Jenseits Kontakt

@Kaya20lumm

Einer scheint dir noch entgangen zu sein, der Post #300. Und da interessiert mich die eine Antwort so sehr.

Ich warte mit den Antworten, bis alles da ist, dann kommen wir nicht durcheinander.
 
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Da ich mich selbst erlebe, kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich kein NPC bin. Daher halte ich den gesamten Thread für falsch. Aber ich kann dies leider dem Threadersteller nicht beweisen. So bleibt er gefangen in seiner Gedankenwelt anstatt das Leben voll in Gemeinschaft mit anderen Seelen zu erfahren.
 
Diese Matrix ist ein Multiplayer-Game und kein Singleplayer-Game! Gott ist so ein genialer Programmierer, dass auch wenn wir zusammen leben unserer Seelenplan dennoch erfüllt werden kann. Dies ist durch Seine geniale Matrix möglich.
 
@Kaya20lumm

Einer scheint dir noch entgangen zu sein, der Post #300. Und da interessiert mich die eine Antwort so sehr.

Ich warte mit den Antworten, bis alles da ist, dann kommen wir nicht durcheinander.
Den hab ich mit Absicht nicht beantwortet, da er zu sehr von den Fragen wegführt, die auf meiner Agenda stehen, von daher halte ich mich kurz:

Es ist interessant, dass du den Konjunktiv verwendest: es müssten viele Tiere unter schlechten Haltungsbedingen leiden. Ich denke, das tun sie, da nützen alle Stallformaufkleber nichts. Sinnvoll wäre hier die Anwendung von NPC, selbst für die Halter und Schlächter, die ihr Gewissen erleichtern können. Wäre es gar denkbar, dass auch der Vegetarier zurückkehrt zum Fleischkonsum angesichts nicht beseelter Tiere?
Ja, das wäre denkbar.
, dass auch der Vegetarier zurückkehrt zum Fleischkonsum angesichts nicht beseelter Tiere
Auch was Haustiere angeht, könnte man von Vorteilen ausgehen, man könnte z.B. einen Hund oder eine Katze haben, die ab und zu sehr lustige Dinge macht, die ein Haustier mit Seele nicht machen würde.

An was denkst da?
Z.B. eine Katze, die ein Nest aus Altpapier baut.
 
Das wäre eigentlich ein Vorteil, denn wenn ich z.B. ohne Hilfe nicht mehr hochkommen würde ich zwangsläufig sterben, was ja mein Wunsch wäre.
Moment - nicht den Nachteil zum Vorteil erklären. Ich war erstaunt, warum du so auf den Schlaganfall fixiert bist und andere Gefahren keine Rolle spielen, daraufhin erklärst nun du, dass dein Radius draußen sehr eingeschränkt ist und „Querschnittslähmung durch Unfall“ dir kaum Sorgen macht. Da ich dir dezent zu verstehen gab, dass gerade daheim die große Gefahr lauert, kannst du dein Zuhause nun nicht zur Todesfestung erklären.

Dein Arbeitgeber würde dich vermissen, deine Eltern würden dich vermissen. Und schon wirst du gefunden, ehe du gestorben bist. Nur leider bist du dann in einem sehr beschädigten Zustand.

Gute Eltern zu haben, wäre allein schon wegen der Entwicklungsziele, die ich in diesem Leben habe nicht erlaubt bzw. möglich. Aber irgendwann in der Zukunft, werde ich es wieder erleben. Ich akzeptiere den Umstand, nun so wie er ist.
Als Einzelkind kann man auch gut lernen, allein zu sein, ich denke sogar, dass es jeder lernen kann. Somit stehen gute Eltern nicht zwangsläufig den Entwicklungszielen im Weg.

Endlos könnte sie schon sein, aber ich meinte es gäbe kein ununterbrochenes ewiges Zusammensein. Denn dann müsste man ja auf alle anderen möglichen Beziehugnspartner, die es sonst noch gibt verzichten.
Verzichten muss man nicht, man kann doch in einer Inkarnation zuerst einen anderen Beziehungspartner kennenlernen oder mehrere, der eine mehr, der andere weniger. Darunter ist dann auch mal der, mit dem man zusammenbleiben will.

