ist der kranke schuld an seiner krankheit?

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"Abgestumpft" - und vllt. kann man auch nur so existieren und überleben hier. Auf Dauer. Und weiter funktionieren.
 
terramarter schrieb:
so schnell beendest du die Analyse? Ich dachte da kommt noch was. :->)

Wieso, was hättest denn noch gern? Ich mach' dann allerdings Fernsehabend. :D

Wo keine Schuld, da auch keine Unschuld....wenn es keine schuld gibt, kann es auch kein Gegenstück dazu geben

Hm, ich versteh das Resultat daraus nicht als Gleichgültigkeit. Sich frei von Schuld/Un-Schuld zu machen bedeutet für mich nicht zwangsläufig, keine Verantwortung zu übernehmen (für mich, mein Leben, für andere).

LP
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch kann gerade wenn Wissen da ist, die Schuld nicht auf andere wie zum Beispiel die Zigarettenindustrie abgewälzt werden. Und da steht wieder die eigene Verantwortung.


Verantwortung in diesem Kontext verbinde ich eben mit 'Schuld' (impliziert falsch/tichtig, gut/böse - Dualität) xy trägt die 'Schuld' (der Raucher,...,..) wenn er krank wird - ist 'verantwortlich'.

M.E. hängt es davon ab, wie bewusst, reflektiert...(unterschiedl. ausgeprägte Intensität) jemand denkt, handelt...

Es ist wie ein Tunnelblick. Da durch die Voreinstellung (das gefestigte Bild, eigene Meinung) anderes nicht mehr zuläßt. Es wird nicht zwischen den Zeilen oder sogar bestimmte Textteile gesehen. Da der/diejenige so verfestigt ist in seine/r Meinung, werden manche Wörter nicht mehr Bewußt.

Das war nicht meine Frage. Meine Frage war, wie Du das (Stichwort Kind, Hilfe, 10 J. frei von Krebs) gemeint hast. Ob Du meinst, dass Du alleine, als Vermittler göttlicher Energie (definiere ersma nicht weiter) geheilt hast - oder, ob Du einer von x warst, der dazu beigetragen, geholfen hat. :)
P.S. wenn ich von diese Art von Verantwortung ausgehe, bedeutet das in letzter Konsequenz, dass es einen Richter gibt und die Krankheit eine Strafe sei...

Es gibt also einen Richter...

Wie verstehst Du mich, Roti?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man nicht aufpasst, oder ehe man sich versieht, ist man schneller ein "Schuldiger" als man gucken kann, wenn Gleichgültigkeit die Überhand nimmt. *denk

So ganz ohne geht es ja auch nicht, oder?
Dann würden alle sagen "nö, bin nicht verantwortlich für dich, lass dich da mal eben [verblutend] auf der Strasse liegen". (Beispiel)

das passt doch super in dieses Karma dingsbums rein.
Der eine muss Karma abarbeiten.....und der andere ist ihm dabei behilflich.


Und somit kommen beide ihrer endgültigen wasauchimmer einen großen Schritt näher.
Oder sehe ich da etwas falsch??
 
das passt doch super in dieses Karma dingsbums rein.
Der eine muss Karma abarbeiten.....und der andere ist ihm dabei behilflich.


Und somit kommen beide ihrer endgültigen wasauchimmer einen großen Schritt näher.
Oder sehe ich da etwas falsch??

Na ich würd's eher mit Menschlichkeit in Verbindung bringen, einer hilft dem anderen. Einer sieht den anderen. (Oder auch nicht.)
Reaktionen, Impulse, "Herzenspflicht" - wenn man sich am Knie stößt, sagt/denkt man(cher) auch automatisch "Aua".

Karma ist nicht so mein Bereich, befass mich damit nicht, was nicht heisst, dass ich nicht an mehrere Leben glaube.
 
das passt doch super in dieses Karma dingsbums rein.
Der eine muss Karma abarbeiten.....und der andere ist ihm dabei behilflich.


Und somit kommen beide ihrer endgültigen wasauchimmer einen großen Schritt näher.
Oder sehe ich da etwas falsch??

Da mußt du aber gucken, ob das ein Inder ist, wenn ich das richtig verstanden habe, läßt man den Inder liegen ...
 
Einer sieht den anderen. (Oder auch nicht.)

Da fällt mir die Reizüberflutung ein - in einer Großstadt. So kommt's mir bei meinem Hund auch vor, vielleicht, weil er alles im Auge behalten will (Border-Collie-typisch evtl.), aber teilweise nicht kann - hier. - Vielleicht ist das auch die Erklärung, irgendwann macht man zu und sieht nix mehr, und wird gleichgültig.










Oder man zieht um.
 
Zitat: Da kippt jemand am Fahrkartenautomaten in der Bahn um, sackt langsam runter - die ganze Bahn ist voller Menschen! - aber keiner kehrt sich drum, alle bleiben sitzen, fast keiner fühlt sich verantwortlich.

Je mehr Leute anwesend sind, umso leichter kann man die Verantwortung auch abschieben.

Geht aber auch komplett anders... http://www.abendzeitung-muenchen.de...ern.2ca54b23-20f7-4c3e-9250-99d5cf09c185.html
 
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Je mehr Leute anwesend sind, umso leichter kann man die Verantwortung auch abschieben.

Geht aber auch komplett anders... abendzeitung-muenchen.de/inhalt.jetzt-hat-die-polizei-sie-geehrt-unfassbar-mutig-schuelerin-beschuetzt-mann-vor-schlaegern.2ca54b23-20f7-4c3e-9250-99d5cf09c185.html

Kann sein, dass es so ist.

Ein 15-jähriges Mädchen. :thumbup:

Eine 15-jährige Realschülerin war auf dem Nachhauseweg, als sie die Schlägerei bemerkte - und die Not des am Boden liegenden Opfers. Sie drängte sich zwischen die weiterhin aggressiv zuschlagenden Jugendlichen und den Bewusstlosen und barg den Kopf des 22-Jährigen in ihrem Schoß, um ihn vor weiteren Tritten zu schützen.
 
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