ist der kranke schuld an seiner krankheit?

Tany schrieb:
Sehe es ähnlich wie Du.

Mit Wissen meine ich nicht nur das theoretische Wissen - es geht mir um Bewusstsein und die Fähigkeit, Strategien zu erkennen u. umzusetzen, die lebensdienlicher sind.

Für mich fehlt da ein wichtiger Punkt in der Mitte. Das Entstehen eines Bedürfnisses nach Veränderung. Wenn dieses Bedürfnis nicht vorhanden ist, nützt mir das ganze Bewusstsein (auch wenn ich es verinnerlicht habe) nichts, und dann werde ich mich auch nicht bemühen Strategien zu erkennen bzw. auszuarbeiten.
Womit ich wieder bei der Priorität angelangt wäre. Anders ausgedrückt: Manche Menschen brauchen offenbar eine bestimmte Schmerzgrenze. Sie "müssen" einem bestimmten Leidensdruck ausgesetzt sein, damit der Wunsch nach Veränderung wach werden kann.

LP
 
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Für mich fehlt da ein wichtiger Punkt in der Mitte. Das Entstehen eines Bedürfnisses nach Veränderung. Wenn dieses Bedürfnis nicht vorhanden ist, nützt mir das ganze Bewusstsein (auch wenn ich es verinnerlicht habe) nichts, und dann werde ich mich auch nicht bemühen Strategien zu erkennen bzw. auszuarbeiten.
Womit ich wieder bei der Priorität angelangt wäre. Anders ausgedrückt: Manche Menschen brauchen offenbar eine bestimmte Schmerzgrenze. Sie "müssen" einem bestimmten Leidensdruck ausgesetzt sein, damit der Wunsch nach Veränderung wach werden kann.

LP

Mmm...ich vermute, dass wir mit unserer Ansicht ganz nahe beieinander liegen.

Veränderung ist unspezifisch - welche Veränderung genau?


Einem Jugendl. (nur ein Beisp.) könnte es um Gemeinschaft, Nähe, Wertschätzung, Autonomie gehen (die er mit d. Pers. erlebt) - und er präferiert eine bestimmte Person, Gruppe, die dazu beiträgt - und diese rauchen....

Raucht er jetzt ebenfalls, trüge das, in dem Beispiel, dazu bei, dass sich das für ihn erfüllt.


Es geht um das Erkennen, die Bewusstwerdung, was ich brauche und wie ich es mir erfüllen kann.


So - 1ster Hausbesuch....biba :)
 
Ja, kann sein, dass es so ist. Ich geb mir auch Mühe und achte immer mehr darauf, glaub ich, was das Reden angeht. ;)
Kontakt mit meinen Eltern hab ich seit ein paar Monaten nicht mehr - möchte ich so wahrscheinlich auch erst mal nicht mehr.
Ich geh so dem Anstrengendem und dem Stress (für mich) aus dem Weg. Aber das wird sich zeigen, wie es weiter verläuft.

Ich möcht auch nicht in irgendwas Negativem hängenbleiben oder feststecken bleiben, weil's der Gesundheit auch nicht gerade guttut auf Dauer.
Deshalb, wird sich zeigen, wie es kommt. Denk ich.

ja das wird es...manchmal braucht es abstand...damit was anderes durchkommen kann...einfach mal die umgebung ändern,damit man nicht immer an die alten sachen erinnert wird..ich denke dadurch kann man sich selbst neu entdecken..oder überhaupt entdecken
mir ist auf dem weg zu mir selbst oft son monster begegnet und das nannte sich....das- kann- man- doch nicht- tun...monster...oder das andere nannte sich....das kann- man- doch- nicht- denken monster...
doch du kannst...und solltest...auch..
dieses ..das kann man doch nicht tun...monster ist die verkleidung des inneren schuldgefühls
und du befreist dich draus...indem du es nicht mehr beachtest...und denkst was du fühlst und tust ...wass du für richtig hälst
dadurch wid dieses ....das kann man aber doch nicht tun...monster allmählich kleiner...:D
 
ja das wird es...manchmal braucht es abstand...damit was anderes durchkommen kann...einfach mal die umgebung ändern,damit man nicht immer an die alten sachen erinnert wird..ich denke dadurch kann man sich selbst neu entdecken..oder überhaupt entdecken
mir ist auf dem weg zu mir selbst oft son monster begegnet und das nannte sich....das- kann- man- doch nicht- tun...monster...oder das andere nannte sich....das kann- man- doch- nicht- denken monster...
doch du kannst...und solltest...auch..
dieses ..das kann man doch nicht tun...monster ist die verkleidung des inneren schuldgefühls
und du befreist dich draus...indem du es nicht mehr beachtest...und denkst was du fühlst und tust ...wass du für richtig hälst
dadurch wid dieses ....das kann man aber doch nicht tun...monster allmählich kleiner...:D
Um vll. einigen nochmal zu verstehen zu geben, so wie Sternenatemzug und Mondblumen sich hier Austauschen so in etwa finden auch die Gespräche zwischen den Eltern(Klienten) bei mir in einer Behandlung ab. Sich dem Menschen anpassen und deren Wortschatz zu nutzen um ein Verstehen und die Wege aufzeigen. Und während des Gespräches fließt Energie. Und dabei sehe ich auch Zusammenhänge aus Lebensabschnitte die da zu führte warum einer zur mir kommt. Es wird auch besprechen genannt.
 
