Jenseits Kontakt

Der Fettgedruckte Teil deiner Antwort bringt es auf den Punkt: Es ist nur oder primär für "meine eigenen Entwicklung" relevant. ob ich mich moralisch Verhalte oder nicht. Und diese Entwicklung läuft vor allem darauf hinaus, dass ich in der direkten Interaktion mit andern für andere angenehmer werde oder auch darauf, dass ich selbst eine bessere Lebensqualität erreiche. Aber ansonsten haben meine Handlungen wenig Konsequenzen.
Nun ja, es ist relevant für deine eigene Entwicklung und für die Qualität des Erlebens.
Deine Handlungen haben schon allein dann Konsequenzen, wenn du durch Uneinsichtigkeit bestimmte Verabredungen nicht einhältst oder rüpelhaft umsetzt, so dass dein Plan nicht aufgeht, und auch der eines anderen nicht. Ich erinnere an dieser Stelle an deinen Studienfreund, wobei ich eure Verabredung nicht kenne.
Alle Handlungen können Konsequenzen haben, und wenn es diese ist, dass bestimmte Aufgaben sich nicht lösen ließen und erneut bestritten werden müssen.

Aber nur in der direkten Interaktion. Stell dir das am Beispiel Umweltschutz so vor:
1) Von jenseitiger Seite aus muss überhaupt erst eine Matrix erschaffen werden, die "Zerstörbar" ist. D.h. die die Illusiuon der Zerstörbarkeit zulässt
2) Dann gibt es Seelen, die sich für den Kampf für die "Rettung des Planeten" entscheiden, weil sie sich dadurch in irgend einer weise SELBST weiterentwickel können.
3) Dass durch ihr Umweltbewusstes Handeln aber etwas über ihre EIGENE Weiterentwicklung hinaus geschieht, ist eine Illusion. Angenommen sie wären sehr erfolgreich im Umweltretten, und die Umwelt wäre perfekt intakt, dann müsste man vom Jenseits aus nachkorriegieren, und die Umwelt wieder verschlechtert, damit die Umweltschützer wieder die Erfahrung des Umweltschützens machen können.
Nehmen wir mal an, du möchtest die Erfahrung Unsterblichkeit machen. Dann wärst du ganz vorne mit dabei, bewusster mit den Ressourcen umzugehen und nachhaltigere Lebensweisen zu entwickeln. Das wäre sogar in deinem ureigenen, egoistischen Interesse.
Es ist völlig egal, ob im Hintergrund jemand justiert - du weißt es ja nicht.

Was wäre wenn du unsterblich bist?

Für mich ist der Punkt mit der Matrix: ich weiß es nicht und muss mich so verhalten, als ob alles echt wäre, denn so ist dieses Leben angelegt.
Hätte ich ein Wissen über die Matrix, dann könnte ich sorgloser mit allem umgehen.
Für mich macht es fast keinen Unterschied, ob da eine Matrix ist oder eine Macht die Fäden in der Hand hält - Leben muss ich trotzdem selbst.

Die Frage ist: Ob es überhaupt eine Bedeutung geben muss, die über unser eigenen Entwicklung hinaus geht.
Wenn ich mich nur entwickeln muss, klingt das so verdammt nach Arbeit. Und was ist, wenn ich fertig bin? Hab ich dann meine Schuldigkeit getan, darf die Seele in Rente gehen?
Der Spaß und die Freude am Existieren gehören doch irgendwie auch dazu. Dieses fünfbuchstabige Wort, das alles umfasst, lass ich jetzt stecken.
 
Werbung:
Schlaganfall ist deswegen meine Hauptsorge, weil ich dazu neige, mich ungesund zu ernähren. Querschnittlähmung durch Unfall macht mir kaum sorgen, da ich kaum das Haus verlasse, und wenn dann nur immer auf demselben Gehweg zum Supermarkt der 10m von meinem Haus entfernt ist oder zum Arbeitsplatz. Unfallrisiko ist also gering. Dement werde ich nicht werden, und wenn dann bekomme ich es nicht mehr ganz mit.

Allein die schlechte Ernährung macht es noch nicht, erst wenn du zu reichlich Übergewicht neigst, Fettstoffwechselstörungen hast, dich nicht bewegst und möglicherweise noch zu viel Alkohol konsumierst, dann ist das Risiko höher. Gibt aber noch andere Faktoren, u.a. andauernder Stress, den fürchte ich viel mehr.