Ja, das kann schon sein. Ich vermute sogar so ist es. Aber wie ist es dann, wenn man über viel Inkatnationen unzählige, tausende, hundertausende lohnenswerte Liebesbakanntschaften macht? Mit wem will man dann zusammen sein?
Was, wenn das immer dieselbe Seele ist (zumindest die große Liebe)?

Wieviele Liebesbekanntschaften möchtest du denn schon gemacht haben und in wievielen Inkarnationen schon gesteckt haben?

Es heißt nun mal, wenn zwei Seelen sich gefunden haben, dann finden sie auch wieder zueinander, ob das nun im Irdischen der Fall ist oder auf der anderen Seite.

Ich kann mir auch vorstellen, dass wir mehrere Seelenpartner haben, mit denen wir verbunden sind und mit all diesen Seelen können größere Zeitstrecken gemeinsam verbracht werden, die eine Beziehung nicht enden lassen, nur weil das Leben endet.

Ich habe keine Vorstellung, wie viele lohnenswerte Seelenpartner ich habe.
Vielleicht sind das ja sogar hunderttausende, wobei mir das recht hochgegriffen scheint. Das ist mir als Erdenmensch zu viel.

Genau so ist es.


Deine gefakten Zahlen, müssen dir keine genau Rangordnung angeben im Sinne von: "Platz 83" der meistgesehenen Filme" sondern nur Zuseheranzahlen zb. "xy viele Viewer" haben den Film gesehen. Diese Zahl bekommt dann jeder, mit dem du sprichst.
Wie sieht es denn hier mit dem symmetrischen Verhältnis von Angebot und Nachfrage aus? Ich schlendere daher und lerne zufällig Leute kennen, weil ich just in diesem Augenblick Lust drauf habe und ausgerechnet die haben in meiner Sub-Matrix den Film gesehen. Es kann auch sein, dass ich ganz zufällig mal ein Wort bei einem langjährigen Bekannten oder Kollegen fallen lasse, was so nicht geplant war, dann müsste auch dieser in meiner Sub-Matrix sein. Ich fahre in den Urlaub und auch dort ergibt sich ein Gespräch über den Film, auch alle in meiner Sub-Matrix. Was, wenn mir einfällt, in einem Forum wie diesem darüber zu schreiben? Schon müssen alle Leute, die hier angemeldet sind, auch in meiner Matrix sein, sonst gibt es hier Streit, weil die den Erfolg des Films so nicht nachvollziehen können. Das war doch aber so nicht vorherzusehen.

Wenn diese Zahl jeder bekommt, mit dem ich spreche (also auch ihr hier im Forum), dann denken alle Leute, warum sie selbst den Film eigentlich noch nicht gesehen haben und gucken vielleicht mal rein. Kann das Einfluss auf den Erfolg haben wegen guter/schlechter Kritiken?

Worüber würdest du gerne schreiben bzw. woran ist es gescheitert?
Ich meine, das habe ich dir schon mal unter uns mitgeteilt, ich breite das ungern öffentlich aus.

Wir hatten schon diskutiert, dass man zwischen dem Wollen der Seel und dem Wollen auf der Menschebene unterscheiden muss, und die Seele oft das karge entbehrungsreiche Leben wählt.
Das ist richtig.
Langweilen sich die Seelenpartner eigentlich, wenn sich der andere für solch eine langwierige Strecke entscheidet, die er allein gehen muss?
 
Ich kann deine Gefühle diesbezüglich schon nachvollziehen. Aber bedenke: Wenn Materie eine Simulation ist, dann ist jede rein materielle Arbeit zwangsläufig wertlos. Die einzige Möglichkeit, Sinn in ihr zu sehen, ist es, den Umstand, dass wir in einer Simulation sind zu vergessen. Vermutlich gibt es deswegen auch so viele die nicht an Reinkarnation und Matrix glauben.
Jede rein materielle Arbeit mag wertlos sein, wenn keine echten Menschen die erschaffenen Dinge nutzen, aber viele Menschen arbeiten in Berufen, die wertvolle menschliche Komponenten enthalten. Und daher arbeite ich gern, mache mir die Mühe aber nicht umsonst. Also nicht für NPCs, die verschwinden, sobald ich nicht mehr gucke.

