ist der kranke schuld an seiner krankheit?

Bei der Schuldfrage werden hier oft die Beispele des Säuglings mit einer angeborenen Krankheit und des fünfzigjährigen Rauchers genannt, der Lungenkrebs bekommt.
Für mich haben jedoch beide gleich "wenig" Schuld an ihren Krankheiten.
Denn beide Krankheiten haben meiner Meinung seelischen Ursprung.
Auch ein Säugling nimmt seine seelischen Konflikte-Probleme doch schon mit. Ob man jetzt an Reinkarnation glaubt oder nicht, eine Seele bringt meines Erachtens immer seine Themen und auch schon sein Schicksal mit auf die Erde, schon bei der Geburt (manche Geburten sind problematisch, im Grunde beginnt es ja auch schon in der Schwangerschaft).
Ein Raucher ist ja auch nicht aus "Schwäche" oder "Schlechtigkeit" süchtig, sondern auch weil er seelische Konflikte/Probleme/Themen mit seiner Sucht auslebt, ausarbeitet. Niemand sucht es sich aus, einer schädlichen Sucht zu frönen. Das passiert, wenn man sich durch den langen, schwierigen kampf des Lebens schlägt.
Und wenn man an seiner Sucht stirbt, ist man nicht "schuld" an dieser Krankheit. Sie ist eine Folge des Rauchens ja, aber das Rauchen selbst hat seelische Ursprünge, und die entziehen sich eben der rationalen Kontrolle. Wen es mit der rationalen Kontrolle so einfach wäre, gäb es weder Kriege noch Vebrechen noch soziale Ungerechtigkeiten auf der Welt.
Aber die Welt ist nicht so einfach.
"Schuld" hat deswegen meiner Meinung nur derjenige, der einen anderen verurteilt.

das gefällt mir gar nicht, ist für mein Verständnis zu seicht u. zu undifferenziert.

die Meisten Raucher sag ich mal (und ich gehöre dazu) fangen einfach ohne irgendwelche "seelische Probleme" zu Rauchen an. Wer seelische Probleme hat, fängt doch nicht mit Rauchen an, der versuchts doch eher mit Alkohol/Drogen..
Doch nun zu sagen, "keiner wäre Schuld" ist gewagt, weil es auch Menschen gibt, die den Schwierigkeiten u. den Seelischen Problemen trotzen u. weder zu Drogen, noch zu sonstigem Schmarrn greifen.

Solange niemand mit Gewalt gezwungen wird, und im Besitzt seiner Geistigen Kräfte ist, ist er für sein Tun u. Handeln verantwortlich.

Gibt übrigens auch Raucher die ein sehr hohes Alter erreicht hatten, wie zb. der Heesters..
 
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Lightofmylife schrieb:
die Meisten Raucher sag ich mal (und ich gehöre dazu) fangen einfach ohne irgendwelche "seelische Probleme" zu Rauchen an. Wer seelische Probleme hat, fängt doch nicht mit Rauchen an, der versuchts doch eher mit Alkohol/Drogen..

Das Anfangen ist m.E. eher noch Neugier, "dazugehören wollen". Problematisch wird es dann im Suchtverhalten. Nikotin ist ein Nervengift. Ich habe auch jahrzehntelang geraucht, zu Alkohol oder Drogen habe ich nie gegriffen. Bei Stress oder Ärger war der Griff zur Zigarette das Beruhigungsmittel Nr. 1.

Verantwortung für das eigene Tun, ja selbstverständlich. Aber man muss nicht immer gleich die Schuld-Keule rausholen. Meine Meinung.

LP
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat er gesagt dass er das Kind von Krebs geheilt hat?
Ich lese es immer noch nicht:D

Sonst müsste man Roti direkt mal fragen, ob er es auch so gemeint hat, oder ob er es so geschrieben hat dass die Leser es so "verstehen" müssen?

Ohne wenn und aber ;)

Wenn man nur das liest was einer nur Lesen will, kommen solche Kommentare heraus.
 
Das Anfangen ist m.E. eher noch Neugier, "dazugehören wollen". Problematisch wird es dann im Suchtverhalten. Nikotin ist ein Nervengift. Ich habe auch jahrzehntelang geraucht, zu Alkohol oder Drogen habe ich nie gegriffen. Bei Stress oder Ärger war der Griff zur Zigarette das Beruhigungsmittel Nr. 1.
] das doofe dran is ja, das das Zigaretterl (Das Nervengift) ja nicht wirklich beruhigt, sondern man nur deswegen für einen kurzen Moment beruhigt wirkt, weil man seine Sucht wieder stillt.

Verantwortung für das eigene Tun, ja selbstverständlich. Aber man muss nicht immer gleich die Schuld-Keule rausholen. Meine Meinung.

LP

Schuld-Keule? hm.. ich sehe das eher pragmatischer, den das Wort Schuld gehört eben auch zum Leben dazu, man kann es nicht wegleugnen.
Aber natürlich - manche fühlen sich immer unschuldig, auch wenn sie schlimmes verbrochen haben, u. manche fühlen sich für alles Schuldig, auch wenn sie wenig bis gar nichts verbrochen haben.. beides is a net so guat :D
 
Empathie bedeutet für mich, auf das, wie der andere es sieht, empfindet - auf das, was er braucht, einzugehen - wertfrei.

