Der Film könnte schon von allen auf Google gefunden werden. Nur das Produktionsteam wären Seelische Schauspieler und NPCs.
Angenommen du schreibst das Drehbuch für den Film "Spirituelle Abenteuer". Deine Seele will dass der Film veröffentlicht wird und du diese Erfahrung machen kannst. Dann würde deine Seele so vorgehen:
1) Du schreibst das Drehbuch und gehst zu einem Produzenten, z.B. Netflix.
2) Das Jenseits schickt ein paar NPCs oder seelische Schauspieler vorbei, die sich als Mitarbeiter von Netflix ausgeben und sagen dass sie das Drehbuch kaufen und produzieren wollen.
3) Der Film wird im Jenseits produziert und erscheint nach ein paar Monaten auf Netflix, wo ihn theoretisch jeder sehen kann.
4) Angenommen die tatsächlichen Zuseherzahlen sind gering, weil der Film nicht so gut ist. Um das Auszugleichen werden dir gefakte Zuseherzahlen übermittelt.
Okay, mein Drehbuch „Spirituelle Abenteuer“ wurde von Netflix produziert und ist bei denen im Programm, aber leider gucken nicht so viele. Ich bekomme gefakte Zuschauerzahlen und dafür vermutlich auch Geld.
Was aber, wenn ich mich mal ganz zufällig ohne Vorwarnung mit entfernten Bekannten über diesen Film unterhalte, und die schauen dann nach und finden den in der Liste der erfolgreichsten Filme nicht, so gar nicht, weil er da überhaupt nicht auftaucht. Ich aber sehe ihn relativ weit oben, für mich wurde er ja erfolgreich gemacht. Das beißt sich.
Die wundern sich dann auch, worüber ich eigentlich spreche, wenn ich über Erfolg rede.
Jetzt sage mir nicht, es wird dafür gesorgt, dass ich nur noch Leute kennenlerne und mit denen darüber spreche, die den Film in meiner Sub-Matrix gesehen haben. Das kann man vorher nie wissen.
Als erfolgreicher Drehbuchautor möchtest du auch über deine Werke sprechen. Über kurz oder lang würdest du immer mal wieder auf Netflix verweisen und es käme zu Unstimmigkeiten, wenn die Sub-Matrixen nicht korrelieren.
Das ist nicht der Punkt! Der Punkt ist:
- Die meisten, die ein Drehbuch schreiben WOLLEN, dass es produziert wird.
- Nur sehr, sehr wenigen Filme werden produziert.
-> Das ergibt zwansläufig eine Diskepanz: VIELE wollen etwas, nur WENIGE können es bekommen, wenn wir keine NPCs oder seelische Schauspieler(SS) haben.
Doch es gibt eine Lösung für diese Problem
-> Genau das, was ich oben beschreiben habe.
Erkennst du nun auch an diesem Beispiel, die Bedeutsamkeit von NPCs und SSs? D.h. dass vieles ohne sie nicht lösbar wäre?
Also ich würde es auch wollen, deshalb schreibe ich auch kein Buch.
Die Bedeutsamkeit von NPCs kann ich erkennen, nur sind sie deshalb nicht in meinem Leben. Dann hätte ich erfolgreiche Autorin werden können. Woran ist das denn jetzt gescheitert? Sind die NPCs ausgeblieben?
Heute bin ich weiter weg denn je von diesem Ziel, obschon es so viel einfacher scheint (siehe Veröffentlichung über etliche Medien).
Meinst du "Weißt du, warum ich das auch so will?" oder "Weißt du, warum ich das nicht so will?"
Es ist sicher frustrierend zu wissen, dass fast alles was wir tun umsonst ist. Aber wenn wir von einer Matrix ausgehen, dann ist es nunmal so. Wir können es nicht ändern. Das ist Fluch und Segen der Matrix zugleich: Sie ermöglicht die Erfüllung aller materieller Bedürfnisse ohne Arbeitsaufwand, aber das macht jede materielle Arbeit zur Sisyphustätigkeit. Die zwischenmenschliche Interaktion könnte aber einen gewissen echten Wert darstellen, falls wir davon ausgehen, dass NPCs nicht alles genau so vorspielen könnnen wie echte Menschen (mit Seele).
Auch Kunst könnte eine Ausnahme sein, vor allem dann, wenn selbst die beste KI nicht all die Kunstprodukte hervorbringen kann, die Seelen hervorbringen können.
Ich habe mich z.B. oft gefragt, warum es mich immer wieder zum Akt des Texten hinzieht. Eigentlich will ich das gar nicht mehr, da ich seit 20 Jahr kaum mehr etwas anderes mache, als Texte zu schreiben: Drehbücher, wissenschaftliche Texte, politische, spirituelle, philosopische,.... und sonstige Texte. Wozu das alles?