Wenn ich jetzt mit dem blöden Argument komme, dass die meisten Unfälle zuhause passieren und damit dein Zuhause der gefährlichste Ort der Welt ist, mache ich mich bestimmt unbeliebt. Aber gerade weil du allein lebst, bist du dazu prädestiniert, waghalsige Manöver zu wagen, weil keiner da ist, der helfen kann.

Was gibt dir die Sicherheit, nicht dement zu werden?
Davon abgesehen, dass du dann nicht mehr viel mitbekommst, bist du aber ein Pflegefall. Das ist dir doch sicher nicht recht.

Mein Verhältnis zu meinen Eltern hat sich sehr verschlechtert. Mein Vater erkennt meine psychische Krankheit nicht als Krankheit an und diese Starrsinnigkeit löst gewaltigen Ärger in mir aus. Ein Vorteil davon ist, ich mich sehr von ihnen distanziert habe, sodass sein Ableben für mich keine Schwierigkeiten bereiten wird.
Es gibt viele Menschen, die psychische Krankheiten nicht anerkennen und dein Vater kommt noch aus einer Zeit, in der das vermehrt so war. Stille Krankheiten, die niemand sieht. Theoretisch funktioniert der Mensch doch tadellos.

Ich weiß nicht, ob ich dich beneiden soll. Zum einen hat man es dann leichter, weil der Verlust nicht schmerzt. Andererseits war man nie in der Situation zu fühlen, gute Eltern zu haben.
Es tut mir für jeden Menschen leid, der das nicht erleben darf.

Nicht aber, wenn es jemand nicht erkennen mag.

Zusammen sind meine Eltern noch. Mein Vater ist über 80 und meine Mutter ist wegen der Gehrinblutung, die sie hatte, obwohl sie jetzt ca. 65 ist, auf dem geistigen Niveau einer 80-jährigen. Ich denke mit 80 würde eine Trennung nicht mehr viel Sinn machen.
Hier ging es ursprünglich um die Endlichkeit einer jeden Beziehung. Du bist jetzt den zweiten Teil umgangen, in dem ich fragte, ob eine Freundschaft oder eine Liebe, die hier auf Erden geschlossen wurde und auch gehalten hat, später im Jenseitigen zwangsläufig endet? So hörte es sich nach deinen Worten, nach denen jede Beziehung „zwangsläufig endlich ist“, an.

In meiner Naivität stelle ich mir das unter Seelen ganz anders vor, wenn die wieder aufeinander treffen. Warum sollten sie sich - nur weil der Ort gewechselt hat - nicht mehr kennen wollen?

Mir ging es um den Punkt, dass es eine hohen Aufwand darstellt, auch wenn er aus dem Jenseits kommt. Vielleicht wollen bestimmte Seelen gar nicht zu etwas bekehrt werden, bloß weil irgendeine andere Seele die Erfahrung als Bäcker machen will.
Stimmt du nun zu, dass das Ganze mit NPCs leichter zu lösen wäre? Ansonsten kommen wir in dem Gespräch nicht voran.
Ich gebe zum dass bestimmte Seelen gar nicht zu etwas bekehrt werden wollen, aber es hätten sich vielleicht genügend gefunden, die diese Bäckerei-Kunden-Erfahrung in Zusammenhang mit gesunder Ernährung hätten machen wollen.

Mit einem NPC ist das alles natürlich leichter zu lösen, wenn da einer nur programmiert und jemanden vorbeischickt, ich finde die andere Möglichkeit bezaubernder, weil hier das große Ganze ineinander greift. Wir alle sind miteinander verbunden und werden noch dazu geführt - da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn der einen Seele ihre Erfahrung als Bäcker verwehrt bliebe, so es gewollt ist.


-------

Der Rest kommt gleich.
 
Der Film könnte schon von allen auf Google gefunden werden. Nur das Produktionsteam wären Seelische Schauspieler und NPCs.