Wenn ein Mensch krank ist, leidet, er Verständnis u. Verbundenheit braucht, erachte ich es als nicht hilfreich, ihm zu sagen, schreiben, dass er es sich selbst 'ausgesucht' habe. :)

Ich bin auch mal vor so einer Aussage zurückgeschreckt.
Mein Bruder hätte sich sein Schicksal schon vor seiner Geburt ausgesucht...ähm.

Ich war ganz schön platt, und habe es als Frechheit, als Kaltblütigkeit empfunden...
JAhre später verstehe ich den Satz, aber damals, .....habe ich mich ganz schön abgewendet, und das ist was ich dazu sagen möchte.
Jeder der denkt...mann was sagt die/der denn? Spinnt der/die?
Geht einfach nicht mehr hin. Fertig. Oder?

Lg
Lumen

Ja - das kenne ich auch und ich formuliere meine erste Aussage dazu um...
Die Person kann es 'erst einmal' (?) je nachdem, als nicht hilfreich erleben... :)
 
Lightofmylife schrieb:
das doofe dran is ja, das das Zigaretterl (Das Nervengift) ja nicht wirklich beruhigt, sondern man nur deswegen für einen kurzen Moment beruhigt wirkt, weil man seine Sucht wieder stillt.

Ja, sicherlich auch. Ich denke auch, dass das aktive Rauchen die Aufmerksamkeit vom Stress, Streit was auch immer ein wenig ablenkt.

Lightofmylife schrieb:
Schuld-Keule? hm.. ich sehe das eher pragmatischer, den das Wort Schuld gehört eben auch zum Leben dazu, man kann es nicht wegleugnen.
Aber natürlich - manche fühlen sich immer unschuldig, auch wenn sie schlimmes verbrochen haben, u. manche fühlen sich für alles Schuldig, auch wenn sie wenig bis gar nichts verbrochen haben.. beides is a net so guat

Jep, hier auf der Erde leben wir mit Schuld, sie ist etwas völlig Normales... geworden. Es geht mir auch gar nicht um ein Wegleugnen, ich sehe es halt gerade im Zusammenhang mit Krankheiten (auch wenn sie selbst hervorgerufen wurden durch Unachtsamkeit etc.) als problematisch an. Würde mir da mehr Einfühlsamkeit wünschen.

LP
 
Wenn wie einige sich auf meiner Homepage gewesen sind, wüßten sie das ich nicht derjenige bin der heilt. Sondern was vermittele. Und wie einige hier Reagieren kann ich nur mit Unwissenheit erklären oder bewußten Defamieren eines Menschen. Ich weiß nur eins wenn diejenigen die sich hier aufregen ein Kind haben das Krebs hat und die Diagnose bekommt: Aus-therapiert ,dann halten sich auch diejenigen sich fest an jeglicher Alternativer Heilmethode. Wenn ihr keine Ahnung von Geistigen-heilen habt, dann Informiert euch mal.
 
Wenn wie einige sich auf meiner Homepage gewesen sind, wüßten sie das ich nicht derjenige bin der heilt. Sondern was vermittele. Und wie einige hier Reagieren kann ich nur mit Unwissenheit erklären oder bewußten Defamieren eines Menschen. Ich weiß nur eins wenn diejenigen die sich hier aufregen ein Kind haben das Krebs hat und die Diagnose bekommt: Aus-therapiert ,dann halten sich auch diejenigen sich fest an jeglicher Alternativer Heilmethode. Wenn ihr keine Ahnung von Geistigen-heilen habt, dann Informiert euch mal.

Gute Güte, war dann vielleicht einfach nur unglücklich formuliert. Kein Grund schon morgendlich ne Krise heraufzubeschwören.
Heiler, die nix heilen und stattdessen in nem Forum regelmäßig ausflippen, lesen sich einfach sehr unaufgeräumt.
 
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das gefällt mir gar nicht, ist für mein Verständnis zu seicht u. zu undifferenziert.

die Meisten Raucher sag ich mal (und ich gehöre dazu) fangen einfach ohne irgendwelche "seelische Probleme" zu Rauchen an. Wer seelische Probleme hat, fängt doch nicht mit Rauchen an, der versuchts doch eher mit Alkohol/Drogen..
Doch nun zu sagen, "keiner wäre Schuld" ist gewagt, weil es auch Menschen gibt, die den Schwierigkeiten u. den Seelischen Problemen trotzen u. weder zu Drogen, noch zu sonstigem Schmarrn greifen.

Solange niemand mit Gewalt gezwungen wird, und im Besitzt seiner Geistigen Kräfte ist, ist er für sein Tun u. Handeln verantwortlich.

Gibt übrigens auch Raucher die ein sehr hohes Alter erreicht hatten, wie zb. der Heesters..

Weshalb jemand mit dem Rauchen, Alkohol,...beginnt kann ganz unterschiedliche Gründe haben...
M.E. ist es so, dass er sich mit jeder Strategie ein oder mehrere Bedürfnisse befriedigt.

Ich sehe da nicht die Verantwortung im Vordergrund, sondern ob das Wissen vorhanden ist, was aus Handlungen resultieren kann...

Ist ein Mensch erst einmal einer Sucht verfallen - hat er die Erfahrung gemacht, dass xy (Rauchen, Alkohol, Essen,..,..Ersatzstrategie) dazu beiträgt, dass er sich in dem Moment 'wohl' fühlt, ist es oftmals schwierig, da wieder rauszukommen...
 
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