Vielleicht aber ist es ohnehin egal und alles um mich herum ist simuliert und ich bin die einzige echte Person im mir sichtbaren Universum (ja, auch du bist dann ein vom Jenseits gesteuertes Wesen), dann ist es gut gemacht und der Sinn, dass ich vergesse, dass es eine Simulation ist, voll erfüllt.

Ich weiß es nicht mit Sicherheit, aber ich glaube, dass ALLES was von irgendwem irgendwann erlebt wurde irgendwo gespeichert bleibt.
Interessante Frage dazu: Denkst du auch dass das Medium Film den höchsten Nutzen hat (gefolgt von Musik und Design)?
Mich berührt zwar Musik noch mehr als das Medium Film, der Nutzen des Mediums Film mag jedoch höher sein, weil vielschichtiger. Literatur finde ich noch sehr wichtig. Design hätte ich nicht an die dritte Stelle gesetzt, obwohl es uns täglich umgibt.

Kleiner Widerspruch: Design hat einen großen Nutzen; wenn Materie aber eine Simulation ist, dann ist jede materielle Arbeit wertlos, also das Design, denn das bezieht sich auf Materie.

Die zwischenmenschlichen Konsequenzen hatte ich aber schon ausgeklammert.
Ich sagte ja beides: wichtig für die Qualität des Erlebens in der Matrix und für deine eigene Entwicklung, auf die es dir im Besonderen immer ankommt. Wenn dein Plan und der eines anderen nicht aufgeht, dann müssen bestimmte Wege erneut beschritten werden, und wenn das in einer neuen Inkarnation ist. Da lob ich mir doch (m)einen Sinn für Moral und Werte. Ich mach das hier doch nicht umsonst, jedenfalls nicht freiwillig.

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Es ist jetzt doch sehr viel, ich mache hier vorerst Schluss. Warte gern mit dem Antworten, bis ich einmal durch bin,.
 
Aber wir einigten uns darauf, dass wir unter der Prämisse diskutieren, dass wir in einer Matrix leben, und unter dieser, hat Umweltschutz keine Bedeutung außer für unsere eigenen Entwicklung (oder dann wenn jemand Spaß um Umwetlschutz hat). Stimmts du dem nun zu? Was sagst du unter der genannten Prämisse nun zu folgendem:

Ich habe es um Punkt 4 ergänzt:

Beispiel Umweltschutz
1) Von jenseitiger Seite aus muss überhaupt erst eine Matrix erschaffen werden, die "zerstörbar" ist. D.h. die die Illusiuon der Zerstörbarkeit der Umwelt zulässt
2) Dann gibt es Seelen, die sich für den Kampf für die "Rettung des Planeten" entscheiden, weil sie sich dadurch in irgend einer weise SELBST weiterentwickel können (oder eindafach nur Spaß an der Erfahrung des Umweltschützens haben).
3) Dass durch ihr Umweltbewusstes Handeln aber etwas über ihre EIGENE Weiterentwicklung hinaus geschieht, ist eine Illusion. Angenommen sie wären sehr erfolgreich im Umweltretten, und die Umwelt wäre perfekt intakt, dann müsste man vom Jenseits aus nachkorriegieren, und die Umwelt wieder verschlechtert, damit die Umweltschützer wieder die Erfahrung des Umweltschützens machen können.
4) Daneben gibt es Seelen, die sich in ihrer aktuellen Inkarnation nicht durch die Erfahrung des Umweltschutzes weiterentwickleln wollen und auch keinen Spaß daran haben. Sie tun es auch nicht und verzichten z.B. auf CO2-Einsparungen, Mülltrennen,....

Wenn du nun Seelen in (3) mit den Seelen in (4) vergleichst: Ist es nicht so, dass beide den gleichen Effekt auf die Welt haben, wenn diese eine Matrix ist? Und heißt das nicht, dass man den Seelen in (4) keinerlei Vorwürfe machen kann, wenn sie die Umwelt nicht schützen?

