, unnahbar sein, persönlich oder unpersönlich werden. Liebe duldet keinen Vergleich und keine Abgrenzung. Unser Unglück kommt daher, dass wir Liebe nennen, was in Wirklichkeit aus dem Verstand kommt. Wir füllen unsere Herzen nur mit dem, was uns der Verstand anbietet, darum bleiben diese Herzen tot und leer. Nur der Verstand klammert sich an einen anderen Menschen, ist voller Scheelsucht, hält fest und zerstört. Der Verstand und die Organe des Körpers beherrschen und gestalten unser Leben. Wir begnügen uns nicht damit, zu lieben und allem anderen seinen Lauf zu lassen, wir fordern vielmehr Gegenliebe, wir geben, um zu empfangen, und das ist eine Art der Freigebigkeit, die aus dem Verstand, nicht aber aus dem Herzen kommt. Der Verstand ist stets auf Sicherheit und Dauer bedacht, kann aber Liebe je durch den Verstand gesichert werden? Kann der Verstand, der in der Zeit verhaftete, jemals die Liebe in Fesseln schlagen, die ihre Heimat doch im zeitlos Ewigen hat ? Aber selbst die wahre Liebe des Herzens hat noch ihre Tücken, denn unser Herz ist ja schon so verdorben, dass es die Liebe unsicher macht und verwirrt. Das aber ist es, was so viel Schmerz und Mühsal in unser Leben bringt. Heute sind wir überzeugt zu lieben, morgen schon ist alles Glück dahin. Aus unergründlichen Quellen kommt eine geheimnisvolle Macht über uns, die nicht vom Verstande herrührt. Der Verstand aber wendet sich alsbald gegen diese Macht und zerstört sie, denn es scheint, als ob er in diesem Kampf unweigerlich Sieger bliebe. Der Zwiespalt, der dadurch in uns entsteht, kann weder durch den schlauen Verstand noch durch das unsicher zaudernde Herz gelöst werden. Es gibt kein Mittel und keinen Weg, ihn zu beenden, schon die Suche nach einem solchen Mittel entstammt ja dem Begehren des Verstandes, Herr der Lage zu bleiben. Er möchte dem Zwiespalt ein Ende setzen, um zum Frieden und zur Liebe zu gelangen, oder mit anderen Worten, um zu werden, was er nicht ist. Unsere größte Schwierigkeit besteht darin, in vollem Umfang und in tiefster Seele innezuwerden, dass über den Verstand kein Weg zur Liebe führt. Erst wenn wir uns dieser Einsicht weit erschließen, kann es sein, dass uns etwas zuteil wird, was nicht von dieser Welt ist."
(K.)
love
T.
P.S. Grüße an Dich!