Angenommen du schreibst das Drehbuch für den Film "Spirituelle Abenteuer". Deine Seele will dass der Film veröffentlicht wird und du diese Erfahrung machen kannst. Dann würde deine Seele so vorgehen:
1) Du schreibst das Drehbuch und gehst zu einem Produzenten, z.B. Netflix.
2) Das Jenseits schickt ein paar NPCs oder seelische Schauspieler vorbei, die sich als Mitarbeiter von Netflix ausgeben und sagen dass sie das Drehbuch kaufen und produzieren wollen.
3) Der Film wird im Jenseits produziert und erscheint nach ein paar Monaten auf Netflix, wo ihn theoretisch jeder sehen kann.
4) Angenommen die tatsächlichen Zuseherzahlen sind gering, weil der Film nicht so gut ist. Um das Auszugleichen werden dir gefakte Zuseherzahlen übermittelt.
Okay, mein Drehbuch „Spirituelle Abenteuer“ wurde von Netflix produziert und ist bei denen im Programm, aber leider gucken nicht so viele. Ich bekomme gefakte Zuschauerzahlen und dafür vermutlich auch Geld.

Was aber, wenn ich mich mal ganz zufällig ohne Vorwarnung mit entfernten Bekannten über diesen Film unterhalte, und die schauen dann nach und finden den in der Liste der erfolgreichsten Filme nicht, so gar nicht, weil er da überhaupt nicht auftaucht. Ich aber sehe ihn relativ weit oben, für mich wurde er ja erfolgreich gemacht. Das beißt sich.

Die wundern sich dann auch, worüber ich eigentlich spreche, wenn ich über Erfolg rede.

Jetzt sage mir nicht, es wird dafür gesorgt, dass ich nur noch Leute kennenlerne und mit denen darüber spreche, die den Film in meiner Sub-Matrix gesehen haben. Das kann man vorher nie wissen.

Als erfolgreicher Drehbuchautor möchtest du auch über deine Werke sprechen. Über kurz oder lang würdest du immer mal wieder auf Netflix verweisen und es käme zu Unstimmigkeiten, wenn die Sub-Matrixen nicht korrelieren.

Das ist nicht der Punkt! Der Punkt ist:
- Die meisten, die ein Drehbuch schreiben WOLLEN, dass es produziert wird.
- Nur sehr, sehr wenigen Filme werden produziert.
-> Das ergibt zwansläufig eine Diskepanz: VIELE wollen etwas, nur WENIGE können es bekommen, wenn wir keine NPCs oder seelische Schauspieler(SS) haben.
Doch es gibt eine Lösung für diese Problem
-> Genau das, was ich oben beschreiben habe.

Erkennst du nun auch an diesem Beispiel, die Bedeutsamkeit von NPCs und SSs? D.h. dass vieles ohne sie nicht lösbar wäre?
Also ich würde es auch wollen, deshalb schreibe ich auch kein Buch.

Die Bedeutsamkeit von NPCs kann ich erkennen, nur sind sie deshalb nicht in meinem Leben. Dann hätte ich erfolgreiche Autorin werden können. Woran ist das denn jetzt gescheitert? Sind die NPCs ausgeblieben?

Heute bin ich weiter weg denn je von diesem Ziel, obschon es so viel einfacher scheint (siehe Veröffentlichung über etliche Medien).

Meinst du "Weißt du, warum ich das auch so will?" oder "Weißt du, warum ich das nicht so will?"
Es ist sicher frustrierend zu wissen, dass fast alles was wir tun umsonst ist. Aber wenn wir von einer Matrix ausgehen, dann ist es nunmal so. Wir können es nicht ändern. Das ist Fluch und Segen der Matrix zugleich: Sie ermöglicht die Erfüllung aller materieller Bedürfnisse ohne Arbeitsaufwand, aber das macht jede materielle Arbeit zur Sisyphustätigkeit. Die zwischenmenschliche Interaktion könnte aber einen gewissen echten Wert darstellen, falls wir davon ausgehen, dass NPCs nicht alles genau so vorspielen könnnen wie echte Menschen (mit Seele).