ich glaube du projizierst hier...
Für mich fehlt da ein wichtiger Punkt in der Mitte. Das Entstehen eines Bedürfnisses nach Veränderung. Wenn dieses Bedürfnis nicht vorhanden ist, nützt mir das ganze Bewusstsein (auch wenn ich es verinnerlicht habe) nichts, und dann werde ich mich auch nicht bemühen Strategien zu erkennen bzw. auszuarbeiten.
Womit ich wieder bei der Priorität angelangt wäre. Anders ausgedrückt: Manche Menschen brauchen offenbar eine bestimmte Schmerzgrenze. Sie "müssen" einem bestimmten Leidensdruck ausgesetzt sein, damit der Wunsch nach Veränderung wach werden kann.
...denn 'das ganze Bewusstsein' würde ja den Veränderungsgeist beinhalten. (Es sei denn du verstehst unter Bewusstsein nicht bewusst sein.)

(Mutmaßung: Du stehst vor eine Veränderung und springst nicht.)




Ist aber so. Zufälliger (oder auch sinniger) Weise weiss ich es. ;)

da hast du jetzt auch nicht zugehört. ich habe nicht gesagt, es ist nicht so, sondern es wird so nicht funktionieren, ohne Weiteres.
Verständlich :->) aber es wird dir nicht gelingen, so ohne weiteres
 
terramarter schrieb:
...denn 'das ganze Bewusstsein' würde ja den Veränderungsgeist beinhalten. (Es sei denn du verstehst unter Bewusstsein nicht bewusst sein.)

(Mutmaßung: Du stehst vor eine Veränderung und springst nicht.)

Stimmt, "das ganze Bewusstsein" war eher umgangssprachlich. ;) Veränderungsgeist allein (der Wunsch nach... ) ist glaube ich auch zu wenig, wenn es um Sucht geht. Theoretisches Wissen, mitunter auch praktisches Wissen (gibt viele Menschen, die mehrmals in ihrem Leben aufgehört haben z.B. mit dem Rauchen - und immer wieder neu angefangen). Ich denke, da ist es sehr bewusst, dass die Gesundheit gefährdet ist, die Kinder, usw.usf. Und trotzdem ist kein inneres Bedürfnis - dass sich dann in Willen und geistiger Kraft zeigt - damit aufzuhören.

terramarter schrieb:
da hast du jetzt auch nicht zugehört. ich habe nicht gesagt, es ist nicht so, sondern es wird so nicht funktionieren, ohne Weiteres.

Ich weiss, was du geschrieben hast. Aber vielleicht meinst du ja ganz was anderes als ich meine. ;)

LP
 
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ok
Stimmt, "das ganze Bewusstsein" war eher umgangssprachlich. ;) Veränderungsgeist allein (der Wunsch nach... ) ist glaube ich auch zu wenig, wenn es um Sucht geht. Theoretisches Wissen, mitunter auch praktisches Wissen (gibt viele Menschen, die mehrmals in ihrem Leben aufgehört haben z.B. mit dem Rauchen - und immer wieder neu angefangen). Ich denke, da ist es sehr bewusst, dass die Gesundheit gefährdet ist, die Kinder, usw.usf. Und trotzdem ist kein inneres Bedürfnis - dass sich dann in Willen und geistiger Kraft zeigt - damit aufzuhören.
und was ist der Grund?
Es gibt ja nur ein paar Möglichkeiten, wenn jemand einen (verstandsmäßg erfasst) richtigen Schritt Nicht tut: Dumpfheit, Faulheit (nicht dasselbe!) - das heißt, derjenige kann (im ersten Fall) oder will (im zweiten Fall) die Verstandserkenntnis nicht halten.

Die weiterführenden Fragen sind:
Warum kann er nicht? (Überessen, Allkohol, Krankheit)
Warum will er nicht? (Ein sich rächen für etwas, oder angewöhnte Destruktivität, oder er meint: das macht ja nichts, passt schon so)​




Ich weiss, was du geschrieben hast. Aber vielleicht meinst du ja ganz was anderes als ich meine. ;)
Du möchtest aus deinem Reinkarnationskreislauf aussteigen. Ich sage: So ohne weiteres geht das nicht. (Sonst würd ja jeder :->))
 
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