Meine Vermutung ist, dass ich, z.B. was Drehbücher angeht, irgendwann in einer zukünftigen Inkarnation Drehbücher schreiben werde, die nur ich so schreiben kann, weil sie Ausdruck meines innersten seelische Kerns sein werden. Und dass ich in meiner jetzigen Inkarnation darauf vorbereitet werden.
Die Inhalte von Filmen sind sich sehr ähnlich. Aber ich stelle mir vor, dass jede Seele Drehbücher auf ihre ureigenste Art schreiben kann, und dass das Universum von uns möchte, dass wir uns auch genau in diese Richtung entwickeln: Es will dass jede Seele seine maximale Ausdruckskraft in allen möglichen Kunstformen gewinnt, damit das Jenseits einen unvorstellbaren Schatz an Kunstproduktionen (Film, Musik, Architektur,...) akkumulieren kann, der dort auf ewig gespeichert und für jede andere Seele abrufbar bleibt.
Ich denke daher, DAS ist es, was wir als Seelen wertvolles tun können: An der Erweiterung dieses ewigen und ewig wachsenden Schatzes mitzuwirken.
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Die Erzeugung von originären Kunstprodukten wäre also eine der wenigen Möglichkeiten, wie man auch in einer Matrix Werte schaffen kann, die nicht illusorisch sind. Im Gegensatz zu allen materiellen Tätigkeiten, die keinen kreativen Inhalt enthalten. Das Backen von Brot nach einer vorgegebenen Rezeptur wäre eine Tätigkeit, die innerhalb einer Matrix völlig wertlos wäre, wenn man das Ganze von einer jenseitgen und absoluten Perspektive aus betrachtet, denn das Brot könnte man auch einfach so erscheinen lassen, aber das erschaffen von neuartigen Kunstprodukten hätte einen Wert.
Du hattest geschrieben: „Du denkst tatsächlich „Viel einfacher wäre es doch, die echten Menschen dahingehend zu beeinflussen, dass sie in die Bäckerei an der Ecke gehen und mindestens alle drei Tage etwas kaufen…“
Und daraufhin ich: „Weißt du, warum ich das
auch so will? Weil sonst alles, was ich mache (eben meine Arbeit zum Beispiel) keinen echten Wert hätte.
Ich möchte nicht NPCs bedienen, die danach im Nirgendwo verschwinden, sondern Menschen glücklich machen.
Es wäre wirklich frustrierend zu wissen, dass alles, was wir tun, umsonst ist. Wenn ich also ein Buch schreibe, es niemand lesen wird.
Ich arbeite wirklich gern, aber ich möchte mir die Mühe nicht umsonst machen. Ist das eine Einstellung, die zu überdenken ist?
Dein Ansatz, die Gabe jetzt zu verfeinern, um in künftigen Inkarnationen noch besser (Dreh)Bücher zu schreiben, ist nachvollziehbar, genauso wie der, dass ein Künstler besonders schmerzhafte Erfahrungen machen muss, weil er nur dann die besten Werke aus seinen tiefsten Wunden schöpfen kann.
Müssen wir dafür exakt 70, 80, 85 Jahre alt werden?
Geht das nicht auch schneller?
Es gbt bestimmt auch Planeten, auf denen unsere Lebensdauer sehr viel länger ist. Dauern dort diese Erfahrungen ebenso lange?
Ich glaube nicht, dass KI berührende Kunstprodukte herstellen kann so wie wir Seelen das tun. Die KI ist emotionslos, selbst wenn sie vorgeben kann, es nicht zu sein. Sie macht aber keine echten Erfahrungen.
Sie wird immer nur durch uns gefüttert.
Das ist übrigens eine kleine Traum-Vorstellung von mir, dass ich im geistigen Bereich auf all das zurückgreifen kann, was Seelen jemals erschaffen haben (Musik, Film, Bücher, Malerei, Architektur, gern noch vervollständigen). Ich kann nicht glauben, dass alles weg sein soll, ich kann auch nicht glauben, dass es uns nicht mehr interessiert, sofern wir nicht mehr inkarniert sind. Wofür stehen wir dann noch?
Eine Frage noch: du schreibst, die Erzeugung von Kunstprodukten in einer Matrix hätte einen Wert, der nicht nur illusorisch ist, gehst also davon aus, dass diese Werke
bleiben. Gilt das denn nur für die bekannten (auf die wir uns alle geeinigt haben) oder werde ich nach meinem Ableben noch allerhand Werke kennenlernen dürfen, die momentan in verschiedenen Sub-Matrixen verschwunden sind?