Auch Kunst könnte eine Ausnahme sein, vor allem dann, wenn selbst die beste KI nicht all die Kunstprodukte hervorbringen kann, die Seelen hervorbringen können.
Ich habe mich z.B. oft gefragt, warum es mich immer wieder zum Akt des Texten hinzieht. Eigentlich will ich das gar nicht mehr, da ich seit 20 Jahr kaum mehr etwas anderes mache, als Texte zu schreiben: Drehbücher, wissenschaftliche Texte, politische, spirituelle, philosopische,.... und sonstige Texte. Wozu das alles?
Meine Vermutung ist, dass ich, z.B. was Drehbücher angeht, irgendwann in einer zukünftigen Inkarnation Drehbücher schreiben werde, die nur ich so schreiben kann, weil sie Ausdruck meines innersten seelische Kerns sein werden. Und dass ich in meiner jetzigen Inkarnation darauf vorbereitet werden.
Die Inhalte von Filmen sind sich sehr ähnlich. Aber ich stelle mir vor, dass jede Seele Drehbücher auf ihre ureigenste Art schreiben kann, und dass das Universum von uns möchte, dass wir uns auch genau in diese Richtung entwickeln: Es will dass jede Seele seine maximale Ausdruckskraft in allen möglichen Kunstformen gewinnt, damit das Jenseits einen unvorstellbaren Schatz an Kunstproduktionen (Film, Musik, Architektur,...) akkumulieren kann, der dort auf ewig gespeichert und für jede andere Seele abrufbar bleibt.
Ich denke daher, DAS ist es, was wir als Seelen wertvolles tun können: An der Erweiterung dieses ewigen und ewig wachsenden Schatzes mitzuwirken.

...

Die Erzeugung von originären Kunstprodukten wäre also eine der wenigen Möglichkeiten, wie man auch in einer Matrix Werte schaffen kann, die nicht illusorisch sind. Im Gegensatz zu allen materiellen Tätigkeiten, die keinen kreativen Inhalt enthalten. Das Backen von Brot nach einer vorgegebenen Rezeptur wäre eine Tätigkeit, die innerhalb einer Matrix völlig wertlos wäre, wenn man das Ganze von einer jenseitgen und absoluten Perspektive aus betrachtet, denn das Brot könnte man auch einfach so erscheinen lassen, aber das erschaffen von neuartigen Kunstprodukten hätte einen Wert.

Du hattest geschrieben: „Du denkst tatsächlich „Viel einfacher wäre es doch, die echten Menschen dahingehend zu beeinflussen, dass sie in die Bäckerei an der Ecke gehen und mindestens alle drei Tage etwas kaufen…“

Und daraufhin ich: „Weißt du, warum ich das auch so will? Weil sonst alles, was ich mache (eben meine Arbeit zum Beispiel) keinen echten Wert hätte.

Ich möchte nicht NPCs bedienen, die danach im Nirgendwo verschwinden, sondern Menschen glücklich machen.
Es wäre wirklich frustrierend zu wissen, dass alles, was wir tun, umsonst ist. Wenn ich also ein Buch schreibe, es niemand lesen wird.
Ich arbeite wirklich gern, aber ich möchte mir die Mühe nicht umsonst machen. Ist das eine Einstellung, die zu überdenken ist?

Dein Ansatz, die Gabe jetzt zu verfeinern, um in künftigen Inkarnationen noch besser (Dreh)Bücher zu schreiben, ist nachvollziehbar, genauso wie der, dass ein Künstler besonders schmerzhafte Erfahrungen machen muss, weil er nur dann die besten Werke aus seinen tiefsten Wunden schöpfen kann.

Müssen wir dafür exakt 70, 80, 85 Jahre alt werden?
Geht das nicht auch schneller?

Es gbt bestimmt auch Planeten, auf denen unsere Lebensdauer sehr viel länger ist. Dauern dort diese Erfahrungen ebenso lange?

Ich glaube nicht, dass KI berührende Kunstprodukte herstellen kann so wie wir Seelen das tun. Die KI ist emotionslos, selbst wenn sie vorgeben kann, es nicht zu sein. Sie macht aber keine echten Erfahrungen.
Sie wird immer nur durch uns gefüttert.

Das ist übrigens eine kleine Traum-Vorstellung von mir, dass ich im geistigen Bereich auf all das zurückgreifen kann, was Seelen jemals erschaffen haben (Musik, Film, Bücher, Malerei, Architektur, gern noch vervollständigen). Ich kann nicht glauben, dass alles weg sein soll, ich kann auch nicht glauben, dass es uns nicht mehr interessiert, sofern wir nicht mehr inkarniert sind. Wofür stehen wir dann noch?