Aber das war der Punkt, den ich meinte: da ich nicht mit absoluter Sicherheit sagen kann, dass wir in einer Matrix leben, muss ich mich so verhalten, dass es auch anders sein kann. Und daher fragte ich nach der Unsterblichkeit. Die Wissenschaft soll irgendwann soweit sein, dies zu ermöglichen. Ob das dem Planeten ohne Matrix gut täte, ist eine ganz andere Frage, ob jeder in den Genuss käme (sich das zu leisten), noch mal eine andere: was aber ist, wenn du unsterblich bist und die Erde ist nun doch keine Matrix, statt dessen aber hinüber?

Lebe ich in einer Matrix und nehme es mit der Mission Umweltretten nicht so genau (Punkt 4), kann man mir rein psychologisch sehr wohl im Nachgang Vorwürfe machen, denn ich wusste es ja nicht und da ich nicht sicher sein konnte, habe ich den Planeten auf´s Spiel gesetzt (dramaturgisch überhöht).

Auch wenn mein Verhalten keinen nachgewiesenen Effekt hatte, ist meine Entwicklung in eine falsche Richtung gegangen. Wird man mir auf anderen Planeten große Projekte anvertrauen, wenn ich mich so (verantwortungslos) verhalte?

Das zwischenmenschliche hast du zwar ausgeklammert, aber nimm als Beispiel eine Beziehung. Ein Mann bekommt eine Partnerin, die er verletzt, betrügt, hintergeht, vielleicht sogar schlägt. Selbst wenn diese sich am Ende als ein NPC herausstellen sollte (empfinden diese eigentlich körperliche Schmerzen?), muss man sich doch fragen, ob diese Seele eine reife Seele ist und für den Umgang mit dem anderen Geschlecht geeignet. Es nutzt nichts, im Nachhinein zu sagen, es war doch nur die Matrix und es gab keinen Schaden, wenn dem Player das gar nicht klar sein konnte, dass er ein Spieler ist.

Darauf wird bei der Auswertung im Jenseits sicher großen Wert gelegt, so meine Meinung.
Was entwickeln wir denn sonst, wenn nicht uns?
 
Zu einem älternen Post zum selben Thema wie oben: Angenommen du leidest daran, dass Arbeit nicht belohnt wird:
- Worauf ist das Problem zurückzuführen, aus jenseitiger Sicht?
- Und könnte "Freiwilligenkarma" hier eine Rolle spielen?
Hier geht es um den Lebensstandard, der extrem abfallen kann und die Ungerechtigkeit, wenn nicht unterschieden wird, wie sehr sich jemand mit Arbeit eingebracht hat.

Ist es ein Problem allein aus jenseitiger Sicht?
Ich sehe es derzeit sehr irdisch, (eher unterirdisch), dass die Schere zwischen den Wohlhabenden und Armen immer weiter auseinander geht und viele Menschen nicht interessiert genug sind, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen.

Inwieweit das vorgegeben ist im jeweiligen Lebensweg, ist mir dabei zunächst unwichtig.

Ich leide dennoch darunter, dass um mich herum die Bedingungen sich verschlechtern, den Menschen das zu wenig bewusst ist und zu wenig getan wird, daran etwas zu ändern.

Ich muss an die Diskussion mit jemandem denken, der mir immer sagte, dass Leben braucht Drama, was ich vehement von mir wies, weil ich es gern harmonischer mag. Aus jenseitiger Sicht muss hier wahrscheinlich die Spannung erhalten werden.

Was verstehst du unter „Freiwilligenkarma“? Das muss ich zunächst genauer erfragen. Die Tatsache, dass ich mich für diesen Weg entschieden habe? Dann wäre es eine Entscheidung, kein Karma.
 
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Z.B. eine Katze, die ein Nest aus Altpapier baut.
Das aber kann doch eine gewöhnliche, beseelte Katze sicher auch. Was denkst du, was meine Haustiere so alles anstellen und was ich putzig finde: wie individuell sie immer wieder sind.

Was ich niemals bräuchte: einem Tier etwas bestimmtes beibringen, nur weil ich es so will, also zum Beispiel soll ein Vogel unbedingt sprechen lernen. Das soll er nicht! Aus dieser Sicht bedarf es also keiner Tier-NPCs bei Haustieren.


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Ich bin durch, soweit ich das überblicken kann. Sollte ich etwas wichtiges übersehen haben, mach mich gern darauf aufmerksam.
 
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