Eine Frage noch: du schreibst, die Erzeugung von Kunstprodukten in einer Matrix hätte einen Wert, der nicht nur illusorisch ist, gehst also davon aus, dass diese Werke bleiben. Gilt das denn nur für die bekannten (auf die wir uns alle geeinigt haben) oder werde ich nach meinem Ableben noch allerhand Werke kennenlernen dürfen, die momentan in verschiedenen Sub-Matrixen verschwunden sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
Um deine Frage zu beantworten ob das Jenseits im Diesseits operieren kann, ja natürlich! Und das Jenseits kann dir auch suggerieren welche Botschaften speziell für dich sind, aber um sicher zu gehen, orientierst du dich am Besten immer an der Realität und nimmst das erlebte mit, um es zu analysieren im Diesseits.
Ja, ich analysiere es generell.
Nachdem ich nun soweit gekommen bin, zu verstehen, dass so mach elektronischer Datenstrom mir aus dem Jenseits zugesandt wird (wenn nicht jeder Datenstrom), frage ich mich, was ich mit dieser Information anfangen soll. Ich kann sie nicht direkt nutzen, außer insofern, als dass ich die Welt etwas weniger ernst nehmen muss.

Deinen Therapeuten find ich Cool, richte ihm meine Besten Grüße aus!
Der Therapeut ist mittlerweile verstorben, wie ich schon geschrieben habe. Ich durfte nur kurzfristig den Luxus erleben, mit Menschen sprechen zu können, die die Wirklichkeit tatsächlich verstehen.
Ich frage mich, ob er deswegen auch offen über der Thema sprach, weil er wusste, dass er nicht mehr lange hier sein würde.
 
Wenn ich jetzt mit dem blöden Argument komme, dass die meisten Unfälle zuhause passieren und damit dein Zuhause der gefährlichste Ort der Welt ist, mache ich mich bestimmt unbeliebt. Aber gerade weil du allein lebst, bist du dazu prädestiniert, waghalsige Manöver zu wagen, weil keiner da ist, der helfen kann.
Das wäre eigentlich ein Vorteil, denn wenn ich z.B. ohne Hilfe nicht mehr hochkommen würde ich zwangsläufig sterben, was ja mein Wunsch wäre.

Andererseits war man nie in der Situation zu fühlen, gute Eltern zu haben.
Es tut mir für jeden Menschen leid, der das nicht erleben darf.

Nicht aber, wenn es jemand nicht erkennen mag.
Gute Eltern zu haben, wäre allein schon wegen der Entwicklungsziele, die ich in diesem Leben habe nicht erlaubt bzw. möglich. Aber irgendwann in der Zukunft, werde ich es wieder erleben. Ich akzeptiere den Umstand, nun so wie er ist.


Hier ging es ursprünglich um die Endlichkeit einer jeden Beziehung. Du bist jetzt den zweiten Teil umgangen, in dem ich fragte, ob eine Freundschaft oder eine Liebe, die hier auf Erden geschlossen wurde und auch gehalten hat, später im Jenseitigen zwangsläufig endet? So hörte es sich nach deinen Worten, nach denen jede Beziehung „zwangsläufig endlich ist“, an.
Endlos könnte sie schon sein, aber ich meinte es gäbe kein ununterbrochenes ewiges Zusammensein. Denn dann müsste man ja auf alle anderen möglichen Beziehugnspartner, die es sonst noch gibt verzichten.

In meiner Naivität stelle ich mir das unter Seelen ganz anders vor, wenn die wieder aufeinander treffen. Warum sollten sie sich - nur weil der Ort gewechselt hat - nicht mehr kennen wollen?
Ja, das kann schon sein. Ich vermute sogar so ist es. Aber wie ist es dann, wenn man über viel Inkatnationen unzählige, tausende, hundertausende lohnenswerte Liebesbakanntschaften macht? Mit wem will man dann zusammen sein?

Mit einem NPC ist das alles natürlich leichter zu lösen, wenn da einer nur programmiert und jemanden vorbeischickt, ich finde die andere Möglichkeit bezaubernder, weil hier das große Ganze ineinander greift. Wir alle sind miteinander verbunden und werden noch dazu geführt - da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn der einen Seele ihre Erfahrung als Bäcker verwehrt bliebe, so es gewollt ist.
Dazu kommt aber noch, dass es nicht immer ein symmetisches Verhältniss von Angebot und Nachfrage bei jedem Berufsstand geben muss. Ob es nun mehr Kundenseelen oder mehr Bächerseelen gibt, die die entsprechende Erfahrung machen wollen, muss nicht ausgewogen sein. Die Differenz kann leicht durch NPCs ausgegelichen werden.



Jetzt sage mir nicht, es wird dafür gesorgt, dass ich nur noch Leute kennenlerne und mit denen darüber spreche, die den Film in meiner Sub-Matrix gesehen haben. Das kann man vorher nie wissen.
Genau so ist es.


Als erfolgreicher Drehbuchautor möchtest du auch über deine Werke sprechen. Über kurz oder lang würdest du immer mal wieder auf Netflix verweisen und es käme zu Unstimmigkeiten, wenn die Sub-Matrixen nicht korrelieren.
Deine gefakten Zahlen, müssen dir keine genau Rangordnung angeben im Sinne von: "Platz 83" der meistgesehenen Filme" sondern nur Zuseheranzahlen zb. "xy viele Viewer" haben den Film gesehen. Diese Zahl bekommt dann jeder, mit dem du sprichst.



Die Bedeutsamkeit von NPCs kann ich erkennen, nur sind sie deshalb nicht in meinem Leben. Dann hätte ich erfolgreiche Autorin werden können. Woran ist das denn jetzt gescheitert? Sind die NPCs ausgeblieben?

Heute bin ich weiter weg denn je von diesem Ziel, obschon es so viel einfacher scheint (siehe Veröffentlichung über etliche Medien).
Worüber würdest du gerne schreiben bzw. woran ist es gescheitert?

Die Bedeutsamkeit von NPCs kann ich erkennen, nur sind sie deshalb nicht in meinem Leben. Dann hätte ich erfolgreiche Autorin werden können. Woran ist das denn jetzt gescheitert? Sind die NPCs ausgeblieben?
Wir hatten schon diskutiert, dass man zwischen dem Wollen der Seel und dem Wollen auf der Menschebene unterscheiden muss, und die Seele oft das karge entbehrungsreiche Leben wählt.
 
Du hattest geschrieben: „Du denkst tatsächlich „Viel einfacher wäre es doch, die echten Menschen dahingehend zu beeinflussen, dass sie in die Bäckerei an der Ecke gehen und mindestens alle drei Tage etwas kaufen…“

Und daraufhin ich: „Weißt du, warum ich das auch so will? Weil sonst alles, was ich mache (eben meine Arbeit zum Beispiel) keinen echten Wert hätte.

Ich möchte nicht NPCs bedienen, die danach im Nirgendwo verschwinden, sondern Menschen glücklich machen.
Es wäre wirklich frustrierend zu wissen, dass alles, was wir tun, umsonst ist. Wenn ich also ein Buch schreibe, es niemand lesen wird.
Ich arbeite wirklich gern, aber ich möchte mir die Mühe nicht umsonst machen. Ist das eine Einstellung, die zu überdenken ist?
Ich kann deine Gefühle diesbezüglich schon nachvollziehen. Aber bedenke: Wenn Materie eine Simulation ist, dann ist jede rein materielle Arbeit zwangsläufig wertlos. Die einzige Möglichkeit, Sinn in ihr zu sehen, ist es, den Umstand, dass wir in einer Simulation sind zu vergessen. Vermutlich gibt es deswegen auch so viele die nicht an Reinkarnation und Matrix glauben.

Eine Frage noch: du schreibst, die Erzeugung von Kunstprodukten in einer Matrix hätte einen Wert, der nicht nur illusorisch ist, gehst also davon aus, dass diese Werke bleiben. Gilt das denn nur für die bekannten (auf die wir uns alle geeinigt haben) oder werde ich nach meinem Ableben noch allerhand Werke kennenlernen dürfen, die momentan in verschiedenen Sub-Matrixen verschwunden sind?
Ich weiß es nicht mit Sicherheit, aber ich glaube, dass ALLES was von irgendwem irgendwann erlebt wurde irgendwo gespeichert bleibt.
Interessante Frage dazu: Denkst du auch dass das Medium Film den höchsten Nutzen hat (gefolgt von Musik und Design)?

Deine Handlungen haben schon allein dann Konsequenzen, wenn du durch Uneinsichtigkeit bestimmte Verabredungen nicht einhältst oder rüpelhaft umsetzt, so dass dein Plan nicht aufgeht, und auch der eines anderen nicht. Ich erinnere an dieser Stelle an deinen Studienfreund, wobei ich eure Verabredung nicht kenne.
Alle Handlungen können Konsequenzen haben, und wenn es diese ist, dass bestimmte Aufgaben sich nicht lösen ließen und erneut bestritten werden müssen.
Die zwischenmenschlichen Konsequenzen hatte ich aber schon ausgeklammert.
 
Nehmen wir mal an, du möchtest die Erfahrung Unsterblichkeit machen. Dann wärst du ganz vorne mit dabei, bewusster mit den Ressourcen umzugehen und nachhaltigere Lebensweisen zu entwickeln. Das wäre sogar in deinem ureigenen, egoistischen Interesse.
Es ist völlig egal, ob im Hintergrund jemand justiert - du weißt es ja nicht.

Was wäre wenn du unsterblich bist?

Für mich ist der Punkt mit der Matrix: ich weiß es nicht und muss mich so verhalten, als ob alles echt wäre, denn so ist dieses Leben angelegt.
Hätte ich ein Wissen über die Matrix, dann könnte ich sorgloser mit allem umgehen.
Für mich macht es fast keinen Unterschied, ob da eine Matrix ist oder eine Macht die Fäden in der Hand hält - Leben muss ich trotzdem selbst.
Aber wir einigten uns darauf, dass wir unter der Prämisse diskutieren, dass wir in einer Matrix leben, und unter dieser, hat Umweltschutz keine Bedeutung außer für unsere eigenen Entwicklung (oder dann wenn jemand Spaß um Umwetlschutz hat). Stimmts du dem nun zu? Was sagst du unter der genannten Prämisse nun zu folgendem:

Ich habe es um Punkt 4 ergänzt:

Beispiel Umweltschutz
1) Von jenseitiger Seite aus muss überhaupt erst eine Matrix erschaffen werden, die "zerstörbar" ist. D.h. die die Illusiuon der Zerstörbarkeit der Umwelt zulässt
2) Dann gibt es Seelen, die sich für den Kampf für die "Rettung des Planeten" entscheiden, weil sie sich dadurch in irgend einer weise SELBST weiterentwickel können (oder eindafach nur Spaß an der Erfahrung des Umweltschützens haben).
3) Dass durch ihr Umweltbewusstes Handeln aber etwas über ihre EIGENE Weiterentwicklung hinaus geschieht, ist eine Illusion. Angenommen sie wären sehr erfolgreich im Umweltretten, und die Umwelt wäre perfekt intakt, dann müsste man vom Jenseits aus nachkorriegieren, und die Umwelt wieder verschlechtert, damit die Umweltschützer wieder die Erfahrung des Umweltschützens machen können.
4) Daneben gibt es Seelen, die sich in ihrer aktuellen Inkarnation nicht durch die Erfahrung des Umweltschutzes weiterentwickleln wollen und auch keinen Spaß daran haben. Sie tun es auch nicht und verzichten z.B. auf CO2-Einsparungen, Mülltrennen,....

Wenn du nun Seelen in (3) mit den Seelen in (4) vergleichst: Ist es nicht so, dass beide den gleichen Effekt auf die Welt haben, wenn diese eine Matrix ist? Und heißt das nicht, dass man den Seelen in (4) keinerlei Vorwürfe machen kann, wenn sie die Umwelt nicht schützen?
 
Werbung:
Inakzeptabel ist für mich ein Lebensstandard, der extrem abfällt und mich nicht für das belohnt, was ich mein Leben lang geleistet habe. Es sollte erhebliche Unterschiede geben zwischen Menschen, die gearbeitet haben und welchen, die es nicht taten. Bekommen letztlich beide die gleiche Grundsicherung, weil zum Beispiel Altersarmut droht aufgrund immer weiter steigender Lebenskosten, dann ist das zutiefst ungerecht.
Zu einem älternen Post zum selben Thema wie oben: Angenommen du leidest daran, dass Arbeit nicht belohnt wird:
- Worauf ist das Problem zurückzuführen, aus jenseitiger Sicht?
- Und könnte "Freiwilligenkarma" hier eine Rolle spielen?
 
Zurück
Oben